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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-06 · 33 (6.5.1921) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
33 (6.5.1921)
Date
1921-05-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seit? 3 Wtjttaa „•J Ü b t j ec v l i a.ö i a t r f? TCs, 5». Ä. M i »iku- - rk »A.M- Versammlung de? ebenso auch die Unlust ü,'n.ng d. h al er den. gl. jiL, ' :>i . •_ .1.;.:.; Üch feiten; der auch immer Hanoi-.. LJ.r v, eben immer äe-; Bösierbundes. . glauiii und (i.'fjtv t, la,e .ic.> ent: ft*. Funk': aller Mitgl eder des Völle b.indes.; rtionen. und jur«: e->:e u:: n.;g ict Fu il-; Staaten, i:cL c den Bund bilden. Der Völte.- ftlvnen dc; st nfter'tur.dr: sei vom, uno es bunb wird nach seinen Helen Kräften -di? ihm (tibi beä-'- S-c i^mmungen in' der Kan j rftion - durch den Äert.ag von Berfaille? auferlegen des Völkerbünde; und de?; Wenn w-r aber leider a rer «p» ie? xt odensve t ages. i Pisichten er üsien, und hoffe' li mi. t E:u.dimangrci ja; Der Druck der öffenrl stchen Mein» v des Völkerbundes eine Anzr'g; über die man-! Parlament in allen Palleten in gl k her Weise gelhaft: Aus.ührung der K. au'ein bign!die Entschlossenheit bejicht, die MinoritLsewc kann, und sicherlich kann die br ti che Reg erung davon Gebrauch machen, um vor den Rat des Völkerbundes irgend eine mangrlhafie Befolgung der Bestimmungen zu br:nmi Er.-l;. > gen. 2a. mehr als das, die Regierung kann n <n d.r! verlangen, datz, wenn über die Tatsachen Zweidem Charakter 'dieser Anträge, sondern auch d'.c v .21; Welt wird gegen jede Geme:nschaf' in Anwrn-s fel bestehen, die Angelegenheit vor den st hm-! aus der Person des Anreger?, re.lch'ede e.: j düng gebracht werden müssen, toi e ih e Pf! * ' den internationalen Ee i htehos gebrach, w rd. Dieser Möglichkeit, erklärte Lord Robert Cecil. gewaltige Bedeutung deshalb bei, weil die öfjenrltche Meinung der ganzen Welt darauf aufmerksam gemacht wird, wenn man «in noritätörlausclt! 'Verträgen tägl-h re.leg! werden, s. mü-'.»7jten in Bezug aus dis Behandlung oec Mino wir die Regierung fragen, w:l..c Sür ne' si i ri.ären verlest!, und das wird hofjentl ch geunternimnu, um dir: nvmincl e Autori äi d.s' «lügen. Wenn dies aber inf.lg: Mangels an Völkerbundes in dieser A'tgricgenhnc zu ei e.nUcbung oder aus anderen Ursachen unzurciwirklich durchgreifenden Macht zu ' gestaltm.jchend ist, so werden zwef.los andere Matz- Dieser Punkt scheint für mich au; der Be-Drahmen grtrof en werden müssen. Wenn aber trachtung des Frieden vertrage? m it Ungarns der Vö-errbund lerne Arbeit kiu-s ihren so.l, hervorzugrhrn und die Regelung soll uns! so hängt das zum grasten Teil davon ast.! öffentl che Meinung'de: Web aus diese" An SU dieser Angelegenheit thre Informa,!oitendah sich die öffentliche Meinung der Völ er i klage konzentrieren und eine Waffe von ge vorlegen.! aus die Verpflichtung konzentriert. welche die wal 'ger Slraf. be ommen. Die Regieru g soll Namens der Reg enmg an vo.utd' Bai- ' cir ' c t Mitglieder des Völkerbünde; überfyur. Balfour erklärt: zunächst, dah es doch! nommen haben. unmöglich lei, die Enst»:idung der Friedens-! Diele öf entsiche Mci.lrrng aber ka-n vom ronferen; über de Gun» ragen Ungarns um-> Bölkcrbund aller., mch l>ervo ge ufen w - oe > - - Mrotzen, und trn Parlament d:e ga ge Fchge>>wenn man die Wel. nicht so. rve t bringt yu. sei. da man sich jetzt batatif verlassen muh, nod>mai5 ZU oogintun. Nis^o fei notwenölgvr.'ifühlen, dah die Ilnier^rückuiig eme. km Mitglied tes 5?5ftct&unbc^ bic An« klauscl der Friedensverrräge. weMen Staat und welche Minvri ät auch immer sie angehe, zur Ausführung lu bringen. Welche Vedetr" tung die Anregungen von Lord Robert Ce,il haben, ergibt sich ebenfalls nicht nur aus Der internationale Gerichtshof. 2n der Sitzung des Unterhauses vom 21. erUärte Lloyd George in Bea:ttwortnng einer Anfrage von Lord Robert Cecil, dah Gerichtsveinahien vor einem so gewal igen Eedie Regierung in gemeinsamer Beratung mit richrshof abhulten kann, sobald e? sich um-^en Regierungen der Tom'nions und von w rllik crnnen!Z-a'.l handelt wi d sch die ga ze j Indien stehe, um. sobald al? mSgl ch das rft-/' wt'TniJnrt Wöt nur \ \r*t,_• .. L.-.- s..*. feststellen, ob der g:genwärtige Aua.a. ausreichend ist, um ei te Ang legensteit vor den Ral> des J ölktrbundes zu br ngsn. Cs begehen darüber, sagte Lo.o Robert Cecil, ernste Zweifür das Wohl der bltcefrenden Bevölkerung l tät wegen ihrer Anschauungen oder ihrer Nr se ds ote ÜlattitiBt'pi des Fne. ensve traee? j^der wegen irgend eines antze.n Grunde; eine Nicht mehr zu verzögern. Gegen olb sgt.e fetj Sache ist, d'e das Gerois en der Menschheit sehr vte. cinzuwenoen.. da s.c och. wenn der zuletzt: wenn dieses Bewusttsein nicht in de: ganze schwierige Apparat in Anwendung ge-' ' - brach,« worden sei. nicht den freien Wil e.r der Bevölkerung, sondern dau.aglü l ch: Re'ul tat von Einschüchterung und Zwang darstellen. Was dis ökonomischen und Transit'ragen ganzen Welt vorhanden ist. wie. so.'i d:r 3351lcrbund odrr irgend eine andere Lrganisa ion die Anwendung dieses Grundsätze? auf einen bestimm en Fach verlangen? Wir Missen da- , . . . - . her, sagte Balfour — und ich 'p.tech: letze «als anlangt, so wolle er per,önl,h mht ve schwel-! M Mitglied des Rates des Völkerbundes tzen. dah er persönlich auherordcntk ch cntsolchen Fragen hinter uns d e w' - lost t! täuscht sei. durch die Mcthtde. die di: neuen B - Staaten oft in den gegenseiiigeil Be iehungen t und in Bezug auf die Behandlung frcmd a- " ' lionaler Bevöcherungen mne Halo ihre: Gre - Zen anwenden. Tatsächlich könne man als Crch gebnis der Geschichte der letzten Jahre Nachweisen — und es : nj denken Zu müssen : am morsten dur . nt-leranz und llnte.dr iäung gelitten haben, rstchr immer Toleranz zügen. ene und elnhe'tlich: Stetlurgsnahm: der czanren Welt fühlen, wenn wr e.was unternehmen tollen, und ich hoffe, dast wir in ail'enr Ernst in der Lage sein werden, uns auf diele 'Hilfe zu stüzen. Was d'e Redner in der Debak e ge- , sag: haben, h lfc uns und wird s chrrlich in sei sehr trauriz da an jede n Herzen ein warmes Cch: finden dah die Völker, die' Nach Bal-onr sprachen noch Sir S. Hoa"e und Cap tarn Elliot. der sich gegen die Abwenn sie ihre eigene Freiheit erlanghaben; i Trennung der unga.ischei. Gebiete von Un-jarn aber er hofft, dah sowohl die Beziehungen aussprach, und hierauf Lo.d Robert Cec l. dieser Völker unter einander als ihr Ver» Lord Robert Cecil behandelte zuerst ebentzälmis gegenüber den Fr mdnativnalen im ei-s fall? die Frage der Grenzen, dann die Frage tzenen Gebiete sich immer mehr bessern w.rde Allrrdings könne inan dieses Resultat nicht durch dauernde vor r g: und Predigten e reichen. Die englische Regierung stehe durchaus nicht indifferent der Art und Weise gegenüber, wie die neuen Staa'en ih-en Ve.- pfirchlungen gerecht werden. Was die Behandlung der Minvr'tä.en anlangt, so kann heroo.gehoben werden, füh te Balfour aus, dah ail? in Betracht lommsnden Kreise (bie Regierung, der Oberst: Rat, und der Döste-btind) lehr ernsthaft damit beschäftigt sind, mit einen Apparat einzurichten, der den Sch ttz der Minor täten wirki ch sichert. Di^. Bestimmungen für den Schutz der Miuvrität-n «n den Frtcdensvertlägen, sind schon ein bedetitender Schritt na-i vorwärts, ebenso die Einrichtung, daß die neugeschaf,enen Staaten durch «leugeschaffene In t tü.ionen unter eine gewisse Kontrolle genommen werden. Der Völkerbund ist mit dieser Ausgabe bet.aut worden und wird sein Bestes tun. Die Aufgabe ist nicht leicht und verlangt die gespannteste Aufm rcsamkeic de; Rates des Völkerbundes und al e Unterst ü^ung o.n der EnischZd'gungtn. und wandte sih schletzlich der Frage des Schutzes der Minoritäten zu. Er erklärte, dah er die auherordentlrche B:- dc-utung des Miuvritätenschutzer be one. die gleichbedeutend sei mit de: Frage, den Minoritäten in Zentral- und Osteuropa Sicherheit zu schaffen. Diese Politik sei, so weit England in Betracht komme, eine alte Politik, di: schon mit dem Berliner Friedensvertrach ja noch früher eingeleitet worden se', aber durch bi: Friedensvert äg; von Pars autg bl e toi* den ist. Xicjc Politik sei eine der besten Bestimmungen dieler Verttögr. Auf dem Pa-irr ist d,en Minoritäten angemessener Schutz gewähr!» die Frage, r>m deeentw.gen jetz solche Besorgnis herrschst, ist, ob diese Be inanuugen zur Ausf hrunz gela gen o e: n ch . La! our habe ertlärt, dah der Rat des Völk.'rbut.des nicht zögern werde etnzugrcr'en, und hofientlich wird dies tatsäch! ch nicht de: Falt se'n. Es ist sicherlich rich ig. dah seh: v'e! oon7oer gelegenheit wirklich mif sitz nimmt. Was viele von uns wünschen, ist, dah die Mächte eine Möglichkeit sehen sollen, um Uebereinkommen für die Err'chung dauernden internationalen Gerichtshofes Ratifikation zu bringen. Die neue „bMünz!tza!wn. Bon Jechiel Halpern. Wen. Jede Revolution, ob sie sich km nationalen oder internationalen RahMzn vollzieht« zerstört die gesetzlichen oder traditionellen der bereffenden Minornät selbst das Recht Schranken die der Cwwistlung einer oder „im- <iiwn w« Wo« «tM'Jfiim«! etniger aufstrebender Kla,en M Weg: stehen« ■*¥*, - E m»..*** fr,,;, i' o»rtt x*. «yRf.“Ä-»v ,„x „"-Z» ' chnen voruandsnen P2lenzte! en Kraf e. Dre taectl, «m Rat de-, Bol-erdundes getan wu dr, ’ t .. >rr, v«- r-.»-- bestand daran, dah, wenn ein Appell in bezug en*'rc*cn Cl ^la>Tcn '"«erhalb te, jud«- auf s.hlechte Behandlung e ngi tg die'er App».'.! an die Miglieder des Rates des Völkerbundes Versand wurde, und jedes Mitglied die Möglichlei hat, die Angelegenheit aufzunetzmen und vor den Rat zu bringen. Ich Hof e, dah der Apparat durüzgebilde. wi:d und bah eine Körperschaft kotisti uiert w rd, de.eu schen Volkes haben aber nicht d'e -tJiöglMiv* fett, den Sieg der voll.vgenen Umwälzungen auszunützen, oder doch nur kn sehr geringem Maste. Ükur jene Klassen, die wirtschaftlich vom jüdischen sozialen Organismus losgetrennt und olonomisch in den nichtjüdischeil Wirtschaflskörper eingeglebert sind n iüdische Großindustrie und Finanzbour- NL t ÄÄ'H“»«« sowie ein verschwindend tle n:r Teil sobald sie srch ereignen, vor den Volk rbund Urbeiierichaft — geni.'hen in zu bringen, und darüber zu wachen, dah sie wirklich vom Rat des Völkerbundes in irgend einer Gestalt oder Form behandelt werden. Ferner mochte ich wissen, wann das Uebereinkommen über den internationalen Geriltrhof ratifi.icrt werden w rd. Dies: Raii ikat'.on soll nich verzögert werden, da das Geftcht hoffentlich in Kraft treten wird, sobala d e Hähte der Mitglieder des Völkerbundes das Üebeceinkoinmen ransi. ert haben wird. Tie Schaffung des Gerichtshofes ist ein wichtiges Rad in der Maschinen'e zum Schutze der Minoritäten. Ich bin sicher/ dah sich auch nicht unter den Staaten Zentral.uropas ein«^Opposition gegen diese Masch nerie bilden wsid.!c« bald sie erst vorhanden ist. Ich lzabe selbst diese Frage, sagte Lord Robert stfecil, mit einem sehr aufgeklärten Staatsmann eines der zentraleuropä schen Länder besprochen, der erklärte: „Wir werden iinmer 'der Unterdrückung der Minoritäten angeklag. und würde uns nichts mehr freuen, als ein« Untersuchung dieser AnNage durch einen internationalen Gerichtshof fordern zu können." Deswegen soll der inreruationake Gerichtshof sobald als möglich eingerichtet werden. Lord Robert C'ecils Rede folgten noch einige andere Reden, in denen immer wieder auf die Bedeutung des Schutzes der Mino Erziehung der öffentlichen Meinung abfängt. ritälen hingew.esen wurde. Schl ehli h wurde Der Apparat ist noch nicht genügend ausge-die zweite Lös .ng der Vo läge beschws en. baut. Vorläuf g verhält &■ sich bamii' so. dnh 1 Tie Bedeutung der Debatte springt in jedes Mitglied des 3-ö.tcrbundes vo: den Rat die Augen, denn sie zeigt, dah im englischen vollem Acahe die Fruchte des Sieges ihrer Klasiengenosfen. * Jene jüdischen Klaffen, die einem frem? den srzialen Organismus nicht eins.'gliedert sind, genkehen die errungene Freiheit nur in geringem Mähe, oft überhaupt nicht, und zwar infolge der Unvol lommenhe't des jüdischen sozialen OrganisM is. So konnte kernz Klasse innerhalb des Judentums von der Erpropriation der Kirche und von der späteren teilweisen Erpropriation des G:undbesitzes Vorteil haben, da innerhalb des iüc>> schen Volkes niemand da war. den man hästs erpropriiren können. Die bürgerliche Revolution gab Mar einem kleinen Teile de; jüdischen Volkes die Möglichkeit zu eiuem bedeutenden Aufschwung, dieser Teil verlieh aber gleichzeitig und eben infolge dieses ^Aufschwunges den jüd'schen s:z ölen Organismus. Dagegen blieben in bezug auf drejen'ge:t, b;e sich Ökonom.sch nicht vom Juden.um cmam zwicren konnten, fast alle früheren Beschränkungen de facto cfilrecht. Aehnliche Erscheinungen beobachten wir auch jetzt bei der sich voll iehrnden proletarischen Revolution. Auch hier geniesten ihren. Sieg in vollem Matze nur diejenigen jüdischen. Arbeiter, die schon eincm andern Wirt^chafcsorganismus angehören. Die jüdische Arbeiterschaft genietzt ihn — darüber, haben wir schon einmal ausführlicher gesprochen — stur in beschränktem Maste. tes Zimmer rind darin der Fabri'anl- Dies.-n' kannte ich weitig'len; dem Namen na h. Er hak — unverschuldet — den R.tf eines ffchechstchen Duden. Vor etwa zranz'g Jahren ve:i rt: er: sich versehentlich in irgend eine tscliechi jch jüdifche Versammlung <:r war in die falsch: Tüv geraten), hielt sich fünf Minuten do t auf, bevor er den Irr.um merkte, aber dies; fii.if Minuten genügten, nur ihn in den Ruf zu bringen, dah der Herr Fabrikant ein jichechisch:r Jude sei. Und diesen Ruf w ird: er ikblft me.,r los. sobgleich er sich dagegen bis zuid Umsturz mit Händen und Füh-n wehrte. Nach dem Umstrir? hörte er onf. sich gegen die en Ruf zu ulelften, ja, er rühme sich öffentlich seines Lschechen-Judenmin; und l eh sich Visitkarlen drücken: „N. N. Fabr'katck und ce;ky xid." Und bei.cher letzten Volk-zähiung wftheie er sich tapfer isti nrner Ueverzeugung u id schrieb in die Rubrik „Relig on": Relig.oiz tscheaH-sch-jüdi ch Gr geht auch int tfchechisih- Mdi ch: L ersa>.,ml ngen. ,.i ht mrh irrlüm i b, nur beschwer« ec si ü immer am nL bstrn Tag hei seinem Buchhalter: „N ch.s Hab: ch bott »erstanden." Al o vor diele-» „tscl-echtfchen^ Juden" stand ist>. Da; hriht, ers sah am Tisch, la? das ^Drager Ta.zblatt", und i - sagt: an de: Tür mein Sprüü'lein: Sch.eck.ich: Not . . . Tatsende Fluch lii;ge . . un.ähi g' K nder. di: »vr Hunger gerben. . . er irgend e’n neuer Be.ein? ' n> lerbrach er meine Lt nnti zsimlich ungnädtz. „Jawohl bäte. T-e g.oze Not . . „Ist es ein ts-chechisch rüdilstm VLr.cin?" -jktaatck et Ist» „Rein", gesteh: ich, der W.th he t gemä'-. „Ich gebe nich s". erklärte er enc.'gis '. „ich unterstütze nur tschechisch jüdisch: Veline". <C, log. kein tschechisch jüdischer Verein hatte noch einen Heller von ihm gesehen!! „Ih bin tschechischer Jllde," wach er sich in die Brstt, „uno nicht von gestern her wie irgend jemand. sDer Irgendjemand war offenbar ich.) I st, bin ts' echischer Jude seit Geburt und sinne «ih im tschechischen Judentum a s wie selien einer. Ich habe den seligen Doktor Lederer gekannt, de« sie jetzt in Pardubitz den Stnn setzen um auch den Dr. Vohryzek kenne ich seh: tzu. mw de« man jetzt aus den Weinberzen oeir „Heiligen Peter und Pauf spiel, oder wie da; Stück hriht. Mich betrüg sman nicht! Ich habe ein gutes Gedüchft.is . . . I st habe nol, den seligen Herrn Or.vnnd gekannt, da; war ein ordentlicher Mensch, der hat o; gegründet." Er gab nichts und ich empfahl mi b ra'ch um nicht mit dem seligen Hsrrn O.to nid ln Konflikt zu kommen, denn ich habe Ehr urcht vor den Toten. Eine andere Fab ft. Ueber ihrem Eiugaitg blähte sich vor dem Umfturz die zol „Ja, ja, es ist überall schlecht", bestät gte traurig Katz-Bezkocka. „Und ist es ein Verein?"' „Eben im Namen dieses Ve^e'nes konrnte ich." „Sie kommen wie gerufen", freut sich der Fabrikant, „ich suche gerade so einen Verein. Ich habe eine Menge armer Verwandter und suche eineir Verein, der sich ih.ec annch,uen würde. Wenn sich Ihr Verein ihchr nur w rkl ch annehmen wird?" ken könnte. Jch bitte Sie von meiner Frau! Tie hat lauter seidene Sachen und das kamt man doch ..." „Selbstverständlich", bestätigte ich, „da wird unser Verein schon i.gend einen?!ock schicken." ..Vielleicht auch irgend eine Jacke", schlug der Fabrikant vor. „Ja, auch Jacken und Utüercöcke, alle; wird sie bekommen. Wen haben Sie nol;?" „Dann ist da noch eine alte Tante in iJajicl'oo bei Pilgram. Sie sch.eidt mir. dah „Er tut es! So sicher wie ein Goti üb er-sie um die Ziege gelomn^en ist. Wo soll oeiin uns ist." Ich beteure es feie.siÄ und hebe zwei > ich eine Ziege . . Finger zmn Himmel. „Gerade deswegen kom-j „Gewih. wo würden Sie sie hernehmen, vre ich ja zu Ihnen. Unser Verein such! rei?e j sie bekommt vom Verein eine Ziege." Fabrilamen, d:e arme Verandt: Haren, mtt ' „Wie werden Sie s'e nur hiab.ingen?" s-ch d-e,er armen Verwaichten a z mehm^venn t^g t der Fabrikant. wir pnssen. was für <-ch:reie. rnchs ^obrr-j . .. .~r. , .. läuten mit armen Verwandten haben." tzutfüh.en. „,T. - r, „Aber «te werden noch nicht . . .f" „Al,o Src kvnnnen w e vom Hinmel ge- - ., _ ... .. fallen", freut sich der Fabrikant. „Was ich {^ schon nach einem solchen Deren such«! Tast ^si4t. Bleiben Ste gesund Herr Kotz, ich nicht schon früher von Ih ren ersah e,t ha?e!, . 2ch sagte abs Htlich Herr Katz, da«.t sr Allo bitte, schreiten Si: de Natnien aus sich! Wut hat. Und er hat.e eine. AÜrr zu ziehe ein Ro.ftbeich und noiier: mi ernster M e-! gen traute er sich nichts. Offenbar wollt: er dene Aufschrift: Lcovold Katz, kk des armen Fabn.amen). Als»!seine armen Verwandten um di: K ferant. Auch heute ist dort ein: goldene Au. schrift, sie lautet aber einfach: L. Bezkockn. Und Schluh. Ein prachtvcll et'Jenhietes u '.d darin Herr Kah-Bezloc.a. Ec am Ti ch. ich bei der Tür. Und ich sage wieder auf. Schreck liche Not . . . MMingK Miber,. . bitte, eine Eo sine ln Ronov, eine in Lf-ove:. eine alte Tante in Chotebor . . da .ga: es dem Fabrilanten sichtlich einen Ru. u d ernst tektion bringen. sth kam na-ch Hause und wusch mir zun "W einmal die Hände. Einig: von den j.idis.M c-.'.'.; mnnet: lragen-e»:: Bl u u.,c e' so..: „W.s- Millionären haften iuu näm. ch an Sielte von sen Sie, dreie Haute würde aahrr ««er Geld- Beiträgen die Hand gegeben- Tann mutzt» Unterstützung auch etwas zum aniiehen brauchen, «ir meine Frau schnell 'einen schoa zeu Kaste« Sce hat aeschrieben. ob im ihr siKoNr denn «ir drehte'sich der Wagen üvl» hat geschrieben, ob fiti&as vM meiner ich

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