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Jüdisches Volksblatt · 1921-02-25 · 16 (25.2.1921) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
16 (25.2.1921)
Date
1921-02-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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ÄM eplrtz in der Mrs verdrosz scheints: MyMdeuim und Ty., daß vor den zum Nnüsler Tro- , fragen, welcher Partei j i solle», infolgedessen etwas wie „Zlows- Wir wissen ja, daß jts so sehr wiederholt, Menschen Zu einer mischen Staatsbürger dauert, noch erijmM e Mißgeburt jüdischer; geboren. Dazu gal« i, noch die tschechiiche.! einzig und allein der t ein Schritt zur ZN Mdoxen bedetLen, » resse" von „Bolksvet jeder nationalen « >a verlangen. Aber m c durste doch ein »», t zu haben sein. At d r Slowaken MM i 18. Februar AM oarnte ifiMj* \ Slowaken Mscher w t jüdische ßgtojj 4 und fet der ££ m '->^7 xn« erfieres lM greck" und Me wu nftr-rH-K -ÄSeu^ V S Erez Israel. PüMisches. Die Währung. Der Oberkomnnsiar für Palästina verfügte, daß ab 22. Jänner als gesetzliches Zahlungsmittel nur gelten soll: Gold, Banknoten, Silber- und Nickelmünzen der ägyptischen Währung. Die Zirkulation fremder Münzen ist erlaubt. Der englische Goldsovereign hat den Kurs von 97,50 ägypt. Piastern. (Z. K.) 0 Ein „Oberster Beth-Din" in Jerusalem. (I. Korr.-Bur.) Auf Veranlassung der Negierung findet in Jerusalem vom 20. bis 25. d. M. eine Konferenz von 71 Rabbinern und 35 Laien statt, um einen „Obersten Beth- Din" (jüdischer Gerichtshof) und einen aus Mitgliedern der Ko fere z ei nehmet l e elenden jslppellationshof zu wählen. — Die legale Macht dieser Körperschaft wird von der Anpassung des jüdischen Eerich.es an die modernen Bedingungen, insbesondere in bezug auf die Frauenfrage, abhängig sein. Letztere bildet jetzt hen Hauptgegenstand jeder öffentlichen Diskussion. (Unklare Lage im Ostjordanlande. „Palestine" (London) erfährt aus Jerusalem: „Die Lage in Transjordanien ist nicht befriedigend. Man wird sich erinnern, daß das Home Gouvernement sich weigerte, Truvpen zu bewilligen, welche Ostpalästina besetzen sollten. Es wurden einige wenige politifcfje Beamte entsandt und ihnen der Auftrag erteilt, eine lokale Regierung und eine Gendarmerie einzusetzen, ohne sie mit ausreichenden Geldmitteln zu versehen. Die Bevölkerung des östlichen Palästina braucht Frieden und gute Regierung. Sie würde eine britische Herrschaft vorziehen, aber eine Verwaltung, welche keines dieser Dinge garantiert, ist nach niemandes Geschmack. Das Land ist daher für Unheilstifter empfänglich. Einige Taugenichtse aus d ent Hedjas sind nach Maan und Amman gekommen, und es geht bas Gerücht, daß sie einen Angriff auf die Franzosen planen. Inzwischen wird ferner berichtet, daß einige Scheichs aus dem Salzgebiet wach Damaskus gekontmen sind und die Franzosen ersucht haben, die Regierung des Landes zu übernehmen. Es ist ganz sicher, daß wir in kurzer Zeit eine militärische Besetzung des östlichen Palästina vornehmen müssen.. Das wird keine Vermehrung der militärischen Verantwortlichkeit bedeuten, weil die /wirkliche militärische Grenze nicht der Jordan ist, sondern die Wüste." (Z. K.) . Wirtschaftlich«. Lufbautätigkeit. In einem Bericht des „Jidsii'che Volk" heiß.t esder Ueberichüffe zu erledigen, die nur dazu verwendet werden sollen, um die Geschäfte in Palästina zu erweitern» 4. Zirka 30 Prozent des Kapitals mutz in Regierungsanleihen und anderen öffentlichen Unternehmungen der Finanzinffitutiönen in Palästina investiert werden. 5. Zirka t5 Prozent des Kapitals mutz sofort eingezahlt, der Rest im Lause von zwei Jahren eingebracht werden. Die Zionistisch: Organist. Amerikas berechnet eine kleine Provision für Organisationsunkosten. Es wird beabsichtigt, bei der amerikanischen Organisation ein Clearing House zu gründen, um die Arbeit aller Gesellschaften einheitlich zu gestalten. Kulturelles. Landwirtschaftliche" Museum ln Jerusalem. Die Zionist Commission in Jerusalem »nterhätt dort seit kurzem ein landwirtschaft^ Es ist dies eine Sammlung der im Lande wachsenden Kulturpftanren und sonstiger Gewächse in einer Antzahl von mehr als 3690 Arten. Alle ausgestellten Erempffare tragen hebräische Namen. An diese Sammlung schließt sich eine zoologische an, die sämtliche Vogel des Landes (einige hundert Acten), sowie die meisten Reptilien Md Fischarten vor Augen führt. Es ist ferner der Anfang einer mineralogisch-geologischen Sammlung vorhanden. (3. &.) Konferenz der Führer der Wanderbünd e. Am 13. Jänner fand unter dem Vorsitz der OberkomnMärs eine Konferenz der Führer der Wanverönnde Palästinas verschiedener Konfessionen im Hanse des Distriktsgouverneuers statt. Der Vorschlag, alle Wauderbünde unter einer Leitung zu vereinigcn, wurde abgelehnt. Es wurde däbei auf den ausgesprochenen Charakter und die hohe T''.rwicklungsstufe der jüdischen Wanderer Jyirtnewiesen. die man unmöglich mit deit christlichen und muselmanischen Wanderbünden. die auf jehr niedriger Stufe' stehen, vereinigen kann. Es würbe beschlossen, einen gemeinsamen Rat Zu bilden, der die Arbeit leiten soll, ohne den eigenartigen Charakter der Wanderbünde zu verändern. (Z. K.)> Jüdischer Fußballs reg über englische Soldaten. Der Fußballklub der palästinensischeit Turnerschast „Makkabi" hat unter den neuen Einwanderern bereits wertvolle Kräfte erwörbett. Es werden regelmäßig .Fußballspiele veranstaltet, obwohl es noch an geeigneten Sportplätzen fehlt. In der letzten Zeit hat der Klub mehrere Matches mit Fußballspielern aus den in der Nähe Jaffa garnisonierenden englischen Regimentern ausgefochten. Am 22. Januar fand ein Match mit dem Fußballklub des in Sarona liegenden englischen Regimertts statt. Das Spiel endete mit 3:0 zu Gunsten des „Makkabi". Am „Neujahistag Dis" palästinensische Arbeit b-weate der Bäume" veranstaltete der „Makkabi" einen bisher immer in einem Zaub-ttreife. Serzl Tunt- und ^fangabmd unter Betetltgung des sagtst „Schafft mir Mittel und ich tekomnie den! des engltschen Regtment. „Duke of Charter". Jhnr wurde entgegengehalten. Welltngtvn . (Z. K.) „Schafft den Charter, dann wird es auch «n Geld nickt fehlen." Dieser Zauberkreis ist von der Zionistischen Organisation nach dent Kriege durchbrochni worden. Der Charter ist erreicht Nun ist es an der Zeit, auch bas Geld! für den Aufbau Palästinas zu schaffen. Amerika verbucht jetzt dis Kapitalien für den Aufbau Palästinas in Form von privaten Gefelkschasten, di« sweder der zionistischen noch irgend einer anderen Organisation unterstehen, zu beschaffen. Statt gestimmte Kontingente für einzelne Gebiete: ffestzusetzen, hat das amerikanische Palästinaamt 'alle zionistischen Distrikte Amerikas aufgeforbert, festzustellen. 1. wieviel Kapital man in den nächsten zwei Jahren aufbringen kann: 8. oh die Ortsgruppen für die Schaffung von Stadt- oder Landesgesellschaftcn sind: 3. für .welche Zweige der Landwirtchaft, der Industrie oder oes Handels besonders Interesse vorliegt. Außer Atabama haben sich alle Ortsgruppen für die Gründung von Staotgefell Vermessungsamt. I. P. Z. Das Jerusalemer Vermesstutgsautt übersiedelt nach Jaffa, um gemäß dem Wunsche des Oberkommissärs die Vermessungen in größerem Maßstabe attfzunehmen. Die Besiedlung. Etnfnhrschwierigkeiten in Palästina. "Aus Handelskreiscn wird uns mitgeteilt, daß der Hinweis des Dentschett Auslands^ Institutes, bei Sendungen nach Palästina die detttsche Mark in i/2 Piaster umzukalknlieren, nicht zu empfehlen sei. Das ägypt. Pfund wertet 2i/2 Prozent höher als das englische. 1 ägypt. Pfund — 100 Piaster, sind also nach dem sehr erheblichen Kursrückgang des engl. Pfund gegenüber der Mark in den letzten Wochen immer noch zirka 230 Wark, i/g Piaster also etwa 1.15 Mark. Man offeschäften geäußert. Es ist auch zu bemerken, daß * riere nach Palästina am besten in englischen das Interesse für industrielle Unternehmungen Pfund. (Z. K.) Mt allzu stark vorhanden ist. Das persönlicke Chaluzim nach Palästina. Verantwortungsgefühl für Palästina ist in alle Kreise gedrungen, es finden sich auch viele Zionisten. die für spezielle Unternehmungen Interesse haben. Die Organisation hat es atrck übernommen. die Gründung dieser speziellen Ülesellschasten zu organisieren und hat dabei die B:- Eine Gruppe von 103 Chaluzim hat sich irach Palästina eingeschifft. Es sind dies die Flüchtlinge aus der Ukraine, die sich während der letzten zwei Jahre für die Erdarbeit vorbereitet und die hebräische Sprache erlernt «rS.VLkL.-K1L £. X ÄX& Ä « k,rgarniatron solcher Ge cllscha.ten übernimmt. Diese sind: 1. Die lokalen Gesellschaften dürfen ihre Anteile nur in einem bestimmten Territojiitji riumsund nickst über das ganze Land verkanfen. 2. Die Anteile nt Den in gewöhnliche und Vorzugsaktien geteilt werden; verkauft dürfen nur die Vorzugsaktien werden: die Zahl der gebefeelt, daß sie ihre Arbeit in den Dienst des Wiederaufbaues Palästinas werden stellen können. Amerikanisch-palästinensische Schiffahrt. In New York wurde die palästinensische Schiffahrtsgesellschaft „Palestine Commerce «öhnsichen Aktien ist begrenzt und befindet sich and Napisation Company" mit einem Ka m den Händen der DireMon. 3. Tie Aufgabe^pital von 500.000 Dollar gegründet. Das d« ist. alle Fragen der Verteilung erste. Schiff dieser Gejettschaft, die „Kädintah", das 15.000 Tons enthält, ging Ende Januar init Baumaterialien und Lebensmitteln von Newyork nach Palästina ab. Es führt die jüdische Flagge (Blau-Weiß mit dem Davtdschild.) (Z- K-) Die GefundheitSfrage bei den 'palästinensischen Einwanderern. In der Versammlung der jüdischen Aerztegesellschaft in Jaffa berichtete Dr. Aschermann, der die Aufsicht in den Lagern beim Bau der Chaussee Tiberias—Semach führt, über die Frage der Gesundheitspflege unter den Einwanderern. Dr. Aschermann berichtete, daß bei Beginn der Arbeit eine große Anzahl von Patienten in dcn'ekben Zelten unter gebracht wurde, wo sich auch gesunde Leute aufhielten. Jetzt hat die amerikanische Sanitätsgesellschast „Hadassah" in dieser Beziehung die nötige Fürsorge getroffen. Die neuen Arbeiterlager wurden der Aufsicht eines Aerzterates unterstellt. Für. die Bekämpfung der Malaria erweist sich das Laboratorium des Tr. David in Tiberias als große Hilfe. Ne>ben Malaria kommen häufig Magenerkrankungen und Typhusfälle vor. (Z. K.) —Vom Zionismus k: Tagung der zion istifchen Crekntive. (Jüd. Korr.-Bur.) Die Ankunft Dr. Weizmanns, Sokolows und Naiditsch' wird für den 18. ertvartet. dkach ihrem Eintreffen wird die zionistische Exekutive zu einer Sitzung zusammentreten, um den Bericht über die Palästinareise Dr. Weizmanns und. Sir Alfred Monds entgegenzupehmen und die Frage der Entsendltng einer zionisttschen Delegation nach Amerika fit Angelegenheiten des Keren .Hajessod ztt behandelst. Die Zentrale Waad der Hitachduth schel Hapoel-Hazair Zeire-Zion für die Tschechoslowakei teilt mit, daß fein Sekretariat, täglich außer Sabbat von 5 bis 6 llhr nm., Sonntag von 11 bis 12 Uhr vorni. in Prag, Rtrzova 24, amtiert. Die Vorkonferenz der Landesorganisation Hitachduth findet gleichzeitig mit dem Zionistentag in Brünn am 27. und 28. März statt. Eine Propagandastelle für Mähren und Schlesien befittdet sich in Brünn. (>H. Zeisl, Legwnärstraße 31). Dom I üdi sch e n Nati o n al- Fo nd s. Herr Adolf.Polkak, der Eenexalsirretär des Jüdischen National-Fonds in Haag, hielt sich auf feiner Rückreise auS Polen in M.-Ostran auf. wo er im engen Kreise einig er Gg. über deN hettfigen Stand des Jüdischen National-Fonds kn Palästina referierte und unsere nächsten Aufgaben im Erez Israel besprach. Vom Altmeister. „La Voir Juioe" veröffentlicht folgenden Brief von Mar Nordau: „Sie schreiben in Ihren! Blatte, das; ich eine Wahl ins Aktionskomitee nicht angenommen hätte, weil Ufsischkin gewählt worden ist. Das ist nicht richtig. Ich habe nur nicht erlaubt, meinen Namen bei Scheinwahlen zu benützen, nicht wegen irgend eines Beschlusses des sogenannten „Großen Akfionskomitees" von welchem ich bis heute nicht weiß, worin seine Tätigkeit besteht, sondern weil das zionistische Aktionskomitee zum großen Teile aus Leuten besteht» die ein Gehalt beziehen. Sie sind, nach meiner Ueberzeugung, von Dr. Wetz-» mann gewählt, sind von ihm gänzlich abhängig und er kann sie jeden Moment ohne Grnnd entlasten. Natürlich können sie sich - nicht er , lauben, an der Leitung Kritik zu üben; trotzj dem haben sie aber die Aufsicht über die/ Leitung und politische Tätigkeit ihres Patrons, der ihnen zu leben gibt. Sie werden begreifen daß für mich kein Platz in einer folchm GeseMaft ist. Dr. Nordau.' Dieser Brief ist so temperamentvoll unF jugendlich, wie wir es von Altmeister Noroau gewöhnt sind. Richtig sind sein« Behauptungen nicht. Don den nahezu hundert Mitgliedern des Akfionskomitees sind etwa acht oezohlle Funktionäre der Organisation: auch diese sind nicht von Dr. Weizmann abhängig. er kann sie nicht entlasten und auch die betreffenden Institutionen, denen sie ihre Dienste widmen, können sie nicht jeden Moment und überhaupt nicht ohne Grund entlassen. Sie können sich nicht nur erlauben, Kritik an der Leitung zu üben, sie tu» dies auch immer wieder und in energischester Form.! Merkwürdigerweise hat Dr. Nordau den oben! angegebenen Grund nicht angeführt, als et j die Wahl im Akttonskomitee ablehnte; viel-, mehr erklärte er, eine Wahl anzunehmen, falls' außer ihm noch einige von ihm präsentierte Leute gewählt würden (ick glaube, es waren vier). Da aber der Sen'orm-Konvsnt der ^ÄKSkonferenz sich herausnahm, diesem! Diktat nickt pünktlichst zu gehorsainen, und n.ux einen Teil der Präsentierten (wenn ich nicht irre drei) wählte, so nahm Dr. Nordau die Wahl nicht an — die nur durch sein Auftreten im Aktionskomitee gekonnt men Herren folgten übrigens diesem Beisviel richt. Im übrigen erfolgte die Zusammen^otzung in* Aktionskomitees retn nach sack'üben Gesichtspunkten: wenn Dr. Nordau fühlt, daß »«*. ihn kein Platz in einer solchen GsieN'chtft isi, so spricht das gegen ihn. Lord Rothschild, der zweifellos auch etwas auf ,'cine llleputation Höft, hat die Wahl angenommen und übernahm sogar den Vorsitz dieser ..Gesellschaft." Herrmann. Der Jüdische Nationalfonds im Jahre 1920. Ter Jahresertrag 1920 an Nationalfonds Spenden aus aller Well beträgt 100,114.—%- Pfund d. f. zu den Kursen am Jahresschluß 9,567.000 ftanzös. Franken bezw. in unserer Landeswährung 48,800.000.»— K<5. Diese Jahressumme bedeutet gegenüber jener des Vorjahres von 5,552 000*— franz Franken, eine Steigerung von 72 Proz., was uwffo höher zu schätzen ist. als die Entwertung der Valuten in allen Ländern Zentral- und Osteuropa rapide Fortschritte gemacht hat und als gleichzeitig überall große Sammlungen für jüdische Wohlfahrtszwecke aller Art. so zur Unslützung der Palästinawanderung, durchgeführl wurden. Zu obiger Summe kommen'noch die laut Beschluß der Londoner Jahreskonferenz (Juli v. I.) aus den Einnahmen des Keren Hajofsod dem INF. abzuführenden 20 Prozent hinzu. Bei Annahme von 15 Millionen Juden entfällt von obgenannter Jahressumme aus den Kopf eine Beitragskeistung von 64 Centimes. Die JahressilMiNe verteilt sich, in ftanz. Franken ans die 45 Beitragsländer, wie folgt: Nordamerika 2 392.000, England 1.172.000, Argentinien 918.003. Shanohai 759.000, Mesopotamien 021.000. Deutschland 494.000. Polen 2^9 000, Südasri. a 168000, Tschechoslowakei;.45.000, 'Di Manien 194.000. Erez Jisrae. und Syrfi. 94.000, Australien 191.000, Car.ada 188.02., Jugoslawien 183.000, Oesterreich 171.000, Holland 170.000, Bekcien i 28.000, Griechen'ano 120.000, Türkei 115.000, Ostgallzien 112.003, Italien 92.000, Schweiz 83 000, Wcstgalfi en 82.000, Frankreich 51.003, Beßarakirn 48.601, Elsaß-Lothringen 46.000, Lüauett sWllna) 34.000, Litauen (Kowno) 26.000, llkrain« (Wolhynien) 21.000, Bukowina 20.000. Weitz, rußland 19.000, Dänemark 19.000, Aegypten 18.000, Niederl.-Jndien 17.000. Brasillen 16.000, Schweden 15.000. Ungam 13.020, Neuseeland 11.000, 8 weitere Länder 31.020. Unser Land mit zirka 400.000 Juden steht demnach an 9. Stelle. Es weist per Kopf eine Bcitragsleistung von 61 Centimes und gegenüber dem Vorjahre eine Steigerung von 132 Prozent auf. Seit Gründung des INF. im Deezmber 1901 sind die Spendenerträgs in fast ununterbrochenem Wachstum begriffen und haben bi« nun eine Summe von über 27,000.000 franz. Franken ergeben. Ter INF. hat sich schon bisher als di« populärste und ertragreichste jüdrchr Jnstijufion erwiesen. Don der Londoner Jahreskonferenz einhellig zum Träger der jüdischen Bodenolpifik beim Ausbau von Erez Jisrael be. stimmt, wurde er jüngst von der palästi-tewsi- 1'chen Regierung als „gemeinnützige Jnstttution" im Sinne des Gesetzes ausdrücklich anerkannt. So von den Fesseln des allen Regimes befreit und M großzügiger Arbeit berufen, steht der INF. vor einer neuen, mächtkoen Entwicklung. SWeSer Teil. ufung des Zionistenta, die zionistischen Distriktskorr Ortsgruppen ttnb Vereine. Laut Beschlu Plenarsitzung vom 2. Februar 1921 be wtr den ordentlichen Zionistentag der choslowalrschen Zionisten für den 27. un März nach Brünn ein. Die Tagesort wurde, wie folgt, festgesetzt: 1. Eröffnung und Einlauf. 2. Wahl des Bureaus. 3. Wahl der Kommissionen. 4. Bericht des Z. K. a) Bericht des Präsidiums b) Palästinaamt, c) Jugendkommission, b) Pressekommission, e) KultusgemeindekommMon. f) Nationalfonds, g) Finanzbericht. Bericht der Revisoreir. 7i I

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