Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 27 (12.4.1921)
- Date
- 1921-04-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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45&bt z. Xiterrsftrg VSBSBBUF. arvm Mk' 27 ' >en Ju ( näher ßntcnr.i* tcr (93;, jionaffo ■ t’ ommet Cn 1 f; jonds rif: danven * Huf ei!5nne t ttonaifr me' |.' ler.eri, bieten. M Pfle daß ge. men b> viel m einzeln oder P jeder. Büchse Erfolg - die Ai er da: kommt ömvsi Frau mmkr,. st Samn:>' keineni; houn : Nario: , Anlal Nz-r s trage: Ferbf lande Trna K. Lekre Ernst" zu gehen sie momentan gezwungen sind, ■ ,ertigkeiren in der Berufsausbildung der Inveveiner gende sein: a) Die Erteilung der sogenannten ..ersten Hilfe" sofort bei Eintreffen in Palästina b) Unterhaltung und Geselligkeit: Klubs, Kantinen, Spiele, Sport usw. c) Kulturelles: Allgemeine Vorlesungen, Miu schöpfen. Ein wichtiges pokitr'ches Er-, 0_ _^5,^..^.; .fordernis fei die Verständigung mit den Ara-! etwas zu ebnen, daß ich mit Morris Bern. Estne plötzliche Aöfchnf uns der arabischen! einbart habe, Komitees zu bilden, mit Ärderr m delst Kolonien wäre, 'elo't we.:n j zentralen Körperschaft in Jerusalem, und Subifte möglich roäret ein großer Fehler. Im! komitees in jener Stadt, sowie in Haifa und! Dirteresse ^-"! ■ ~ ' •" ' «UL ikhre Lusgeben muffen. Unser Prinzip müsse fein, trrcht gegen die ansässige arabisch: Veoöllk^ rung zu arbeiten, sondern im Verein mi ihr. SBit muffen uns als einen Teil der ointafißchcn Döllerfamilie betrachten, un-ere Jn;er.:ften tauch in andere Gegenden des Orients aus- Lehnen und versuchen, auch Einfluß aut ihr Veistesleben zu erlangen, was eine Ha:pwuf gäbe des orrentalistrschen Ln-iitutes ‘ei 1 sollte. Die anti-jüdischen Betätigungen Lechränken JRdy nur auf kleine, wenig einlußrcih: Kie Hlnd seien nicht ernst zu nehmen. Sie werden nur dann Bedeutung erlangen tönen, wenn wir statt versöhnliche Politik mir den araöifchen Bundesgenossen zu führen und sie an der fortschreitenden Entwichkung de- Landes neidkos teilnehmen, zu lasen, llnterdrückungs- oder Derdrängung-tendenzen hervo.keh en u d sie dadurch ressen und in eine künllche Opvofitionsstellung treiben. Die Lage sei pollsisch scchr günstig und Samuel sei auch bei den Arabern wegen seiner Tatkraft und Sachigchkett allgemein beliebt und geschäht Mit ilym Hand in Hand zu arbeiten und ipn nsüi Möglichkeit zu stützen, B. durch Förderung der Landesankeihe, sei für uns die Uugste und emz'g richtig: Politik. den austerhalb Palästinas nicht in gleichem Maste eintreten. Erst mit dem Anwachsen der Bevölkerung wird die Universität eine allmähliche Verbreitung erfahren und wird alb durch variiere »oerden, dast von Anfang an der Jeruialemer Universität zahlreiche, namentlich jüdische Studenten aus aller Welt zustreben dürfen. Wie weit dieser Tendenz von Beginn an Rechnung zu tragen ist, bedarf besonderer Erwägung. Mit der Zeit jedenfalls wird Vorträge über Palästina. Landwirtschaft * sich die Jerusalemer Universität hoffentlich zu Palastmawanderer. iS'.n englischer Beamter über bi« Chaku-rm. .,The Jewksh Times" veröffentlicht folusw. Bibliotheken, Bücher. Zeitschriften, auch Kinderpflege und Erziehung. Ich habe die Sache noch nicht im einzelnen ausgearbeitet, boffe aber, die Schärfung einer wirklich nü'llichen Organisation berbeizuführen, znm Wohle der Immigranten, auf deren Wohlergehen ich, wie Sie wissen, stets soviel Nachdruck gelegt habe. Weiteres über dieses Unternehmen werde ich Ihnen Mitteilen, sobald das Projekt näher erwogen ist. Ich habe in Herrn Gordon vom Immigration Centre in Jaffa eine ausgezeichnete Kraft gewonnen. Er ist ein Mann, der nicht nur sein ganzes physisches Können dieser Arbeit widmet, sondern der auch mit ganzem Herzen und ganzer Seele bei der Sache ist. Ich benutzte die Gelegenheit meines Besuches dort, um eine Unterredung mit den Arbeiterführern bezüglich der Arbeit im allgemeinen herbeizuführen. Ihre Organisation bedarf noch der Vervollkommnung, sie besteht aber aus klarsehenden Männern, und ich zweifle nicht, das; es ihnen und uns (der Regierung) gelingen wird, allen Arbeit zu verschaffen, und zwar unter günstigen Bedingungen. Kürzlich stattete ich auch den Arbeitergendss. an Dr. Weizmann gerichtetes Schrei ben eines hoben englischen (christlichsozialen) Beamten der palästinensischen Regierung: j Suppeuküchcn von Ben Zovie einen Besuch! Einstein, daß er starke Elemente einer voll- » «Nie^Jt .tx..-.x c « -r.... . *• .r. .m* •<.—:j. <r l CA- „Ich ging kürzlich nach Jaffa, um die ab. Die Küchen sind ausgezeichnet und haben j lichen Einheit bei den Juden für bestehend gülrisneu angekommenm Immigranten zu besuchen, außerdem den Vorteil, daß sie sich rentieren.! erachte, die jedoch unter den jetzigen Verirm tfvr.? Bekanntschaft zu machen und um zu (Auch habe ich die Institute von Dr. de Sola! liältnissen in vielen Ländern nicht zur vollen Ein südisches die Iw wieder ereineni Mittelpunkt des jüdischen Geisteslebens und überhaupt zu einem geistigen Zentralpunkt ausbilden. Ueber den allgemeinen Aufbauplan für Palästina, von denr das UniversitatSprojekt ein Teil ist. äußerte Profes'or Einstein, daß er nach großen, grundlegenden Gesichtspunkten erfolgen müsse; keineswegs könne er völlig der Willkür der Privatinitiative überlassen bleiben. Der Keren Hajesiod (Palästina- Grundfonds), den die zionistische Organisation zu schaffen im Begriffe sei, und zu dessen Programm auch die Universität gehöre, sei das große, gemeinnützige Institut, mit welchem die Grrmdlagen des Aufbaus des jüdischen Palästina gelegt werden sollen. Alles komme darauf an, daß die Grundlagen in einer Weise gelegt werden, welche ein gedeihliches soziales Leien versprechen. Es bandle sich nicht nur darum, die Prosperität einer Reihe von Einzelindividuen zu ermöglichen, sondern darum, die Basis eines völkischen Organismus zu schaffen. Aus diesem Grunde sei der Keren Hajessod aufs wärmste zu unterstützen. lieber seine allgemeinen Anschauungen zum zionistischen Problem äußert Professor Delec. und' Hape noch bis zuerk Srlll ZeM Föd« ■ dull'i Sca' gefe , stür zu sprechen, nachdem ich schon' vieles über sie sehört hatte, wobei die Dieinungen sehr verschieden waren. Ich kehrte voller Enthusiasmus für diese Leute zurück, erfüllt von den besten Hoffnungen für die Zukunft eines Landes, das sich mit solchem Material ausbaut. In physischer Beziehung boten ii: einen höchst erfreulichen Eindruck, und di: rnedizinischen Behörden sagten mir, daß 86140/0 von ihnen für jegliche Arbeit, und sei sie auch noch so anstrengend, tauglich wären. 13°/» eigneten sich für leichtere Arbeit (aber auch viel« dieser Kategorie -ü sten zweifellos, nachdem sie sich erst in Palästina erholt haben, der ersten Kategorie eingereiht werden), und nur 1/2 % wären ganz untauglich Die jungen Leute, die ich sah — Männer wie Frauen — stammen größtenteils aus Polen, Beßarabien, Rumänien und Südrnßland. Sie waren allen möglichen Gefahren und Prüfungen ausgesetzt. Man sagte mir, daß viele non ifynm geraume Zeit gebrauchen, ehe sie sich völlig bewußt werden, daß sie nicht mehr in Gefahr schweben und daß sie sich tn einem Lande befinden, wv sie frank und frei lzandeln und sprechen dürfen — derartig anspannend hatten die Ereignisse der letzten Zeit aus ihre Nerven gewirkt. Man kann wirklich von denjenigen, die dieses Land erreichen, als von dem „Sieg der Stärksten" sprechen. Noch mehr aber als von ihrem physischen Zustand war ich von ihrem geistigen eingenommen Heutzutage ist man geneigt, sich unler „jungen Leuten" den „Straßenecken-Jünglinq" und - .arbeitsscheuen" jungen Menschen im erer eigenen Städte vorzustellen, der nichts oder anscheinend nichts anderes im Sinn ,hat, als ' Zigaretten zu rauchen und sich zu amüsieren Nichts von dem haftet diesen jungen Menschen an. Sie führen nur xine Klage, nämlich, daß fie entweder noch keine Arbeit gefunden haben oder, daß die Arbeit nicht schwer genug sei. Auch höchst erfreuliche Manieren hatten sie. Ich sprach mit verschiedenen Gruppen in Tel Awiw. Alle sprangen auf, als sie mich kommen sahen und erteilten bereitwilligst alle Jnsörmationen, die wir erbaten, ja, sie gingen sogar noch darüber hinaus. Viele von ihnen find Soldaten gewesen und mehrmals verwun-i bet worden. Die Mädchen sind nicht weniger arbestseifrig, manchmal sogar zu eifrig, denn fie find geneigt, darüber den Haushalt, oder vielmehr das primitive Lager, und die jungen Leute zn vernachlässigen. Man sagte mir» dies sei nur eine vorübergehenoe Phase mrd sei den Zeiten und Verhältnissen, unter denen sie hatten leben müssen, zuzuschreiben. Es ist mir so darum zu tun, diesen Leuten zu zeigen, daß sie uns in Palästina willkommen find und daß wir uns beniühen, ihnen fes rauhen und unheguemen Lebens^>fad, de» Eifer hin. Unsere Regenveriode ist gut verlausen und, so Gott will, sind die Ernteaussichten ausgezeichve". j Pro'cff .r Mnftekn über d!e UniverWt' Zerusalem. Professor Einstein hat sich über die Gesichtspunkte, welche ihn bei seiner Amerikareise leiten, die er zurzeit zur Vorbereitung der Jüdi'ck'en Universität in Jerusalem unters nimm-, vor seiner Abreise in einem Interviewi Durchschnittsbeitrag zum Keren Hajessod aue procken. Professor Einstein äußerte sich! Mdwäre, so würde bereits die erste der erzunächst über das Üniversitätsprojekt in folgender Weise: Die jüdische Universität in Jerusalem solff derart angelegt werden, daß sie den gegebenen Bedürfnissen des Landes nach wissenschaftlichen Forschungsinstituten entgegenkommt. Sie kann in ihren Anfängen nicht verglichen werden mit einer der vollausgebauten Universitäten der westlichen Kulturwelt. Vorerst wird es sich um eine Reihe von Forschungsinstituten handeln, welche sich bannt befassen, die natürlichen Bedingungen Palästinas zu erforschen und wissenschaftlich zu bearbeiten. In erster Linie kommt ein agrikultnrwissenschastliches, daneben vielleicht ein chemisches Institut in Frage. Diese Institute müssen in engste Becü!>rung treten mit den bereits bestehenden und noch zu entwickelnden Versuchsstationen und Lehranstalten der Landwirtschaft. Ferner kommt vor allem in Frage ein Institut sür Mikrobiologie. Seine praktischen Auswirkungen werden der Bekämpfung der Seuchen in Palästina zu Gute kommen. Endlich kommt für den Anfang noch in Frage ein orientalisches Institut, welches der Erforschung des Landes und seiner historischen Denkmäler und der Wissenschaft der Landessprachen dient, des Hebräischen und Arabischen, vielleicht auch weiterer orientalischer Sprachen. Diese Institute werden die Grundlagen der wissenschaftlichen Forschungstätigkeit in Palästina darstellen. Eine eigentliche Lehrtätigkeit der Dozenten dürfte einstweilen weniger in Frage kommen. Es ist sogar wünschenswert, daß vermieden wird, daß die jüdische Bevölkerung Palästinas, die noch sehr klein ist und erst langsam anwachsen wird, von Anbeginn an wieder in allzu einseitiger Weise auf die geistigen Berufe hingedrängt wird; es ist vielmehr!fe» haben d'e Minoritäten ln der Gcm kn e wünschenswert, daß eine normale Verteilung endlich das Verhüitn iswahlrccht du.ctzgesetzt der jüdischen Bevölkerung auf die verschiedenen und die diesmalige Wahl sollte di: er!e Berufe stattsindet, und daß di? bekannle» Ein-!in dieser Wesse sein. ZioMen. O.rth'dpre und Ausländer, welch letztere nur das akk've Wahlrecht besitzen, hatren sick. wie m Nürnberg, in der „Jüdischen Dorkengrlei" vereinigt und führten genieinsani den Kamps gegen die Liberalen. 3n oi« großen öficntl chm Versamm u gen in ihm der größten Säle Münchens, die stets von nohezu tausend Personen besucht waren, wurden all die Fragen besprochen, wckche zu den großen Aufgaben einer jüdischen Gemeinde gehör n. 'Reb m hi ffge 1 Rednern waren es besonders die Herren Dr. Sam» berget yus Nürnberg und Dr. K'ee aus Berlin, welch: in wiriungsv.sile: Weisdi: Ziele einer wirkliche» Bolk-ia t:i rm Gegensatz zur Tätigkeit der Libera'e-r behändesten. Die letzteren, welche ihre A-ihänger in zwei nur liberalen Bersammkupgen a ffklärten (in eine derselben waren nur die volkspartrilichen Kandidaten geladen weche ami, hier wirkungsvoll in die Diskusi:n ein griffen) litten drei Punkte als Ziel ihrer Angriffe gewählt: die Volksschule, den Zionismus (den sie als Rück ehr -um Ghetto bezeichneten) und die Au-läute frag:, und diese ihre Argument: auch in unseren Versammlungen vertreten, stsiebn der Wahl zur Gemeindevertretung war diesmal auch die Wahl ochs Mgeordneten zur Tagung des ,Landesverbandes israelitischer Gemeinden Bayerns", des Verbandes, wrkcher besonders für unsere Landgemeinden von besonderer Wichtigkeit ist. Am 13. März fiel d'e Entscheidung und von ungefähr 5609 eingeschriebenen Wählern nahmen 4409 an der Wahl lefl; es entfielen ungefähr ein Drittel br 3tri* men auf die Bollspartei, welche in bet (Gemeinde von 24 Mandaten 8 auf sich vereinigte, während ihr im Landesverein von 10 Sitzen 4 jnfiefen, hierbei blieben ihr noch 292 Resistinvnen. welch: ihr einen weiteren Sitz auf der Landeskist: eint.ageu dürften. Bon den zur Gemeinde G w h en sind 5 Zioniiten und 3 Orthodore: in den Landesverein wurden 3 Zionisten und 1 Orthodoerr gewicht. Orthodore und Zionisten gehen in Möglichstes, um den Werkstätten und Inj langen, die ihnen unter dem nmralischen Druck dustrien Regierungsaufträge zukommen zu j der öffentlichen Meinung i .rer Wirtsvölker lassen. Dr. de Sola Pool ist ein chöchst! vielfach abhanden gekommen sei. Dieser Manehrenwerter Mensch. Hamsen ist hier und gibt; gel an Selbstachtung, der zu einer an die sich, wie man mir sagt, seinen Pflichten mit! Mimikry der Schmetterlinge erinnernden Anschmiegung der Lebensformen an die der nichtjüdischen Umgebung führe, könne am besten dadurch behoben werden, daß die Inden als Gesamtheit ein Kulturwerk errichten, auf das sie mit Freude und Stolz blicken können. Offiziell gibt es zirka 1 Million Zioni. sten in der ganzen Welt, welche den Schekel! zahlen. Wenn wir annehmcn, daß das Durch. > schnittseinkommen des zionistischen Schekel- , zahlers pro Jahr die sehr kleine Summe von 10 Pfd. beträgt und daß, wenn jeder von ihnen seinen Maassec bezahlen würde, der ..... forderlichen 25 Millionen Pfd. in die Kasse des Keren Hajessod fließen. Die Aufbringung dieser ersten Millionen tträre das beste Beispiel für alle Teile der nichtzionistischen Judenheit, ihre Pflicht zu tun. Dies ist die ungeheure Aufgabe, welcher wir gegenüberstehen. Ich sage es frank und frei jedem Juden, Zionist oder Nichtzionist, reich oder arm: Es ist nicht unsere Sache, es ist Eure Sache. Wenn wir Erfolg haben, so werdet Ihr Nutzen daraus ziehen; wenn es uns mißglückt, so werdet ihr herunter zu leiden haben. Freiwillig oder unfreiwillig, jeder Jude l>at, negativ oder positiv, seinen Anteil an diesem großen Experinrent. Gesegnet sei das Los derjenigen, welche sich heute dazu entschließen, einen positiven Anteil an dieser geheiligten Arbeit zu übernehmen. Kein Zionist vor allem hat das Recht, sich an andere zu wenden, bevor er nicht selbst seine Pflicht getan und den Maasser gezahlt hat. Unsere Komitees dürfen nur nach dem Grundsatz der absoluten und vollständigen Einigkeit der Bestrebungen arbeiten. Es darf nur einen Fonds geben, einen Fonds für Spenden und Investitionen, für Zionisten und Nichtzionisten, einen Fonds, der auf dem Prinzip des Maasser basiert, bei dem die Führerschaft der Zionisten nur in der Führerschaft des guten Beispiels bestehen kann. Deutschland. Gemeindewahken i« Münch:«. Die „Jüdische Rundsck«u" sch eibt: Die Jüdische Gemeinde in München hatte in den letzten Wochen einen Wahlkampf in ihrer Mitte, wie er (bisher noch nie zu verzeichnen war. Rach kangjätzngen Kinip Fragen, welche die Gemeinde beruh en. ben gemeinsamen Weg. und es ist zu hsi'e.:. daß die Wühlarbeit gewiffer Kreise in: orthodoxen Lager, welche sicher nur zum Schaden der Orthodorie hier hörend zn wirken suchen, zwrnkrs ist. J.F. Verband bayrischer israelitischer Gemeinden. Die zionistische Fraktion auf der Tagung des Verbandes bayrischer israellti--er Gemeinden wird sich voraus icht ich an folgenden Herren zusammensetzen: Dr. rlias Strauh-NiÄuchen, Jakob Fränkel-München. Josesl Schaichno- -München. Dwktor Memhold Nußbaum-Nürnberg. Leopold Birnbaum-Fürth, Dr. Isaak Bamberger Nürnberg, Karl Glaser-Nürnberg. Iusin: Strauß-Bamberg. Die zugleich gewäWen Vertreter dieser Herren sind der Derfas ung des Verbandes genräß diejenigen KaMdaten, die auf den Kreiswahkoorsh'.ägen de: VolksMrtei dem letz en Eewählen n der Reihenfolge folgen. Nnßlavd. Ter Zionismus in Sowjerr i.^and. Die „Wiener Morgen: eitung" läßt sitz aus Londri berichten: Vor wenigen Tagen ist ein Mit.Flrsd der Leitung der Engl fh Zio nisi Federation, welches im Aufträge der Or ganisation Rußland bereiste, in Lond.-n eingetroffcn und har einen Berich: über der Stand der zionistischen Bewegung in Rußland erstattet. Aus dem Bericht geh: he. osr. daß die Sowjetregierung im rsionimms enu konterrevolutionäre Erscheinung e.blickr. unt daß es ihr gekringen ist, jedes zionistisch'Leber in Ru'Land zu ertöten. Zioniaische Organisationen find verboten. Die Ahha'tung von Besprechungen irgendwelcher Art, geschweige denn öffentlicher Versammlungen, wird strenge bestraft. Schekelsamnrlungen. Sammlungen für den National ondusw. r>'>» hen seit zwei Jahren völlig. Die hebräische Sprache wird gleichfalls als staatsgefährlüh erachtet und der hebräische llntenich rc{ d in keiner Form geduldet. Al'e rionistischen Zeitungen sind eingestellt wolden. a sw_rtitze wL.'-> den natürlich nicht zugelassen. Den Zionisten ist daher nicht nur jede Betätigung uumözkch gemacht, sondern sie sind auch vö.lig uninfor-« nüert. Die Wspermng ist restlos durchgefährt und in dieser Beziehung hat die Sowjetregierung das zaristische Regime weita is üb«' troffen. Die emsige Art der n'onisiischen Arbeit besteht darin, daß Gruppen o.-n jüdi che>, Vlänuern und Jünglingen in die ländlicheu Vezirte wandern, dort in landwirtschaftlich« Betriebe eintreten. Usisig arbeiren und lernen, um im gcgedenLn Stugenblule als ausgebil» dk-te Kolonisten nach Palästina zu siei.LN.