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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-06 · 33 (6.5.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
33 (6.5.1921)
Date
1921-05-06
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Lanaenaffe 84. fRa» Jtfrtpte anA cttt Rückvvrlwerden nur ohne Gewähr enge, »omme« vnd outdewahrr Eine Bervtlichtuna nur Rückleuduu« wird nicht nterfnnnt Evreü^. stunden de- Redaktion täalrch non u bt» <i« Uhr vorwirwaS. Eigentum U« südlichen «er- IöoeS* ree- Ge», m. b. ©. t»j Mäbrilch-Oüraa. Herausgeber nnb, verantwortlicher Redakteur Dr. I Hugo Herrwann in Mähr.-Ostrau. Freitag, 6. V. 1921. Der ungmMe Friedensvertrag und der Mmoritötenichutz. (Bon vrrserem §>. KorrespoiSentm.) Lvndlun, 21. April 1921. In der Sitzung des Unterhauses vom 20. April wurde der Friedensoertrag mi: Ungarn vom Unterstüa:ssekretär des Aeußern, Eeeil Harm'worth vo gelegt und vertreten. Ter Unterstaarssekretär behandelt im ersten Teil seiner einführenden Rede besonders ausführlich die nationalen Verhältnisse in den durch den Friedensvertrag von 'Ungarn abgetre,inten Teilen. In Bezug auf Westungarn erklärte er. daß dort etwa 200 0st0 Deutsche wohnen und die Grenzen so gezogen worden seien, um dieie Bevölkerung Oesterreich ernzugliedern. Im übrigen habe die Botschaft«, konferenz in Paris, Ungarn und Testerreih verständigt. das; die Botschafterkonferenz kein? erakte Auslegung der im Friedensvekirag vorgesehenen Grenzsrage vellangen werde, wenn Oesterreich und Ungarn unter einander zu einem andern Einverständnis kämen. Colone! Wedgwood beantragte fonnett die Ablehnung der Ratisi a ion, und ging in seiner Begründung hauptsächlich auf d e Behandlung der Niinc-r täten du.'ch Ungarn e.n. Die Abtrennung der froher von den Ungarn beherrschen f-emdnarionalen Geb et: sei im a l gemeinen durchaus richtig. Abel England fo l dafür Sorge tragen, daß die Staaten, welche diele Gebiete bekommen Härten, nicht le bt die in diesen Gebieten wohnenden Minorirälen vergewaltigen, wie es bezüg i h Rumänienaus Transplvanien berich er werde- Hierauf ging Wedgwood speziell auf die Behandlung der Juden in Ungarn ein und sagte: In dem Friedensvert ag sind Klause-.n, dftz besonders die Juden angchen die in Ungarn so verfolgt werden wie vielleicht in keinem andern Lande in der Welt, ausgenommen -die Verfolgung durch die Bolschewiti in der Ukraine. Artikel 55 des F iedensver.rages ke ßtimmt: „Ungarn verpil'HS sich, eiten Einwohnern Ungarns ohne Unie.sch'ed der Eebun, der Nationalität, Sprache. Raste oder R.ligion vollen und roll -and gen Schutz von Leben und Eigeirtum zu sichern. Akjr ILiüwrhf er Ungarns sollen das Recht .auf die Ausübung jedes Glaubens und jeder Religion löffenNich und privat) besitzen." Artikel 58 hestimnu: „Alle ungarischen Staarsbürger sotten vor dem Gesetz gleich sein und die gle chen bürgerlichen Rechte ohne Unterschied von Rasse, Religion und Sprache geniesten. Alle ungari- Rr?33 Monnement monatk. K 7.— ‘A tährl. K 20-— [Das südliche BolkSblatti» k."n Lokalblatt sondern al» Berland »eitvna dann beruten den natte 'en kulturellen und ivtrtlch.-'» . ki> ,i Interessen der bewustrei, nlchast im ganzen »kckecho ^ichen Staate und tn Gali- ->en-n — Inserate kokten -»ekpaltene Milli i I» uverne,' auyer der I^mtntftlation alle arüheren 81» noncenervedittone». Lrlckeini tc. den Dienstoa und Ireitaa 28. 5681. schen Staatsbürger, welch: zu einer natronaon, sprachlichen oder resig öscn Run' rität ge ören. sollen gesetzlich und tatsächlich dieselbe S - cherheit geniesten wie alle anderen ungatischen Bürger." ~ . , Sollen diese Bestimmungen wrrklih Fradensbed.ngnngen oder Schei.r und Trug se n? Iw Taufe seiner weiteren Ausfüh.unSM sprach Colonel Wedgwood von der Kommission. die vor etwa 10 Monaten die Verhältnisse in Ungarn untersucht habe und der er selbst angehört halte. Vor der Ankunft der Kommission hät.e der britische Oberkcmmissär in Ungarn alle Erklärungen über den Terror als falsch bezeichnet. Die Komanisslon habe aber gefunden, dast der Terror weit schlimmer gewesen sei a.s die Berichte über ihn. Der Oberkommi sär haste dies aber nachher zr.gehen müssen. - Was sich vor 10 Monaten in Ungarn abgespiel: habe, dauere noch immer fort. Die jüdische Minorität werde noch immer so verfolgt wie damals. Die gierchen Eleinente beherrschen noch immer das Land. So weit es sich um Gerech-igkoit für Dia Juden und die arbeitenden Klassen dreht, sind die Verhältnisse in Ungarn haute genau so schlimm wie jemals. Enthalten die Bestimmungen des Friedensvertiages wirllich eine Hoffnung für die Juden und die arbeitenden Klassen? Ist der englische Lberkommissär in Budapest dort, um seinen Einflust zum Schutz oer Minoritäten und der arbeitenden Schichten auszunützen? Wenn der Redner miri seinen F.eunben gegen den Friedensvertrag protestiere, so walle er "damit eine Versicherung bekommen, dast dem Terror in Ungarn Einhalt geboren werde. Der ganze Wert des Fr'edrnrve.trages hänge oavon ab, ob England dafür sorgen wolle, dast die Minoritäten in Ungarn geschützt werden. Eine aktivere und energischer^ Ueborwachrrng der ungarischen Regier-üng ser durchaus möglich, da diese Regierung wie viele her rlrinen Staaten im Osten austerordentlich bemüht sei, mit der» englischen Volke gut ZU 'stehen. Wenn wir, sagte der Redner, emen Bertre»- ter Erostbritanniens dort hätten, der den anständigen englischen dandpunkr einnimmt, daß der Äntisemi.ismus eine u/z stässige Sache se, und einen Vertreter, der die Beschwerden der arbeitenden Klassen in Ungarn hören würde, so würde es um die Angelegenheiten anders stehen. Wenn wir einen Lberkommi fär hätten, der um den Preis, etwas Popularität bei den herrschenden Klaffen zu verlieren, für die Ehre Englands einstehen würde, wie wir es in diesem Hause tun, dann gäbe es allerdings eine Hoffnung für die verfolgten Miipoütälen und die niedergetretenen Arbeiter von Budapest. Dieses Resultat erhoffe der Redner von der Behandlung des 'Verk.ag:s im Parlament. Insbesondere müsse aber der engl Ich: llerireter in Budapest aufmerksam g Macht werden, dast selbe Pfl'chten Mt nur dixlomat'scher Art seien, sondern, dag er auch ü er die Juten un'f die arbeitenden Klassen in Ungarn zu wachen habe. Hierauf besastte sich Colonel Wedgwood in der Haupt-sach: mit den Wiedergutma I u.rgr- Klausein, und sprach zum Schiust seine xer ö:* liche Sympathie für das fre.heitsli.hen.de ungarische Volk aus. Als zweiter Redner griff in die Debatte der Abgeordnete Kenworthy ein, welcher erklärte, mit seiner ganzen Sympa'.hie auf bei Seite der Völker zu stehen, welch: in Oeste.streich-Ungarn unterdrückt worden wa en^uno jetzt befreit worden seien, aber diese Sympathie sollte nicht das entscheidende bei der Bestimmung der Giengen se'n. So sei es nichi richtig, dast das Eebie von Pre - bürg Ungarn entrissen worden i i. Das >lei e gelte für das Gebiet von Kafchau. Ebenso sei Ungarn zu Eunisten Rumäniens Unrecht geschehen, Deswegen waren Plebiszite in dieser Gebieten notwendig gewesen. Hierauf be asttzst sich Kenworthy in einer von sehr groster Sachkenntnis ze'genden Weise mit den ökonom ch.n und Verkehrsvehäktnissen Ungarns und j-nier Grenzgebiete und forderte auch seinerie'ts schließlich die Regierung auf, ihren grosten Einflust bei der ungarischen Regierung auszunützen, damit diese ihre Untertanen anständig behandle. Die Juden seien z. B. lehr schlimm in Ungarn behandelt worden, und nach neuesten Berichten dauere diese Behänd-» lang fori. England trage Verantwortung für diese unglücklichen Menschen in Ungarn u. En. - land sei , in der Vergangenheit immer verell gewesen, sich de: Untrrdrück en in der 2B;It anzunehmen. England habe jetzt einen g.oberen Einfluh auf die ungarische Regierung als seinerzeit auf die Hohr Pforte als es sich um die Erleichterung des Schilsals von Armeniern handelte., England könne beinahe mit einem Wort die Verfolgung der' Juden in Ungarn zu einem Ende bringen. England haste viel dazu beigetragen, die Misthandlung b r Juden in Polen zu beenden und fei Ungarn gegenüber in einer stärkeren Position als gegenüber Polen, welches den Anspruch e ho?, als alriierre Macht behandelt zu werden. So schlecht der Friedensvertrag .fei, so enthalte er doch Bestimmungen für den Schutz der Minoritäten, deren anständige Ausfüh ung gute Resullats ergeben würde. Deswcge r sollt? di: Regierung alle Anstrengung n machen, um abgesehen von dem Derfüch, fik.ioe Wiedergutmachungssummen aus dem mi sie.ten L.-lnd« herauszuschlagen, die Her.scher des Lan^e zswingrn. die ihrer Mach, unte siezender Me ■* scheu mit Menschlichkeit und Gerecht g et; zu behandeln. Der eindrucksvollen Rede Ke wo i; ys folgte eine eben so eindrucksvoll': Rede Asguith. Asquiih erklär.e zunächst ebenfalls t seine Genugtuung über die B?f.e.unz de eh - mals von Ungarn unterdrü t:n Völ er sp ach hierauf über die Unmöglichkeit, au; Land: n wie Ungarn, Oesterreich, Bulgarien ode» de j Türkei Entschädigungen zu erhalten, u d wr s :j schchiestlich darauf hin. dast dis Ent:ntemi te darauf sehen hat en müssen, die Suk esi o s-. staaten zu zwingen, ungeachtet ihrer Auion.«^ m'e, die ökonomische Einher n'chr z > 3 r ör n die taisächl ch die Stärke Oe 'erreiL-U gr.us gebildet habe. Dazu wäre di.- Fsied-enseonf r:nz berechtig: cewesen, da r in de r Fri de so * trägen den neuen Stauten auch a id?:e B - dingungen für ihre Ane.ke.nung auferl:; h - be. Asguith schloß seine Rede, ind?m e er klärte: Ein Punkt, auf den ich Aufmerks m ei lenken will, ist, wenn nicht von grös; r?r, so iO wenigstens von gleich groster Se'e tu t; roe otf andern. Ich mene di: Frag', welhe: Ap ar, eingerichtet wird, um die Ei rhal ung de n chl nur in diesem Friedensve trag sond r.i i i ät len Verträgen, weich: di: Schaffung ueue» Staaten betreffen, für den Schutz de: Mirorrtäten enthaltenden Bestimmungen zu f che u. Colonel Wedgwood har eiaen s h. e g e senden Bericht, der zweifellos in de: Ha p.! fache ganz genau ist, darüber gegeben ttr sowohl in Ungarn als auch in Rumänien Tr für Tag und Woche für Woche die Be . mmuv:, gen verletzt werden, die d e Fpiedenso r rä c für den Schutz der Mino itä en rorlehm i Juden find natürlich, das ist ein: a.:e G: schichste, in Rumänien immer nnisthanstel w den. Sv weit ich mich erinnere, sind s.» Ungarn früher anständig b fande t wnr. eu Ich bedauere außerordentlich, nun zn hören. daß jetzt in Ungarn g-gen si: eine mehr oe: minder wilde ant semitische Bewegung im r, rn ge ist. Das ist nicht nur eine Frage de. Iu , den. Die Beachtung de? Best mmungen bezüglich der Pfinoritä en sollten ums > meh c-* zwungen werden, wenn in einem Land: in;; Transylvanien g oste Massen von Unga.n unst auch von Deutschen unter rumän' ch: He i schaft gekommen sind. Es ist vo.. entsche denve Bedeutung, daß die Bestimmungen fü rer Schutz der bürgerlichen Recht: der Dii oriS'.cr nicht nur tote Buchstaben bleiben, sonst ern ach durch einen wirklich will amen Ap m.a: . u: Anwendung und Durchführung g:b acht wert Feuille!««. Ane Cammelattion. Tre „Tribmra", üas von rscho» Mchen .Juden gegründete vud erhaltene Tagbtatt, glaubt, ich weiß nicht, vb der jüdischar oder der tschechisch» jÄdrschcn Sache einen ' Tirnit zu er- Meiscn, wenn sie das iotgende F:uillewn des bekannten tschechckch-jüdiichcn HmnorMen Bojtech Rakous derökicntltcht. Es ist zwar sehr lustig, aber eme maßlose Uebertreibnng, p übcttrebcn, daß es schon bald das Ge- LkNterl von der Wahrheit sagt. Ich kenne viele jüdische Millionäre (allerdings^ keine tschechisch-jüdlstch?n> und habe mit ihnen bis auf wenige Musnahm e n ganz, andere Erfahrungen gemacht, als hie don Nakons geschilderten IH.s. steder Jude gibt sicher einem jüdi'chsn Vertier ein größeres Almosen als einem füditchen Man sagt, daß einem n'cht'üdifchen Bettler olle . üre' ff m stehe : ifi t che i nd nühj ^isll>: während i; j dis e Belle n r rne jüdische Schwell? betreten darf So lauge. Hs einst auf der andern, nichtjüdischen, Sei:e kein Unter sch. ed zwischen cinem leidenden Juden und Nichtjuden gewacht wird, werden au h wir bei dieier uitserer dopxel en Prar.s bist en. Sie heute nicht durchzuführen würde heißen, unzählige tausende jüdischer Flüchtling: oem sicheren Hungernde preisgeben. Jüdische Wollltäligkeit war auch vor dem Kr ege nöt g — doch was war damals die jüdische No. gegen die heurige? Ein Schäf.-rp'el siezen'sine lärkLäk./h: Traaöd.e e.n Will'enbäch.eil oeoen das unermeßl'chs Meer. Unzählige tausend: jüdischer Fluch singe und Deroamr e: von ak en Enden der Welt, aus Rußland, Rumänien, Polen, Ungarn — verlassen notgedrungen ih.r alten Wohnsitze und fl ichien — wohin? Sie selbst wissen es nicht und irren durch die Weil? ohne Ziel und Zweck. Ein Meer jüdischer Nor und jüdischen Elends, wie es dis Welt noch nicht gesehen hat. Es bildere sich eine Vereinigung von Juden aller Parteien — Parteien, dir sich sonst aufs Blut bekämpfen — tnb all: haben das gleiche ehrenvolle Bestreben, nach Kräften die Schrecken dieser jüdischen Not zl I ndern. Än dieser Vereinigung sind Juden, deren Denken mir in die Seele zuwider ist und auch in Zukunft zuwider sein wird; als ich aber eins,'» laden wurde, mich an der Sammlung von Beiträgen und Spenden zu beteiligen — bin ich gegangen. Als Orr meiner Wirksamkeit wurde mir eine Fabrikstadt an der Periphe.ie Prags zugewiesen. Ein Wald von Fabr.kschomsteinen, die Tag und Nacht Rauchwolken ausstvßen, erhebt sich über die Stadt. Drei Viertel dieser Kamine^ gehören jüdischen Großindustriellen. Millionären. Ich hatte ein Verzeichnis ih.er Namen — es waren zweiunddreißig. Bisher kannte ich jüdische Millionäre nur von Hörensagen. ihre schönen Autos flitzten geleg ntlich vor weinen Augen vorüber und iche Namen drangen einmal an mein Ohr. Ich habe sie nie geliebt, ich sah unzählige Male, wie für wirkliche und oelmsinlliche Ungerechtigkeiten, die jüdischen Miltwnäre in sozialer oder nationaler Beziehung vegangen hatten. .E. ihre Ustheber. sondern immer und in jedem Falle ihre armen Glaubensgenossen büßen mußten — jüdische Krämer und jüdische Kle nkaufleute. Und so Lin ich gegangen .... Zweiunddreißig jüdische MA vnäre . . „ und von ihnen benahm sich ein einziger wste ein wirklicher Millionär, wie di: Mächen erzählen. Er zeigte lebhaftes Interesse für die Sache ßlnd gab. Er gab einen Bürag. wip es sich für einen wirklichen Mill v '.ä: gehö ü und gebührt und gab den Bestrag m t so nobler und bescheidener Gebärde, daß ntt diese Gebärde eine noch größere Freude brrei.ete asts der Betrag selbst. Diesen Milsionä: sollte man zu Pulver zerstampfen — na ürsich erst wenn er gestorben ist — und den andern Millirnä.en zum Einnehmen geben. Bis dahin hlrib: gesund, mein Millionär, ich denke deiner gerne. Weitere 6 (sage sechs) Millionäre zslg.en so etwas wie Interesse für die jüdische Not. gaben Neinere Be Wäge und benahmen sich mit tadelloser Höflichkeit. Ordentliche Leute . . . Aber die übrigen fünfundzwanzig! Wirllich: ein Pack ... in seelischer Beziehung ein Pack. Dumme, lleinliche Ausflüchte b:i den einen, protzige oder auch ä.gellich: Abweisung bei den andern .... Leute, denen Tuh noe von Millionen gehören, welche in den Welibädern an einem einz'gen Tage mehr ausg den als die Famisie eines armen Juden im ganze-'. Jahr verausgaben darf, Leute die tu ch -hre Protzerei und ihren der ganzen Welt zur Schau gestellten Reichtum den Juden » zähl ge Beschämungen und «oralsiche wie phy i ch: SM.- hLll SLkMlMM dieje Leute M fcfc: dichr Not versperrte Türen. Sie gaben n chstü nur das harte Wort. Ti: Legend: vo; den „zweiten jüdischen Herzen" ist we.ig.e is mh Bezug auf die jüdischen Milli när: in e' Fabrikstadt an der Per pherie P,ag? ci e u verschäm.e Lüge! Der Empfang wa im ll gemeinen überall gle ch, nur di: Aurf üch c u! Ablehnungen hatsten verf.siedene F rmen Ein großer Fabrikhof . . . der Porr e . . - Meldung beim Porncr, was und wie .. ein Büro, ein zwei.es Büro, ein dritte; Eü o prunkvoll ausgrstaitct und im Thr:n d/? e ' Fabrikant. Eine Vorbeugung von me lest Seite, auf die der Herr Fab.i.ant nich, r?. gierr, denn er hat eif.ig an esioas zu sch.er en Devotes Warten an der Tür. bi; e; t en! Herrn Fabrikanten, genehm ist. .Enstl ch . . z Ich erllä.e: „Schreckl ch Not . . . Tar.s.ndi von Flüchtlinge. . . Greise. Frauen . . ' Kinder vor Hunger sterbend . . .* De: 6a brikant gibt mir 20 Kronen. „Wird es in der Zeitung steh^?" „Ja." versorg: ich. /ti „Und in wllcher? Am liebsten wär' t' mir in tschechisä-en." r „Natürlich in tschechischen, in di: No.o'i m Listp ..." '! „Und in w.sicher noch?" „Im Rüde Pravo. jm Staro Slovan' ’!e° j° - - " freute si ch de: Fab k«i „Wißen «le, es ist nicht meinestwegen abo damit sich andere an mir ein Bei pie! nehme..' „Go;t gebe es," sag'c ich sroiiim und g no andere Fabrik. Und wiede: de: Za! brrthof . . . der Pvriier ... ein Bü. M ein srMM

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