Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 16 (25.2.1921)
- Date
- 1921-02-25
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Tadasiieuer e Ännrmiffion gewühlt, den ktteffenbeii 9?cgic, üglichen Anträge auss Plenuin des Naatseines Delegierten &t t der tzMthcleiieintra Ventwich, dah imt der ierung durch die Eng' emtragungen in engli- Men, doch wird federn tigung der Eintragung es Eintwgungsterteic de: r ■jiiniiläi ig sich inii der Lcr- > und ss>ewichtLfyste>us nd eine diesbezügliche nächsten Atzung den israts ';ir Lemiui g fänbci. Das Ausland sollt« nicht ve.ge.gen. -atz wir da unter einem Drucke hanooltr. Wn können nicht einmal die eigenen Lanvskeute genügenernähren. Selbst_ amtliche Entemekreile haben gelegentlich eine planmäßige Auswanderung ganzer Gruppen östcr» reicksisther Staatsbürger empfohlen. Bon irgend einer religiösen Animosität gegen die vstsuden. oder Juden überhaupt, ist bei ans vollends keine Rcoe. wir achten jede reli- Niöse Ueberzeugung. Auch dies darf ich her- Vorhaben, datz unle.e Stellung gegenüber eem jüdischen Problem keineswegs mit Pogrompolilrk verwechselr werden darf. Das S'iterrelchische Volk neigt in dieser Frage, sowenig wie in anderen, zu gevolt-.-meu Lösungen. Für den zionistischen Versuch zur Lösung cer allgemeinen Iudenfrage besteht bei uns lebhaftes Wir anerlemrest den hohen Ernst der darauf' geächtete:» Bemühungen. Ihrer national gesinnten Boi nieste und wünschen diesen Bemühungen in aller Unbefangenheit das best« Gelingen." Die führenden chMürchsoz'alsn Palitriier scheinen demnach einzusehen, datz man mit aatisemitifchen Programmen leineswegs die Oesterreich so bitter nottreaden Sympathien des Arskandes gewinnen kann. Leider scheint sich die Wiener antisemitischs Hetzpreise, vor allem die „Reichspost", noch rncht zu die'er Ueber- V»Sung durchgedrungen zu haben. Lin „Wald Oesterreich" in Erez Israel. Es ist seit lairgem üblich, daß Verehrer Tl-eodor Herzls desserr Todestag dadurch feiern, daß sie an seiner Jahreszeit Bäume für den Herzl-Wald in Ben-Schemen spenden, der als immergrünes Deirkmal der Wiedergeburt tes jüdischen Volkes den Namen des Schöpfers des Zionismus verewigen soll. Die Wiener Zentrale des jüdischen Natiochalfonds.will nun den diesjährigen Todestag des großen Führers, den ersten nach Verivirkilichung seines Traumes, zu einer besonders ^großartigen Kundgebung gestalten. Es soll 'gezeigt werden, daß das österreichische Judentum, in dessen Mitte der Meister gelebt und gewirkt hat, heute — 17 Jahre nach seinem /Tode — geschlossen hinter seinem Programm: Schaffung des Judenstaates in Palästina, steht. . Heute, da der Traum .Herzls Wahrheit .geworden ist, »vird nicht der bisher übliche Hcrzl-Tag, sondern ein bereits einsetzender, l'großange.-egter „Herzl-Werbefeldzug" das österreichische Judentum ausrufcn, den Größten seiner Söhne in würdiger Weise zu ehren. Nicht einen einzigen Juden darf es geben, ider in diesem Jahre nicht wenigstens 100 /Kronen zur Stiftimg eines Baumes in Palästina zu Eimen Theodor Herzls widmet. Ein sgewaltiger Wald von 300.000 Bäumen soll iheuer in unserem alten Vaterland erstehen iimd den Namen Oesterreichs mit Palästina Äerknüpfem Ein „Wald Oesterreich" in Erez Israel! Unter der Voraussetzung, daß mindestens i 100.000 Bäume bis 15. Juli d. I. arrfgebracht 'werden, stellt das Hauptbureau den Kinereth- - tzerg am Ufer des Tiberiassees zwischen der Kolonie Kinereth und der amerikanischen .Siedlung Poria für den „Wald Oesterreich" zur Verfügung, der somit an eiitem der landschaftlich schönsten Punkte Palästinas erstehen wird. Die Parole für die Werbung heißt: Aus den Namen eines jeden Juden Oesterreichs mmß bis zum 15. Juli d. I. wenigstens ein Baum für den „Jaar Austria" gestiftet Wersten. ' Jeder Jude soll erfaßt werden. Ein Heer don Sammlern wird jeden einzelnen Juden .erreichen müssen. Daß kein Jude sich weigern wird, für Erez Israel die 100 Kroiren zu chahden, die der Jüdische Nationalfonds r»er- -fangt, ist sicher. Alle für den „Jaar Austria" einlaufenden Speirden werden gemeinsam in einer eigenen Festschrift, die cxt. Todestag Theodor Herzls erscheinen wird, veröffentlicht werden Jeder Ort und jede Bezirksseklion Oesterreichs wird ihre Haine haben, die zionistischen Vereine Gärten; die österreichische Studentenschaft bildet innerhalb des großen „Jaar Austria" einen eigenen Wald. Nach Gärten und Hainen, nach Bezirken und Orten geordiret, M k*e Lfste der Spender für diesen / Austria" ein großaruges Verzeichnis der ganzen österreichischen Judenschaft bilden. Die Vorarbeit für den Herzl-Werbefeldzug ist im großen und-ganzen abgeschlossen. Nun beginirt die Sammlung selbst, deren Gelingen Oesterreich die führende Stelle unter allen für den Jü'ischen Nationalfonds arbci lenden Ländern bringen soll. srvnski in den letzten Wochen des Jahres es ablehnen, sich in die inneren Angelegt- 1920 vor den Vertretern der polnischen Presse Heiken eines anderen Staates emzumengen. und bei Unterhandlungen mit den jüdischen Parteien; Gesandter Fürst Lubomirski bei den Unterhandlungen mit den jüdischen Lrgauisatigcn Sieg gebracht. Der „Deurschnationale Hochschulring" bekomm 4005 Stimmen und damit 66 Sitze, also Zweidrittelmehrheit. Von den jüd. Gruppen erhielt die Vereinigte jüd. Liste (Zionisten) 379 Stimmen, beziehungs- »veisc 5 Sitze, und die deutschen Studenten jüd. Glaubens (K. C.) 230 Stimmen, beziehungsweise 4 Sitze. Die Exekutive der Studentenvertretung wird eine völlig antisemitische Zusammensetzung haben. I. P. Z. Ungarn. Die letzten jüdischen Richter. Die W. M. Z. berichtet: Binnen kurzem tvird der gesamte ungarische Richterstand völlig judenrein sein. Die Zahl der jüdischen Rick)- ter war auch unter dein liberalen Regime keine aklzugroße und »ver als Jude auf der Richterlaufbahn zu höheren! Range gelangen wollte, mußte, wenn er keine überwältigende Autorität auf dem Gebiete der Rechtspflege »var, dies durch eine rechtzeitige Taufe »vettmachen um nach langjähriger Dienstzeit normal vorrücken zu können. Immerhin hat der christliche Kurs eine A-rza'l le'eu ender jüdischer Juristen in den Richterstühlen vorgerunden. Um sie loszuwerden, »vendet das Horthy- Regime gegen sie di. selben Gewaltmittel an wie gegen die jüdischen Lehrer und sonstigen Staatsbeamten. Vor all°m wurden sämt'iche jü is en. 8 icht r d m 8 ech fer i ung ver a tt t unterzogen. Wie diele gtechtjertiguugsw.mnissionen arbeiten, ist bekannt. Ein großer Teil der jüdischen Iiichter nmrde als nicht gerechtfertigt aus dem Dienst entlassen oder in günstigem Falle vorzeitig pensioniert. Nun galt es noch, auch diejenigen Juden aus dem Richterstande hinauszubekommen, welche selbst der s-ru e l ses en Re hl fer i ung 'ch üf e ei f an' - hielten. Auf diese wurde mit dem verwerflichen Mittel des Altenzuweisu'-gsboykottI einge-. wirkt, so daß die Betroffenen schließlich keinen anderen Ausweg hatten, als selbst um ihre Pensionierung ai'zusuchen. Die jüngsten nätionalen Opfer dieses christlichnationalen Säuberungsprozesses sind der Richter an dem Budavester Strasge sibtshof Dr. A e ander Mandi und der Bezirksrichter in Monor Dr. Desider Nagy. Diese beiden Funktionäre genossen den besten 8iuf als Richter und Rechtsgelehrte. Antisemitische Steuererpressung in Ungarn. Aus Budapest »vird berichtet: Finanzminister Hegedüs empfing dieser Tage eine Abordnung des Taber Wahlkreises, welche darüber Beschwerde führte, daß das Organ der Finanpdirektion des Komitats die kleinen Laüdwirte des Bezirkes mit überinäßig hohen Kriegsgewinnsteuern belaste. Finai-zminister Hegedüs führte in seiner Antwort folgendes aus: „In zivei Teilen des Landes sind bei der Steuerausschreibung schwere Unzukömmlichkeiten geschehen. In einer aroßen Stadt des Alföld »vnrden auf 45 jüdische fleuerzahlende Bürger 75 Millionen Kronen Kriegsgervinnsteuer ausgeivorfen, daß ist ein solcher Wahnsinn, den ich nicht dulden kann, denn ich bin entschlossen, jeden arbeitenden Bürger zu schützen. Die Quelle dieser Ungerechtigkeiten liegt darin, daß die Steuerausschreibungen von geflüchteten Beamten durchgeführt werden, die iveder mit den lokalen Verhältnissen vertraut sind noch die in Betracht kommenden Personen kennen. Ich werde es nicht dulden, daß Bürger erster und zweiter Klasse geschaffen werden. ■ Man wird viel zahlen müssen, aber ich werde Gerechtigkeit walten lassen". Der Mörder Balachowicz. (I. C. B.) Oberst Lichatschew, welcher tionen der Vrreinigten Staaten; die Delegier, ten beim Völkerbund Padereivski und Aschkv nasi in ihrem Brief an den Vertreter der jüdi scheu Organisationen. Vizeprämier Daszynski, »welcher die Arbeiten des Rätes für jüdische Angelegenheiten tveitersührte, hat als nächstes Programm der Negierung in der Judenfrage^ folgendes bezeichnet: 1. Einstellung der anti'emi.ischen Be- »vegung; die Regierung wird einen Aufruf über die Nollvendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens der ganzen Bevölkerung des Staates erlassen; die Regierung wird in gehörigem Maße auf die polnische Presse einwirken; sie wird auch die Vorwürfe aufklären, »velche ossiziell über angebliche jüdische Illoyalität zur Zeit der bolschewistischen Invasion erhoben wurden. 2. Lluf dem Gebiet der Gesetzgebung und Verwaltung: Revision des Gesetzes über die Sonntagsruhe; ein Gesetz, welches alle Beschränkungen abfchasst, welche aus der russischen und österreichischen Gesetzgebung übernomtnen wurden; Bestimmung eines Referenten für jüdische Angelegenbeiterr beim Präsidium des Ministerrates; Reorganisation der jüdischen Gemeinden und Ausbau der jüdischen Autonomie. Die jüdischen Parteien haben im Rate für jüdische Angelegenheiten und während der Unterl-andlungen mit dem Vizepremier Daszynski folgende Forderungen angemeldet: 1. Der jüdischen Bevölkerung muß die llnberührbarkeit von Person und Eigentum gesichert werden, das heißt antisemitische Exzesse aller Art, besonders auf Bahnhöfen und Eisenbahnen, müssen energisch bekämpft, die Schuldigen an solchen Exz ssen und auch die Beamten, welche durch passives Verhalten bei Exzessen sich mitschuldig gernacht haben, müssen bestraft werden. 2. Die Regierung soll für die Opfer der Exzesse sorgen und ihnen eine Entschädigung für unge'etzliche stiezuisitionen, für Beraubung an Hab und Gut usw. leisten. 3. Faktische Durchführung der bürgerlichen Gleichberechtigung für die jüdische Bevölkerung Alle Dekrete, Befehle, Zirkulare und dergl., welche das Prinzip der Gleichberechtigung vergewaltigen, besonders die gegen die Juden gerichteten Verordnungen des Kriegsministeriums sollen abgeschafst »verden; der Boykott jüdischer Kaufleute und Handtverker bei RegiorungÄlieferungen und dergleichen muß aufhören; die jüdische Bevölkerung muß bei der Zusamrnenstellung der SteuerkommisTiouen und dergleichen, bei der Auflage von Steuern wie auch bei der Bestätigung der Statuten von Aktiengesellschaften usw. gehörig berücksichtigt werden; die Juden sind zu den Stellen in Staats- und Kommunalinstitutionen zuzu^assen; jene Beamten, welche sich ungehöriger Behandlurrg von Staatsbürgern infolge ihrer Nationali ät und Religion schuldig machen, sind zu bestrafen; die Zwangsliquidation jüdischer Kultur-, Gewerkschafts- und öffentlicher In en. Die Forderungen der Juden in Polen. Die speziellen Forderungen der jüdischen Politik in Polen gehen aus dem Memorandum hervor, welches die jüdische Volkspartei Polen der Regierung überreicht hat und das der speziellen Ministerkommission, »velche für die Regelung der Judenfrage gebildet wurde, überwiesen wurde, um ihr als Grundlage für ein Referat zu dienen. Das Memorandum geht davon aus, daß im Lause des Jahres 1920 die polnische 8iegierung bereits einigemale durch ihre offiziellen Vertreter sich gegenüber der jüdischen Oeffentlichkeit in Polen und im Ausland bereit erklärt hat; die nötigen Schritte zu unternehmen, unr die antisemitische Bewegung in Polen einzudämmen und die berechtigten Forkltrze Zcit eine höhere Funktion im Generalstab Balachowicz' innehatte, hat eine Broschüre über die von Balachowicz inszenierten Atasserrpogrome veröffentlicht, in der er auch eine Reihe von Fällen namhaft macht, in welchen Balachonncz persönlich Pogrombefehle erteilte oder mit eigener Hand Juden ermordete. So barichtet' Lichatschew. daß Balachowicz am 14 August mit seinem Revolver den 79jährtgeu Greis Wolf Nodelmann erschoß, als dieser vor Balachowicz erschien, um für seine Enkeltochter, ein 14jähriges Mädckzen, zu interventeren, die von seinen Soldaten überfallen und geschändet wurde. Am 16. August meldeten sich bei Balachowicz die Juden Simche Lutkow und Jeke Müller aus dem Dorfe Dorogonawa, um den General zu ersuchen, den fortwährenden Pogromen im Dorfe durch Verrveis an se»ne Soldaten ein Ende zu machen. Balachowicz regte sich über die Frechheit der Juden, seine Soldaten anzullagen, sehr aus und die beiden Juden wurden sofort in feiner Gegenwart erschossen. Oberst Lichatschew sagt am Schlüsse seiner Broicknire, daß er allein durch 'ehn Tag« eine solche Menge von so grausamen Verbrechen mitansehen mußte, daß er aus Scham und sittlicher Empörung seinen Dienst verlassen mußte. Ükrmue. 45 Juden lebend begraben. (I. C. B.) Wie die Warschauer jüdische Presse erfährt, überfiel Ende Jänner eine Bande, die sich „Marufia" nennt, das Städtdjtr, Talne, wo sie cinicre Tage hindurch antte, zerstörte und mordete. Im Städtchen Smicla bei Kiew wurde unter Führung der A.amane Girutschile, Gricsli, Crvietkowsli, ein schrecklicher Pogrom veranstaltet. Zwei Tage nach dem Pogrom erließen die Mörder einen Aufruf, in dem sie den Hinterbliebenen erlaubten, die Ermordeten zu beerdigen. Der Aufruf hcttte keine Wirkung, denn die jüdische Ber ölkerung fürchtete sich auf den Straßen zu zeigen. Ms drei Tage ohne Zwischenfall Verliesen, wagten sich manche aus den Löchern und Kellern heraus. 45 Juden versammelten sich um eia Massengrab um die Toten zu begraben. Plötzlich wurden sie von den Pogrom-Banditen überfallen, in das offene Grab gestürzt und zusammen mit den Toten lebendig verschüttet« L'ällen. Die Tätigkeit der „Orl in Litauen und Lettland. (I. C. B.) Der Vertreter des Zentraltralkomiiees der „rOt" Gesellschaft für Förderung von Gewerbe und Landwirtschaft unter den Juden, für den Distrikt Wilna, Herr B. Kagan, kehrte aus Lettland zurück, wo er in Dwinsk und Libau Komitees der „Ott" errichtete. In Wilna errichtet das Komitee der „Ort" Lagerhäuser, wo Erzeugnisse der§>and» werker verkauft »verden. Mit Hilfe des Komitees wurden öffentliche technische Kurf: stitutionen durch Requisition ilzrer Lokale^ist ^^roen ottenrttcye reciimjcye Kurs: für abzustellcn: die Vexatione»» aeaenüber d"r iid- E r-trvtrchnt, Me a »k, E. eni»., Ac.er.au u b fr. 1 wirtsckaktlicke Kurse eröffnet. dischen Sprache müssen aushören. 4. Die Frage der sogenannten „Fremden" ist im Einklang mit dem rmrhren Sinne der Ict ef enden Be i.innn geu des Vertrages zu regeln. wirtschaftliche Kurse eröffnet. In Oschmany »vurde eine landrvirtschast- .. liche Genossenschaft von 50 Mitgliedern g>> Ver ail'er schassen, die 8 Desiatinen Boden für GcmLsebau bearbeitet. 5. Realisierung des Traktats über die Rechte der nationalen Minderheiten: Die jüdische Gemeinde muß resoriniert werden und ausreichende Kompetenz auf dem Gebiete der Bildung und sozialen 5tzilfe erhalten; es ist ein Zentralorgan der jüdischen Autonomie zu schaffen; die auf die Rechte der nationalen fn Minderheiten bezüglichen Bestimmungen sind in die Verfassung aufzunelnnen. 6. Der jüdischen Bevölkerung »nuß die gebührende Vertretung in den gesetzgebenden Das Komi.ee der „Ort" in Kowno errichtete eine neue Schmiedewerkstätte, die bereits die dritte,st. Ebenso wutden vor kurzem Schneider- und Schusterwerkstätten errichtet. Das Unter.irbtsma ei tat »tiirse von der „Ort "-Delegation in Berlin und Paris beigrstellt. Ferner wurde eine Schnhinachergenossenschast errichtet, die sowohl von der Negierung als auch von Privaten Aufträge erhält. In Grodno, wo die Tätigkeit der „Ork" Körperschafte,! gesichert werden, zu diesem Zivecke sind die nötigen Bestimmungen in die Wahlordnung eiuzusügen. Die Gleichberechtigung in Polen. in den Monaten Juni bis August 1920 aumilitärischen Gründen eingestellt werden mußte, r-rrbcp Ende 1920 alle Institutionen der „Ort" »viedereröffnet. Außer den bercits er> stierenden Werkstätten »vurde eine neue Zimderungen der jüdischen Bevölkerung auf dem c,.?en „ .. . „ „ , __ Gebiet der Gesetzgebung und Verwaltung Bezeichnend ist, daß die christlichen lesriedigem Tie e Erklärungen, we che mora- Wechselstuben überhaupt nicht angegangen wer lische Verpflichtungen darstellen, haben die Presse der ganzen Welt passiert. Solche Erklärungen in einer oder der anderen Form haben abgegeben: Der frühere Mi nisterpräsident SkuLjk» bei der Konferenz oe- (I. C. B.) Unter den jüdischen Bankmermanntverfftatte für Unterrichtszwecke ~ er* Häusern, denen die polnische Regierung die! öffnet. Vom Joint Distribution Committee Konzessionen entzogen hat, befinden sich solche, I werden Werkzeuge für die Handwerker der die bereits seit mehr als 50 Jahren existiej Bezirke Bialostok und Brest-Litowsk erwarren. Sämtliche betroffenen Geschäfte bildeten! ket, die vom „Ort"-Komitce Grodno „tfgecinen Verl a.id^ zur Verteidigung ihrer Interkeilt werden sollten. Die Misrachibewegung. Die Lage der Jude« und die Schweiz. (I. C. V.) In Beantivortung einer Jntcrpella'ion, die die Intervention Deutschland. Studentenvertretung. ALL; (3f. E. B.) In Wilna und Kowno wurde« Zentralbur^aus der Misrachiorganifation ent achtet- Viele Jeschivoth haben sich dem MiSrächt angeschlossen. In Wilna »vird ein mt3# rachitisches Wochenblatt in iitttf"er <Zrcrch» ® .. , k ...... ■ m . Slonferenj des terpella ion, die die Intervention der Schweiz und eine kv'r'ifi'b- Wn-«* r* :-t \^-~~r-