Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 24 (25.3.1921)
- Date
- 1921-03-25
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ttrb © ci mi! «I Mohilewer In Odessa begründet ward rmb der auch in Palästina Ortsgruppen hätte, k^r bedauerte, dass Chvwewe Zion Io tvcniq Aubängcr in Deutschland ' habe. Im Frühjalir 1897 berlless ich Abraham und ich traf ihn erst bei meiner Rückkehr nach Jerusalem im Mär, 1898. Mit Vergnügen erzählte er mir, dass seine Brüder ln Deutschland die Ideen GinzbergS mifgreiscn und, dass eine grosse zionistische Organisation geschaffen wurde. Der geistige Vater und Führer dieser Organisation sei Theodor Herzl, rin gebürtiger Pester, Mitarbeiter der „Reuen Freien Presse", der durch sein Buch „Jndenstaat" die Juden erweckte, zu sieg selbst ziirückziikehren, zu ihrer Vergangenheit, um so eine bessere Zukunft zu yabeni Seine Worte Ivurden nmuentlich von der UniversstätSsugend mit Enthusiasmus ausgenommen. Sie begründeten Ortsgruppen, diese bereinigten sich zu Landeskomitees, die ihre Vertreter »u den Kongressen der Weltorganisation entsende tpn.' ’ > ■■■■'>. ' Auf dem ersten Zionistenkongress im August 1897 winde beschlossen: Für daS jüdisch« Volk in l Palästina eine öffentlich rechtlich gesicherte Heim- Itätte zu schassen. Zu diesem Zwecke sollte man tidische Ackerbauer und Handwerker, die nach Paästina einwanderlen, unterstützen, und Sorge dai für trogen, dass Einrichtimgen zur Veremigung teS gesamten Judentums getroffen wurden, «jedoch j- -iu, Einklänge mit den Gesetzen der einzelnen Staai ' «eu und dass daS national-jüdische Bewusstlein toer- I lieft und verbreitert werde und dass, wo rS notwendig erschiene, Einfluss auf die Regierung der st ^'einzelnen Staaten geübt wurde, um sie für die zionistischen Forderungen willfährig ju i machen.' '' DaS Programm wurde einhellig akzepiurt, ab^t über die Durchführung entstanden DIsserenzen. i/ipr Stil Zionisten teilten sich m zwei Richtungen. Die aber 1911 spaltete sich der Verein der palästlnenfl-- gebühren aber auch', nebst diesen Männern, scheu Juden in zwei Gruppen. Die eine wollte jvenigen führenden Herren in. Brünn und Prag, die sich als Ausnahme , von all dem alö Unterrichtssprache, die andere ■)rT leinen idgten mehr Gewicht auf po>'ii,che Erfolge, di» a, deren auf die kulturelle «rstar^aug orö In» .ijy?. heUtum).'- Diese zweite Richtung unt.'.'.-iitzren na- "A^lnei'ttikt Ir« Juden Russlands, Galiziens ttiigarae E'1-und Hollo.iks und gewann mit der Z-fl ve? Vor- :-y raga UH I wurde die d»komische Sprackiatz-.' Ver« handlungS. und Unterrichtssprache angenommen Und beschlossen, dass eine jüdische Kolonialgescllschast fJ. E. T-1, Land im türkischen Reiche und auch in Eyvern mtkaufen dürfe, Die zionistische Be- V wegung erregte mit ihrem Fortschreiten die A»f- 'sl^merksamkeit aller GrosMächte.denn eS war selblt- -^derständlich, dass die Zionisten grossen Einfluss auf - b die öffentliche Meinung nehmen würden. Dies war. itcimentltd) bei jeiwn Großmächten der Fall, die be» '' rests im Orient festen Fuß gefaxt hatten oder nach dem Orient tendierten und diese Mächte verfechten nun.- die zionistischen Belangen zn den' ihren zu ... machen. -BiS zum Weltkriege unterlagendie Zioni« Iten meist dem Berliner Einfluss. Wobl-wcir oiS^SOS.der Sitz der.zionistischen Zentrale.W kt n. "P Begründern unp.-Präsident h e objo r Hebräisch Deutsch. . ' Alle vom HilfSverein erhaltenen Schulen be hielten daS Deutsche und entließen die-Lehrer, die da» Hebräische verteidigten. DaS in Haifa i neugemündete Technikum konnte mit dem Unterricht nicht beginnen, bevor eine Einigung in der Sprachensrage nicht erzielt ward. - ' ' ■ " ü - Die alten Kolonisten, die Schulen der All, once Jsraclite besuchten, wollten französische Un terrichtSsprache Habens die Mehrheit der europni lchen Juden, dem Diktate Berlins' folgend, stimmten für das Deutsche, während aber der grösste Teil der Zionisten für Hebräisch eintraten. Der Weltkrieg verdrängte sowohl deutsch alS mich französisch und verhalf der hebräischen Sprache zum Sieg«, aber auch der englischen, die heute tu allen Schulen gelthrt wird.: iX - 1 - (.? : Die englisch« Regierung akzeptierte diestf^istiscknn Forderungen und erklärte, am 2. November 1917, dass sie in Palästina die-jüdifche Heimstätte errichten werde, und bekräftigte dies ihr Versprechen auch in dem Verträge von SevreS. Zum ersten Kommissär ernannte sie für Palästina den.Juden Sir Herbert Levi Sümuel Und verkündete in den Verfassungsrechten für Palästina» dass sie die zionistische Organisatloii als Vertreterin deS Judentums anerkenne Und daß sie mit ihr In'Palästina die nationale Heimstätte für!die-Juden-errichten wolle. ■■Ir'r-.l.'s '1 -ij - . , ,-’i. ‘ j Schade, .daß das Mein'Lehrer Abraham nicht erlebte. Er starb zn Beginn d«S Weltkrieges, als sämtliche zionistischen Anhänger verhaftet. und eingekerkert vchrhen.' - i - . r - --- ■ s Wollen mir Natloualluden die v*‘ ^^'»atlonale^ jüdische Schule! : „Welch'' eine Frage" wird eS entrüstet im nationaljüdischen Lager znrückschallen, „wir haben auf-so und so vielen Parteitagen die Forderung nach "einem nationalen Schulwcrk erhoben;" die jüdische.Schule ist ein wichtiges P 0 st u l a t unseres, Programms." Ganz'richtig;d-ketn«"iziontstis<tz:,-ketnL nc> fragt^unseretl Bewegung,^ ja -°sogar des jüdischen Voller-kez ich -et wurde. Lehrerlonserenen^iberieten das Schulprogramm, der jüdisch« Nationalrat ernannte ständige Referenten, Aufrufe erschienenXta'.eS;wurden sogar;jüdisch« gesagten, der jüdischen Schule widmeten. Wollen wir Nationaljudett die jüdische Schule? Nun, bann mögen sie.ihren Willen kundgeben, durch Wort und Tat. Der Zionistentag in Brünn muss allen Schulfreunden Gelegenheit geben, die »iou. Partei aujzurütteln. Zwar ist, zumindest nach dem soeben veröffentlichten Programm der Tagung, die Schulsrage nicht auf der Tagesordnung; aver die Versammlung der Zionisten-Deleifierten der gesamten Tschechoslowakei muss diesnial präzis auf die Frage antworten. Worte genügen nicht. Taten werden gebraucht. ' Aber auch die Jugend wird ' zur Tat übergehen müssen; wolle sie sich ve haiien: Ohne nationale Jugend, kein Palästina; ohne jüdische Schule, k.i nale Jugend. Nicht minder wird es von mm - der jüdischen Presse sein, unser „- zu fördern; vor allem aber muss ich. Haft nationale Jude sein Schärjl.in ' für das Schulwerk. Grosse Mittel braucht die jüdisch schaffet sic herbei. Spendet, trete! - glieder bei, schasst Ortsgruppen teines jüdische Schule". Dau», ja baunicht solche Fragen au Euch ßcrii!)tr! dann wird tatsächlich die jüdische Bollwerk des Judentums werde». Ein Freund der jüdischen Sch-- Die provisorische Umbildullg der kxeluti ' LWelles Kommunique. i -n > / S '■ ' . Der 'Präsident dec'Zson.iikischen Organisation und der Borsissende de? Erekutloe perösseirtlichen folgende Erklärung; . Dke Herren Julius. Simon und Nehemsa de Lietne hatten als Mtg'.ieder der Ereku» live gegen Ende des vorigen Jahres r* liniert, weil innerhalb der Leitung MetnungTosrsrbledenheiten in' prinsiptellen AngelegLNhei en .bestanden, fte hatten sich aber brreit erklärt, di» Neschaste bis zur näcksten Sitzung be; Gpof,en chltioils-ötomIteLS, die auf den 13. Februar i». 2. augeseht war, westsrzuführest. Da diese SltzunA' nicht zustande kommen" konnte, weil entsprechend den Wünschen der a-ne imnisch^.n Mitglieder dke Mehrzahl der Mitglieder des Aktions-Kamilers Perschiebung der. Sitzung beantragte, sahen sich die? Herren Simon und de Lieme veranlasst, mit dem 1'. Mär; von der Leitung rurückzurreten, Damit chittiLen. Si- 'won auch vyn seiner Funktion als -Bertreter cher^eMiye^im^eren^KajLssod zurück.^" - * ^Am^k«^Fortführiing'^er^<8<?cha^ bis 3'.;nt Kongress zu ermöglicheNtM Nden d e Herren 2ofef Cowen, W.adimir -Iabotinskn und Richard Lichthelm ekngeladeitziHrovt o.isch an Ruppin und Dr. Eder angegliedert. 7 Herr-n bilden zusammen mit zwri Assefath Haniwcharim oder oom zu leunii zu delegierenden Verl t ern de die Zionistische.Lowmisslon. die eine Behörde gleichberech.ig er Milg je", gleichzeitiger Beneilini von Re so t und dem Alilons-LoMitce der Ji > Organisation veramwo tlich lit. Di- ' jlon wird sich ihren Do.st.,enden wä I Zur Regelung der sinaniicl ei, genheiten der Organisation wn de e:::" und Budgetkommsision g.bi.de>. uden Herren Naidit'ch, "owen und Si" Die getroffenen Massnahmen wrrb Erossen iilltions-Lomitee bei de!en Sitzung, Estde Mai oder Anfang? Bestätigung unterbreitet we.den. ' Der Zioni st en-Longre' entsprechend dem Beschluss de reskon.ferenz hierdurch ans einberusen. > - ' - f ' lWMstion'" Lch^aoqgehend nach K o p e. . N'ew vork tmd fchließlich'nach'Lönbon grhyf. Der^heMigei-'Präsivent'-' isb Doktor jfl im'Weizmann, Professor' der -Univer- Äkehr vyrstchtig und konsequent, der mit grossemGeschicke di«.Sympathien sowohl der verschiedenen zionistische» Richtungen als auch insbesondere, di« der ^einzelnen Ententestaaten zu erhalten weiß. ’* ... I' Die zionistischen Einrichtungen sind vollkom» ...Mm demokratisch. Die Ortsgruppen vereinigen sich in Landeskomitees, welche ihre Vertreter zu Kon» pressm entsenden. Die Vertreter wählen ein wei ieres Aktionskomitee, daS ein engeres Exekutivkomitee mcd den Vorsitzenden wählt, der gletchzeiiig Präsident der Weltorganisation ist. Aus Kongressen berrfcht vollkommene RedekreiheU. Die Verhandliingen pflegen zwar stürmisch zu sein, es kommt sogar zu persönlichen Anwürsen, aber schließlich enden alle Koiigrelse harmonisch und friedlich Die Zionisten teilen sich in zwei Gruppen. Zahleymäßiq die stärkere ist die Gruppe der Ostjuden fMisrächim); die gefesteStreu sind und die jüdische Religion aeochtet wissen wollen, und auch wünschen, daß jedeS Mitglied seine religiösen Pflichten erfüll«. L . DaS geistige Uebergewicht hat^derzeit die Gruppe der zionistischen Arbeiter, Voale Zion, welche die Religion als Privatsache erklären, jedoch gegen sie nicht auftreten wollen, um keine Dissermzen mit MiSrachi heraufzubefchwören. ' - - Wie die Odejsaer Cbowewe Zion, Ivollte auch dl« zionistische Organisation jüdische Kolonien ankegen. Eyvwewe Zion kaufte Grundstücke in Palästina an. Die Zionisten verhandelten ursprünglich mit dem Sultan AbdulHamid selbst, damit er den palästinensischen Kolonisten gewisse Freiheiten newälire. Als sich aber diese Verhandlungen zersthlugen, und der mglische Lord Joses Chamber- I a j n ihnen Uganda anbot, wollten sie den Iudenltaat in Uganda schassen. Dagegen traten aber alle ehemaligen Ehowewe Zion auf, so dass 1911 Uganda abgelehnt wurde. i. 1901 begründeten die Zianistm den Jüdismen NaUonalfondS. um Geld zur VerlvirNIchung ihrer Idee zu hoben, und 1905 die Jüdische Kolonial» «esellschast. Diese Gesellschaft kaust Grund und Bo- ' »en im großen an, gibt den Immigranten, Hwis- .' Vieh, Geräte, Maschinen mW verpachtet ihnen alleS ln Erbpacht. Der grösste Teil der jüdischen Kolonisten bleibt aber nicht lange auf dem Laube, sondern.hränigl sich lieber in die Städte, wo sie Verdienst .ball» im Handwerk, Geschäft oder Geldverleihen fuchm. Die Sprache der Ansiedler bleibt ge- Möhnlich tw8 Jüdisch-deutsche, und daS benützte der ^Deutsche HilfSverein, um die deutsck^ Sprache'in den palästinensischen Schulen einzuführen, wepn 1kow<«ikbnnmre Nage, warum au —- _»itwrifeln?;- Wir.habenciste'ja,- dte jüdischWSMlen-'»Stimmtpder Wille.elneS halbsn^Dussettü rJdeafisten, das Vertrauen: von einem halben Hundert-jüdischen ^Vätern"hat das Schulwerk gegraudebAn di<«'weulo«n richtet sich *• nichts hi« »Frage, ",aber-' an falle Andern. --^ >' « - ■$■■**!%w* / -' Unseresnationale'Judensch'afOhati sich-begnügt," das '.Eittstehsn» beS ' Schulwerves zur Kenntnis-zu nehmen: geleistet hat^.e;- nichts» rein nichts. Kaum 300—409 Mitg'r kählt dir „Verein jüdische Schule" in Brünn und Mähren, die Bildung von Ortsgruppen scheitert an der -Interesselosigkeit,--Spenden fließen spärlich ein. Die schönen Reden sind im Wind verhaucht, die Resolutionenin den diversen Papierkörben>-verschwunden. Die-Parteien schweigen sich auS, die Jugend denkt au die nächsten Fußballmatchs, die große Masse unseres nationalen' Anhangs bleibt gleichgültig. Ist unsere.'Frage berechtigt?^ Ja, und tausendmal 'jm s Unsere Partei kann'sich nicht aufrasfen, um alle^ §räste für daS -Schulwerk zusammenzurassen. Sie übersitht, daß ein Versagen in der Schulftage, den größten Rückschlag der Bewegung bedeutet. Unsere Jugend Meint mit der körperlichen' Regeneration alles getan zu haben;'unser nationales Judentum begibt sich der besten Waffe gegen'die'Assimilation. . Für alle jüdischen und nichtjüdrschen Zwecke ist Geld da; so mancher, der sich Nationaljude nennt, spendet für sremdnationale Schulzwecke. Das jüdische Schulwerk braucht Geld, und wieder Geld;i nicht Hunderte und Tausende, ' nein ' Hunderttausende Kronen. Wollet Ihr Nationaljuden die jüdische Schul «haben? Nun, dann tuet endlich alle Euere Pflicht. Sicherlich wird die „Ausrede" kommen, der „Verein jüdische Schule" Mte nicht ge» nug gearbeitet, nicht "i aufgeklärt-, könne nicht organisieren. „Faule Ausrede!" In stiller, ununt.rbrobenen Tä igkctt wa'tet der Verein seiner.-'Arbeu/erfüllt -von der Ueberzeugung, seinen Posken voil-und ganz aukzusü l n; und wer die bisherigen Leistungen ehrlich -beurteilt, wird nur Anerkennung aussprechen könmn. Hält man sich das Persagen aller anderen Faktoren vor Augen, dann kann, man erst lleber Ort und genauen Te-inh, > digst nach Verständigung mit dm R-> des^Arossen Alt ons Ko mitees, de,, LeiÜlytzIi^szLneM-mLD^ltnv^SondeW«chLndech/.Mit,eiiung " 00r Rahum So' 1921 Don EH^^'<>^veIkerrelch.' ^Bs^'chkLsje des Antifse.«lken« "f Kongresses?' - (I. C. B.) Der Antisemitenkongreß, der am. 12. d. M. durch wüste Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung im ersten Bezirke Wiens seinen Abschluß fand, beschloß die Einberufung eines Weltkongresses der Antisemiten noch für diesen Herbst nach Budapest. Der Verein der „Erwachenden llngarn" wurde mit der Vorbereitung deS unter dem Namen deS „WkltverbandeS christlicher Völker" zusamnihnzutretenden Kongresses betraut. Ferner isd'ein Zentralbureau zur „Vertiefung" der Beziehungen zumantisemitischen Ausland zu errichten. Es wurde auch ein Arbeitsplan beschlossen, der die beivußten Forderungen ~ (Ausweisung bezw. Internierung der Ostjuden, Einjührung des „Numerus clausuS" für die Hoch- und Mittelschulen und drgl.) der;,antisemitischen Aposteln; enthält. v--y V^ Ungarn. V Antisemitische Ausschreitungen bei der Mürzfeier in-Budapest, (I. E. B.) In Budapest kam es anlässlich, der Märzfeier zu einigen Zwlsckienfällen, als eine Grupp« der „Erwacheiiden, Ungarn" unter Leitung des Antisemitenführeks Wolfs vom Petöfidenkinal in die Strafen der inneren Stadt zog, wo Passanten zur LeMmierungl aufforderte und jene, die man für Juden hielt, verprügelt wurden. In der Verbindung und der Vereln ehemal! tenkämpfer hüben am -Sonntag den ' in Berlin einen Demonstrationsum - die Entente veranstaltet, der in ein linkische Demonstration ausartete. 600 Teilnehmer des Zusies, mit .Hai ge'chmückt, a:tackierten die jüdische, beschimpften und schlugen jüdisch r Perforiert. Nachdem cs noch durch - lammenstoß mit einer sozialistische' demonstration zu' 'einem Tumnlt >- war, hielten die Demonstranten eine " lung ab, worauf sie sich zerstreute,' vor einer Woche bat eine ähnliche tion stattgesunden, . sodaß es den hat, als ob die antisemitischen P,V einer allsonntäglichen Veranstaltuna sollten. Der antisemitische Terra - München. (I. C. B.) In einer Akademik ' lung sprach Rabbiner Dr. Jakob ( über die deutschen Juden in der Volkögemeinschast. Die anwesende,, len unterbrachen den Bo trag n*u rufen und veranstalteten schließ«!.' chen Tumult, daß nur mit Mühe verhindert werden konnten. Die Wahlen zum bayeris-' meindeverband. (I. C. B.) Am 13. März Bayern unter großer Beteiligung d schon nicht als Unterrichtssprache, so doch wenigrichtig die bisherige Tätigkeit des „Vereines!, all L-hrgegenstand. Anfänglich glückt«^- chm. I jüdische^ IpLMAII LVloMch'i.WÄ, Snnagog« -der orchodoren Judengemeind« i »um Verband der jüdischen Gemeint - wurde eine Scheibe eingeschsagcn. Die Destattgcsunden. Nach den bisher vmonstranten zogen dann vor'.die Redaktionen Resultaten ist ein großer Ecsola de der liberalen Bsätter, vor allem des „Az ' - - - Est" und versuchten dann, in dke Wohnung WWelm Dazsonyis einzudrkngen, wurden aber daran von der Polizei gehindert. Eine fiefne Gruppe von Antisemiten suchte mehrere Kaffee- Häuser ab und oerjuckfle dort Erzes.« Jüpromv gieren. -' >. - > < Deutschland. , Hakenkreuzleute in Berlin. (I. C. B.) Eine Reihe deutsch-völkischer nisen und Orthodo eu zu amm n e - bischen Vollspartci" zu verz.-ichne,, telfranken gewann sie fünf. Sitze, i„ ken hat sie 622 gegen 713 liberale Polen. Die polnisch-jüdische B>" g u n g ö s r a g«. Am 14. März fand beim?i' Farbstein eine Beratung sämlli- VtMAde, twunkf die Usstwssgle Mudenlen- .Partzeien (Zionislen, Wsrachi, Ort ■ ..-