Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 16 (25.2.1921)
- Date
- 1921-02-25
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 5 »HAdffches SföTTsüTaff1 25. Februar -KV et E sts tri Ü im, j um ) tat! Zu 40. ..latmn.tu. Die Wahlreform und die Juden, j <2. C. 33.) Die Bukowinaer zisniftiscke Lanlesergnnis tun hat an den Ministerpräsidenten Gen. Arerescu folgendes Te'.egramm gerichtet: „Tie Regierung legt soeben dem! Parlamente eine neue Wcchlreform vor. Nach'' dieser Vorlage so len die Städte mit den umüen en La dge n inden -u Wa kreisen rerinigt werden. Hierdurch ivcrden die Juden, welche hauptsächlich in den Städten wohnen, nicht einmal die Wahlzahl erreichen, um auch nur einen einzigen jüdischen Vertreter bei den allgemeinen Wahlen durchzusenen. Wir Juden haben aber ein großes Interesse an einer unserer Zahl und Bedeutung angemessenen rtretung. Wir wünschen ein Wahlrecht nach! erachte, sondern eine solche erst schaffen will. Er ersucht Sliosberg um seine Mitwirkung an den Arbeiter des K. d. I. D., wenn nicht als Mi.'g'ied des Komi ees, so doch wetig'ens als Mftg ied d.r jur drfchen Kommission. Sliosberg hat den Vorschlag angenommen. Falle«. Luigi Luzzatti an die palästineinsische Arbeiterschaft. Aus Nom gelangte nach 2« usalem D°of.! Anselmo folumöo, bei De.trete des italienischen Judentums bei dem Eonnte des Deleverschiedenen Unternehmungen Palästinas zu investieren. Ein Economic-Councik in Amerika und Kanada. (I. P- Z.) James R o t h s ch i l d hat wahrend seiner Anwesenheit in Amerika, die prominentesten Juden, auch die, die bisnun zum großen Teile abseits der zionistischen Bewegung standen, zur Mitarbeit für den Wiederaufbau Palästinas und für die Bi. düng ein.es Eronomic-Eounciel gewonnen. Auf einer am 1. Februar im Privat Office von Nathan Strauß stattgesundenen Konferenz der Vertreter aller zionistischen Landesverbände (allgemeine Organisation, Misrachi. Poals-Zion roe na.ionalen Kurien, zumindest aber verlangen! g"iWKe-es wir, daß die städtischen Wahlkreise von den ländlichen gesond rt ne den. In der lieber',eugaiions Juives und übethrachd« dem Waad .... leiiini ru Händen des HerrnDv Thf>u foli berichtete James Rothschild, daß in dem an die pa.Sstrnensi.che A.oeiterchaft rt'tn Schreis en: die Ihr den gendes. ,,Jhr. die Ihr den grausamsten Per folgungen entkommen seid und im heiligen yc.:: : selben Sinne sind auch von den : Organisationen in Bukarest, Cluj, lO:n.-2svar und Kifckeniew Schilt: bei der stiefterung unternommen worden. Die Achusahbewegung. Das Paläs.inramt der Zionistischen Födedi:n in Rumänien hat eine lebhafte Agita i n zrrerks Gründung von Achu'as-G srllschLs.en eingcleitet, welche großen Erfolg gehn't het. Der rumänischen Ach 'ah-Organisa irn rei5ren bereits 1030 Mirglreder in 18 ,Siebten au, die zusammen einen Bodenkomplex. Von 30.C00 Dunat »•.“erben bestrebt sind, um aus denen wir ersehen, daß Verfolgte, die die Rachegejühie e erbt haben, selbst zu Verfolgern wurden. Das ist eine große SünLe. Die Trennung zwischen Eh isten und lit t'« manen war für dir Juden gefährlich nicht nur in Palästcha, sondern in der ganzen Welt. Der Verfolg!e von gestern muß heute verzeihen uno re gef en. Es aut keine Verzeihung r äwä*»: s-s wr« In Palästina müssen die Juden de Lnndvon ihm gebildeten Council folgende Herren eingetreten seien: Richter Irving Lehman. als Vorsitzender, und als Mitglieder: ' Felix Marburg, Colonel Herbert Lehor- Sekre-- Herbert neben Mack und zahlreichen Provinzmitgliedern die ganze New-Borker zionist. Exekutive und von den Misrachisten Rabb. Berlin, Robb. Seite l b a u m und B u b l i ck und von der Poale- Zion Baruch Z u ck e r m a n n, Dr. SYrkin und David Pinski teilnahmen, hat mehrere Resolutionen angenommen, worin u. a. James Rothschild für seine Erfolge in Amerika Tank Wirtschaft allen anderen Berufe t oo.^r:hen. um das Land wieder zu dsmiz t machen, w'e , es in der Bibel geschillert Rothschild (James Vater) für seine Leistungen für den Zionismus. <rv ua^n, wc em von Rothschild in Kanada ge-- wlrd: ein Land.' schaffenen Economic Council gehören 75 kanarn Palästina zu i pas von Mich und'Honig fließt Die 1-^!^. Finanziers an, mit Mortimes eine PsianzungS-, wirtschaftliche!! Adelte.' sollen sich imnremehr?-^^l!em rettf|fkM Juden Kanadas, an ' ber Spitze. Edonie zu gründen. Es sind 21 Mill. Lei j und mehr zu genossewchüstlrcken Gruppen zu- 57-eichnct. welche im Laufe von 10 Jahren j sammenschließen. die eine volkstümlich: K «ditxrr^uzallen sind. Die Arbeiten sollen in Pa-j hasis haben. Nur auf die e Welle kann den. lästilm durch jüdische Arbeiter und durch Söhne! auf genossenschaftlicher" Grundlage Bereinig, der Achusahmitglieder geleistet werden. Der den geholfen werden. Nur dann wird des keine an von Arbeiterhäusern ist ins Auge gefaßt, j Armen geben, und die Arbeiter r»:rden die Rückkehr James Rothschilds aus Amerika. James Rothschild ist von seiner Reise M sind Unterhandlungen wegen kauss bei Haifa im Gange, auch aus Amerika und Kanada am 15. Februar zurückgekehrt. Ford in Geldschwierigkeiten. Lei ange-'.Herg-'n kommen, ist be eit, obwohl 3 Jahre , Der bekannte Automobil-Fabrikant Ford . ' - - - ist in Geldschwierigkeiten geraten und sucht des Boden- ( Früchte ihrer ehrlichen Arbeit genießen, wird gleich-j Schreiber dieser Zeilen, die aus vollem zeitig eine Anleihe von 100.000 strebt. Nach Möglichkeit soll die Arbeit bc-! alt. die landwi tschastllchen Eenosten . aflen zu :rits in diesem Herbst beginnen. Der Zentral ’ij der Achnsah ist in Bukarest. Fra« reich. Das Judentum der „Alliance." (I. C. B.) Zu der seinerzeit gebrachten Kitteilung über den antinationalen Inhalt des von der „Alliance" dem Völkerbunde überreichten Memorandums, ist das Komi.ee der jüdischen Delegationen in Paris nun in brr Lage den Wortlaut der betreffenden Stelle des Äemorandums, das eine schwere Anuntersrützen, wie er Unerteit in seine.' Jugxnst eine Anleihe von 75 Millionen Dollar auf derartige Gesellschafen in seinem Vat-r-L-bs zu: ehmcn. Das bdeutend: „Wallstreet Jour- Italien unterstützt hat. , nal" verweist bei dieser Gelegenheit auf die Man muß den Iueen Palästinas raten/ von Ford geführte antisemi.ische Propaganda, sich vor der in unserer Rasseneigen ch rft st-.ll die ihm die Aufbringung der -lnleihe in kenden Gefahr in acht zu nehme,: MntiosiL- Wallstreet bedeutend erschweren dürfte, keit während eines Unglücks und G o.fpre-herer, Verwerfung der Johnson-Bill durch den Senat. mit großer Unruhe Enichrantenwellen. tn Stunden des Glücks. Zerr.« Unieu.üä- :cn und kerne Unterdrücker — das muß das politische, ökonomische und mo.alffche P.vgramm ver Juden Palästias sein. Die Augen alle: Juden sehen auf Palästina. Die unterdrückten und verfolgten I.:- Die w:A die Ankunft der ersten sie wie eigene Söhne behandelt, auch bicre as Pccb ent ist in f.ircnt sind um das Schicksal ihrer Elaubensgsno 'e.r klage einer „jüdischen" Institution gegen das fta-rze jübi''che Volk bedeutet, zu bringen. Sie pcn sehen dort das Tor der Erlösung mutet: „Tie transozeanischen Länder sehen glücklicheren, die ihr Vaterland l eben. Jerusa.e.n beso gk. nkcht einen Augenblick .Wesen ein internationales. 2a3 Gebiet auf fn Jehuda und hem es entsteht, ist auf die verschiedenen Län-j Wu dürfen her cmfaetcilt. Sogar einen Teil desjenigen' geffen. daß wir es waren, die Territoriums, taauf dem nusoedebnlen Geder ganzen Zeit des Galutch biete des russischen Imperiums einst den Sied lungsrayon bildet, hat noch keinen anerkann- I. P. Z. Die Einwanderur.gskommission des Senates hat der Johnson-Bill, die ein Verbot der Einwanderung, außer für nahe Verwandte, für die Dauer eines Jahres bezweckte, nicht zugestimmt und schlägt vor, daß ab 1. April die Einwanderung ans den verschiedenen fremden Staaten zahlenmäßig beschränkt werde, u. zw. mit 5 Prozent der in Amerika bereits sich befindenden Angehörigen dieser einzelnen Staaten. Misrachi. I. P. Z. 3luf der am 18. und 19. * Terecktigke't ausgeopfert haben. Ilm erlöst zu! Jänner in N:w-Dork staitgcsundenen Siimng werden, müssen wir selbst am Tage der E.'-, des Großen Executiv-Kömitees des ameriraverji-h während! immer für die ten Hausherrn. Brwasf. e e Räuberbanden malösung gerecht und demürig fein. Möge coch' nischen Misrachi wurde hauptsächlich die Stet chen sich gegenseitig das Territorium streitig, j in Palästina die Sonne des Tages au gehen, > lung des Misrachi zur demnächst berorstehensich gegenseitig Daraus ergibt sich, daß internationales ist. Eine das Problem ein> an dem Juden, Christel und Mohamme.ancr,! Ueberslutung von j durch gegenseitige. Wertschätzung vereinigt, \ der Austritt Sliosberg aus Delegation. I. P. Z. Advokat Sliosberg hat seinen KnZbritt aus dem Komitee der Jüd.. Delegationen erklärt. Dem Begründungsschreiben den wahren Fristen finden, der nicht duvch Krieg, sondern durch LiW« erreicht gej.: Luigi Luzzatti. Noma, am 1. Ehanukkahiag 5681. Bekanntlich hat Luigi Luizatli rrs ö tc en entnelmien wir folgende Motive für den ZRück-j warmes Interesse für den Zionismus tritt SliosbergS: Er halte sich nicht kurzer- > Einige Zelt nach dem Tode HtrZis mL5tigt, die In ereffen eines beiie'igen Tei. les des russischen Judentums in der gegenwärtigen Zeit in der Weise zu vertreten, wie das 'K. d. I. D. sich befugt erklärt, die Interessen des Judentums überhaupt zu vertreten. Das Bestreben des Komitees, sich in war sogar davon die Rebe, daß irr offftieck in die Leitung der Zionistischen Organisation ernrritt. Laut Meldung des „Hato er". Ncw-Aork, sollen jetzt Vcrhandlungm im Wege \ Industrien sein, die den Eintritt Luzzattis in, der E'onom c Glas- und Council des Ke.en Hase'sod de w'cken. Luzzattr' eine permanente, alle Territorien umfa:sende i Dal« der italienischen Geno/senchastspolitische Repräsentation des ganzen Judentums zu verwandeln, könne er weder aus forr.ta'en Erwägungen, noch seinem Wesen nach als regelrecht anerkennen. Ein ferneres Ver- Lleiben im Betanke des Komitees wäre eine wissentliche rec-e widrige Aneignung der Würde ein-s VolkSpräsentanten. Zum Scheuste drückt Sliosberg seine tie'ge'ühlte Bewunderung für hie selbstvcrleugnende Arbeit Sokolows und Motzkrns aus, d'e die Dankbarkeit der ganzen ^"^E'seir-in"'ArwortschreiSen gibt Sokolow statt.'Nach einer Ansprache des.Baron Roth-?einem Bedauern über den Rücktritt Sliosbergs schild beschloß die Könferenz. unter den 2000 Ausdruck und stellt fest, daß das K, d., J. D. Mitgliedern 1 Mill. Dollars in 500 Doll,- pch keineswegs als permanente Jnidtution he« Aktien aufzuhringen und hrefes Kapital m bewcgung und gilt als A rto ität in Fragen der landwirtschaftirchen Kleinste, lung. I. R. Amertta. Die Palästinabestrebungen der zionistischen Ingenieure. Anläßlich des Besuches Barons James den A. C. Sitzung behandelt. Es wird verlangt, daß die zion. Leitung endlich einen fasse, daß jede unterstützte Jnsti- Tradition verstoßen dürfe. Eine rege Agitation für den „Nachliel" wurde beschlossen und der Plan, eine Gesellschaft mit einem Kapital von mindestens 50.009 Doll, zu gründen, gutgeheißen, die Boden in Palästina erstehen und ans Ratenzahlungen weiter veräußern soll. 1 Million Dollar i» Pittsburg. I. P. Z. Die Pittsburgcr Zionisten organisieren eine Sammlung von einer Miilion Dollar für die Entwicklung der verschiedenen in Palästina, hauptsächlich der Ziegel-Industrie, Eisengießereien und Maschinenwerkstätten. Vom füdischen Kongreß. <2. C. 33.) In vielen Staaten werden zahlreiche Konferenzen und Massenversammlungen für dir Reorganisierung de; amerikanisch-jüdischen Kongresses ab pernran« tlä Körperschaft ahgehak.en. Aus vielen St olen siegen beteils Berichte über die Varhertziiungen zu den Delegfe tenwahle i vor Ue era I wurden ständig« Komitees und Funk ionä e ge- Nothschild fand in New-Uork die Konferenz' wählt, die sowohl d'e Wahlen als au hdi so : der „Zionist Engineers and Agricultorers" . ... ~ stigen Arbeiten, durchzaflh:« r h den. 21 den Städten Boston. Spttngfield, Washingto', Eokumbus. Ohia. Omaha. Nebraska nd Scranton find die Porörretutn^rn in vol.«m ML - ' Politische ßhroml. =s Druckfehlerberichtigung: I« der vorigen Nummer hatten sich unter „Rei<> gen" einige sinnstörende Druckfehler eings» schlichen: statt „Täuferin" ist „Tänzerin" z« lesen und später ist die „Stumme von Povtici" gemeint. Popper Lynkeus. Am 21. Februar feierte ein Großer rrrr Geiste seinen 83. Geburtstag. Popper Lynkeus, lebte stets in seiner Einsamkeit, und selten wurde sein Name genannt, auch dann nicht, als seine „Phantasien eines Rea.isten" erschienen und die Naturwissenschaftler und Naturp t o op en rom Sch age Boltzmanns dazu Stellung nehmen mußten. Erst in den allerletzten Jahren hat sich Popper durchgerungcn und die große sozialistische Welle, die über Mittel- und Osteuropa zusammenschlug, brachte Poppers Werk „Die allgemeine Nährpflicht" zur öffentlichen Diskussion, was nicht verschlug, daß der greise Gelehrte, trotz Ehrungen und Feiern in Wien ein knmmerlrck)es Dasein fristete. Die altösterreichische Verwaltung hatte für Gelehrte, die nicht einer Zunft oder Klique angehörten, nichts übrig. Vollends konnte ein Unterrichtsministerium, das jeder Zeit stark christtichsozial oder doch zumindest klerikal war, für einen Juden wenig tun, denn nicht nur in der KonkordatzeiL konnte "man in Oesterreich singen, „Hört Ihr Leute und lasset Euch sagen der Kultus hat den Unterricht erschlagen." Popper LynkeuS ist erst kürzlich vom Krankenlager ausgestanden und erfreute sich des Besuches seines Kongenialen Albert Einstein. Ein l)vher Ethi r, von reiner Menschenliebe tief durchdrungen sollte Popper Lynkeus allerwegen in jüdischen Kreisen geehrt werden. ^Slowaken jüdischer Religion. Wo? In Zilina. Zrlina war uns früher nur bekannt als wichtige Umstcigstation und als derjenige Ort, an dem mar stundenlang auf Zugsverbindungen warten r.mßle. Nun hat cs sich seinen Ehrenplatz in der jüdischen Geschichte erobert. Es verdroß scheinbar den Neologen, Kultuspräsidenten und Präsidiatmitglied Tr. Sp., daß vor den Wahlen die Orthodoxen zum Minister Srobar gingen, um ihn zu fragen, welcher Partei sie ihre Stimmen geben sollen, infolgedessen „gründete" er rasch so etwas wie „Slowaken jüdischer Religion". Wir wissen ja» daß in der Geschichte sich nichts so sehr wiederholt, als die Dumml-eit der Menschen. Zu einer Zeit, in der es die „deutschen Staatsbürger mosaischer Konfession" dauert, noch existieren zu müssen, wird diese Mißgeburt jüdischer Opportunität in Zilina geboren. Dazu gaben sich weder die deutschen, noch die tschechischest Juden her, daß blieb einzig und allein den Zilinern Vorbehalten. Es dürste vielleicht ein Schritt zur Ber» ständigung mit den Orthodoxen bedeuten, b? nach der „jüdischen Presse" von „Volksveck bande" das Aufgeben jeder nationalen uni zionistischen Propaganda verlangen. Aber fflT solche plumpe Manöver durste doch ein Koloman Weber nicht zu haben sein. Diese neue jüdische Gesellschaft b:t Slowaken jüdischer, Religion versendete am 13. Februar Ausrufe an die Wähler der Bereinigten jüdischen Parteien in Zilina, und, warnte jüdische Wähler (beileibe nicht: Slowaken jüdischer Religion), sondern glatt jüdische Wälder, sich nicht irreführcn zu la'sen und bei der Volkszählung sich nicht „jüdisch", sondern „flowakisch" zu bekennen, denn ersteres Tratte gar keinen „praktischen Zweck" und führe nur dazu, „daß wir in unserer Heimat, mit der Zeit als Fremdvolk betrachtet werden und daß daS V erb-äliniS zwischen uns und der staatbildenden s l o w a k i s ch e n N a t i o n, i n d e r e n M i t t e wir leben, unnötiger Art vergiftet wird". Dieser slowakische Dr. Sp. jüdischer Religion war noch vor zwei Jahren und drei Monaten natürlich ein „Magyare mosaischer Konfession" und hat als Advokat nur seine Firmatasel ändern müssen. Sonst ist er sich gleich geblieben. Der einzige Unterschied ist nur der, daß er im Reiche der heiligen ungarischen Stephanskrone die Aufrufe magyarisch verfaßte, während er dies jetzt deutsch und slowakisch tut. Die „Bereinigten jüdischen Parteien", vielleicht war Dr. Sp. sogar ihr Kandidat, sind nun in rhrer Farbenpracht in der Slowakei um eine Nuance bereichert worden und der Volksverband ott Juden hat nun unter seinen Präsidialmrt-. gliedern auch einen Slowaken. Jedenfalls macht die Slowakei Fortschritte, auf die sie gerade nicht gar zu stolz sein braucht. Aber gegen gewisse Drngr kämpfen ja bekanntlich se.bst Götter recgebe»» T l