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Jüdisches Volksblatt · 1921-02-22 · 15 (22.2.1921) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
15 (22.2.1921)
Date
1921-02-22
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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<£dte 2 Dienstag „JLdischeS VoNsblatt" 22. Februar Nr. 18 kL^.nn das Zentra.toull re nicht dir Gewähr!, 95« J*#» EnttilflllPP ©nttfpfptti dag cs aus scinen» eigensten Arbeit'-! UwlHmer nlluserellz. seid Erspießliche; leidet, und u:n be.i $Vsj Aus der bevorstehenden Londoner Konfekedmtendrr Leihungen auf iccuftli en ©e» tenÄ der Frirkensvrrtraz mit der Türkei liche wurde i o-ar Konfn. e m st dem I. d-'-tz^vinert w.räen. Jenen ängstlichen Eemürern, scheu National a. ohne wetre-- in den Kaiij!^^ befürchten, daß dort auch der politische nr men. Sol-ste Kon,.i.'e sind aber um se sei-!Status Palästinas, wie er in San Remo teuer und um io weniger gefährlich, je kla-? festgelegt wurde, abgeändert werden könnte, rer die 2ßt:!un;s.r:i e de.- beiden 515 perschafl biene *ut- Kenntnis, daß das Programm der ten getrennt und je weniger die A t-eitnnteessen der einezlnen Persrnen incinaneec verflochten sind. Jp möchte ai ch hier auf das mädriche Bei pro! Hinwesen. In Mäh een, das sowohl in Monistischer Arbeit als auch an Gefcjloffenf):t in landespol dem B tracht oen anderen Tei.en der Republi? übe.leren sein dürfte, haben wir seit vielen Jahren die zionistische Lei.ung außerhalb de? Huptsta t nationalistischen jungtürnschen Regierung Kemal Paschas folgendes als die tveitgehenden Forderungen aufseilt, mit denen die türlischen Delegierten nach London reisen und von denen sie zweifellos einen beträchtlichen Teil nachzulaisen bereit sind: „Aufrechterhaltung der türlischen Souveränität über die Dardanellen und Konstantinopel, wobei die Türkei eine interalliierte Kontrolle über die Dardanellen und halten sie durch Jahre sogar an erxo-!°?nehmen würde; türkische Staatshoheit über niertester perioberer Stelle, in'Bielitz X>ic I «nd Smyrna, den größten -peil Zentrale der poliischen Arbeit wurde in Dmm! Grazie!,s einschließlich Adrianopels, sinanzierrietet und ich kenne aus den §wei Iah.en . Alliierten bei der Reorgani)a- Lhres Bestehens keinen Fall eines Kenfllches M'schrn dem Lantesvolksrat und rem Zionist'!'en Distriktslomkree. Andere.se t; dewei i dos Fehlen von Koniliften nicht alles. Das Zentralnomitee hatte Fühlung mit der: Nati.onalral und ging m.t ihm "einig; trotzdem besteht in zionistischen Kreisen, und gerade unter den Besten, eine fthr ti.f.ehrnve Unzu-j fnrdenbeil mit de? Polti? des Nnt:onal:a"es.i Andererseits empfand der Nationalrat reu Wunsch des Zentralkomitees, an oen letzten Kongreß in Brünn eine ^ot'chaft zu ricktriyals schlimmen Uebergrif cnne R.ih: an.de.ee Era? gu ge?i j, einen dafür zu sprechen, daß die Zentral; Zions' i'cher Arbeit in de Provinz verlegt wird. Es war-- sehr zu wünschen, daß die Prager Gcstnnungrgenos'en der - ndauköcren Aufgabe, di: Landesorgaui ation vor der Welr zu rep äsen irren, entbunden und in die Lage versetzt würden, mit frischen Kräften an den Aufbau einer wirklich lrbenskräiti en Prager Ortsgruppe und einer löhmilchen Distrik.s-Orgari fanon zu schreiten. Auch verhehle ih mr nicht, daß in großen Teilen der Organisation ein gewisses Mißtrauen gegen alles, was aus Prag kommt, besteh?. Dies ist nicht etwa, in po.i.ischcm Sinne zu deuten, 'ondlln blo': darauf zurückw'ühren, daß in Prag w'rkli ., ga z tion der türkischen Verwaltung." Auf Syrien oder gar Palästina erstrecken sich nicht einmal die ausschweifendsten Wünsche der türkischen Nalirnalisten und die diese einst türlischen Provinzen betreffenden Teile des Friedensvertrages bleiben also von vornherein außer Tisku fron. ' Religion — Ration. „Nach dem Regierunasprogramm über die Regelung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche sollen die Beziehungen zwischen Religion und Schule in nachstehender Weise geordnet werden: Keine Religion soll künftig obligater oder unobligater Unterrichtsgegenstand sein. Der Religionsunterricht soll ausschließlich der Familie Vorbehalten bleiben. Da jedoch die Familie nicht immer fähig ist, diese Aufgabe zu erfüllen, sollen Kinder^ falls es die Eltern wünschen, von Geistlichen ihrer Konfession gemeinsam außerhalb des regelmäßigen Schulunterrichtes in der Religion unterwiesen werden. Der Staat werde sich jedoch das Aufsichtsrecht auch in diesem Falle wahren. Ter Unterricht kann in den staatlichen Schulgebäuden erteilt werden und der S.aat werde di.se unentgeltlich zur Verfügung stellen. Le andere Vcrh l ni »e inne.halb der j blichen!^. ^va s-^u en s.llen auch .ü fig ge-attet Gemeinde bestehen, wie Tte keine andere Start ^tzn, unstatthaft, »ver^n zedoch Priva.;chulen in der Republik auszuweisen hat, und daß ausgesprochen konfeßronellem (L/arauer di: Prager Ellinnung-geno sen allzu leiht ver- LeI"' cberJ° aud> Prw-ttzchulen vw», kirchlichen sucht sind, diese Derhältniste auf die Provinz «mzuwcndcn, wo 'k: keineswegs Verständnis finden. Orden. Die noch bestehenden Schulen der Kongregationen müssen ihren ausschließlich konfessionellen Charakter ablegen. Neue konfessionelle Schulen werden schon jetzt nicht mehr Aber das sind sekundäre Gründe. Wenn bewilligt werden uns di: Prager Eesinnungzgenosten eine Liste für ein ncu:s Zentra.komi.ee präse tie en lönnen, das dis Bürgschaft für intens.ve Arbeit und vom J'ds en National at genügend unabhängig ist, 'o werden wir zwei el.os diese Liste wählen. Sollten aber diese Doraussezun- -«n feh'en, so würden wi? es bekämpfen. raß aus der Der e-ung des Zentral-Komi ce . oder feiner Teilung und der Verlegung enzllner Teile in die Provinz eine große politische Haupt- und Staatsaktion gemacht würde, würden dafür ci rlrsten, diese Maßnahmen als rein sachliche und aus den Interessen drr Acleit heraus erfolgende aufzufafsen, und jede A.t von Presstg poll il. die für di? Arvest 1ö stich ist, in allen ihren Erscheinungen auf das entschiedenste zurückwelsen. Dr. Luga Herrmann. Wir gestatten uns der Meinung zu sein, daß es mit der Trennung von Kirche und Staat noch sehr gute Weile hat und daß selbst die vorbereitenden Teilmaßnahmen, die in dieser Meldung angedeutet sind, von der Durchführung noch weit entfernt sind. Tie Maßregel der Abschaffung der Religion als Unterrichtsgeg?nstand ist ja durch die weiteren Bestimmungen abgeschwächt, die einen Religionsunterricht wenn nicht der Form so doch der Sache nach zulassen. Von weitgehender Bedeutung ist aber der letzte Satz, der erklärt, daß die Privatschulen mit ausgesprochen konfessionellem Charakter unstatthaft sein werden und neue konfessionelle Schulen schon jetzt nicht mehr bewilligt werden sollen. Dieser Satz hat zwar keine Bedeutung für die jüdischen Bestrebungen auf Errichtung jüdischer nati na er Mink erlseit: schulen, wie wir deren erste Anfänge in den Prager und Brün« ner neu errichteten Anstalten besitzen. Hingegen bedeutet eine solche Maßnahme, wenn sie wirklich Gesetzeskraft enthält, die V e r n i chtung der von früher her noch bestehenden wenigen jüdischen Volksschulen in Mähren und der jüdischen Schulen in der Slowakei. Alle diese Schulen wurden immer als koirfes,ionelle Schulen geführt und bezeichnet und ihr Schicksal wäre, wenn sie nicht rechtzeitig als nationale Schulen anerkannt würden, besiegelt. Vielleicht wird dies jenen orthodoxen Kreisen doch zu denken geben, die in ihrer blinden Wut gegen den Zionismus und das nationale Judentum glauben, die jüdische Sonderarc auf Grundlage einer „Konfessionalität" retten zu können, deren Begriff doch nur von anderen Konfessionen erborgt sein kann; denn die jüdische Religion ist eben untrennbar verknüpft mit nationalen Werten und wird durch die Bezeichnung „Konfession" ihres tiefsten Lebens beraubt. Wenn sich das Wiener Blatt der Agudath Israel darüber aufregt, daß die Preßburger „Jüdische VolkSzeitung" in „provokantem Stile" zur Angabe der jüdischen Natronaliät bei der VolkSzäZung „beht", daß es in der Westslowakei die „gewissenloseste Demagogie" bedeute, diese Richtung anzuempfehlen, aber auch in Karpathorußland „Potzdumme Politik" sei, wenn sie behauptet, „zur jüdischen Nationalität könne sich nur der bekennen, der sich in Wort und Schrift ausschließlich der jüdischen Sprache bediene" — dann beweist dieses Blatt, daß das Verständnis für jüdische Religion gepachtet zu babeu vermcint, absolute Pe?s.änd>?islcsigkeit für die Urquellen dieser Religion. Eine Meldung, wie die obige des „Prager Tagblatt", könnte die tiefe Nacht des Irrtums, in der sich manche orthodoren Kreise hartnäckig festlegen, wie mit einem Blitz erhellen. Jeder, der auch nur den geringsten lebendigen Zusamme:lhang mit dem Judentum hat, muß empfinden, daß eine jüdische „konfessionelle Schule" etwas ganz anderes ist, als alle anderen konfessionellen Schulen, daß die Angehörigen aller anderen Bevölkerungsgruppen auf konfessionelle Schulen verzichten können, wir Juden aber aus unsere „konfessionelle" Schule niemals und das aus dem ganz einfachen Grunde, weil sic eben keine „konfessionelle" Schule ist, sondern eine nationale. Im Zusammenhang mit di?s:r Meldung, möchten wir noch darauf Hinweisen, daß es sehr zweckmäßig wäre, wenn die Frage 'der Trennung von KirÄe und Staat in ihren Rückwirkungen aus -.w jüdische Gemeinschaft mög ichst bald v n lom etert r jü iscker Seite eine eingehende Darstellung erführe. Es wäre cine der voruegmtzen Aufgaben des Jüdi'chen Nationalrates, diese Frage zu studieren und durch hervorragende Kenner aller einschlägigen Verhältnisse gründlich bearbeiten zu lassen. Es entsteht eine große Menge politischer, kultureller und finanzieller Probleme, die jede einzelne jüdische Gemeinde zu lösen haben wird, zu deren Lösung sie aber aus eigener Kraft schwerlich die Möglichkeit haben wird. Die Vorarbeiten dazu müßten unbedingt schon jetzt in Angriff genommen werden. Natürlich ist die Voraussetzung, daß man über allgemein: Reien .ar en und u ver.ind i l e Sch ag Worte hinaus zu scharfer Erlassung der Probleine und zu Vorschlägen konkreter Lösungen gelangt. Wir glauben, daß diese Arbeit des Jüdischen Nationalrates unvergleichlich wichtiger und fruchtbarer wäre als alle seine sehr verdienstlichen, aber doch immer nur in einem engen Kreise sich bewegenden Interventionen. i r PaWkrm im Jahre 1920. Dü? Zeitschrift „Palesline Weekly" r>ex* * öffentlich!? folgende Ilebersicht? Das Jahr 1920 in Palästina war beherrscht durch den langwier gen Prozeß der Auseinandersetzung mit der Türkei. Zu Beginn des Jahres stand da- Land noch unter niilitärischer Derwallung und die Verständigung und Ueberejnstimmung über wichtige Punkte der Politik zwischen der 'Zentral- Regierung und einigen ihrer Vertreter im Lande war lcineswegs voklkommen. Im Norden hatten die Franzosen ernste Schwierigkeiten mit Emir Fcisal und es bestand nicht jene frcundschaflli.be Zusammenarbeit zwischen Engländern und Franzo'en, die im Ju.e esse beider wän'chensnert gene en wäre, ilia ichrm die britische Armee si?h bis weit südlich von der Sykes-Pi.ot Linie zurükgezvgen hatte, bemühte man sich in London. Pari; und Damaskus, eine Einigung mit dem Emir ju erzielen, worin d'e fran.ö ischen Anspruch: cnerkannt und mit den Rechten des Emir in Einklang gebracht würden. Ter Emir befand sich in einer schwierigen Lage. Tie gemäßigte Richtung in Syrien war für eine Verständigung, aber eö gab eine radikale Partei, die keine Zugeständnisse machen wollte und. von einem geeinigten Syrien mit Anschluß Palästinas träumte. Des Emirs Macht stützte sich größtenteils auf die Radikalen und er fühlte sich niemals stark genug, mit ihnen zu brechen, obwohl er die Gefahr würdigte, die sie bedeuteten. Dieselbe Meinungsverschiedenheit bestand über Paläjiina. Der Emir war für die Anerkennung des britischen Mandats, für das jüdisch-nationale Heim und für enge Zusammenarbeit mit dem Zionismus. Die Radikalen forderten das Aufgchen Palästinas in einem unabhängigen arabischen Königreich und Krieg mit dem Zionismus. Dieser Schwäche und diesem Kovsükt entsprangen ernste Folgen. von Damaskus provoziert und zum Teil vielleicht inspiriert von Agenten Kemals, nahmen Plünderung und Mord in der französischen Zone überhand und zahlreiche Raulzü e wurden vom Osten her nach Palästina unternommen. In Palästina selbst wurde eine heftige Agitation zu Gunsten des radikalen Flügels in Damaskus getrieben. Diese verschiedene'! 'Bewegungen gipfelten rn zwei wichtigen ^"wmiiiend Das erste war die Ausrufung Emrr I». sals zum König von Syrien und Paläl'.ina m Damaskus, das zweite war der..Ausöruch ernster Unruhen von seiten der Araber gegen die Juden anläßlich des Ncbi Musa-Festes. Diese V.rsä.l: besch eunigten die E.rt ch.il:ung der Großmächte. Aus einer Konferenz zu San Remo wurde be'chlossen, Großbritannien das Mandat für Palästina zu geben und die Balfoursche Deklaration in den Verrrag mit der Türkei aufzunehmen. Die britische Regierung entschloß sich endlich einzusehen, daß die militärische Besetzung unziveckmäßig geworden tvaw Es wurde beschlossen, Herbert Samuel sder gleichzeitig geadelt wurde) zum High Commissioner für Palästina zu ernennen und mit der Einrichtung einer Zivilverwaltung zu betrauen. Sir Herbert Samuel nahm feine Tätigkeit anfangs Juli auf, ernannte Mr. Deedes zu seinem Zivilsekretär, beließ Mr. Storrs als Gouverneur von Jerusalem und nahnr im übrigen verhältnisrnägig wenig Aenderungen im Beamtenstande vor. Am 9. Juli formulierte der High Commissioner seine Politik in einer feierlichen Ansprache. Er verließ gleiche Gerechtigkeit für alle, Freiheit von drückenden Lasten und eine huns bestimmt.) Auf dem rr:rtrn Sarg war ein Relief des Tempeltore;, fast genau wie?- . dir Abdiloung des Tempsftores auf den Mün- ’ i;;. zen des Bar-Kocht a (ein wichtiger Finger« l’k. ,eiz für die Epoch: dieser Eräher!), und eine griechische bleberschrift: „Das ist das Grab des Eusiovr. Rctsr.ütglied. Er lrbt: sou".d' soviele Jahre" (Die Jabrrsanzahk ist verwischt.) Bei «liebem sind leine Zei er christlicher oder heidnischer Zeilen, vielmehr sins bes rein jü'oisthe Re liefest per. Rach P. Bimeut soll dies ein Grab eines der Syncdrianmit- ^lieder sein. Di: Arbcii, brrichtet Llou'ch,, wurde?w. mtt schwieriger und ih wollte sie unterbrechen. Da veranstalicten meine Arbeiter einen „Streik". Sie ließen mir ein Schreiben zukommen, wenn ich die Arbeit ni at fort ege. umrden sie e; stlest tun. Das Interesse der jidt'chei- Ar-e'ier an di.sem w ssensthaftlichen Werke war ei:, schr starkes. Mi., eltsner Auf opfernnn taten sie m t — ich mutzte hre? Forderung nach geben llrfere Arbei? lohnte jH. gSir fanden >.!ele (öt ibc-, w:l:e nach utiercr Stnii-Jfct und der der anocr?» rhristl'chm Gele.uten die Gräöcr d?s Synenion tn\ Wäh-end di, „Heitzgudler-Syna oge" al e t ml'ch scheinen die Gräber aus dem ötuwn Jahrhundert nach gewöhnlicher Zeitrechnung zu fein. Ich weise auf dir in Tiberias bi; auf den heutigen Tag lebendig gebliebene Sage hin. daß die im Talmud erwähnten 24.000 Schüler des R. Akiba, die im Aufstand des Bar Kechba für die Freiheit ihres Vaterlandes gefu^en find, in der Umgebung von Tibrrias bestattet sind. Um dieselbe Zeit — erzählt der Vortragende — ielam ich die Mitteilung, daß ^die Regierung an einer anderen Stelle kn Tiberias einen Wasserteitungekanal g.ahe. und ich wurde aufgesvrorrt, das dort g?fundene Material wissenschaf.lich zu untersuchen. Auch dort wurden Gräber in einer Tiefe von 180 Zentimcrer voraefunden. Der Typus deer Gräber ist derselbe, oen ich sei.ierzeit i.i Afti« ka als den aus der Epoche der Geoni n fanr» inenden entdeckte. Es sind dies künstlich eerich» tete Gräber aus je drei Steine?:. Ueber eie'en Gräbern wieder eine Reihe aus späterer Ze.t bis zum Grabe des Maimonives. der kurze Zeit vor ver Zerstörung Ticerias im 13. Jahrhunderl bestattet wurde. Dis marteren Forschungen, zusammen mit dem -hackaM aus Tireria-. Dr. Jako: Trlid'N'. unternommen, ergaben auch Inschriften aus der Zeit der Keonjw und anderer antiker Gelehrte!». Es ist kein Zweifel, daß wir es hier mit einem sehr alten Friedhof zu tun haben, unu die weiteren Forschungen werde?» sehr viel?m geschichtlichen Aufhellung bt fec dunk e?r Cpr<h: beitragen. Aus ci rem Grabe wurde der Raine Raba, auf einem anderen der Nama R. Sck?imon bar Raba gesunden. Ein S.ei istück aus der Masorah-Evoche befindet sth noch heute im Besitz des Chacham Tolldano. Tie Straßenbauarbsiker haben vie'e Hunderte von Gegenständen und Wertesten gesammelt, dir sie für eine jüdischa A steilung beim Archäolorich.en Musrum in Je.usalem! besft'mmten. Die Regierung wird uns bei der! Gründung dieser Abteilung behilflich sein. Afle! Gegenstände werden zum „Beralel" gebracht.! wo Professor Schatz in Kü zr eine Auestel- [ lung dieser Sachen veranstalten wi.d.! Der Vortragende schloß mit den Worten: Das erste Mal trat eine jüdische Gesellschaft, an die Artest zur Echorschnng Palästinas h>-> an und ihr Werk gelang vollständig. Dis! ersten Entdeckungen haben ein Lttzt auf d'e wickvigsten Epcchrn di.ser myst schrn Stadt Titz üerius geworfen, sie werden au ch viel zum Drr-? ständnis der al hebr"flchm Kultubest aren. ujcht aus Zschpiiten und .Dächern, sond.rn aus! Geräten, Bauten und handgrei? iG-chw». ständen, welche lel^endige Zeuge-- n'.ie.ps altcnüm'rchen Lebens in verchredcae . Epw-en darstellen. Wir hoffen, daß der O.r'd -mmissäc und die christlichen Gelehrten uns weirerhin ihre Hilfe angsdeihen lasten werden, oamit wir dieses Foifchnng-gebiet, dir Ausgrabung der im Erd^tzen verborgenen Schätze m??! unserem Geiste wis enscha t ich bcarlei.e?» rönnen zur Ehre Judentums und im Interests der Wistenichaft Der bochinterestantc Bc.irst Prof s,or Slouschz' läßt ahnen, wie wichtig die jüdische Arbeit in Palästina auch in dieser Hinsicht ist. Jüdische Ehaluzim. die Pioniers des neuen Erez Jirael kststen schwere Arbei» he' den Ehousteel'ai,^"n. c.hei oerständniscvl folzen <4 jeder Spur, öio sie vorsinden, und stellen sich aufopferunt.s<.u.l dein fici'chen Förster zur Verfügung wenn es gil^. alte Schätze unserer ehrwürdigei: Volkskultur zu entdecken und zu bergen Sic s?haffen am Werk der jüvisdcn Zukunft und helfe!' liebevoll di: Shätz: erc jüdischen Dergapgenhei! zu brrgen, ek.n s ö.res Beispiel von Hingebung und Treue un DliNsie der jüdischen Sache.

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