Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 30 (22.4.1921)
- Date
- 1921-04-22
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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.Jk /m^\ ^TonsB'Tafr* 22. ffinift Mr. SS C kn :. fl aäU j fort?*** *! e r| [“?. - Hon: fr« poir ben s kn i .' . ton! t?f. S Ui nn- ■ iRu' 3“ I. * lött »eb ttors f*; ■ me'^ . fcÖ:p:-; -oiei!et? i - uh 1 K j m S? ** ' v^e' m 1 ein : °diet>- DÜ tor Er die : er' L. Tr v LU. welches Recht ihm n:'df>: entzog?» werden dürfe. Da die Einzelheiten de/ Mandates noch mich feststehen, sei die Zeit zur Ab. Änderung von Gesehen noch nicht g f mw:n. .Sollte jedoch der Eerickstssekretär' der Pteinung sein, datz einzelne wichtige Beltt-nümingen in das türkische Strafgesetz neu ausgenommen werden sollten, so tonne er diese der Rechtsanwälte- Vereinigung zur Begutachtung vorlcgen. Demonjtration der sinken Poale- - Zion in Jaffa. Um '6. Marz fanden in Tel-Awfto Zusammenstöße zwischen den lmkcn Poaff- Zion (sog. Dt. P. S) und dem tPublirum statt. Der Volizechek von Jaffa, der in der letzten Zeit mehrere Zusammen'»«;c am 'ÄtM? der M. P. S. infolge ihrer j.ddischistischen Propaganda Lenirrtte. Hai den Klub der übrigens ohne die dazu gehörige Erlaubnis eröffnet wurde, nach wiederhalten Verwarnungen geschlossen. Als Protest dagegen haben die M. P. S. in TebAmiw eine Demonstration mit Ahsingung der Internationale in Jiddisch veranstaltet. An der Herzlstratze wurden sie von mehreren Arbeitern und Schülern gehellt und auft gefordert, das Absingen jiddischer Lieder zu unterlassen. Es kam zu Tätlichkeiten. Die Polizei muhte eingrciftn, um dft Ordnung wiederherzustellen. Anerkennung des Oberrabbinats durch den Misrachi Die Rabbiner Kuk und Jacob Mejr, die ^Vorsitzenden des Oberrabbinatcs in Jerusalem, haben ein von Stuart Samuel und Prof. Pick rmterzelchnetes Begrützpngötelegramm im Oiameit des Misrachi erhalten. Organisation der Kolonien Untergaliläas. Am 27. Februar fand in Tib-enas eine Derfanimlung von 22 Vertretern der Kolonien Unter-Gasiläas statt, auf der beschlossen wurde, eine einzige gemeinsame Vertretung für die Kolonien Unter-Kali- Mas zu schaffen, die überall und speziell vor den Behörden die gemeinschaftlichen Fragen der Kolonien zu vertreten haben wird. Endedes'Streik sinderKonfiturenfabrik Löwenstein u. Schul- " mann in Jaffa.. Der über zwei Monate dauernde und von beiden Seiten mit großer Hartnäckigkeit durchgeführte Streik in der Kons türerffabrik Löwenstern u. Schulmann. Jaffa, ist beiz eiegt worden. Das Schiedsgericht. bestehend aus .Vertretern beider-Pa teien, Hai folgende; beschlossen: Tue Arbeiter erhalten ihr Geha't für die Heiden Streikmonate, das iftiveiR len ausgezahlt wird. Die entlassenen Arber e: e - halten eine Enstschädig'.'ng in Lätze ein:s zue - wöchigen Lohnes. Ferner erhalten die 3lrberter eine Lohnzulag: von 25 Proz nff cs wird der achtstündige Arbafftag einaejührt, unter der Voraussetzung. dost die Leistu gsfährgkert der Fabrik darunter nicht luder Jn^iütmtft entstehende Meinungsversch! edenheftm. werden nach den Gebrä'chm ande.c: Fab.ilcn geregelt. Das Urteil dieses Schiedsg nickte; bedeutet einen vollfEndigen Sieg der Arbeiterschaft, die während dieses Streikes zweffcll.-s auch Fehler gemacht hat. 'Manche ihrer Schritte, wie z. B. ihr Aufruf an tiGArabeüstannw nr. nationälen Standpunkt aus nicht gebilligt werden. Die besonders vom „Doar Hajom" geflissentlich verbreitete Nach icht, die Fabrftanten beabsichtigten, die Faorik zu sch irmen und die Rvhmalerialirn auszuverkaufen, war des Mühe Pressionsmittek, dir Arbeiter zur Nachgiebigkeit zu bewegen. Wirtschaftliches. Die Geschäftslag e. Die Gefchäfstskrise in PalästHia dauert noch an. Große Ladungen Baumaterialien trafen, wie die Palästina-Exportfirma Tr. N. Honig u. Co. iir Berlin mitteilt, in Jaffa ein und bewirkten eine Preissenkung. Ter Preis für Zement stieg vorübergehend infolge überraschenden Ausbleibens größerer Zqmentladungen. Der Warkt in Tüngemitteln war infolge des Saisonbeginns etwas lebhafter. Als Lieferant behauptet sich in erster Linie die belgisckj-äghpti'chc Gesellschaft infolge kulanter Zahlungsbedingungen. Der Bauhvlzmarkt liegt darnieder, nachdem große Ladungen aus Rumänien und Oesterreich eingctroffen find. Die Unternehmungslust ist angesichts der noch immer fallenden Preffe nicht sehr rege. Dagegen macht sich allniählich die Initiative aus jüdischen, Unlernelmierlreism des Auslandes, namentlich Amerikas, fühlbar, die allerdings aus dem Stadium, der Vorbereitungen noch nicht herausgetreten ist. Aus §L'lllchland traben im Tebruar chmmickre und pharmazeutische Produkte, Eisenwaren, Baubeschläge, Ackerbaugeräte, Papier und Musikalien ein, wogegen Deutschland in Textilwaren infolge zu hoher Preise nicht liefern konnte. Eine Ausdehnung des Geschäfts ivürde eine geringere Rigorosität der Zahlungsbedingungen voraussctzen. (g. K.) ' Spende. I. P. Z. Der reiche Amerikaner Israel Reich, der vor einigen Wochen in Jerusalem weilte, spendete für d:as Waisenhaus Zion (Blumenth-aff vorläufig 1600 Dollar und versvrach, dem Waisenhaus weitere 25.000 Dollar zukommen zu lasten. Sternbruch-Industrie 'bei Athlit. Ein bei Whlit befindlicher Bodenkompler wurde von Grünberg, dem Leiter der Baugesellschaft „Haboneh" für 20 Jahre gepackfttt. Es söll ein Steinbruch errichtet werden, zu dessen Ausbeutung in kurzem Steinbruchmafchinen aus England ausgestellt werden. (3. Z) Kulturelles. Die Regierung und das jüdische Erziehungswesen. Die palästinensische Regierung emannte Dr. Alexander Durschkin, den Sekretär des Kuftusrates der Zionistischen Kommission, zum Inspektor aller jüdischen Schulen in Palästina. Diese Ernennung" bedeutet den Beginn einer Verknüpfung des jüdischen Schulwesens mit dem palästinensischen Staate. Eine solche Verknüpfung unter finanzieller Beteiligung des Staates war von den jüdischen Mitgliedern des palästinensischen Staatsrats gefordert worden. (3- K.). S v s c r i m Organisatio n. Die Misrachi Organisation von Palästina hat eine Organisation für qualifizierte Thoraschreibcr (Soferim) gebildet. Zweck dieser Vereinigung ist, ihre Erzeugnisse nicht nur in Palästnia selbst zu verkaufen, sondern auch rrach anderen Ländern zu exportieren. Die Besiedlung. Dr. Paul Nathan über die P a l ä ft i n a s^ i e d l u n g. In der Zeitschrift des Zentratvereines deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, schreibt Tr. Paul Nathan über die jüdischnationale Heimstätte in Palästina. Dr. Nathan hält die Grundlagen für eine gesicherte wirtjchaflliche Siedlung und die Möglichkeir der Neubelebung der hebräischen Geisteskrlltur für gegeben. Bei dieser Sachlage liege keine ^Veranlassung mehr zu einem Gegensatz zwischen Zroniften ffnb Nichtzionisten vor. Eine Einheitsfront des Judentums in Bezug auf Palästina sei jetzt möglich. Die bisherigen Auseinandersetzungen müßten vergessen tverden. Eine spt^iell deutsche Kulturarbeit in Palästina sei nach dem Ausgang des Weltkrieges als ein ftivolcs Experiment zu betrachten. Die Verknüpfung des jüdischen Palästina mit der Kultur der Welt könne heute nur durch die Angelsachsen verniittelt werden. Nach Palästina sollten jene Juden answandern, welche von der Sehnsucht zur Landwirtschaft und gleichzeitig airs religiösen Empfindungen oder aus der- Sehnsucht nach einer Sammlung des Judentums auf historischem Boden getrieben werden. In Palästina seien jetzt die realen tmrtschaftlichen Voraussetzungen, sowie die Voraussetzungen für eine urwüchsige intellektuelle Neubctätigung gegeben. (Z. K.) Direkter Schiffsverkchp nach Paläst r u o. Im Schiffsverkehr nach Pä'ä' fn^ ist ei t erfreuliche Neuerung zu ve zc chnen, dr: fü o'.e ganze Emigration von grö ter Wrcht-gkei, fft Aus Grund langwieriger Ve hmidiu-ge r zwi' schen der „Mäawin'm" Jüdi ch-Pa'ästina R ise- und Transportgesellschaft mit dem Lloyd Triefino ist cs gelungen, die Einstetlmrz e nes besonderen Eildaürpfcrs fü: di: Palä ina migraffsn zu erwirken. — Der Gehalt dieses Schiffes beträgt über 7000 Tonnen und he'itz,1 einen Fasinng:raum für 40 Perfenrn 1. sh 20 Personen 2. Kl., und über 700 tPersonen 3. .ftlasse. und entspricht sowohl durch Aufstellung von Betten, mit einem Gepäckrauni, einer besonderen koscheren Kückienem fchtung u. durch dir getroffenen h:gieri ch:n MaftialMen «Arzt, Wasch' und Badegebgeichffwn) allen Ansprüchen, die man vom na ionat'n, wie auch voni verkehrstechni chen Sta dunü an di: R k semöglichkeit nach Pa.ästina stellen mag. Du ch dei Einstellung dieses Schif>es. welches unabhängig von den nach wie vor he L sWdchen in 6 Tagen den Weg Triest—Jaffa direkt zurücklegen wird, wird wohl die Möglichkeit g:- fcjteu, in iur’.cii Zeftabständen eine veftr^ltni-mäßig große Anzahl von Emigrantei nach Palästina in bequemer Weie 31 defürder.r. li.ua Ui der im ftrüüfino m (tnEai'i<nbe.'i luu* ken Emigrationsbemegung von großer'Wichtigkeit ist. Der neue Dampfer, der den Namen „Car» niolia" trägt, wird bereits Anfa"g Mn fc ne erste Rei'e nach Palästina antretcn. Anmeldungen zu diesem Dampfer übernimmt die Zentrale der „Maawirim", Wien I., Bauernmarkt 24 und alle Maawirini-Fi lialen. Tclegr.-Adr.: Maawirim, Wien. DefördcrunsvonChaluzimnachPalättina. kJ. E. B.) Zufolge einem mit dem Tire' er Llond getroffenen Abkommen w'rd dee fSo felischaft ein besonderes Schiff für die B'fö> n UfKij -j-nt von' Triest nmh Jaffa zu ermäßigten Preisen ausrüsten. Außer den Pasiag'eren der ersten Klaffe wird dies Schiff noch 600 Cboluffni «"fnehmen können. Die Chaluzim werden rituelle Kost e ha ten uyd wenn nwglich, soll auch die Schiffsbcsatzung er... jüdische scm. Trockenlegung vvn 'Sümpfen durch jüdische Kolonisten. 'Zwischen der jüdichen Koloni: Ehedera und dem benachbart cu arabi ch'en D rf: Seta befinden sich größere Sümpfe, die als Kraul- Izerisherd für die jüdi'che Kolvni: elnedaucri:de Gefahr bildeten. Die Bemühungen der südff schen Kolonisten, diesen Sumpf rocken zn legen, scheiterten bisher an d:m 'Wstec and de: benachbarten Araber, die das Eiger-t.ms^ Ht für diese Sümpfe für sich in An'pruck nahmen. Gegenwärtig ist es dem Gouverneur vo 1 Phöni'ksn (Haifa) gelungen, zwi.chen den jüd scheu und arabischen Dörfem cm llebereinkenimeu dahin zu erzielen, daß di: Juden sich« verflichten, auf eigene Kosten die SüMpse tzrock.m zu legen, wogegen die Araber auf ihre Ligent.msansprüche auf die trockengelmtcn Teile der Sümpfe verzichten. Die jüdichr Ko'onie Ehcdera wird demnach einen erheb ttfcit Zuwachs an Boden gewinnen und dis/ Malariagsfahr für immer beseitigen. („Haare;".) Die Einwanderung in Paläftina. Im Jahre 1920 sind in Palästina 10.000 Juden eiugewandert. Von diesen landften -5500 in Jossa, 1500 in Haifa, 500 in Beirut und 1500 kamen mit der. 'Eisenbahn über tftan» taiä. In diesen Ziffern sind 3000 palästinensische Rückwanderer eingejchlosscn. Von den 7000 Ncu-Jmmigranten tarnen 3000 über Konstantinopel aus der Ukraine. K im. Kaukassus, Armenien und Persien und 3500 kamen über Triest ans Litauen. Polen, Galizien und Deutfckstuud, 500 aus dem übrigen Europa nab Amerika. Unter den 10.000 Einwanderern befanden sich' 1200 Familien mit 5500 Seelen fni 4iü ) lli zcl er 0 eTi dur schlnttli.se inonat.ichr Einwande.uag in Pal stiua oeträgt zurzeit 1000 Personen. Der Ehcf des EinwanderuugsdeparteuientÄ der Zionistischen Kommisiion erwartet während der nächsten -zwölf Monate etlva 15.000 bis 20.000 Einwanderer, ' Bom zümiSWUS Chaluzverband für die Tschechoslowakei. , Am 27. März 1921 fand jn Teplih eine allgcmcmc böhmische Chaluztagung statc, welche die Gründung eines Chatuzoerbandes für die Tschcchoflowakei hrrbciführte. Bereits seit Monaten hatten siü in den Kreisen der höhm.schcn Chaluz'm Organisallonsbestrebungen geltend gewacht welcher denr einzelnen Chaluzim die äuhcrsie Riöglichkeft zur heruffichen 'Ausbildung und A s* Wanderung nach Erez-Jsrael schaffen sollte. Ein Grundriß, der die Zusamincn'setzung un» die Arbeit des Chaluzverbandes beinhaltet und der gemeinsam von Texlitzcr, Tetickener und Leittneritzer Chaluzim ausgcackbff et worden war, bildete die 35asifür die 58cratungeu und wurde mit B.st'.u des Chaluztages zur Statut-Vorlage des Ehaluz» Verb-andes erhoben. Der „Grundriß zum Chaluz Verband"- fetzt fest, daß der Verband als iiclixr lediglich zur Aufgabe hat, die wirtschaftlichen Auselegenheisen der in ism zusammengechlosjenen Elialuzim selbständig und unabhängsg zu vertreten. Jedwede politische Einstellung ist für ihn als Ganzes vuSgeschofsen und bleibt dem einzelnen Viitgliede frei übrrlasscn. Er umfaßt sämtliche in der Tschechoslowakei bestehende Eha u'grittprn und vrodukliv arbeitende einzelne Ehaluzim. Eine Grupoe mutz mindestens 4 Mitglleocr habm. Die Riitglieder von Gruppen, welckc nicht diese Gesamtzahl erreichen, gettcii als Einzelue. Die Gruppen sind autanonie Gebilde innerhalb des Verbandes und können^ Mt> aliedsr zählen, die noch nicht umgeschichtft haben. Hiedurch ist der Wirkungskreis des Verbandes auch auf solche erstreckt, dcucn noch die äußerlichen Wege zur Ilmch'chtu'.g zu ebnen sind, oder die sich chies: läu..ersi..,e!i 1 äüko*&&& «ii ebnen dahm. Per aneu aber, die noch nicht umgelchichtet haben und autzerhalb einer Gruppe stehen, können m dem Verbände erst Aufnahme ll iden, dir ft tatsächlich umgeschichtet haben, wer. nur die engen persönlichen Verhältnisse ei t: G uv e den ernsten Willen des in ihr fte enden Ri tztumgesctzichteten verbärgen kö.-nen. Dem nachfolgend genannten Waad Hechaluz steht jedoch das Recht zu, hievon nach eigenem Gutdünken und im Interesse des Verbandes Ausnahmen zu macken. Die Lcftung des Verbundes besteht aus je einem Vertreter einer jeden Gruppe und aller einzelnstehenden Chaiuzim. Ihr ausübendes Organ ist der Waad HeH-Iuz, der die folgenden grundsätzlichen Aufgaben des - Chaluzverbandes durchzuführen hat. Berufsberatung und Aroeitsve MiffluNli, welche nach Landwirtschaft und Ha.chw.r' ^e-\ trennt, so orgüm.ftrt s nd» daß die, die Ä> beit auf .Grund ihrer Eignung hieetzu. aus« übenden Chaluzim möglichst ganz auf alle persönlichen Umstände des Rat- und Arb.itsuchenden eingehen köimen und so der von - den meisten zentralen Aeintern gemachte Fehler einer mechanlsierten und das indiv d eff Moment überg:h.nden Berattmg und Steff lenvcrmittlung vernneden wird. Finanzielle Gebarung, dis Hauptaufgabe in der Ausbringung u m.angre cher Eelo-' msitel aus ständigen Quellen ist und wetcks den Hauptzweck des Verbandes zu erfül.en hat, nämlich dis Verteilung der vorhandenen. Gelder an unlrusittells Chaluzim (Mi glieder) in allererster Linie für dis Ausrüstung, und Ueberfahrt, in zweiter Linie für - die Ausbildung hier. . Kulturelle Arbeit wird vor allem in der gründlichen Hebräisierung aller im Verbände zusammengeschlossenen Chaluzim geleistet, daß für gute Lehrbücher und eoent, Lehrer gesorgt' wird, und bei der Grupwenzusammcnstellung des Hebräisch tu dize Chaluzim in jeder Gruppe vertreten sind. Heb irische Literatur, Zeitungen und Zeitschriften . und anderssprachige Fachliteratur werden von dieser Stelle aus verbreitet und intensiv cm> geführt. Entsendung eines Vertreters in das PalastinaaMt Prag, der die Agenden dos Verbandes bei dicker offiziellen Stelle zu bs 01gen hat und in einzelnen Fragen hie Interessen des Verbändemit de. en de; Pa.ä..iiraamtcs zusammcnführt. Eoidenzführung aller Mitglieder nach Fragebogen, ferner der Arbeitsplätze und ihrer näheren Besckafsenhllt, der Da'en übe: Aufrüstung, Ausbildung und Auswanderung. Fühlungnahme mit allen anderen inuns ausländischen Verbänden oder Aem c m sowie mit Palästina. Berichte ü';cr di: Arbeit des Chaluftages, der Leitung und des Waad Hechaluz. Pressewrrespoirdcnz. Der Chaluztag, an welchem 27 Tele- , gierte, von Böhmen anwesend waren, wrhltr in den Waad Hechaluz: , Vorsitz: 'Dr. Karl Alters, Leitmeritz. Handiv.-Verufsber. und Arb.-VeONl U.r Rudi Fcigl, Teplitz. 'Rordsjr. 3 1!. Landw.-Bcri.f her. und Arb.-Ve mt'.r Marzell Wagner, Tetschen b- Alp, Kam. Hem strafte 57S. 1 Finanzen: Dr. Karl Alter. Leffmeri« (in Vertretung Ernst Mautner»)tz Kulturelle Arbeit: Fritz F-uska, Letsche"» Liebwerth, Ackerbauickule. Vertr. im Pal.-An.t: Tr. Franz Kahn, Prag, Palästinaamt, Ruzova 24. Evidenz: Hans Strf.iser, Komoiau. Dittrichsstraße' 1. Die Nominierung der Gruppenvertreter für die Leitung hat an den «Waad Hekpluz noch zu erfolgen. Die beiden Berufsbcratungsrefforts teilen sich für Völ.nrrn ist zwei Kreise, nämlich Teplitz-Tet^cheu füc die O.ff bis Trautenau-Lcftmeritz-Kvmotau. und Pilsen für die Orte bis Karlsbad-P^a?-B1 <v■ weis. Die Adressen der in jedem di ser Seit arbeitenden zwei Berufsberater werden vsn» Waad noch festgesetzt werden. Vom Cbaluztaa wi.rde zur Kenntiu ge uommen, datz Dr. Alter, der Voogtzeuda des Waad Hechaluz, die Interessen de > Ben« 'Landes a!s Tclegiertcr deseffen a>n Blllme- Zionistentoa vertritt. Weilers wird festgesetzt, datz ster Verband seine Tätig e:: nuß vorläufig auf Böhmen cri.erckt, wci bi-ber die Mhlungnahm: mit Mahre.>Jchlesi u unl» der Slowakei schlte, da.: aber di: Einoerle'- sung auch der anderen. Chaluzinr der Tscheche llowalei sofort. in Angriss ge. oinmai wird. — Ein Mitgliedsbeitrag zu Orgmüsat ans« zwecken wurde mit Kr. 5.— per M natllbc« stimmt und ist das erstemal für der Monat April an den Finanzführer zu za I 11 Alle ischechoftowakischei! Chaluzim nutz Cbaluzoth werden aufgc.ordert, ft 5 im ChiluzverLande für die Tschechoslowatcl Züsainmenzuschlietzcn. Adr. für J.fto in« i :n un» Meldung: Hitntz Htraiier, Dtzji« .'rickSrak. ' . ‘ ‘