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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-06 · 33 (6.5.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
33 (6.5.1921)
Date
1921-05-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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JÄ %xt S^ebeitsnT r' bti M-Äjit. v DiMs?a» ..Mische- BoUE Z. Mv Teile 3 r»K «-Äü^-^ sAttfSÄ?« r s 1 teile Absonderung und die „nauonalew Vorurteile" der jüdischen Arbeiter ein Hindern s auf dem Wege zu ihrer vollen Emanzivasion sind. Daß die vrolerarifche Revolution keineswegs der Deus er Machina ist, der all: siezfisch jüdischen Probleme automati'ch löt — dawon hüben wir scho,c ausfüh lick ac* t?9E’ . - ruiiö"r‘“Jc5 intiner r; i!^" den Nationen, unter denen sie SBell!!Ä: wirtschaftlichen Sinne spiegelt b>V;9cn ton Lord «1* ihrer Absonderung in kultureller -Uid l'tr Kfte''inf°Qs » -sijIigiöser Beziehung wie auch in Lute " d'chr Anlräq- V Wd Brauch «Kleidung). OMit behauvten aber n yinrtiJ'; n“1" titz cade unsere g eschworenen Hunde s pro heutigen e r n g - j. ' " arristen und „reinsten" historischen Mate- Eericht^^listen, das einzige Hindermsder^ vollen Ä Een^. ^auser tanzipation der jüdischen Arbeiterschaft fei ^a. . « e Absonderung in svrachlichkultuesicc Brge von <Ua J1! *w^ffl3tbrhung und stellen damit dir marxistische Lehre tg in Qcm4nr. Bcrt U cadezu auf den Kopf. Sie begreifen nicht, ngen L r er Beratung J & sprachlich^l urelle Unterschiede, w.-nn sie . um rn'-^7wm,tt0Tts und m rhanden sind, in tiefen sozial-ökoncm schen ,en ’fJrS tl'' Möst 4 ^verschieden wurzeln Müssen. D.e ..beorntfenrnhWr Enchunz £nßsfofcn" Kommunisten, die ietzr unirr den!11 hrin?™ en;! rischen Ma sen unverhüll oder halboerliüitt [tucefle Assimilation zum Zwecke der öko- 1— mischen Emanzipation predigen, sino im ben des jüdischen Dolles keineswegs eine us originelle Erscheinung. Schon während und nach der bürgeizen Revolution in Europa hatten sie wärt- 'olution. ob sie U .>»;e Borgänger. Auch die Jünger Mcndckslmationalei, jjjsV.„“'I0' Ms glaubten die jüdische Frage zu lö,en,;esetzlich?n oder' LJv 7** >em sie sich bemühten, die jüdische relgiös- - der EnwiMw 2 . Grelle Eigenart abzuschaf en. Ir grmäsig beider Klasien^ 2 £ Form griff diese JntellektueliendeweguuS die wüie ch Rußland über. Es ist aber bemerkenswert, > uütuni al.ee fij ej jjg Rje unj> nirgends über den Rahmen klle t #e[ Salpem, 2gfert '«'-eu rgleMen Älaffn ipne-rhrib le iW. Wben aber nch die Möghz. > der voII,ogeW llmuiähii,!- oder doch mir in sehr «*. ..^ur jene ßhfitn, d e [üßtiden icfinjen Oigans-wis ' olmtnifj) in dm niiljiiüti-' sköroer esigegl eiert sind - w'Lmdusme und Finanzheur-' A vrrichMndend Ue nat Teil WrunMi - MÄisM k die sMchre der Prgrs ichi«; es mehr oder weniger engen Kreises der Eigen; und Großbourgeoisie hinauskam. e breiten Dolksmasjen blichen von dieser nanzkratronsbewegung unberührt. Unter vre« n anderen aber war sie eine der Ursachen, e indirekt einen Teil der jüdischen 3tttefi> ttj zur Vertiefung des jüdischen Problems canlaßten und die theoretischen Grunolngen s politischen Zionismus schufen. Als am Ende des neunzehnten Jyhrnderts der internationale Sozialismus zur ttion überzugehen begann, taucht; van neuern sichtiqt aber auch zur Genüge die Tatsache, daß der Gewerbetreibende heute ein ausreichendes Maß allgemeiner Bildung besitzen und mit den wichtigsten kaufmännischen Kenntnissen ausgerüstet' sein muß, um den Anforder..ngen der aegenwärtigen Zeit genügen zu können. Ter Ünterrricht in den Landessprachen, in Naturlehre, Bürqerkunde, Gesundheitslehre sowie im gewerblichen Rechnen, Korrespondenz. Duchstchrnng, Kalkulation/ Stenographie nnd Maschrnschreiben svuochen. Das Bew-.ßtsein davon drinztsgibt genügend Gelegenheit, den beiden vorgenmin. nf/tae der dreivhricen Er'ahrunr p i »en Forderungen Rechnung zu tragen NeberdieS infolge der drei.syrrgen - J testest ein Abendkurs für allgemeine E ekGotechmey. au, j e £g bm Teilnehmern ermöglicht, die rm Rußland rnrmer kleinen Teile der jüdischen Arbeiter, Me sich in den Tagen det BlmentrLuMs von übertriebenen Hoffnungen hinreißen l eßen. Ungestörr und immer entschiedener schu let dagegen der 2luslösungspro,e'3 bü der jüdischen sozialistischen Intelligenz fort, der cs lebrplanmäßigen Unterricht gewonnenen Kennt niste zu vertiefen und zu erweitern. Nachdem das Abqairgszeugnis der Schule — cuf Grund des vom Ministerinm für Schulweien und Volksaufklärung genebmigten Orgamsationsstatutes — ein Lehrzeügnis ersetzt,^ist der^herannur^ noch hie und da gelingt, kl nur Teile ^er wachsenden jüdischen Jugend die Möglichkeit gejüdischen Arbeiterschaft m tz.reißen. In Ru ,- land hat sich der „Bund" sder fa.tlsch fa t nur Mehr aus seinen Führern bestand) auf seiner letzten Konferenz in Minsk au grlöt. 2hm folgt der „Bund" in Oesterreich. D e poal'c z onistischeu Kommunisten in ber Slowakei lf .kr.sch eine Gruppe ganz oder halb deklass-ener Intellektuellen) wird zur Fraktion der allgeMtN-- nen kommunistischen Partei swo sie, nebenbei gesagt, durch ein Mitglied einer anoern Nationalität in der Exekutive repräsentiert ist). In Deutschösterreich, wo unter den linken Poale 'Zion doch auch eine gewisse Anzahl von A.- beitern vorhanden ist, macht die Liquidation größere Schwierigkei en. Und bele chnenderw.i.e stößt die liquidatorilche Assi miß.ti rn auf desto größere Schwierigi'ei.en, je größer dir Zahl der Arbeiter in der betreffenden Parteis ist. So will nian von der Verschmelzung bei den linken Poale-Zion und beim „Bund" in Polen nichts wissen, wo diese Parteien wirk! ch Massenparteien find. Das ist ein Beweis dafür, daß auch die neue Emanzipa.wnsbewegung w'e alle ihre Vorgänger eine Jntellektuellenbrw:- ion überzugehen begann, taucht: van neuem Die jüdischen Arbeitermassen, für die jüdischen ^eben Me alte Losung jüdischer Sozialismus eine Folge ihrer iopa- * |ett Lagtz ist, bleiben im großen und ganzen von dieser Bewegung unberührt. Assimilation zwecks Emanrzpation." Statt >r<Sp K'asm.^ir etttW Tteitu Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit" rief chrgamsMür Dt eirg:gii»Lkck an „Proletarier aller Länder vereinigt euch." i die errüitgsne Frachei! nur in is Träger dieser leicht veränderten Losung iße, ch überhaupt nicht, nnd tt ’dber dieselbe soziale Schicht auf. die der Unvol loMmenhrü jilbß in der Zeit Mendelssohns gepredigt hätte. LrganiMus. Lo Imt » ist ein Teil der jüdischen Intelligenz, für fytfb ks JndentM; von der; Me kulturelle Emanzivotion mit der ökon kr Kuchr und von kr spümischen zusammenfiel. Man findet unter nsen Erpropriativn de; E.unpreu Literaten. Journalisten, die unter den :cil ÜJfliw M mittel1 dt» sti>- >ischeu Massen bisher kernen Ab, atz für restlichen 9 Absolventen wollen vorher nockt bas oiemanü ba war. den man W-t * Erzeugnisse fanden. Natürlich fehlte es Studium an einem Technikum fortsetzen. können. Die bürguliche m einem kleinen Teile de; jüdi« die MögßlK p ei.-E Belustchvwng. die er Teü veriiq irig und eben infolge dieses Ä' in jüd'schen s.'r'aln organi» eben in bezug auf diejen gu de ich nicht vom Zuden-um m? fen, fast alle fräsen BeschE icto tl b recht. Ätjab«, -- «M» " w >m ■Kok. ch nicht an den Ideologen, die die werkpen Interessen der jüdischen AribeiteuMassen vertreten glaubten, in Wirklichkeit oder die .er kleinen Schicht jüdis>her Jntell'eklucller erraten. Sobald diese aber einmal begvnr hatten, sich mit der jüdischen Frage zu 'chäftigen, gruben sie tiefer swosern sie nicht zu früh in nichtjüdische Lager übergingen) d schufen die theoretischen Grtindlagen des ale-ZionisMus. , . Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts (frjuiiinwgen kobent* , 5ett verschiedene revolutionäre Güh.ungen der M oost iefenbtn pro. ( verschiedenen Ländern Eurovas stärke.e on. 9M hier MteM lPM ^on |Igenabe Tatsache: Wiederholt l Maße nur dieienMr verschiedenen Ländem Europas stärkere chou riuM audem % schwächere „EManzivationsbestrcbungen" marbvm. der jüdischen sozialistischen Bewegung her-« .gerufen. Keiner gelang es. dber. dauernd rflutz auf die jüdischen Arbeitermassen zu ömmen, alle sind Intelligenz- und Jdeo-- lenbewegungm geblieben. Daß es so ist. -i. irteinet veist schon folgende Tatsache-. Wiederholt Ach hüte hg; kan» bsn sich Teile der jüdischen Arbeite.b.wrgung tet seidene «nm rt btefer abgesplittert und an dis nicht- . ■“ {.4 „da »ische Arbeüerbewegung des beireffenoen veMndM"- bM'S . ' »gj ndes aisimilie«. Dementsprechend ist die Sn i^o» i'3eltb 4 - -bl der jüdischen Führer in den nich:- ... .rischen Arbeiterparteien sehr groß. Dis. it(rtnb ein? 3^ ' 1 '-scheu Arbeiter dagegen f'nd dort nicht üv a er nur in sehr geringem Maße vertreten. i ,,«d Menbäö, ■ e ließen sich zwar hie und da von den auch LEN u Ast no^istmila ionsiöstngen mitreißen. kehrt n aber xkvinmen. -wen bTante«er wieder bald zurück, gedrängt durch , «t da kbt mir. k8* wirtschaftliche Lage .Zurück Wehen die i,: AlgraMsTfto ick ofweoloöen und Intellektuellen, für oie die ße g»koinn/n ich htjüdischen Parteien ein breites Betät gl'.ngs- B ® als Redakteure, Gewi-rkschaftsjuhrer, Po f ' ' mücken Se 1^,^ ter usw. darbieten. e'k Nach dem Gesagten wird es uns leicht m- D6 «i» Vt ^Ic ffEuests Asiimilationsstrc mung innert wecke» lb der jüdischen sozialistischen Bewegung zu;0rgt der urteilen. Die russische bol chcwifti.che Revolu-- «ecke ^7 #,■ stsab der jüdischen soziali,tischen jeder srz «- ' werden M gewordenen) Intelligenz eine große >er a/i-" öglichleu zur Ausübung ihrer geistigen Bemtz Herr Eine gewisse Störung war ih:e <Der jü- M-brn Fr;.^s,chen Intelligenz) sve.ifische Stellung zu jü- , jag'.e abs ^o r ene-^m Aschen Fragen, die für die Einh.i.l chkeil der m bat- ^^Ntmumstischen Taktik hinderlich war. So be- L.»»»" ""LSd-°'» Mische Gewerbeschule in M.-Sstrau. Mit Ende des t Schuljahres entläßt Fachschule für mech.-techn. Gewerbe dm Kultusgemeinde in M.« Ostrau ihre ersten solventen. 37 von ihnen haben die Wsicht, sofort der praktischen Arbeit zuznwenden, die irr. AM sich die caite Cl Mwi eine ««"*" t tningW' Die Schwierigkeiten, die sich der Schule bei Lösimg der Ränmfrage, Lehrwerkstätie, Einrichtung etc. entgegenstellten, waren derart groß, daß sie von einer Kultitsgemeinde nur bei jener Ovserwilligkeit beseitigt werden konnten, wie solche in Mähr.-Listrau zu finden ist. Heute kann gesagt werden, daß das schwierigste bereits überwunden ist, so daß man sich fortab dem Ausbau und der Vervollkommnung des bereits bestehenden wird Zuwenden könen. — Die Schule besteht gegenwärtig aus zwei Jahrgängen für Maschinenbau und ist eine Tagesschule mit ganztägigem Unterricht. Vier Nnterrichtsstunden sind täglich für die praktische Arbeit in der Werkstätte, fünf Stunden für den theoretischen Unterricht bestimmt. Die für 1621-22 geplante An. gliederung eines einjährigen elektrotechnischen Kurses muß leider — infolge der Unmöglichkeit, ^bie Raumfrage bis dahin zu lösen — auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Die Schule hat den Zweck, Hilfskräfte für den Maschin.enbau und einschlägige Industrie,Zweige hercmzubilde.n imd ztoar durch praktische Arbeiten der Lehrwerkstätte, wie auch durch theoretischen Unterricht in maschinentechnischen Lehrgegenständen. Je nach Eignung des Schülers, ist diese zweijährige tl:u terrlchtszeit eine Vorschule für die künftige Ver. Wendung als Vorarbeiter, Monteur, Werkmeister, Reisetechniker, Sclbstgewerbetreibender etc. Sie gibt aber auch solchen gewissen Hilfskräften die Möglichkeit, sich theoretische Kenntnisse anzueignene, die bereits praktisch tätig sind, bei Lenen jedoch der Mangel einer theoretischen Ausbildung dem Vorwärtskommen hinderlich im Wege ist/ Solche Schüler können auch als Gastschüler Aufnähme finden und sind nur zum Besuche jener Lehrgegenstände verpstichtei, die in Ansehimg des zu erreichenden Zieles für sie von Wichtigkeit sind. In Anbetracht des Umstandes, daß das Studium der Elektrotechnik, der Gas- und Wasserinstallation etc. ähnliche Grundlagen voraussetzt, wie sie die hiesige Fachschule vermitttelt. kann dieselbe auch von solchen Scknilern besucht werden, die sich einem der genannten Spezialfächer z« widmen beabncbtigen, da ihnen bei Fortsetzling des Spezialstudinms an einem Teebmkum die hier verbrachte Unterrichtszeit bis zu 3 Semestern eingereckmet wird. Der Lehrplan ist auf der Erkenntnis aufgebaut, daß das Vertrautsein mit den Elementen der Mathematik, Projektionslehre und Mechanik sowie die intensive Pflege der zeichnerischen Fähigkeiten die Grnndlaae jeder technischen Ausbildung sein mutz. Aus diesem Grunde hat sich der erste Jahrgang vorwiegend mit diesen Gegen-! ständen — . - -* - - boten, im Rahmen einer Schule, ein praktisches Fach zu erlernen, das sie zu produktiver, manueller Arbeit hinüberleiten soll. Es ist höchste Zeit, auf jüdischer Seite mit den: Vorurteil gegen die .manuelle Arbeit zu brechen, umsomehr," als bei den sich vor unseren Augen vollziehenden Wiederaufbau unserer Heim, statte, dieser Arbeit die ersten und wichtigsten Ausxiben zufallen müssen. Das Handwerk hat aber auch stets noch seinen Mann erhalten können und daran können auch vorübergehende Krisen nichts ändern, bei denen es sich im Gegenteil nur zeigt, daß derartige Erschütteriingen des Wirtschastslebens vom Handwerk noch am besten und raschesten überwunden werden. Mauen. Jüdische Gemeindetvahlen. Die Wahlen in die jüdischen Gemeinden in Litauen sollen in den Zwischenseiertagen zu Peßach stattfinden. Die Wahlen haben eine ungeheure Bedeutung für das Schicksal der jüdischen Autoiionne. Ein heißer Kampf ist insbesondere zwischen der Orthodoxie und dem Nationalrat entbrannt. Der Rabbinerverband hat einen Aufruf erlassen, in ivelchem er sich heftig gegen den Nationalrat wendet und die Juden auffordert, orthodox zu wählen. Minister Solowejtschik protestiert in einem ^Artikel dagegen, daß die für das Lanze Weltjudgntum so bedeutungsvolle jüdische Autonomie in Litauen durch Entfesselung «ines religiösen Kamp fes gefährdet wird. I. Z LeMlmo. Antisemitische Politik. Den Kownoer Ze'pmgen wird aus R ga gemeldet r Tie letti'ch- R g erunz hat beschlossen die Zahl der jüdishen Rü5wande er aus 10 Prozent der Gesamtzahl der aus Ru/lmd heimlehrenden letti cken Staat: angr' ö iaen z4 beschränken. De antisim tis 'e .Politik de 11* tischen Regsirung und Bchör'e lefonb rs in der Frage der aus Rußland heimtchrendui jüdischen Rückwanderer, hat bereits des öfteren in der Oeffemlichleit unliebsames Aufsehen erregt. t Man er inner r sich der Schilanen und Drangsalierungen, denen die ersten Transpo.te jüdischer Rückwände.er a , d.r ke.'tischm Er nze ausgesetzt waren. Sie wurden zurü'gew Jen, weil sie Juden waren, obwohl die lettische R - gierung laut Vertrag mit Ru fand verpfl >i* tet ist, sämtliche aus Rußland zurückkehrenden lettischen Bürger zu übernehmen. Tie Sowjet regierung mus,t: Repra sstien anwend n. Auch das Komitee der jüdischen Delegationen in Paris war genötigt, Beschwerde zu erheoen. Nunmehr scheint die lettische Regierung ihre an '-- semitische Talk legalis eren z i w llen und :!' antisemit sche Unmensch ich.ei! gegen Kri g u Evakuationsopfer soll ein gesetzt che. JMänt.lchen erhalten. Tie Schaffung einer Tbrczrnknorm für Rückwanderer ist in der Tat e ne politische Groteske, die nicht ohne P o <t ll iben darf. Das Beispiel de: al.en rum ns en Praktiken darf durtz den letti.chen Bauer-ant - semstismus ke-ns Nachahmung ji.den. Aus der ßbronik der Wische» -H geschaffenen Programme, te ls fBe^en' so die fundamentalen ilsther. teils langsamer. Nur ein bas Marger Arbeit ... w-, Ideologen?md ' schMenzeichnen die technische Mechanik unUlekt^a ^Hauptgegenstände des zweiten^ahr. li di« E;^r0 4 .! ztv tiotuibptütnx. Der Lebrulon beAich. Im öjlerreichiscken Touristenk ud wurde bei der letzten Eeneraloersamurknng dec Atzerparagraph eingeführt. Ter sa t am bekennt.- nanwnalsoziale Dr. Wate: Riehi hat samt die arischen Jungfrauen aus den Klanen der Semiten gerettet. Tie tschechofl wak.sitze R gier ng hat h t Gesandjchaft in Wasi/i gton beau t ag , den Präsidenten des „Joint" den Dank ist.- die werktätige Hilfe dieser Jnst tnckon auazuw echen. Der englischen Hygieniker Sir James Gamle gibt allen Mei.schen den Rat. die Bibel zu lesen, wenn.sie Lang leben wollen. In Bra islara röird Len Lebensmittelwu- Werern das Telephon abgenommen. In Wien ftltb ~ b-si Gunsten des jüdischen Sämiwertes am-7. Mar ein bebräikches Kom«ct statt. Um das jüdische "^ 'kwcri in Rumänien zu schaffen, wendet si ce Unteerichtsmimster Nogolescu an den ...n.,enminister mit dem Ersuchen, festtzustellen auf wehhe Weise das Unterrichtswesen in den übrigen Suk:ess.ons« staaten, wie Polen, Jugoslawien Tschchosiowakei geregelt wurde. Der griechische Ministerpräsident Gunaris ist nach Smyrna abgererst. um diese Stadt im Namen des griechi chen Volkes in Besitz zu nehmen. Prof. T. <5. Masaryk. der Präsiden: oer tlchechoslowaki chen Republik ist gesundet und dürfte seine Erholungsreise nach Eapri am 17. d. M. amreten. Ottokar Stauf von der March, hinter diesem Pseudonym verbi §t sich e n Mitar: e t:r der ehemaligen „Schönererschen Unvcr.r l röten Deutschen Worte", will in arisi-e- L-.ebenL-würdigkeit Theodor Her l zum Antisem ten' stemveln. Herr Davis Trcersb aus Berkin--- Jaffa hält in Wien einen ertrag nbc't „Aufbau des jüdischen Palästina." Der Budapei.e: Kaufmann Amon Ru tkai—Rosenbaum wurde von den Weiß-Gatdisten in die Seufzerzelle tpr Alb recht-Kaserne gebracht, und vom iHaup.rüann Hegedüs um IV2 Millionen Kronen freigelassen. In Wien starb Ende April G.stav Pick, der Dichter und Komponist des Fiakerliedes. 67 Jahre alt. Prof. Albert Einstein wird nach seiner Rüäieh: ais Amerika in England ein: Reh» von Borlesungen abhal.cn. De. erste Pa sagsi-rdampfer im Dienste der „Maawirim" wird am 15. d. unter blau-weißer Flagge Tri-st verlassen. Der berühmie holländische Meister Bra»» meester tritt Wien als Shylock auf. Znm 40jährigen Schstststesterjubikäunr Rubin Brainins 'wird von seinen Freundest eme Gesamtausgab) sicher Werke veran al ct. Jüdische Flüchtlinge aus Odesta berichten über schauderhaste Pogrome m den Gouverne ment Poltawa, Cherson und Podolien- Der Kiewer „'Kommunist" registriert in den letzten 3 Monaten des Jahres 1920 87 Pogrome, in den ersten 3 Monaten 1921 15 Pogrome. In Kamenec-Padolsk haben Bolschewik ken das Vermögen des jüd. Hilfskomitees fh> guidierr. Die jüdischen Abgeordneten Polens stimmen gegen die Ratisizierüng des 'Rigaer-F.iedensvertrages, weil grundlegende Bfwmiif gen dieses Vertrages, gegen ein Teil der jüdischen Bevölkerung gerichtet seien. „Das Naje Leben" in Bialy'.ak ward-: auf die Dauer von 2 Wochen verbaten. Ziel'gowsk! har nach ,,K ryer Wilensü" die Juden zu einer Konferenz eingeladen. auf der die Frage der Einberufung des SBtlnae* Landtages besprochen werden soll. Abg. Dr. Benno Strauchenahm s»Ä sin der letzten rumänischen Kamm.'chitzung der jüdischen Studentenschaft an und wendet sich in sckMrfen Worten gegen ihre NichtPilas ung zum Verbände der rumänischen Studemen chaft Dajda—Boevod, der rumänis che Er Premier, erponierte sich diesmal auch für d'e Juden., Der ne *e Stadtrat rot Budapest ent ast sämtliche jüdische Be. irk.nzie ihres Amtes, David Fr schmann sokk i:v Berk n erkran'k sein. Die 'Mrerochi-Lrgan s.tio r DeutsSImds ha: in Breslau eine landwir.schaftk ch- Schal« für Mädchen erö.fnet. In Paris wurde eite Gesellschaft „Ar!" begründet, welche die russ scheu Juden mi' Rohmaterialien, Unte.richtsm ttekn, Weck e gen und Betriebskapitalien aus Westeurova versorgen soll. ^Am 1. Seder-Abend wurde in Triest eins jüdische Volksküche eröffnet, anschließend oa an ein Volkshcim. Die amerikamsche „Joimzentrale" \:ll der pd. Z, zufolge 25.000 Dollars für KonstruktMe Anleihe- In Pulä.tinr angewiesen haben. In Eraiova sRumänien) erscheint ein« dovvelsprachige «deutsch-rumänisch) illustreri« MoncLiLs<Hrnr ß/Lk d^e Fa.mil c;i 05ro^ru* raämcn" Viara - Das Leben. Das B:H Jhod lieg: in ei:er tschM h'l'en Umaroettung von Hei:.ich Hro.nq, e ne- Bew ders des Assyriologen Dsieorih H.opi^ ou«. Auf den Kops des Podeda von FiumM ZaneNi sind 20.000 Lire ansgeschr eben.' Der Vorstand der israelischen Kultust gemcmde Horni Eerekev wendet sich an M, onemlichieir mit der Bitte um Unterstützutz rum Umbau ihres ^Friedhofes

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