Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 28 (15.4.1921)
- Date
- 1921-04-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Die auf alle Antn ge ein und eingehende P üsurg Den icn Handel l hn e die Ree ist den Aaufleuten öurch der Berdoter der Kerbe ngekamnren. die We.zenau»' kann die Regierung Mt 'kdvisorn Council lind lw AaufKut.* Dtttrtt.it. C'2J« mg dsr)iau>mnni ,la-«ird jerung reitais der C'ubwifi* t> Dar Silenbahnwe^n. dar „neu erfordert, könne nur mir Ack-h' in vidWS Nach M' SUiurß n e einen aurgeör 4netrn Beteiligt« r‘ Ae TefirLwng. 83eitge' hr ndc Forderung der In:- Migration durch die Exekutive. Die mir aus den ftmu’it der provisorischen Exekutive der Zionistischen. Orgauisanon erfahren, ist ü.est' fest entschlossen, inuev Anspannung aller ihr zue Verfügung sichenden 5räfte die jüdische Emigration nach Palästina zu fordern. Als erste Mastnachne ist dies Erleichterung d-r Einwanderung neuen Immigranten der Kategone^Ü beitende Elemente überwiegenden Majorität der nichtziomstischen beider Verbände in Beratung gezogen wer- Judur - angenommen, als gemeinsame Lcste vervielsältigt und den Käsern mitaeMilt. Die Zionisten hielten sich auch an die Bereinbarnng, trotzdem am Wahltage emo mojer der 7,-übrung der Herren Heinrich Bermann, Julius Ausricht und Julius Tintner stelzen^' Gruppe eine neue Lifte propagierte, in der alle exponierten Zionisten fehlten. Erne lieberhafte Agi asion wurde von dieser Gruppe, von 1 MO! insbesondere auch den Herren Fritz Bermann A. har-- und Alois Ausricht Söhnen den obgemumten Cbaluzim) beschlossen mm. ' " ‘.A,f können Olmütz. Aus der iscacl. Kultusgemeinde. Am 28. November 1920 konstituierte sich der neue "lusickust. Um?A10 Uhr vorm, eröffnet der Altersprälibem, Herr Rat Jaiob Kirsch ner die Sitzung und begrüßt die erschienenen Ausschußmitglieder. Bei her stattgesundenen Präsidialwabl entfielen von 27 abgegebenen Summen 21 auf L.-G.R. Dr. L. Meißner den: die erforderlichen Zertinlate werden diesen Tagen verschickt. Auch für C'inwai --- derer der Kategorie B. lbewi.tütte Einwan-! zahlreiche Nichtziovisten. t^e rüc das Kompr derer, find Erleichterungen „bezüglich der Einmiß gesummt hatten, sur d-e neue Liste str«anen reiseformaliläteu und der tliuerkunstsnwglichleiten in Aussicht geuonlmen. Der Transport der Emigranten nach Palästina soll vcrbei.ert werden. Es wird mit eiiwr Schiffahrtsgejellschüft zwecks Bereitstellung eines gut ausgerüsteten Dampfers verbandet. Soweit die Aufnahmefähigkeit Palästinas und die finanzielle Stärke der Organisation es nur eben erlauben, soll die Immigration g fördert w rdeu, wob.: zu berücksichtigen ist, datz die Zlvuisti'che Organisation für dic Unterkimfr und Beschäftigung der von ihr empfohlenen Einwanderer dic Ver- «ntwortung zu tragen hat. (Z. K.) >vr ten ersten, lieber 70 Prozent der Wähler beteilign sich an der Wahl, das bis 12 Uhr Mitternacht dauernde Skrutinium ging unter großer Spannung vor sich und ergab eine völlige Niederlage der Aufticht-Bermann-Tintner- Partei. Alle drei Genannten unterlagen. Die Zionisten haben im nenen Ausschüsse wieder' die ttberiviegende Majorität und das Wahlmanöver des 20. März 1921 hatte keinen wesentlichen Eriolg. Trost des vom Herrn Tintner allein überreichten Rekurses, auf dem der Kultusausschuß aus rechtlichen Gründen keine Rücksicht zu nehmen beschloß, fand am 3. Avril 19f?X d-e Konstituierung des neuen Ausschusses statt, bei der einhellig in den Vorstand g^vShlt nurxden: Zum Vorsteher Herr Jüdor Körner. Zum Vorsteher-Stellvectrecec Herr Adolf Huppert. Zum 1. Beirat Herr L. <(5- R. Dr. Birnstein (sämtliche Zionisten). Zum 2. Beirat Herr Klappholz (Ntchtzionist). Zum 3. Beirat und Vertreter des Auswärtigen Herr O. L. G. R. i. R. Siegmund Schenk, Advokat in Neutitschein, ein der zionistischen Partei nal-estebender Jüdischnationaler. Des neuen?lusschusses harren große Aufgaben, die in einer von der zionistischen Ausschußmitglieden-ersammluug in nächster Zeit einzuberufenden Mählcri er^a-ümlung zur Besprechung gelanacn werden. ss: Aus den Gemeinden =s Mtzx..Lstrsu. Die resrlmztzigenVorträge im Vsrein Ahavath»Thora werden wieder jeden Samstag von 3 bis 4 Uhr nachm, abgehalte». und zwar trägt Herr Rabbiner Dr. Spira Schuliban-Vruch vor. Gäste willkommen. Krütuswah! in Nentitschei«. Am 20. März 1921 fanden im Kultusgemeindesprengel Neutitschein, zu dem auch die Städte Freiberg, Fnlnek und Frankstadt gehören, die ersten Kultusivahlen auf Grund des neuen Statutes statt, daß das Wahlrecht allen großjährigen Kultusangehörigen ohne Unterschied des Geschlechtes, ohne Rücksicht auf die Staatsbürgerfchasc und Steuerleistung gewälpct. Die Wahlen lösten eine ungeheure Aufregung aus, zunral die. Vorgänge vor und bei der Wahl ungewöhnliche waren. Am 5. Märzfand eine schwach besuchte Wählerversammluug stait, bei der eine Kandidatenliste angenoinmen wurde, die den Zionisten tvohl die Majorität sicherte, jedoch nicht die Zustimmung der zionistischen Partei fand. Namens der Zionisten erklärte der Knltusvorste- Her-Swllvertrejec Herr Atols Huppert, daß die Zionistische Partei sich die. Aufsretkung einer Kandidatenliste vorbelmlie. Die endgültige Beschlußfassung wurde bis nach Rückkehr des kranklMtshalber beurlaubten Obmannes der zionistischen Ortsgruppe H. L. G. N. Dr. Birnstein Vorbehalten, die am 18. März abends evsolgte. Die zionistische Partei versandte am 19. Mär; 1921 eine eigene Kandidatenliste, in der grundsätzlich Perwuen nicht ausgenommen waren, die nicht das Bekenntnis' zur jüdischen Nation abgegeben hatten oder als Gegner der zionistischen Partei galten. Diese Liste schlug ivie eine Bombe in die nichtüoniftische Wählerschaft ein und über deren Drängen berief der zionistische Kultusvorsteher Herr Isidor Körner für den 19. März abends «ine Wshlerver-aiumlung, die voll fast der gesamten Judcnschaf! Aeuritscheinö besucht war. Der Sonnensaal war erdrückend voll. Nach dem Herr L. G. R. Dr. Birnsteiir in kurzen Worten den Standpunkt der Äonistrn präzisiert hatte, entwickelte Herr Philipp Munk das zionistische Kulturprogramm, während nc# mens der Nichtziomsten der frühere Knltusoorsteher Herr Dr. Theodor Fischer und Herr Verth Klappholz mit Berufung aus ibre Tä- ‘ iigkeit im Kultusausfchnß die Allsrechterhaltung der ursprünglichen Liste begehrten. Hebe: erkannte Herr Dr. Fischer ausdrücklich an. daß den Zionisten die Majorität zustehe, verlangte jedoch eine eirtsprechende Vertretung der Minorität, Lebhaften Unwillen erregte es, als die jüdischen Deutschen unter Führung des Herrn jh e i nr i ch Bermann dagegen protestierten, daß unser Gesilrnungsgenosse Herr Paul Hein als Nichtwähler bas Wort ergriff. Die scharfe ßdrktik, Dr. Birnsteins an diesem Vorgehen gegenüber Herrn Hein, dessen Vater der ältest« Zionist Neuritscheins und langjähriges Auöschußmitglied ist und sich infolge Alters durch feinen Sohn »ertreten ließ, fand den stürinischen Becfall der Versainmlung. Ueiwc Appell des Herrn Bankdirektors Mosauer all die ziomstische Parteilmtung erklärte diese durch Herrn Dr, Birnstein, daß sie in ihre Lifte die Her- ^sicher und Klappholz jn Vertretung Minorität a mlunehmen bereit sei. Die ( ____ w Ä geänderte zionistische Liste m Form einer Delegation zu beantragen, ip Mkv« ffast «irchrll^kdr.-?- als» auch «on.der »welcher Dteleaatün» Troppau. Verband der israelitischen Kultusgemeinde in Schlesien. Donnerstag, den 21. März l. I. fand im Dibliothekszimvier der israel. Kultnsgenreinde in Tropoari eins Sitzung der Verbandsleitnng statt, an welcher teilnahmen: Präsident Dr. Sonnenschein, Vizepräsident F i n z i, Schriftführer Dr. Wolf und die Mitglieder Dr. A n g e l (Wagstadt), W e i n r e b (Jagerndorf), Rabbiner Dr. Friedmann (Troppau) und Markus (Wagstadt. Ms Tagesordnung war festgesetzt'. 1. Beratung über die dnrchzuführeuden Schritte wegen Gründung eines Reichsverbandes. 2. Ausschreibung von Wahlen für die De^ legierten in die Verbandsversammlunip. 3. Allfältige Anträge. Bezüglich des 1. Punktes der Tagesordnung wurde beschloifen, sich zunächst mit dem maurischen Landesverband ins Einvernebmen zu setzen, damit sich dieser der Aktion anichllT e. »nd dann an die Einberirser der Tagungen vom 10. April und zu Pfingsten, welche in Prag behrrfs Gründring eines böhmischen Landesverbandes stattfinden fallen, mir dem Ansuchen herauzrrtreten, daß dis Laudesverbäl'de für Mähren und Schlesien zu den Beratungen rvegen dieser Griindung zngezogen werden, beziehungsweise, daß Pvei Delegierte von jedem Landesverbände mit beratender Stimme teilychpien können. Bezüglich des 3. Punktes der Tagesordnung wird ztlnächst «in Subkomitee eingesetzt, das mit der Ausarbeitung von Aenderungen der Satzungen betraut wird, welche mit Rücksicht auf die verschiedenen Aenderungen der Gemeindestatuten und auf die Aenderung der Landcsgrenzen notwendig geworden sind. — Erst nach dieser Vorarbeit könne an die Einberufung einer Verbandsversammlung geschritten werden, beziehungsweise können Wahlen von Delegierten vorgenommen werden. Zum 3. Punkt der Tagesordnung wird über Anregung des Herrn Vizepräsidenten Finzi beschlossen an die einzelnen Gemeinden Fragebögen, welche auszuarbeiten wären, behufs Feststellung notwendigen statistischen Materials auszusenden. Auch sott die Schaffung eines an sämtliche Mitglieder der Kultusgemeinden unentgeltlich auszusendenden Gemeindeblattes angestrebt werden. Weiters wird angeregt, daß sich einzelne Kultusgemeinden zur Anstellung gemeinschaftliche? Religionslehrer verbinden. lieber Anregung des Herrn Dr. Angel, beziehungsweise des Herrn Dr. Wolf wird beschlossen, bei dem Ntähr. Landesverband eine gemeinschaftliche Organisation beider Verbände t e r, Hermann K o n st a n d t, Altar. Der Vorsipeude übergibt hierauf den Vorsitz dem neugewählten Präsidenten L.-G.-R. Dr. Meißner, der in hebräischer Sprache dankt und dann deutsch fortsetzend erttärt, die Wahl anzunehmem Im Namen der tschechisch, jüd. Partei gibt Herr Musil in tschechischer Sprache eine Erklärung ab, des Inhaltes, daß seine Grnpve zur Mitarbeit bereit ist, sedo-h Berücksichtigung der ttchechiHecl Sprache fordert. Es wird mitge teilt, daß die Kultusgemeinde an Kriegsanleihen 200.000 Kr. gezeichnet habe. Die Zulässigkeit der Beistellung von^ Ersatzmännern für die Mitglieder der Gemeinde- Vertretung wird beschlossen. Jn der Sitzung vom 5. Dezember 1920 werben nebst der bestehenden Finanzseltion nach eine Kultur-Friedhofs-Rechtssektion gebildet und eine Sektion für soziale Für orgs. In allen diesen Sektionen hat der Präsident und Vizepräsident der Gemeinde Sitz aber keine Summe; außerdem sollen diese Sektionen durch Heranziehung außenstehender Personen verstärkt werden. Die Sitzung vom 7. Dezember beschließt Subventionen. Der Präsident teilt den Präsidialbeschluß mit, die Subventionierung des hebräischen Sprachkkurses mit 8000 Kc. vorzuschlagen, Dr. M. Hochwald beantragt, dis Zuweisung des Gesuches an die Finanzsektion und spricht sich gegen die Dringlichkeit dieses Antrages aus. Mit Stimmenmehrheit wird diesem Antrag die Dringlichkkeit zugebilligt, der Antrag selbst aber abgelehnt. Als Steuernrarimum werden 4000 Kc. fixiert. Am 29. Dezember 1920 werden gewählt zum Delegierten für den Landesmasiafonds und den Landesverband der Präsident zum Ersatzmann Herr Leopold Gr ätz er Subventionen werden erteilt, dem israel. Mädchen- Fceitischverein in Brünn, Philanthropia-Wien und dem Freitisch-Verein jüd. Hochschüler Brünn. Ein Gesuch des Waisenksilfs-Vereines Brünn wird der Sektion für soziale Fürsorge zugelviesen. Aus dem Bericht der Steuer-Einschätzungskommission für das Jal>r 192! ist zu entnehmen, daß 600 Kontribuenten mit einer Gesamt-Umlage von 197.690 Kc. belastet werden. Der Referent der Kultussektion Herr Dr. Julius Hirsch erstattet Bericht über die Koscherfleischfrage. Es wird beschlossen: Eines Koscherfleischbank zu errichten, deren Begtzer vertislichtet ist, am Sabbat zu sperren und von jeder Schlochumg das Rahbinat zu verständdigen. Der Obmann der Kuktnsfektion beantragt in der Sitzung von 16. Jänner 1921, das Olenugebet hebräisch zu rezitieren und bei Verkündigung des Nsumsnddes Iebwozaun und mi fchcofo niffirn einzuschalten. Bewilligt werden dem Waisenhilssverein in Brünn jährlich 200 Kc. * Tagesordnung der nächsten ^iß'mr der. Knktusgememde. 1. Eingab' der tschech. Ausschußmitglieder bezüglich der Sprachen- 2. Subventionsgesnche 3. Derlei min; mehrerer Stipendien. 4- Bericht über di- Rechnungslegung per 1820. 5. Relation über die Steuereingänge 1920. 6 Abschaffung der besonderen Tempekstüh'e der Präsidiakmitglieder. 7. Be chsilffassung bezüglich der alten Fr'edh-cfs P -rgl e 8. Mahss-Derterkung. 9. Gesuch des Organisten,J rsfl um Gehaltserhöhung. 10. Verwendung des Pogrom- und Flüchlingsfonds. 11. Armen- Angelegcnheiten. T e s ch^e n. Chargenwahlen der jüd. akad. Ferialverbindung „Harzionia", Teschen-Wien, für das Somwerfemester 1921: cand. ing. Leopold Geller, ecflet; cattb. ing. Otto Schreiber, zweiter; sind. com. Robert Spitzer, dritter Chargierter. V rtobe». Am 24. März veranstaltete der Verein „Zerre Zi-m" aus Brbovce kn der Re^auratron des Herrn Ignaz Reichsfeld fen _ , ... - em Purtmssst. das sowohl in Mrraljcher als LernsmlLaittttße iw maMelkr Lirüicht -men.Svßörr Erfolg hatte. Besonderen Glanz verl'eh der Veranstaltung die Anwesenhe't des Herrn Adolf Reichenthal. Generalstk.Ltlr der zionist. Lrelutive für Slovensko. Der Obmann Herr Simon Jung begrüße. Hierauf folgte die Festrede des H. Rrichenthak. ein Prolog, vorgetragen von Frl. Wazsi. Wollner. Schauschanas Iaa-Aamo. gesungen von H. Bela Wollner mit Chor- Legleitung, ein slowakisches Gedickt we* tragen von Frl. Norika Reichsfeld, ein slow. Lustspiel, aufgeführt von Frl. Äliee und Dalli Neichsfeld, Paua Wollner und Herrn Hans Preis (aus Vek'a in Mähren). ein Monolog „Ich hab's geschworen", vorgetragen von Frl. Al'ce Rsichsfeld. „Der jüdische Mai" von M. Ro'sufekd. vorgecragen v-n Fr!. Blanko Reichsfeld, „?'ur 3 Worte", aufgefulnt von den Damen A. Reichsfeld. Paula Wollner und den Herrn Lajos T r ä u b l und Bela Wollner. Die Regie besorgte Herr Lajos Wol'.ner. F öui. Gisela Feuer führte in liebenswürd'arr Weste die Lassa. Die Damen Paula unv S-rri Iung besorgien das Büfett, die Dekorierung des Saales und der Bühne die Herren Ferry Find!er und Lojas Träubl. Das grüßte Verdien st gebührt Fräulein 2Mce Neichsfeld. Reingewinn zirka 20"0 KS, davon 1300 Kronen für den INF.. 150 Lronen für den Parteifonds. 320 Äronen für Pogrvmopfer. der Rest für wohhr.ätigr Schiedsrichter Mitschek einwandfrei. H o l le schau. Am 2. April d. I. veranstaltete der jüdische Volksverein in Hotteschau in seinen Klublokalitäten eine Purimfeier, welche ecnen sehr würdigen und gelungenen Verlauf nahrn. Nach den herzlichen Begrüßungsworten durch Herrn IU'r. 'Otto Hayek übsci-astm. < Herr Ernst Michalovsky das Wort zu seiner Festrede, welche er in ausgezeichneter Weise zum Vorträge brachte und in welcher er die Bedeutung des Purimfestes, speziell in bezug auf die heutige Zeit, schilderte. Reicher wohlverdienter Beifall lohnte.seine überaus inl.e» essanten Ausführungen. Hierauf entzückte Herr Kapülmeister- Moritz Fall, der Vater des berühmten Kompa» nisten Leo Fall, die Anwesenden durch 8 herrliche Violinsoli, bei welchen ihn 'ferne Tochter Fr. Hedda Batscha am Klavier be -lerrete Frau Sophie Redlich, welche um schon fett mehreren Jahren nicht mehr vor der brertercn Oeffentlichkeit sang, meisterte noch ihre S imme in aller Pracht und riß ihre Lauscher zu starkem Beifall hin. Mit der Aufführung eines Einaktes, welcher unter der bewährten Regie des Herrn Alfred Weinreb so prächtig gelang und bei welchem außer dem Genannten di« Damen Vally König, Vally Haas, Ella Löfs und die Herren Ernst. Micyalovsky. Otto Ha sk. Fritz Müller und Stephan Braun mitwirlten. ging es in die Pause. Hernach sangen Frl. Klara Braun urd Herr Fritz Müller zwei Duette, worauf Herr Emil Aufricht aus Frankstadt einige Kuple ts in gediegener Weife vorlrug und ließ ec die Anwesenden durch seine gemngrnk Vortragsweise nicht aus dem Lachen. Die Vorsü^ rangen fanden ihr Ende durch ein von 8 Mädchen ansgesührtös Srngsviel, welches Frl. Grete Haas so trefflich ernübte. Die illustre Gesellschaft blieb noch bis soäj in die Nacht gemütlich beisammen. Dank der Bemühungen des rührigen Komitee, an dessen Spitze Frl. Grere Haas, Herr Ernst Michalovsky und Herr Otto Hanch standen, kann die Veranstaltung als tn jeder Weise durchaus gelungen bezeichnet werden. ----- güülscher Svort s^s Gau Nordmähren-Cchlesien d « I. F. B. (amtlich): Freitag, den 15. Lp A theoretische SchiedsrichterprüfUng im ft! ch« Heime des S. ft. MakaLi. MäSr.-Ost.au. Sonntag, den 17. April. HM 2 M- -,-a> mittags, praktische Prüfung auf dem Spor« platze des S. n Itnle bei folgenden Ws p« spicken: i/ä2 Uhr Benjamin Makach g gm Benjamin I. A. S. ft. i/z3 U:,c Senio.ei, Riakabi gegen Hakoah W teorvitz IS. 4 Ä. A. S ft. gegen Hakoah Orlau. T r o p p a u Bericht über das Wettspiek Reserven gegen Hakoah 5:1 (3.-0). Hakvatz lieferte gegen den technischen und förperiiar überlegenen Gegner ein unglückliches Tresse«. Der Slurrn versagte vollkommem Gut tue Lew fetbtgung besonders der rechte. Back Lorina. Schredrichter Mitschek einwandfrei 9 X Vermißt. cm - Moritz, geboren in Birdapest, S\ . 3, wird von seinem Vater Joseß Jaffa, Hapoel Hazair, gesi-cht, Nachrichten erbeten an das Paläsiinaamtt AdAse^E dlruerumartt 21, oder m ehim i