Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 28 (15.4.1921)
- Date
- 1921-04-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 'Freitag ..Jüdisches Bolksblatt" 1b. April skr. 28 den Jü, | näher •' ßntenf. »■ Ict (sjfr; “ Konalft t’ omme <:$ en t?4| g?onds W * fcatibcn'-’l . Rufe J » könne H non als . me' ' - %cr,cn, ' -bieten. 5 \ »u pn « | da Koiislikt, der zwischen den ameri'ani'chen Zi". nisien und der Londoner Zentralleitung in der Frage des Keren Hajessod (Paläftina-l'tufbauy - 3 r . ,- ' A, *'«••** ‘v II""» |unuv; enniuiiuen roaT, eine genaue iwujmi’ inie» Jörn, .Hermann Johann,! acUimcncn der Emfuh: über die Ausfuhr, s«nq der zionistischen Arbeit in Amerika zur ^)UNU>.' F'ürfl, dem ä-t ren,: eine selbnä nnge Handelspolitik für Palästina' Folge hatte. Er hielt es daher für seine erste tarier, Henrn Bergson, Rabbi noch gori.-.ge Bedeutung, nno wenn ras Land „iid vornehmste Auiaabe. diese Differenzen -2e&ieif cineN Bedeutung nicht nur Handels- und wliroli ischen. sonen nicht erfteulichen Eindruck empfing, daß der (auch zweiten oder dritten Ranges) erlangt hazum 23et|ctei auch cö!fc:ve httlch'n Inhaltes. -- - ®5tt' *&«*» DDn Mo I '.p'e d l srhn. de ten werden von der Mandaismacht selbst attgedvhn «llbmham und d.sen Schülern v"r Sa-.'schlossen odei lonteollieru. Dock hat heute ei Rafaek Hirsch. Le-i der geringen Produktion und den, fokalen sontä) entstanden Hr^ein^gewisse Erschlas Heymann Stein 'James Dsrwstö ©antuef Mottlewer, den Botaniken Fer llaand statt dessen in das Börnigs oTyste n e aug-j jM überbrücken, und er hatte die Genugtuung, nschen Koloniahe ickes eingschiede t wiuna (zu selven, daß dies-Bemühung nicht ergebnislos so handeispolillsne» Amchun a» ein gro es war, denn noch während seiner Anmesenbeit undstarresWirischastsgeZetfi.de'. so ist .'4- Hut sich in den cin-elnm Staat-n Amerika» daher gezwungen ward«, dich.' teee-ianntn, vwl mehr wert als die Möglichkeit selbstänorgrr I eine Annäherung an die Auffassung der Lon»; Mischehen m't Juden ein'Ug'. hui .w! doner Zentrale fühlbar gemacht, die darin ihren .w s . „ r -.-M rrn erster «im« hängdie Entwicklung Pa.> " ^Schnitzer), dem Arabisten Eduard G'a.er. dem lästinas aus Grund des Maneat-v«.t agevom Theologen uiw Phchawvhen^u. Martin Frau- Erfolg des Keren Hajessod ab. Dieser Paiästi- -.Fer trsanb Evhn, ^uliuS^Sachs und Straßburger, von Antokolsky, Samuel chirschenberg. Müritz Gottlieh, 'am l e Tis aro Wra>am r brm damsohn, Emil Orlik, den Chemikern C. Lie-. Hermann und Lunge, den Physikern Heinrichi Austenhandelspolink. Hertz und Peter Th. Riest, von Emin Pascha| 2n erster Linie hängi die Entwicklung Pareichen Tatsache, das wlhrmd b<*c Bn ' ven'ode wohl viel ' 0"n den Juden s. - tauft haben, ein Teil von ihnen abr M. der Mischehen mit Juden einging Ewer« von 2nterei>e. diese Behanptunge : ii5:t, prüfen und testzusiellen. ob diese nenarli. gen . .christlich jüdischen Mischehen" der-Äö- und vornehmste Ausgabe, diese Differenzen stalgie der gelausten Marranen oder dem Umstände entspringen, dast viele ''ieuchrsttrn in der christlichen istcseWKas! Horthy-Un« garns leine Wurrei zu fassen mlrmr'ch'rn und I* aß gk mrn rHT ' viel i! T 1 ernzeu'r.! oder! seder. «.! Büchi K Ersolc * : die A b'.; er br ,; komm; 1 Hmvs . Frarr < punlt Sam,,.' keiner,- si fram 1 Nalu , j AnlöK .'i Nz'-E- ] trage*.! Ferbstr tanb T i Trw? i SekrT ‘ r-!!♦;" L. TI ■ Isst f gült i4, Del' s urtb#- tzapslf nockP en'ia^;. ^i-tyo'owii o. L-opolv Schenk, na-Anfbaufonds bedeutet für' das Land UN von Alfreb Naquet. Emst und Eügen Pereire, gefähr das g'eiche wie die bisher auf dem Jfaco Artom, Grusevve Orholengi, Baron Mo- Papier ge! liebenen Wicderanrhaulredit» ntz Hrr,ch, Baron Edmund Rothschild, Sarah - ' - - - - Bernhard, Otto Brahm, Emanncl Reicher, Johann v. Bloch und des deutschen Kolonialdirektors Kayser. Bon all denjenigen, deren Bilder im Handel mck>t häufig sind, toerden auch Porträts gesucht. Auch werden Angaben (Hinweise auf Bücher, Dokumente, persönliche Bekanntschaften und dergl.) erbeten über die eventuelle jüdische Abstammung (oder das Gegenteil, des Aviatitik:rZ Otto Listenthal, der Komponisten Rug< giero Leoneavallo, der Maler v. Marees und Mar Slevogt, des Ingenieurs Gustav Eissel, (des Erbauers des Eiffelturms), von Gam-i etta, Giosue Carducci, Sven Hedin, Georg Simmel, der Chemiker Moritz Traube, Atzols von % f m Enteme für Oesterreich Die durch den Keren Hajessod nach Ere; Israel gebrachten Ge d'-ii tel würden nicht nur die Passivität de, Hanvelsbilan; Talastinas ausgieichen, sie würden vor allem die Pro.uktion im Lande bera t befruchten und steigern» daß das gegenwärtige Berhü tnis zwischen Ein-- nnd Ausfuhr sich ins Eeaenleil verkehren dürfte und Palästina in abfehlbure" Zeit zu einem Lande mit aktive. Handelsbilanz werden könnte. Dadurch würde Ere> Israel auch eine gewisse Selbständigkeit gegenüber der Mandatsmacht gewinnen, die in Englant gelegentlich bemängelte Belastung des endli chen Budgets würde vollständig aufhören. Diese Belastung des englischen Budgets ourch Parästina ist in Wirflichteil zwar eine lächerlich geringe —. aber trotzdem must de. Wunsch um» das Interesse am Abbau die'er Aufwendungen Englands für Palästina aut auf jüdischep Seile sehr lebhaft sein. 2e besser sich Palästina wirrschaftrich entwickelt, desto früher wird die Ausgabenvost „Paleftine" aus denr englifhen Budget verschwinden. Und zu der günstigen Entwicklung von Ercz Israel werden die wirtschaftlichen Bestimmungen des Mai'.ratsoertrag-'-n zweifellos ein gutes Stück beitragen. Aber die Hauptarbeit werden wir Juten selb t l-stiten müssen — und un>: Werk e g b i die'er A -, beit ist den Keren Hajessod. Inland. . . . v .. . . ' Danikchreiben des Präjidenten der Md kubtnrell« Bede'tu :g des , >ngi bekannt-1 Republik, gewordenen Palästina-Manbatsentwurfes für! ... ..., ,, das Judentum auch sein mag, so ist füi een l zwecke tichecho;loirakr>me Zronkiteürag Zionismus die nächste und wichtigste AT-gai e'^, wre üemeld.ch ein Begrunungslelegramm doch die Lösung gewi 'er wirtschacklicher und an Pra,rdenten Mamryk genchtet. Nunmehrsozialer Fragen. Untersucht man nun me im «hielt das Pragdum ves kudychen National. Mandalsentwurf enthaltenen wiitfchaftlichen rates in Prag das folgende Schreiben von Bestimmungen, so wird man eine Reihe von' des Prafidmwn der .stepnbli-, da- Grundsätzen finden, weiche für i. ö'onomi'chei t,et‘ ®o.m : Entwicklung Palästinas von gvostem Borteil' '-?te Unterzeichnete .üanzln erlnelt das sein dürften. I * rü'-unaselegramm w-lchos de z; e,te .1 . Z» Beispiel » «. WW fc* «- S'LL AL. 'Site*'“" StlSlSV d.n Ich-» Ibe5 Tclegrammes mit Tank zur Kenntnis « r Ä'und dankt für die Begrünung und für den dlngung.n nach Pa.a.una euwauoern. iOitL,mtWl rm-Kinor uMtbändini-r rtWefint«. Schiffahrt, Handel, Industrie o.er Eew-woei betreiben kann und dabe: — oo.' allem steuer-^ Ausdruck findet, daß nunmehr auch in Amerika die Arbeit für den Keren Hajessod im Sinne der Londoner Konferenzbeschlüsse werktätig ausgenommen wird. Oberrabbiner Dr. Cltajes bat die feste Zuversicht, daß es Dr. Weizmann durch sein persönliches Einwirken in Amerika gelingen werde, auch die letzten Reste der Mer Erez 8sreel. Polnisches. Bayer, Bredig und Justus v. Liebig, des Astronoxren Herschel, des Biologen WeiSmann und Julius v.Wtesner. des frain.Poliiiker-r Tulss Favre, von Alfred Messel, Mar Klinger, Ernst Postart, Stepban George, Thomas und .Heinrich Mann, Tfomas Th. Heine, Eduard Hanslick, der Sängerinnen Malibran und Viardot- Garcia und der Schauspieler Matkmvsiy und Josef Lewiirskkv. Adresje: Dr. Abraham Schwadron. Wien, 8. Bezirk. Seegasse 25, Tür 15. GkrtschMkche deftlmmungen im PalSstina-MandatseuLwurf. So weitkrageno dis yolitstche, nanonale Wunsch baldiger vollständiger Genesung. Die gefertigte Kanzlei erlaubt sich zu ernW .chreckckeaest-llt ist als 'etna^ ^chen, daß dle,e Danksagung des Herrn Prä- J r ' J, ®1«Üa itdenleu den Kreisen, von welchen die BegrÄem englYcher Siaaiseurge.. Bezüglich -anbt g^rmitlelt iverbe." fl? L'andrrwerhes scheinen gewiste Borbehacke vor gesefM zu sein, was zwecks Verhinderung rem spekulativen Bohene'-westbes nur von Vosteil sein kann. Ebenso wild auch eie untestchststich Behandlung von Waren nach sh rar Herkunft fallen gelassen und lo die tedentliche Möglichkeit einer zu aus,ch!ießlich wirt'chastlicher Einstellung auf gewisse, nur d>'rch politisch^ Ursachen bestimmte Herkunsisun> Absatzländer be',eitigr. Durch die Unterscheidung der Einfuhrwaren nach Ursprungslände''n und der Aisftchrartikel nach Bestimmungsländern hätte möglicherweise die Produkrion und das ganze Wirtschaftsleben in eine Richtung gedrängt werden rönnen, die sich dann bei freiem Wettbewerb als unhaltbar und unter ökonomisten Jlrifett uno üe.lüften als umstellungSbedarsrig erwiesen hätte. Ferner erhält im Mandalsentwurf die Leuvaltung Palästinas die Steuer- und ZollftelheiL. Daß sie Stenern und Zölle nur „auf Rat des Mandatars" auiestegel soll, ist eine durchaus unschrd!irl>e Einschränkung, da Engktnb als Mandatsinachl. abgesehen von politischen Inte-es'en, auch an der wirt chastlichen Prosperität und besonders an einei. guten Fi- «ronziage Pah stinas inielessie.t ist. Ziemstt erngeschräntt ist im Mandatrenttuf die MöL'ichteit e-nci selkständig n Ans en Lndekspokitit Palästsirns. Da' La,w .sei st strnn nur mit jenen Siaaten Hade'soerträge ckfchliehen, die im Iah t 1914 ffiänre iiu Lerrktorittm de ANatif-.' en Türkei ,d Ara biens Lingeschlos'en waren. All' üb igm jnterimtionalen Abkommen mit anderen Staaten, Desterrekch. Dr. Ehajes Bericht über die amerikanische R e i s e. Oberrabbiner Dr. Ctzases ist nach mehrwöchiger Abwesenheit wieder itt Wien eingetroffen. lieber die Aufnahme, die er in Amerika gesunden hat, und über seine unermüdliche Tätigkeit in den Vereinigten Staatm zu Guw ften des Wiederaufbaues Palästinas und verschiedener jüdischer Kulturinsti.ute und sozialer Einrichtungen in Wien haben wir bereits kurz berichtet. Die Wiener Freunde des Oberrabbiners wollten ihm zunächst einige Tage verdienter Ruhe nach so intensiver, ermüdender Arbeit gönnen, aber Doktor Ehajes kennt die Ruhe nicht und erschien bereits am nächsten Tage in seinem Amte, wo er von einem ganzen Heer von Parteien, die seine Rückkehr schon kaum erwarten konnten,empfangen wurde. Tie Verwaltungsbeamten hatten die Heimkehr des, Oberrabbiners zu einer Ehrung benützt, sei,? Amtszimmer mit Bluinen und Blattpflanzen geschmückt und namens der versammelten Verwaltui'gsbearnten hieß der. erste Sekretär Doktor Adler in einer Begrüßungsansprache den Oberrabbiner willkommen, der nicht von einer Vergnügungsreise, sondern von einer Reise der Arbeit für das Judentum zurückgekehrt sei. Oberrabbiiier Dr. Chajes dankte ge>ührt und machte i» kurzen Umrissen Mitteilung von dem Ergebnisse seiner Reise. Aus dielen Mitteilungen ^ebt ler"or, daß Oberrabbiner Dr. Chajes in der ersten Zeit seiner Aiuvejenyeit in Auterika zunächstden nungsvcrschiedenheiten zu beseitigen, was für den Wiederaufbau von Palästina bei der großen Bedeutung des amerikanischen Judentums von ukigehenerer Wichtigkeit ist. Oberrabbiner Dr. Chajes teilte auch mit, daß e-s ihm geluw gen sei, in Amerika das Inte reise für die Be deutung Wiens als jüdisches Kulturzentrum in dem Maße zu erv»'cken. daß er wohl die Zu verficht habe, aus den ans Amerika ihm zur Verfügung gestellten Mitteln einen grosirn Teil der der jüdischen Volkserzsthnng in Wie-', gewidmeten Anstalten, auch derjenigen, welche derzeit von der Wiener .Kultu-gemeinde erbalten, subventioniert oder beaufsichtigt werden, in einer Weise zu unterstützen, daß ihr Beistand für eine geraume Zeit gesichen erscheint. Die kinke Poako-stion für die Dritte Internationale. Zufolge einem dem Verbandsbüro der linlen voalenonistischen Partei erstabeten Bericht ihres Vertreters auf dem Zweiten Kongreß der Dritte'! Jntenrationok' Michel Kohn, ist es letzterem gelungen frmtMx Hindernisse, die der Aufnahme de-e linken Poale Zion in die Dritte Internationale seitens anderer jud'ch«'- kemmimi ns l e>- Par. teien in den Weg gR gl wurden zu br» seckigen. Das Verbandsbüro beschloß, eine energische Aufklärungstätigkeii über das Pro gramm und die Palästinaaukgrben der linken Poale Zion in den Reihen der kommunistischen Inter'iatkonale zu begiimen. da- Nrir sie am dritten Kongreß und der Erekutiv« der kom'uunn'tischen Interna.ionate als interterritoriellcr Verband der jiidisa en koinmunistißhen Partei Poase Zion oertl re , ei» könne. Gleichzeitig fordert das Verbandsbi-ro seine Parteien in den anderen Ländern ans. als jüdische Sektionen den komminiiilr l,en Landesparteien auf der Grundlage b;>rutreten. daß die beireffenden Sckkionen auch weiterhin ein Teil der poalezionistifchen Weltbewegung bleiben, und daß sie das > Recht behacken, für die Prodnkiioinung der bes,erungen des Eisenbahnwesens usw. jüdischen Massen, fiir die profttr iwo Pa Regierung ging auf alle Anträge eft Rückkehr ishurchills nach England. (I. E. B.) Ehurchilt nahm in Begleitung des Oberlamm.f ürs Sir Sann.ei und des Emirs Abdullah eine Truppsns statt vor und konferierw hierauf mit dem aus Beirut eingetroffenen framösischeu Kommt für in Syrfen. Mr. de - ach. über die Grenzfrae« sowie über andere ein>chlägige Angeleaenheiten. Rach einer weiteren Besprechung mit Emir Abdullah über die a>a.nsö!e Frage, insbesondere in bewg auf Tran'jordanien. hat Mr. Ehur.bik? seine Abiicht. a> ch Galiläa und Tyrus zu besuchen, aujg geoen. und trat am 31. März die Rückreite „ach London an. Wirtschaftliches. Von den Handekskanimern. (Haarez.) Am 23. Februar fand dir erste Konferenz der Bertteter d^r palästinensischen Handekskomme-n in Palä hm stall. Die Konferenz wurde von der Regierung einberufen. Außer den Leitern der Handels-, Finanz-. Post-, Verkehrs-. Echenbahn- und Landwirtschastsdepartements beteiligten sich an ihr die Vertreter der Handelskammern von IeruiateM, Jaffa, Gaza. Sichem, Nazareth, Akko und Haifa. Der Oberkommissar, der in dieser ersten Konferenz den Vorsitz fülrrte. wies in seiner Eröffnungsansprache darauf hin. daß vot dem Kriege in Palästina überhast keine Handelskammern existiert -haben. Jetzt besitzt Palästina sieben Handelskammern und drei kaufmännische Organi ationen. Die Re. Negierung hat den Handelskammern wichtige Funktionen übertragen und hofft, durch ein gedeihliches Zufannirenarbeit-'n ewi'chen der Regierung und den Handelskom nern d e Entwicklung des Handels in Pal. zu förderw Seitens der Kauileut.' wurden versch'edxne Anträge gestellt, so z. B. über den Frei. iKit'bcI, die Vertretung der Kaufleute im Advisory Council, über die Einführung von einheitlichen Ätaßen und Eewi.lckei', über die Errichtung eines kauftniinnisälm Gc lichtes, über die Bezahlung der von den Türken requirierten Waren, über oic Ver- Die und Ilst'maarbeck. sowie ',ür die Be i d gung der versprach eine eingehende P.Äsung. Den tuckurellen Bedursnife des jüdifch n Proletariats tätig zu fein. Ungarn. Zunahme der christlich-jüdischen Wlisrhehen. Dar ungarische statistische Landesawl, welches während des Krieges d'« Herausgabe feiner regelmäßigen Burkikatione - ei ,g> stellt hatte, begann in diesem Monate trete der mit der Berüfsentüchnng seiner Mittel langen. Darin erwetrn die Daten ühedie DevdlkerungÄbewegung in dtt er.' e t Hälfte des Jahres 1920 das größte Interesse. In dkesein Zeitraum wurden ans dem unbe'e cken Gebiete Ungarns 43.910 Ehen geschto ftw Es ist dies eine so hohe BerhällnisZahl, wie sie in den Friedensjahren überhaupt nicht vorfam. Von den in diesem Hallfahr geschlossenen Ehen waren 8279. das find 16.9 Prozent, gemischte Ehen. Zwischm l h ienst und Juden wurden 526 Ehen g .süll'ossen und zwar war in 299 Fällen der Bräutigam. in 227 Fällen die Braut jüdischer Konfession N'cht nur die gemischten Esten im allgemeinen, sondern auch die christlichjüdischen Ehen haben fett dem Wassenstk.l stand in starkem Maße zugenvmm.'n.!>»-, sonders jedoch in der Bericht-reit Dies ist umso auffälliger, als gerade in diele Zeit auch der weifze Terror gegen die Juden einerseits und di Taufb w'g ng unle ven Juden andererseits Ihren Höhepunkt erreich, halten. Sogar das ungarische statiitijche Amt findet dieses Ergebnis so affallend. daß es gewissermaßen zur Ehrenrettung dechristllchen Kurse« nach ein r "Wftr n r fü bV- Erscheinung Ausschau hält und sie schlteß-ll Regierung" uersurach.' iifte Forderungen 6ei lich. in,der ^öUerpsychol^si ch jedMallv lestr-Z den zuständigen Stetten ,ur unterstützen vollständigen freien Handel l hn e die Regierung ab. Sie ist den Kaufteut.n durch die Aushebung des Verbotes der Gerste ausfuhr entgegengeki'inmen. die Weizenaus fukrr dagegen kann die Regierung nicht gestatten. Im Advisorn ^ounc'ck >ind bereits mehrere Katiilent-' perrretzm. Ene offizielle Bertrer,mg der Kaulmamck l-.a'- wir» eine gleiche Forderung seitens der Lendwin« zur Folge haben. Das Estenbahnwe.en. das bedeutende Summen erfordert, könne nur durch die geplante Anleihe in Ordnung gebracht werden. Rach zwei Sitzung n wurde die Konferenz, die einen ausgez.'chneten 'Eindruck bei allen Beteiligten himerlasten Han«. geschlossen. M ü h I e n b a u. „Haarez" teilt mit, daß die Verwaltung des Barons RothMid mit dem Bau einer großen modern ausgestaiteten Mühle in Haifa begonnen hat. Die Leistungsfähigkeit der Mühle wird so groß sein, daß sie ganz Palästina mit dem besten Zstehl wird versehen können. In dieses Unternehmen wird ein Kapitä' von 100 070 Mund investiert werden. Baumwoklplantagen ..Haarez" teilt im Namen der arabischen Zeitung „Mif Be" mit. daß die Negierung die Grundbe'izer um Beth Schaan (die nördliche Iordanebene' fitoerute'1 habe, um mit ihnen über die Erweiterung der Baumwollplantagen in jener Gegend zu beraten. Die .mteresienten legren die Bedingungen dar. unter denen sie ih « Baum» MN lp! 'Uteg ■. erweitern 'ÜNN'N. und bi# t Jmm - A - ' e' 'i.te'.