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Jüdisches Volksblatt · 1921-04-15 · 28 (15.4.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
28 (15.4.1921)
Date
1921-04-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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H tu MädrUck-oitrau HerauSaebei mrd verantwortlicher Redakteur Dr. Hugo Herrmaun in Mälir.-L^irau. Freitag- 15» iV. 1921. 3. Jahr rnznaÄ. K f.» r:~ ^iidr,che?'Ol C „.„Im 'ander, seituna fc v.s bet;.: naten. kulturelle,, lichen Interesse, Iudeulchak! tu* u j-.t Bf« •üi mH der bcniu-ux ,»-.eu tlcicrfiis» GolH slcwakiichen Steu t und in aicti »« Menen — ftnfenre selten S0 h filt die ttf.ni: ,u'?paIK-nr Mil-;^H>r*eUe Vinträar »fir ><u» ici ote“—fitetnetiUH-’i oufier d- » Adminlstraiton alle qrößeren An-f nonccne-pevliionf > Ärichciat te-I den Dienst» - und Kreitap, ß Hiffan 5681. M Geltung deZ MmrdatS'ZYftemZ. <Von unserem Londoner H. Ksrrrspon.drn.teir.) London, 4. Avril l02k. In der Rede, die O r in s b v Gor c m brr letzten Sitzung des Hotlse of Commons zur Frage der Mandate hielt, machte ec darauf aufmerksam, daß das Mandatst-stem am 10. Jänner 1920 in Rcchtswirksamkell getreten ist, d. h. durch die. Ratifikation des Vertrage? von Versailles, da der Vertrag von Versailles die Bestimmungen, enthält, welche das -Mandatssystem einrichten. Durch die Ratifizierung dieses Vertrages durch die britische Regierung, die britische Krone un£> das briti'che Parlament ha. die Zu'immnng Eu'- lands zum Mandatssystem Rechtskraft bekommen und England ist uiit keiner Ehre gebunden, das System auszuführen. Wenn alw bestimmte Zeitungen, wie sie es jetzt tun, ausrufen: „Hinweg mit denr Mandatssystem, wir wollen es überhaupt ignorieren!" so scheinen sie zu. vergessen, sagt Ormsby Gore, daß dieses System einen toesentlichen Teil des Versailler Vertrages ausmacht; und turnt tnan das Mandatssystem verwirft, soll matt eben den ganzen Vertrag von Versailles zerreißen. Wcmr also der Daily Expreß und die Moruiug Post gegen das Mandatsystem Sturnr laufen, so sollten sie dessen eingedenk fein, daß die 'Zustimmung, die die englische Nation in Bezug auf das Äandatssystetn gegeben hat, nicht so einfach zurückgezogen werden kaim. Bei dieser Gelegettheit wendete sich Ormby Gore mtter besonderett Hinweis auf den Abgeordneten Sir I. D. Rees gegerr eine bestimmte Klasse von Leittett, die sehr bemüht sind, die Stimmung gegeit Attsgaben in btn Mandatsgebieten zu benützen, um den Völkerbund überhaupt zu vernichten. Der tzlbgeordnete Rees suM. mit jedem Stock, den erin die Hand dewntnte, auf dett Völkerbund loszufchlagen. Diese Sachlage sollte klar gestellt werden, damit die Wähler solcher Abgeordneter ' sie kennen und die entsprechenden Schritte unternehrnetr können. Derselbe Abgeordnete sei auch iit großer Furcht vor der Mandatskommission des Völkerbundes. Als ein künftiges Mitglied dieser Kommission erklärte Ormsby Gore feftstellen zu können, daß diese Kotnmission nicht die Macht habe, dem Staate zu befehlen diese oder jene Sache zu tun. Die Kmnmission sei eine Körperschaft, welche als ein Gericht tagt, um die jährlichen Berichte der Mandatar,näcyte an den Völkerbund mit den Vertragsbestimmungen ztr vergleichen. Diese Arbeit Kommission — die Prüfung der jährlichen Berichte — sei rein beratender Natur und wenn ein solcher Bericht etwas enthält, was mit den Bestimmungen des Vertrages in Widerspruch steht, so tvird die Kommission das aussprecheu. Jur übrigen sei die ganze Grundlage des Völ erbundel-, und inlbe on ere auch der 'Artikel über die 'Mandate OessentlickMt und öffentlichen Diskussion. Auf die Kompetenz der Maudatstounni> sion kam dann im weiteren anch Lord Rob. Cecil zu sprechen, tvekcher auch seinerseits erklärte, daß es die Funktion der Matrdatskommission des Völkerbundes sei, die vertraglichen Bestimmungen und Verpflichtungen iur Auge ztt behalten, welche in den Bestimmungen des Vertrages von Versailles enthalten sind und Aufmerksamkeit daraus zu lenken, falls eine Mandatarmacht ihre vertraglichen - Verpflichtungen nicht erfüllt oder falls irgend ein großer Skandal in der Verwaltung eines Mandatsgebietes vvrliegt, damit die Oesfentlichkeit wen', ioas vorgeht. Das sei eine sehr wichtige Arbeit, die. sobald als nwglich in Angriff genommen toerden must. Lord Robert Cecil sprach seine Genugtuung über die Anregung ans, daß eine Erklärung darüber vorgelegt werden sollte, wie die Mandatsgebiete bis zmn hetttigen Tage verwaltet worden sind seit der^ Zeit, da sie int Prinzip dem Mandatssystcnt unterworfen worden sind. Aus diesen Erllürmrgen von autoritativer Seite ergibt sich, wie, die Funktion Maudnrskomutistion des Völkerbundes ausgesaßt wird, der Ormsby Groe angehören wird/ und daß tvahrscheinlich ein Bericht über die vergangene Zeit ausgeärbeitet werden wird, der zeigen soll, wie die Vertbaltung bisher gehandhabt worden ist. Es tväre interessant sestzustellet!, ob, so tveit Palästina in Frage kommt, sich dieser Bericht auch aus die Zeit der Militärverwaltung erstrecken wird. , Das Prinzip der Einheit. Bon Wladimir Jabotinsky, London. Mehr ultd mehr gräbt sich die Bedeutung des Keren Hajeffod in das Bewußtsein der ganzen jüdischen Welr ein. Allen Juden soll d, e Keren Hajessod angehören. Nicht ein Pfennig dieses Fonds wird für die Zionistische Organisation ausgegeben werden, sondern der ganze Fonds wird für das Aufbauwerk in Palästina verwandt. Es ist daher unbedingt erforderlich, daß der Keren Hajeffod sich nicht an eine Partei allein, sondern an jeden Juden in jedem Winkel der Erde »vendet. Es ist von ättßerster Wichtigkeit, daß die verschiedenen Komitees, welche eitigesetzt sind, um heu Keren Hajessod in den einzelnen Plätzen zu fördern, derart sein müssett, daß sie in dett 'Augen der gesamten Jndeuheit den unparteiiichetl Charakter des Fonds garantieren. Cs wird unmöglich sein, einen so ungeheuren und geivaltigetl Plan ohne diese wesentlichste Bedingung durchzusühren. Wir müssen uns bemühen," eine Kombination aller Richtungetr des Judentums zuni Zwecke des Wiederaufbaus Palästinas zu schaffen. Der Keren Hajessod ist nicht nur ein Finanzinstrument, er verkörpert auch das große Ideal, die Einigkeit unserer Bestrebungen. Die Einigkeit der'Bestrebung besagt, daß Palästina nicht nur durch die Opfer jener Pioniere aufgebaut toerden kann, welche jetzt hiugelten und im Schweiße ihres Angesichts dvr, arbeiten. Es besagt, daß die gleichen Opfer zur gleichet: Zeit von jenen anderen Juden gebracht norden müssen, ioelche nicht nach Palästina gehen. Die Pioniere, welche jetzt nach Palästina gehen, werden ungezählte Mühen und Etrkbehrutlgen zu erdulden haben. Das jükistbe Volk hat nicht das Recht, diese Opfer von der Blüte reiner Jugend zu verlangen, tveM nicht dwjenigen, die sie hinaussenden, charaus vorbereitet sind, etwas zu tragen, das einigerntaßen diesen Mühen und Entbehrungen gleichkontmt. Dieser Standpurtkt findet seinen iAnsdruck in der Hauptidee des Keren Hajessod, im Prinzip des Maasser, welches besagt: „Ter zehnte Teil dessen, was Tu besitzest und was Du verdienst, gehört nicht Dir; es gehört' Palästina, also gib es hin!" Es ist eine fchtverc Sache, aber wir müssen uns daran gewöhnen, und darum fördern wir von jedem Juden ohne Ausnahme, arm oder reich, Zionist oder Nichtzionist, ein Zehntel dessen, was er besitzt, weil es Palästina gc» hört. Bei dem Wiederaufbau Palästinas gibt es Unternehmungen. n»elche vont kontmerzielleu Standpunkt aus rentabel sein werden und andere, tvelche sich, kaufmännisch gesprochen, voraussichtlich rticht bezahlt nrachen werden. Es ist klar, das; die Juden Palästinas nicht die ganze Last auf ihre Schultern nehmen können; sie muß vielmehr vom ganzen jüdischen Volke getragen rverden. Darum ist in dem Plan-des Kc^t: Hajeffod das. Prinzip, die Einheit der Bestrebung, so angewendet ivorden, daß nur ein Fonds für beide 2lrten Ausgaben gebildet wird. Auf diese Weise wird jeder Zahler gleichzeitig Spender und Teilhaber. Jeder Zahler erhält ein Zertifikat über, den gezeichneten Beitrag, tntd der Nutzen, der sich aus den Investitionen ergibt, ivirö an die Zahler gemäß der Höhe ihrer Zeichnungen verteilt werden. Wer besitzt Briefe und Portrsits berühmter Fuden? Zrrr Vergrößerung einer Sammlung von Originalbriefen und Porträts berühntter Persönlichkeiten jüdischer Abkunft, die bereiis aus 600 Nummertt besteht und die spater in den Besitz des Jüdischerr Nativnolmuseums in Jerusalem übergehen soll, roird um Angebote eventuell Tausch von Duplikaten ersucht. Unter dem bereits Gesaminel en befinden sich Oriainalbriese von S. I. Abramowic- (Mendele), Bialik, Lord Beaconssield, Pros. Bainberger, Cremienx, Börne, Paul Ehrlich, Grätz, Fritz Haber, I. F. Halevy, Henriette Herz, Theodor Herzl, Josef Israels, Josef Joachim, Lassalle, Lasker, Max Liebermann, Lombroso, S. I. Luzzatto, Karl Marx, Felix Mendelsschn-Dartholdy, Lenriettr Me dde's* sohn, Popper Lynteus Rachel, S.L.Ravpapori. Gabriel Rieser. Smolensky, SonneP.hal. Rabet v. Varnhagen, Millstätter, Zunz u. o. dergleichen. Gesucht werden Briefe, eventuell auch nur Zettel, Karten, Dokuntente mit Unterschrift und dergl., voir allen lebenden und verstorbenen Persönlichkeitert, die auf irgendeinem jüdischen Feuilleton. Petzmh'GescheM. Zwei Neuerscheinungen auf d:m jüdi chen Büchermärkte, die vrrsuchrn, a ch den Ge^ schncack des verwöhnten Bücherllsbha..erö zu befriedigen. Die neue P e ß a ch - H a g a d a h. die der Lömit-Ver.ag in Wien herausora hte, enthält den hebräischen Tert und 23 Bilder nach Radierungen von Jos.pH Budko. Der Preis von 25 Mark, ist f-ir heutige Verhältnisse nicht überinäßig. Es ist jedenfcrlls zu begrüßen, daß ein Versuch gewagt wurde, die in ihrer kitschigen Ausstattung traditionelle Hagadah den Anforderungen eines europäischen Ge'chm.rcks aaz a ass n. Der Versuch leidet an den Fehlern de; Vorläufers: eine gewisse klngleichtnäßig/eit, An Gemisch von .Zaghaftigkeit in der Neugestaltung und .Kühnheit. Ein .guier Einsall: den Versen „Wehl scheamdab laawstenu wclanu" das Bild. des flüchtenden rufst sthsttt Luden beizt geben. Rechnet die Hagadah auf weiteste Verbre tang. so wende: sich die Mapp-e Chad Eadjo an ein aasgewähltes PuhMtm. Menacheur B i r n v au m h^t die Strophen des itralten Seder-Liede-, ini. tzroße» farbigen Bildern legleiiet. die in «iner Mappe vereinigt sind. Der Weltvctleg, kerlin, Hai die Mappe mit grösster Sorgfalt ausgestattet, die Reproduktion der stark «rpres/wnistischen Bilder sind vor üglich; d.r Prets von Marl 60.— ist vergleichsweise wedrig. Ich glaube, daß sich die Mapve als vontehmcs Gesthenkwerk, nicht ttnr z>t keßach, rastzdurchsetzen wird. -- Der Jü» Verlag in Berlin Hai von meinem Hau?- , bückletn ,.Chad Gajda, Das Peßach; SBuü“ eine Re'-aujl-tge heransgeb acht. Der- Lnhrl. ist dcrßlb-.- w e : sicher, ein aus her Aagadah. Sagen zu Peßach, .Er- \ ltäblungcn nnd Berichte über Pesmchfeiern? in allen Zciteir und Ländern. -- -Wir sind allen drei Verlangen dankbar und wa en es noch mehr, wentt die schönen Dächer nicht so knapp unmittelbar vor Peßachher au 2gekomMeit wären. Dr. Hugo Herrmanv. Paiaftina \n der Steinzeit, H. L. Gordon von der Jeyle Univcrsiiy in Newport schreibt über dieses Thema im „Sititerifmter": Palästina wurde durch eine der mächtigstett geologischen Erschüktcwntgen, welche es aus unserenr Planeten gab, gebitdet. Das war ein riesiges Bul-.anleben, das die Erdrinde vom Libanongevirge bis zum Indischen Ozean ausriß. Sein Restlltat roar die Bildung des liefen Tales, das -der Jordan durchfließt und darin die dicksalzige Flut des Toteit Meeres eingeltektek ist, und auch der Meeresarm, ivelcher Asien voit Afrika scheidet. Palästina wurde also von der Mutter Erde tiitt Schmerzen geboren utib ihre Zuckungen bildeten das Nep von Bergen und Tälern, das Palästina überzieht,.sie verlausen in verschiedenen Richtungen und treffen doch imtner wieder znsamtnen. Daher stammen die kstntauschen Verschiedenheiten in Palästina. Daß die Juden nicht die ersten Besiedler Palästinas waren, wissen wir schott mts Abrabauts Geschichte in der Bibel. Die dominierende Völkerschaft im Lande scheinere die Kanaaniter geivcsen zu sein, nach denen auch die Bibel das Land benattnte. Außer ihnen wohnten dort die Amalekiter, Amoriter, Jebusiter ttnd andere kleine Völkerschaften, die bereits eine größere Entwickltmgsstufe erreicht hatten. Wer aber waren die ersten menschlichen Geschöpfe, welche sich das Jordantal zum Wohnsitze er- »"äblten, uitd wann kamen sie dahin? Die Aichäologte und Geologie.antworten darauf, daß schon tu der ältesten Steinzeit (so nennt man die Epoche, wo die Menschen noch Werkzeuge aus unbearbeitetem Steitt benützten) Palästina menschliche Siedlungen hatte. Werkzeuge aus unbehauenetn Steitt werden bis beute an verschiedenen Stellen.Palästinas gefunden, wurden insbesondere südlich von Jerusalent ansgegraben. Rach Blankcnhern hat diese'Periode vor frühestens 10.006 Jahren ueenbet. _ Dann begann tu Palästina die spätere Steinzeit, über tvelche wir, soweit sie Palästina angeht, gut unterrichtet sind. Zum Teile uammt die Bekanntschaft voit den sogenantttett^ tnegalithischcn Ptonmnenteu, tvelche in großer Zahl int Osten Palästinas, jenseits des Jordatt, verbreitet fiitb. Unter ihnen gibt es vier Formen: Die ältesten fiub pyramidenälchliche. Ferner gibt es Minhirs, hohe, al einstehende, unbehauene Steine, die biblischen ..Gräber". Von derselbeti Art dürste auch Jakobs Steitt zu Beth-El getvesetr sein, ein ähnlicher Grabstein stand in Gilead als Andenken an dett Vertrag zwischen Jakob und Laban. Die. Bibel gebot, diese Grabsteine zn zerstöret!. Einige Könige haben., den Grabstcinkult bekämpft. Die dritte Ärt sind die Dolmen; damit wird ein großer nichtbehanetter Stein bezeichnet, welcher auf zwei anderen N'tbehaueiten Steitten ruht, so daß das ganze Mortument wie ein Tisch oder wie ein niedriges Tor aussieht. Die vierte Form heißt Gilgal. Es ist eine Gruppe von Grabsteinen, welche in eitlem Kreise stehen. Moses stellte solche zwölf Steine beim Sinai auf und Josna beim Jordan. Er übertrug sic dann nach der Stadt Gilgal bei Jericho Die megalithischen Monutnente find die Zeugen menschlicher Siedlutrg in Palästina in der Dännnenmg seiner Geschichte. Sie wurden tvahrscheinlich noch durch die Völker errichtet, welche von den Juden mit den: Sammel* »tarne,t „Schatten" bezeichnet wurden, weil sie lange ausgestorben waren. Als die Juden nach Palästina kamen, fanden sie die Grab» fietne (Minhirs) schon vor und lwnützren sie zu in Gottesdienst. . Reiche Kunde über die Menschen det Steinzeit geben uns die Ausgrabungen iv Geser, einem Orte zwischen Jerusalem unk Jaffa. Die Ausgrabungen wurden von Professor R. A. S. Macalistcr von der Dubliner Universität durchgesührt. Dabei wurde eint Reibe von natürlichen uitd künstlichen Höhlen entdeckt, ferner ganze Höhlensysteme, welche Wohnzwecken dientcir. Jtn Zentrum dieser Hühlenstadt l egt eine besonders große Höste, die wahrscheinlich als Tempel biente. Mar fand dort auch Knocheit eines Schweines, welches tva rscheinli.h geopfert wurde. Damals scheint also das Schwein den Bewohnern Patästinas noch nicht turrein gewesen zu sein. Die HülKenbcivohncr von Geser schmückten die Wände ihrer Wohnuttgen mit eingespritzten Bildern oder färbten sie rot. Ihre Töten begruben sie nicht, sondern verbrannten sie. In Geser tvttrde aüch ihr „Krematorinm" auf. aedeckt. Infolge der -Sitte der Totenverbrew itturg wurden wetttg Knochen -gefunden, au4 denen man genauere Schlüsse'auf die Ab. stamntuttg der Höhlenbewohner von Geser, ziehen könnte. Aus dett Futiken ist zu erkennen, daß die Bewohner von Genfer bereits Mes. ser und Hacken, aus geschliffenem Stein de. faßen. Ihre Stadt hatten sie mit einer Festungsmauer aus Stellt umgeben, die sechi! Fttß hoch und zwei Fuß dick war. Bon außen war die Mauer mit Erde beworfen, ibc Ranü mit kleinen, spitzen Steinen bewehrt f Höhl n ewohn r ra > es ahr che-nsi.h tauch ift Lerufaiem. Kapitän Par.er h t vi.l«! Höhleit in der Nähe des Kidronvaches gefuw.! den. Kommende Attsgrc-Hungett dürften noch mehr Licht auf die ältesten Zeiten non Schalem werfen. M. Z.

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