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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-03 · 32 (3.5.1921) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
32 (3.5.1921)
Date
1921-05-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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‘•7 ,-Kk«e^V TrenÄas »VSdttÄes Dolksblart« f> i>\- 4^ ■ qkE ,!N;.. itr?eT? '.! tische Zeitung „Dearborn Jndevendant" verkaufen oder deren Verkauf fördern und unterstützen wird, werde cer* lüftet werden. Ein ähnliches Verbot wurde auch in Detroit (Michigan). Henry Ford'- Hei rnatstadt, ertasten. Ms der Chronik der Wischen Gaffe. Ein Antrag des Joint Foreign Committee der englischen Juden an den Board of Deputies, dessen Vertreter im Pariser Komitee der jüdischen Delegationen abzuherinen, wurde aügelehnt. Der tschechisch-jüdische Dichter Hugo Sonnenschein, Wiener Korrespondent des Reichenberger kommunistischen „Vorwärts", wurde aus Wien ausgewiesen. Ein qualifizier« ttt polizeilicher Willkürakt. In Budapest wird ein starker Rückgang der wohltätigen Spenden feftgestellt Früher gab es im Monat mehr Spenden als jetzt im Jahre. Das ist der christliche Kurs. . . . Die sonst für Wohltätigkeit verfügbaren jüdischen Gelder werden heute für die diversen „Detachements" erpreßt oder geraubt Laut Gemeinderatsbeschluß werden in Obernberg am Inn nur arische Sommergäste ausgenommen. In Rumänien wurden jüngst 320 arme jüdische Kinder aus Wien als Gäste in Familien untergebracht. Die „Prawda" veröffentlicht einen efsenen Brief des Gen. Karp, des Mitgliedes des Z. K. der jüdischen kommunistischen Partei „Poale Zion" und eines der Gründer des ehemaligen Wiener Organisationsbureaus der Linken Poale Zion. Genosse Karp erklärt in diesem Brief seinen Austritt aus der jüdischen kommunistischen Partei „Poale Zion" und seinen Eintritt in die russische kommunistische Partei und motiviert seinen Entschluß mit der Ueberzeugung, daß im Augenblick bei» Kampfes der proletarischen Avantgarde um die Befreiung der Menschheit die parallele Existenz selbständiger nationaler kommunistischer Parteien nur schädlich sei. Des weiteren begrüßt er den Anschluß des „Bundes" an die russische kommunistische Partei als den Beginn des Prozesses der Sammlung der jüdischen Proletarier in den Reihen der Dritten Internationale und fordert die jüdischen Kommunisten auf, seinem Schritte zu folgen. Ter Weg der jüdischen Kommunilten vom Judentum zur alleinseligmachenden Moskauer Religion. In Amerika gibt es 50.000 irdische Faijoer, die eine Million Actes Boden selbst beftelten. Die Tabakfabriken in Saloniki, wo fast lauter Juden arbeiten, wollen Sonntagsruhe elnführen. Die Samstag ruhenden jüdischen: Arbeiter Protestieren, für sie interveniert die jüdische Gemeinde zusammen mit der zienistischeu Organisation. Ti« ftanmt.r der Bereinigter Llaatm ha das Gesetz« das die Ernwanberang einsch-ränir angenommen. Die Opposition sin ungarischen Parlamenc Lekäm.chi! vor allem den N-Me:u; clauüs und die Prügelstrafe. Das Wiener jüdische Blindeninstitut, das seit fast 50 Jahren besteht, ist aus Mang^ an Geld in Gefahr. In Budapest verschwinden wieder Merken. In wenigen Tagen wurden fünf Männerleichen mit Spuren von Mißhauolungen und Beraubung aus der Donau gezogen. Erez Israel. Politisches. Kvcir Abdullah und die Pakästlnafrage. Die Bejtr b ngen d.s Juri. Abdul ah e>n' besondere Machsslellung m Ostlo.daisiand JU erlangen, und sein gleichzeitiger Wun.ry nach einer jüdisch-arabischen Velsstündigungskoiife-- ren; schallen noch dadurch eine besondere Beleuchtung. daß Emir Abdullah der Bnroer Om r Faisuls, des bekannten a «bis en Krön prätendamen, und Sd.m des Kong- Hus,e n von Heschas ist. Emir Abdullach besuchte kürzlich Jerusalem anläßlich der Anwesenheit Churchills, mit dem er 1äng:re Bespreuung.n hatte. (Ziko) Churchill in Rischon-le-Zivn. Aus Zeitmangel mußte Chur, st l seine Absicht, Galiläa zu besuchen, ausgeben. E. konn e nur noch nächst Tel-Awiw die Ko.onre Rstchon le-Zion besichtigen, wo ihm ein begeisterter Empfang bereiter wurde. In einer au g rechneten Rede, die Satz für Satz in; Le >ci.\\ c übersetzt wurde, sprah er übe d, hinget ung - jovlls Arbe.t d»r ersten ha! st » -v 4- -.er fcen, die ex jetzt als Meise wtt M ktchssi W.. S. Mai Nr. tz der Die britische Regierung kenne di: Kraft und Freigabe die Zäh gleit der Juden und im Bebauen zu! * w T«r+, . - * ... -------- 9 1 Infolge der sehr gamftgen Ernteaussich Getreideaurführ. diesen Eigenschaften habe sie den Jud n ükrL hf* frf vW lästina als „Rational Home" versprechen. „Tie m?a[aftmaAaf b palästmens.sche Rezen und Mehl nunmehr freizugeben. Bakfour-Tckkapation ist nicht die Aeußerung! ^^ung sich entschlossen, die Ausfuh: von Weeines einzelnen Ministörs, sondern der ge'am ten Rcgerung: Die Ju^en Habei au; Wüsten Paradiese gemacht und we.den auch au; ga z Gesteigerter Fremdenverkehr. W e „Haarctz" mit .ist. hm d e Fp mden- 'Scherl. Ich säfmson ln Palästina begonnen. Ende März sind ge. daß Ihnen kein Hinderms lm W ge stehen wird. Niemand kann Ge an der Arbeit hindern, die Ihnen und der gesamten Bevölkerung Glück bringen wird." Besonders lobte Churchill die prachtvoll aussechende Jugend und gab der Hoffnung Ausdruck, daß sie die aufbauende .Arbeit ihrer Eltern so.-tsetzen wird. Herbert Samuel an die Juden Aegyptens. Bor der Abreise aus Aegypten, wohin der Oberkommissär Churchill entgegengereijt war. überreich.e er den Juden Aegypens, oie ihn sehr herZl ch empfangen haften. ein Schrsion», in dem er u. a. sagt: „Ich bin sichert daß wir mehrere Hunden Engländer und Amerikaner nach Jerusalem gekommen. Weite e Gruppen sind angekündigt. Man hofft, daß der Fremdenverkehr für Handel und Industrie neue« Leben bringen wird. Kulturelles. Dom Technikum. Bekanntlich wurde Grund und Gebäude des jüdischen Technikums kn Haifa gleich nach der 'Bcss^ung Paläst nas durch die Engländer ooic den englischen Mililiärbehützden für Militärzwecks belegt. Ti« unermüdlichen Bemühunder zionistischen Kommission haben nunwehu. i wie aus Jerusalem berschtet wird, den Erfolg m Palästina das Band für dre verschiedenen | gezeitigt, daß die Militärbehörden ihre 3u- Völkcrschaften finden we den. D e rrrrrscha fl che stimmung zur Evakue ung des Platzes gaben. Entwicklung Pamstmas hat bereits de^vn.en | Mit den Räumungsarbenen wurde bereits be- Die Tausende von Chalu.mr. dr.> -n der le ten gönnen und min ist die Frage der Wied-rcr- Zeit ins Land gekommen sind, haben Beschäftigung gefunden. Ihre fleißig« Arbeit kann als Symbol für die Zukunft bezeichnet werden. Durch das Zusammenhalten der Bevölkerung und die Begeisterung und Op'erfreud'gkeit de: Juden wird es un> ge ng n de nationale Heimstätte zu erstchten, die der 'jüdischen Geschichte und der Uwe Stützung Großbritanniens würdig sein wird." Bon der Agudah. Laut „Doar Hajorn" vom 31. März fanden in der letzter« Woche mrhr re..Sitzungen o.a Agudah Organisation u ste. Bors tz von Pappenheim statt, auf denen über den B ginn e ner positiven Wiederaujbauarbeit seitens d r Agudah beraten wurde. Bon der Land. Zenrtrl« kam eine Aufforderung, Vordere tu igen für die Gründung einer Ko.on e für 10o tzamilien zu treffen. Desgleichen wurde üb.r dt: notwendige Entwicklung verichiedener Jndustriröffnung des Technikums akut geworden. Don der Nationalbiblkvthek. ' Aus London wird berichtet: Das Ilnterrichisamt der Reg'erung sandte dieser Tage der Verwaltung des britischen Museum; kn London eine offizielle Note über den B.'stand und die Einrichtung der 5ia ionalbib io Hel in Jerusalem. Das Britirs Muheum wird in d eier Note eingeladen, die jüdische NationaMbl'.othrk offiziell zur Kennmis zu nehmen, ebenso den Beschluß des llnierrichtsam.es, durch welchen die B'bstokhek als eine Institution von aladem schen Werl und G ä) anerk nni wird. { . Kunstausstellung i ' ■& Gr Herbert Samuel eröffnet« am 12. April die erste, im Davidturm von der Pro- Jerusalem-Eesellschaft vermsttal e e Kunstausstellung. Die Jüdische Künstler-Vereint und Handelszweige beraten. An di- H aaus-i°un3 hat e nen besonderen Paoill n. gäbe einer orthodoxen WoLe ich ift soll eh> stens geschritten waden. Pappe hin ha. be-> . T. mrtTS ■ , icits Palästina verlassen, um im Laufe des 5/^ ert Schnstst lle in Palä rna m statt, um Vorbesprechungen wegen der (5mn- ^Verein hebräischer Schriftsteller. Am 26. März fand in Jaffa eine Konfe- Sommers wieder nach Pa'ästina zu kommen, falls sich die Notwendigleft prgeven sollte. Wirtschaftliche-. Keine Sanktionen. Eine Ausdehnung der Sanktionen auf Palästina hat bisher nicht stattgefunden, biskev sind auch keine Vorbereitungen zu e ner Einführung der Sankt onen dorc getrof en. (Zirs) Jüdische Eisenbahn, ei Gemeinderat Tikwah abgeschlossenen der Eisenbahn Petach-Tirwah — Nas el-Cin enifällt auf d essr Linie der Derlrhc an Sabbalhen und jüdischen Feiertagen. Doris Goldberg. Doris Gokdberg. der zusammen mit Kremenetzkr sich an der Err chtung einer großen Ziegelei in Palästina betätigt, hr. 2000 Pf nd für die Vollendung des Baues des T-ini ums in Haifa gespendet. Palöstinaund Aegypten. Die „Egyptian Gazette" vom 25. März schreibt unter dem Titel „Paiä>ttna kontra Aegypten": „Wie in etngeweihten K.eisen mrt Bestimmtheit angenommen wird, wi d die Zu düng eines Vereins hebräischer Schrift tellec ju pflegen. Vorsitzender war der gre se A. S> Mabinvwicz. Eine Million Dollar füp die Jerusalemer Universität. Anläßlich des Besuches der zionistischen Delegation in Amerika haben sich die 5090 in Gwß-New-Nork lebenden jüdischen Aerzte zu einem „Verein zur Förderung de: hebräij scheu Universität ln Jerusalem" zuiamMonge Spitze dieses Konritecs steh:n die Herren Dr. Rathnow, Dr. H lweet und Dr- Rongy. Man erwasiiet. daß auch andere jüdsiche Fachleute sch zu ähnlichen Vereinen zusammenschlietzen werden, um die Eristenz deri hebräischen Universität in Jerusalem zu sichern. Die Besiediung. Der Ruf nach der Immigration. Wie das P. B. der Ziomst Commission in Jerusalem meldet, hat am 12. 'März 'im Jaffaer Gymnasium ein großes M:ssenm-eting stattgefunden, das sich mit der Frage der Immigration befaßte. Ernisim nig wutbe beschlossen zu verlangen, daß die JMmigra.ron ru errichten. Sie beabsichtigt, dieses Gebäude , dem Jmmigrationskomitee des Waad Haft zu unterstellen. Man hofch daß das Gebäude i nach Peßach ferliggeste.lt werden wird . Die Einwohnar von Jaffa haben ein Lagerhaus emgerrchtet zur Aufbewahrung des Gepäcks der Immigranten bis zu dem Zeitpunkt ihrer definitiven Niederlassung an e nem bestimmten Pun'.l Palästinas. Die meisten Im«. Migranten bringen eine kleine Menge von Mitteln und ein« größere Menge per önlicher G«- brauch-pegcnstände mit, die leicht in Verlust geraten, da es keine AufbewahrrmgsmSMchkeit Jbt rückz ehung des britischen Pro efto at; über nicht eingestellt werden dürfe und daß die Aegypten und die UnabhüngigkLitserllärung Zionistichr Orgamsatton Vorkehrungen r.efdieses Landes äußerst wichtige wiri.schafll'.ch» Folgen zeitigen, die zunächst darin bestehen, daß der britische Handel sich in Palästina konzentrieren wird, welches Land zum Nach eil von Aegypten ein großes Handelszentrum werden wird. Man ist darauf vorbereitet, daß die großen britischen Firmen, anstarr wie bisher in Aegypten, ih e Warendeprns nmurrehr im Haifa und Jerusalem erruchten werden und in dem Maße, als Syrien und Palästina sich, entwickeln, auch der wlttschaft.jhe Aufschwung dieser Länder viel rascher vo. sich ge .en werde, fen Müsse für eine Jntmigrafton von mindestens 10.000 Immigranten im Laufe der nächsten Menate; die palästinensische Bevölkerung Müsse bei der Unterbringung der Jmmigcanten Hilfe leisten. Die Immigrationskommistirn 'des Waad Hair (Jerusalem) hat dft Vertreterinnen der Frauenorganisationen emgeladen, um mit ihnen die Möglichkeit einer Mitwirkung 'der Frauen bei der Fürchrgr für die Jmm grauen zu besprechen. In dieser Sitzung, d e am ü3. März stattfand, wurde eine Resolution ang als dies in Aegypten unter eige ier Herrschaft! nommen, in welcher es heißt: „Die Frarender Fall fein wich. Palästina ist dank seiner versammlüng vom 13. März erklärt si tz be eit, zentralen Lage an der großen La,db ü e zw.- nach ihren Kräften an der AMm ffür'd e Jmichen Anattl en und Aegyp.en oi.l gün,.r„e. situiert, und genau so wie im Altertum Tyrns und Sidon wegen ihrer besonders vortelsthäjten Lage die großen Handelsmärkre Ut Welt wurden, so werden Haifa und Jaffa wirtschaf.lich groß werden und aus K' sten der gegenwärtigen HandelszeM en von Aegypten in gar n'cht unabsehh uer Lei unau we chmigrantent eilzunehmen, jedoch kein eigenes Komitee zu bilden^ sondem sie verlangt eine ausreichend« Vertretung in dem ml de n Im migrationswesen b^chäjüglen Komitee, da die Frauen die Hälfte der Bevölkerung Je usalcu'; bilden und vfseickar auch dir Hä. ste der'Im miaranten, um deren Der o gung es sich ha >- delt. Frauen fein w.r:en" sich in eine JorupleMer Nns V.i.h-Loge gt.% SS555 Skichtzionisten für Palästina, s Bei der Gründung der „American-Pasestine Company" führte Louis Marschall. der bekannte nichtziomsüsche jüdische Politiker, aus. Palästina sei jüdisches Land, und di« Welt müsse sehen, daß es uns ernst sei, als wir sagten, daß wir Palästina zu haben wünichren. Der bekannte Fü»h.ec d.s Agudas JiS, roel. Dp. Isaak Breuer, sch e bt in den „Äggdas J.sroel-Vlät e.n", die Refl rwirk ng das Mandats auf das jüdische Volt und die Reflerwirkung auf dir rbsigen Nationen in isrem Verhältnis zum jüdischen Voll s.i unter allen Umständen unübersehbar groß. Das Mmoat stelle das jüdische Volk endgültig vor die Aufgabe der nationalen Emanzipalion: diese W eine Gesamtausgabe, die das jüdische Vol: m der neuen Epoche im Geiste der Thora zu lösen habe. Die Orthodorie habe sich diese Aufgabe nicht gestellt, aber sie bade nicht mehr di« Freiheit der Wahl. Sie könne an dwser Aufgabe nicht vorübergehen, ohne das Recht zum Dasein zu »erwiiken. Di« Lr-Hodori« müsse diese Aufgabe als von Gott gewollt betrachten: lehne sie sie ab, so sei sie verloren- In einer Versammlung des Vereins zur Förderung der Interessen der Synagogengemeinde Breslau sprach Justizrat Hirschberg über die Aufgaben des deut chen Jud.nmms. bei es als eine der wichsigsien die M twirlung am W.edcraufbau Palästinas bezeichuete Di s fei aich die Pflicht der Nich'zionistLn. (Zikoh Bom Zionismus Die Fraktionierung. Der Gründung der neuen Fraft o i B i njan Haare; widmet der mis.achistischs „Haiwri", Newyork, einen Lxilarrilel, de» wir folgende Zeilen entnehmen: „Es gibc keine falsche Ansicht und keine schädliche Theorie, die niht irgend .» Anhänge: fände, besonders fern von ihrem Entst hungssrt, wo man sie meist in verzerrter Form lennsn lernt. Wir in Ame ifa wissen wi: schädlich diese Eedankengänge für das zionistij l)c tzde I I werden können. S.e paben auch die rich. g« ' Verbreitung im ame ftanifchen Zionismus nicht gefunden: nur die zionisti chen Führer, oder richtiger der Führer, vertreten diese Anschauungen. Nun hören wir, daß jcnse.ks des Ozeans sich Zionisten gefunden haben, die jyi „amerikanischen System" die Lösung der zionistischen Frage sehen. So haben Zionisten eine be andere Föderation geg ündet, „Binjan Haarez", „Aufbau des Landes" genannt, um damit anzudeuten, daß de bisherige Tä.igkeit der Organisation nich aus den Au,bau des Landes g.rchet g.wesen sei. Wenn es wahr sein sollte, so ist es nur schade um diejenigen^ Zionisten Deutschlands, die seit jeher als die besten Zioni.en bekannt waren, daß sie auf den schlüpfrigen Weg der zionistischen Führer Amer.kas geraten sind. Dibse Zionisten scheinen nicht zu wissen, daß das „amerikanisch- System'^ gar nicht amerikanisch ist, denn fajl alle Zionisten Amerikas wider e-en sich mit aller Gewalt diesem System. Das bereist zur Genüge die Bewegung für den Keren Hajessvd, die spontan in allen Ortsgrupren eingesetzt hat und die Arbei: für den Ke en Hajessod. die in aller Kürze beginnen wird. Wenn die Begründer des B-njan Haare; nicht rechtzeitig k. reu J rrum erkennen, werden ste in der Organrsatioir ebenso einsa» und verlassen bleiben wie die zionistischen Führer Amerikas. Wir find sicher, daß di») Mckyrheit der Zionisten Deutschlands ilmeni die Gefolgschaft ver agen wird. Durch jau Haarez" wird das Land nicht aafgebaut werden." Dr. M. I. Boden'yermer, der den Auf« ruf des „Binjan Haarez" unte schrieben tza'« «klärt jetzc in der „Jüdichen Rundschau", er sei gegen diese Gründung und oe.lang« d'e Bildung einer „Fraktion des z o sstischeft ^Bürgertums" innerhalb der d mstzen Laa^! desorganijation. Aus seinem Pr^gchmMen^l wukf für die Fraktion sei festgüc-alten: Di» Fraftion verlang: , 2» Di» Narivnalisierurcg »ÄfiiMyyi HaWitzas svk tm,

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