Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 32 (3.5.1921)
- Date
- 1921-05-03
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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, ---«r. LS-ZM sStpftfe; ÄÄ Nr. 3k Dienstag „Iüdkfches Volksvkatt*' .v Mai «töte V ®frc» WM. 53 LZ tina sei jüL M ^°lich kannst U.h e Ä" ®ttnW« NStfuer Lm^25 5;* rf&A offt tti* S*.w bd fr a onakn %{J Äa6e'. dis dW/ÄW M; 5?* ® ®«fe tef Aora p •Cie CttfjoiiMie fßbi [$ [fl<ff«Dt«6erj*e k£tni$tm& der WM. 3« forme an föftr t vorüöe-gehen oh.re das KO A verwiiien. De ItSiHtm ^usgrdr als vsa <Soti aeosoiß \ttab, \t> \ä \\t wbwsi. :t Skiiawmtog der 'Snäits.jtt kt 2nt:teSien Ut 'LMgazmgkislau sprch JujlMt HirWetz Maden des beut chen Äd.irllms, ine der wichtig len die M twirianz tufbau Palästinas bezeiOetr Ti t : MD der MpMsten. jM. Gesetzgebung und einer Bodenpolitik gern# den Grund''ätzen des Iüd. Nat onalfonds. In Industrie, Een erbe und Kandel verlrür sie bei Wckqrung des Gesamrrnte - effes der Nation die Freiheit des Wettbewerbes zwischen privMm uno genoffenschafll chen Un ern^ mungen je a A.t 2. Sie vertr tt ,t: Auffassung bar? der nationale ZuammeM-ang des gsiamen Iudentun die Grundlage des Zionismus bildet. Sie erachet aber die kulturelle und politische Arbeit im Galut'y lediglich als ' eine Aufgabe der Landesvrga - n i f«t i o n e n. Weizmann in Amerika Die Berliner „Jüdische Rundschau" schreibt: Cs widerstrebt unserem Geschmack und unserer Tradition, die Beschreibung der Reise Weizmanns und seiner Begleiter in allen Einzelheiten so wiederzugeben, wie sie in den amerikanischen Zeitungen dargesiellt wird. Die Schilderungen entbehren nicht echt amerikanischer Aufmachung, die alles übertreibt und fast bis zur Verzerrung vergrößert. Aber. auch wenn man von dieser amerikanischen Regie absieht, muß man zugeben, daß der wahre Triumphzug Weizmanns einen großen Erfolg des Dedankens der Einheit und Geschlossenheit der Partei bedeutet gegen die Versuche einer einflußreichen Minderheit, ihre Wünsche der ganzen Bewegung auftudrängen. Die große Bewegung, die die Führer Amerikas mit der Rechenmaschine in der Hand zu entfachen gehasst hatten, ist ausgebliebcn. Weder hatten sie Spenden gesammelt, noch sind größere Summen auf dem Wege der Privatinitiative nach Palästina gekommen. Die Organisation hat sich von ihnen abgewendet und folgt in stur-. Mischer Begeisterung denjenigen Führern, die ihnen zwar keine Dividende, aber ein jüdisches Heim, einen jüdischen Staat versprechen. Der Empfang in New Pork. Am Sonnabend, den 2. April trafen Weidmann, Ussischkin, Einstein und Mossinsohn mit der „Rotterdam" in New Purk ein. Seitens der amerikanischen Exekutive wurde nichts für den Empfang vorbereitet, dagegen hat die Opposition, die jetzt aus elf Mitgliedern der Landesexekutive besteht, ein Empfangskomitee unter der.Leitung des Stadtrates Rosenblatt gebildet, die1 die Reise Weizmanns zu einem wahren Triumphzug gestaltet hat. Auch der Mahr von New Dork bildete ein Empfangskomitee, dem viele Nichtjuden angehören. Die Gäste wurden von dem sogenannten „Mayorscutter" (Stadtjacht) abgeholt, der die amerikasche und jüdische Flagg? hißte. Im Hafer, erwartete die Gäste eine nach vielen Tausenden von Juden zählende Volksmenge, die ihnen begeistert zujubelte. Die Gäste begaben sich dann durch das jüdisch« Stadtviertel zum Hotel „Commodore". Alle Straßen waren mit jüdischen und amerikanischen Fahnen geschmückt. Deputationen der Stadt, sowie alle jüdischen Gesellschaften begrüßten die Delegation im Hotel; eine Abteilung der ehemaligen jüdischen Legionäre hielt an dem Automobil von Weizmann Wache. Das Hotel hißte die Mische Fahne. Auf dem ganzen Wege wurden die Gäste aus allen Fenstern begrüßt und mit Blumen überschüttet. , Am selben Abend fand im Hotel „Conrmodvre" ein Empfang statt, an dem die aktivsten Zionisten aus New Pork, Philadelphia und anderen größeren Städten teilnahmen. Deputatioonen aus allen größeren Ortsgruppen wie auch aus Kanada brachten ihre Begrüßung vor und versicherten, daß alle Zionisten Amerikas bereit sind, die Londoner Beschlüsse in bezug auf den Keren Hajessod durchzuführen. Der ganze Vormittag des 3. April war dem Empfang der zahlreichen Deputationen .gewidmet, unter denen sich auch eine Abordnung des Misrachi befand. Auch! die anderen Mitglieder ber Deputation hatten mit verschiedenen Persönlichkeiten Unterredungen, von denen man wichtige Resultate für den Gxfolg der Delegation erwartet. So hat Einstein den bekannten Millionär Rosenblmn aus Pittsburg empfangen, der für die Universität besonders großes Interesse bekundet. Er spendete für die Universität sofort -eine größere Summe und versprach seine weitere Unterstützung und Förderung. In unzähligen Telegrammen wurde die Delegation in Amerika begrüßt. Harry Sacher Sekretär der amerikanischen Föderation- Harry Sacher, ehematz Redakteur de§ -Manchester Guardian", später Sekretär der Exekutive in London, zuletzt Redakteur des „Palestine Wcekly" in Jerusalem, wurde an stelle Enranuel Mohls, des jetzigen Generaldirektors von „Zion. Commonwealth" in Palästina, Sekretär der Zionistischen Föderation von Amerika. Sacher dürfte besonders geeignet seinin Amerika über die wirtschaftlichen Ver- Einstein Ehrenbürger von New Pork. Der Staat New York hat trotz Einspruches des Stadtrates Falconer, der erklärte, von der Relativitätstheorie nichts zu wissen, Prof. Albert Einstein das Ehrenbürgerrecht von New Nor? versieben, ebenso feinem Begleiter, Prof. Dr. Chajim Weizmann, dem Präsidenten der Zionist. Weltorganisation. — Die deutschen Studenten, wie erinnerlich ist, fdjiffen den großen Gelehrten aus. um dadurch den hohen Knlturstand Deutschlands zu dakumentieen. Dafür verleiht ihm New York das Vhrenbüm gerrecht und ehrte sich durch diese Ehrung selbst.! Moskau gegen den Zionismus. Das in Prag erscheinende Organ der rechten Sozialrevolutionäre, der „Wolja Roßji", veröffentlicht ein Geheimzirkular der russischen Regierung an alle Gouvernements, außerordentliche Kommissionen usw., in welchem eine systematische Bekämpfung und Vernichtung des Zionismus verlangt wird. Dje Methode, nach welcher dieser Veruichtungskampf geführt werden soll, gipfelt in der folgenden Anweisung: „Das Zerstörungswerk ist so einzurichten, daß man, ohne die Illegalität der Organisation offiziell zu dekretieren, faktisch ihre Tätigkeit behindert und unmöglich macht. Der Zionismus sei als rein bourgeois einznschätzm; für das Proletraiat sei er bedeutungslos und schädlich". (Ziko). OBOfmmm fc&iuifk LEinas jK.iitScüaiUßs/ fosLiflbiitfe Volk sissi ' An unsere jüdischen Mitbürger! Die Londoner Exekutive der Zionistischen Weltorganisation hat den zwölften Zioniftenkongreß für Ende August dieses Kthres einberufen. Der Kongreß wird aller Voraussicht nach in einer Stadt der tschechoslowakischen Republik tagen. Die Aufgabe des zwölften Zionistenkongresses wird es vor allem sein, den Weg zum großzügigen Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina zu weisen.^ Dieser Auf- .bgu ist nicht mehr Angelegenheit einer Frak- ^«ön im Judentum, sondern Aufgabe aller Juden der Welt. Die Zionistische Organisation, die die Vorbedingungen für den Aufbau geschaffen hat, der vor allem die politische Grundlage in Form des zwischen den Großmächten verein: arten Mandatsvertrages für Palästina zu danken ist, die Zionistische Organisation stellt jene Gruppe innerhalb des jüdischen Volkes dar, welche den Aufbau Palästinas am konsequentesten verftcht und ihn am «ausschließlichsten unter politisch-nationalen Gesichtspunkten betrachtet. Beweggründe religiöser und humanitärer Natur sind auch im Zionismus wirksam, doch sieht er die Möglichkeit der Erfüllung des jüdischen Willens zur Rückkehr in daF Land der Väter auf dem Wege der großzügigen Ausschließung und Besiedlung des Landes auf Grundlage nationaler Kapitalien. Mögen einzelne Richtungen besondere Förderungen stellen, mag die zionistische Fraktion „Misrachi" den Aufbau mrsschließlich im Geiste der religiösen Ueberlieferung, mag die zionistische Föderation „Poale Zion" und „Hapoel Hazaip^ die Besiedlung auf sozialistischer Basis verlangen, mag eine Richtung entschiedene nationalpolitische Betätigung auch in den jetzigen Wohnländeru der Juden fordern, eine andere ebendiese Betätigung ablehnen — sie alle vereint das Ideal der Schaffung einer jüdischen Heimstätte in Erez Israel, das Ideal des Zionismus. Heute, da die Verwirklichung des Zionismus aus dem Bereich der Utopie «in den Kreis der realen Möglichkeiten gerückt ist, fordern wir unsere jüdischen Mitbürger auf, sich der allweltlichen zionistischen Organisation anzuschließen und diesen Anschluß durch Entrichtung der zionistischen Kopfsteuer, des Schekels zu bekunden. & Die Zahlung des Schekels berechtigt zur Wahl zum zwölften Zionistenkongreß. Aus allen Erdteilen werden die Delegierten der zionistischen Massen hieherströmen, um sich über die wichtigen Fragen des PMstinaaufbaues auszusprechen und Beschlüsse zu fassen. Die Juden unseres Landes, die an jüdischem Gefühle und jüdischem Stolze nicht geringer sind, als die irgend eines andern, werden bm Kongreß eine würdige Aufnahme bereiten. Dazu aehört, daß sie selbst sich in größter Zahl in die Reihen der zionistischen Organisation stellen und es so ermöglichen, daß die tschechoslowakische Delegation am Kongreß eine würdige Vertretung des jüdischen Volkes in der tschechoflowakischen. Republik darstellt. Wer für den Aufbau einer jützis wer ech Asyl für Opfer blutiger Verfolgung schaffen will, wer die Zukunft des jüdischen Volkes sichern will,, der schließt sich der Zionistischen Organisation au und zahlt den Schekel.' Mähr.-Ostrau, am 19. April 1921. Das Erekutivkomitee des Zionistischen Zentralkomitees für den tschechoslowakischen Staat: Finzi, Rufeisen, Herrmann, Krieger, Wagner. Der Schekel beträgt samt der Pnrtcisteuer in Böhmen 28 'K c, in Mähren/und Schlesien 25 Kc, in der Slowakei 80 JTc. Zahlungen nimmt jeder zionistische Vertrauensmann und Verein, die zionistische Parteileitung für Böhmen (Prag, I., Ruzova 24/III), das mährisch-schlesische Distriktskomrtee für die Slowakei (Bratislava, Jägerzeile 20), das Distriktskomitee für Karpathdrußland (Velky Sevljus per Adresse Mor. Guttmann), sowie auch das Zionistische Zentralkomitee (Mähr.-Ostrau, Langegasse 24), entgegen. Aus Wunsch sendet das letzter^ Erlagscheine zw! An alle Ortsgruppen und Vertrauensmänner des zionistischen D. K. fürMährenundSchlesien! Das mähr.-schlesische Distriktskomitee fordert alle Zionisten, gemäß den Beschlüssen der Exekutive in London und des Zionist Z. K. für die tschechoslowakische Republik auf, die Schekelagitation mit Energie durchzuführen und die verkauften Schkalim bis zum 15. Mai d. I. an das D. K. äbzusühren. Zionisten in Mähren und Schlesien werbet für den Schekel. Das zionistische Distriktskomitee für Mähren und Schlesien. ' Juden in der Tschechoslowakei. Es gibt keinen senden, dem nicht die hebräische Sprache geheiligt wäre, geheiligt als die Form, in der die erhabensten Gedanken dex Menschheit zuerst ausgesprochen wurden, geheiligt als der Niederschlag jahrtausend alten LeidÄ und Glückes. In dem Verhältnis zur hebräischen Sprache und ^um hebräischen Schrifttum, drückt sich der Anteil der Juden am Judentume aus. Dieses Verhältnis gilt es zu stärken und zu vertiefen. ES hat sich in Prag eine „Gesellschaft zur Förderung der heor. Sprache u. Literatur für die Tschscho'lvwakei" gebildet, die fern vvn j cher politischen Parteirichtung, auf breitester Grundlage aufgebaut, ihre Tätigkeit über die ganze tschechoslowakische Republik ausdehnen will und eine Zentrale für die planmäßige Förderung des Hebräischen werden soll. Durch Schaffung von Kursen, durch Beistellung von Wanderlehrern und Wanderbibliotheken,^ soll es auch in den kleinsten Orten möglich werden, das Hebräische als lebend? Sprache oder als Sprache des alten Schrifttums zu erlernen. Durch Vermittlung von Büchern und Zeitschriften aus Bibliotheken und Vereinen, durch Hinweis auf neue Erscheinungen in einem Mitteilungsblatte, durch Vermittlung direkter Fühlungnahme unter den Mitgliedern, will die Gesellschaft ihren Mitgliedern bedeutende Vorteile bieten. Aber nicht nur die Hebräisch Lernenden und die des Hebräisch Kundigen sollen Mitglieder der Gesellschaft werden, sondern alle, die an der Förderung des Hebräischen Interesse .haben, sollen durch ihren Beitritt ihre ideelle Teilnahme betätigen und für die allgemeine Hebung der hebräischen Kenntnisse Mitwirken. Auf jeden Einzelnen kommt es an! Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Kc jährlich. — Adresse: .Prag, Dkouhä jr. 22. ---- Mischer Sport Donnerstag, den 5. ds. &. R. „Makabi" Segen „D. S. B. Liga" Troptzau, Beginn halb 5 Wr nachmittags. K3. Ä. „Makabi" Kokey gegen MOST Kvkey. Beginn halb 11 Ahr vormittags. Beide Spiele am M. O.-Sportplatz. - OkmÄtz.! Olmü tz: Kakoah gegen Siavioj 4:1 (1:1). Ecken 9:0. Flaues Spiel, das i x Zeichen der Aebcrlegenheit Hakoahs stand. To.e ftofyn 2, Sttäußler 1 FiMr! I 1. — D. F C. Olmütz 2. Res. _ gegen Hakoah-Junioren 4:2 (2:0). Beiderseits mit größtem. Eifer durchgejührtes Spiel. i r Hakräh Olmütz f,rel Jouflit n e t Sonntags (1. Mai) gegen Makabi. M.-Ostrau in Olmütz, 6. Mai gegen Kakogh, Miesi- 15. Mai ss Aus den Gemeinden =s Im Aultusgemeinde-.P.arlaMent. In der ersten Sitzung des nengewähldm! Zultusrates in Mähc.-Osiran brachten die Vertreter der Liste der Arbeiter und Angestellten eine Interpellation ein, in der darüber Beschwerde geführt wurde,. daß ein Kultusral der demokratischen Partei sich im Kaffeehause damit gebrüstet habe, er. 'habe Mitglieder der Liste 1 (Arbeiter und Angestellte) beim Poli^eikommissariat als Bolschewiken angezeigt und es würden daraus gewisse Konsequenzen gezogen werden. Diese Interpellation würde über Beschlliß des Kultusrates und mit Zustimmung der demokratischen Partei, die selbst einen dahingehenden Antrag gestellt hatte, der Rechtssektion zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. In der am 26. April stattgefundenen Kultusratssitzung berichte! e nun der Referent der Rechtsscktion, er Hab« beim Polizei/omMiffariaL festgestellt, daß nach Angabe des Lesters dieses Amtes eine Anzeige im angedeuteten Sinne nicht stattgefunden habe. Er habe sodann die Bertreter der Liste I um eine konkreter« Grundlage für die Untersuchung gebeten; der «Vertreter der Liste I habe sich aber zunächst nur bereit erklärt, dem Obmann der Sektion privatnn seinen Gewährsmann zu nennen, und als dieser ablehnt«, private Mittelungen entgegenzunchmen, sei eme nähere Auskunft nicht erteilt worden. Unter diesen Umständen beschloß die Rechtssektion, dem Kultusrate zu empfehlen, diesen Bericht zur Kenntnis zu nehmen und zur Tagesordnung überzugehen. In der Debatte sprach zunächst der Klub« ovmann der jüdisch-demokratischen Pa.tei, Herr Dr. Hermann Fuchs, der erklärte: seine Partei habe in diesem Falle der Untersuchung zugestimmt. stehe aber prinzipiell auf dem Standpunkt, daß solche Angelegenheiten persönl cher Natur nicht vor den Kusiu rat gehörten. Auf d'e Tarle ungrn von He.rn! Dr. Fuchs reflektierten der Bertree der Liste I und. im eigenen Namen. Herr Doktp: Robert Altbach. Beide stellten fest, daß an der ganzen Sache dochrgend etwas fein Este, und daß es zweifellos das Rechkj. ja die Pflicht des Kustusrates fei zu prüfen und zu entscheiden, ob ein Kultus at würdig fei, dieser 5lorpe schaft «an ugehören Bei der Abstimmunq ergab sich «in Zmksichenfall, indem sich der Refermt te. Re h ssektion, im Glauben, er Hab« als RefereM m t mitzustimmen, zunächst der Stimme ent.j elt; als er belehrt wurde, stmmte er für drsi Antrag, ebenso alte anderen Mstgl eder bär Rechtssektion mit Austtahme des Vertreters der Arbeiter und Angestellten, der natürii-h, zumal die Angelegenheit ihn selbst bet af, schon in der SeMon dagegen gestimmt harr«. Nebenbei^ sei erwähnt, daß der zionistilche Klub seinen Mitgliedern die Abstimmung fre'gegeben hatte, da es sich um keine pr nzipielle Frage und um keine Angele en err! allgemeinen jüdischen Interesses ha.'.beste B> i Anwesenheit von mehr als 50 Kuirmr. tep ergaben sch für den Ank/ag de: Nechb^settlon 25. gegen den Antrag 15 Summen. Der Vorsitzende, He r Dr. Hilf, cnun- N'ierte, daß für den Antrag weniger al.' tie Hälfte der anwesenden Kultusrät? gest mm: habe, er somit ab ge lehnt sei; ein» Stim« menenthaltung sei unzu ässig. Ein Eegm Nr asi liege aber nicht vor und so sei ihin. d:w Präsidenten, nicht klar, was nun zu gsiche cit habe. Hierauf cillä.te Herr DolwMHe m un Fuchs, es gehe nicht an, daß Mhgleser der Rechtssektion gegen deren Ant ag stmmsten, entfernte sich und gab damit das Ze> er, zur Entfernung der Mitglieder der d mo. atischen Partei, die, wenn auch zögernd, «ukzessive den Saal verließen. Der Vors tzende * stellte hierauf fest, daß - die Sitzung trotz diesem Erodu:> c< schlußfähig Jet, da noch ».inner Meh. als die Hälfte der gewählten Znstusräte anwesend war. Nach längerer und erregter Ge? schüftsordnungsdebatte wurde ein vQN zisn! stischett Seite gestellter Antrag auf Absed zung des Punktes von der Tagesoronu,nj einstimmig angenommen. Herr D, Hisi übe» gab hierauf den Vorsitz «an den e sten Vi e- Präsidenten, Herrn Dr. Othmar H uß, un) entschuld gte sich daß er infolge Abspannum und Aufregung die Sitzung nicht objek genug werter leiten könnte, llnte: de.n La. sitz von Herrn Dp. Huß wickelte sich soba.rn die Sitzung vollkommen gesch sitsMZßi; ab, und schloß nach ordnungsmäßiger Erledigung der Tagesordnung. Dem objektiven Beobachter ist der Falk, was die parlamentarisch« Form ' anbelan si. klar: Herr Dr. Hilf stützte sich auf Pa a* araph 7, .Absatz 2 des Statutes, w nach Befchlüffe mit absoluter Stimmen- Mehrheit der Anwesenden ge aßx lwcrdev.. StwmrenLalluna -ist.. hienach ruM