Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 14 (18.2.1921)
- Date
- 1921-02-18
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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B Gelte % flrreltttg ..MbisHes Vockksblatft 18. ^el'tttat M. M «rwanen war. Zum Teil ist d.es dadurch zu erklären, daß gleichzeitig auch der Man- Latsentwurf für Mesopotamien reröfsentl-cht worden ist und daß die auf Grund dieses Mandats für England erwachsenden niale.'eiten L^rpflrchlungen ung eich viel größer ind als im Falle Palästina. Auf die verg'eichshingewiesen, daß die Lasten in Bezug auf Palästina hat -unter. anderem der ..Eoe- Ning Standard" hingewiescn Di: „Times" hat inihrer Beurteilung des Palä ir.a-Mandats überhaupt nicht den Gesichtspunkt der „Verschwendung" gegen die Regierung ins Treffen geführt und im Gegenteil oaranf darauf hingPoiesen, daß die Lasten in Bezug auf Palästina in nicht zu ferner Zeit zu einein Ende kommen werden wenn auf Grundlage des Manda s eine ipstematische Jmmigrationspoliti! südiche Masten ins Land bringt und so das Entstehen eines selbständigen Staates durch die Ausnutzung der materiellen und geistigen Kräfte des jüdischen Bol es beschleunigt. Dies ist deshalb bedeutsam, west sonst die „Times", das Hauptorgan^ron Lord No theliffe,. in der ganzen Anti-waste Campagm gegen die Regierung führt. Die „Times", die seit Jahren die zionisti'chen. Forderungen vnterstü'rt, hat eben ihren Lesern e neu W chsel in der Politik nicht zumuten lönnen. dagegen hat allerdings die ebenfalls Lo.d No.1strliffe gehörende „Daily Mail", die sich in der Anwendung demagogischer Schiagworte urit Rücksicht auf ihren Leserkreis keine Rücksicht ausßuerlegcn braucht, nicht daraus verzichtet. zu betonen, daß die llebernahmdes Mandats eine ungerechtfert gie Bcka'ung der englischen Finanzen bedeutet. Di: „Morning Post", die seit jeher die zionist. Bestrebungen bekämpft und hiebei wie in der Beurteilung jüdischer Angelegenheiten überhaupt keine Waffe aus,der antisemitischen Rüstkammer verschmäht, hat in ihrem Kommentar zu den Mandatsoestimmurgen zunächst auf nichts anderes Hinzuwelsen als darauf, daß der Entwurf wie man gerechter Weise zugelen müsse Bedenken entkräftet als ob dis Errichtung cer jüdischen nationalen Heimstätte ein: Gefährdung der Rechte der Nichljuden in Palästina bedeutet. Allerdings glaubt die „Morning Post", daß das Mandat die ertremen Forderungen der Zionisten nicht befriedigen .dürste, die darin bestanden hälten die nichtjüdichen Einwohner Palästinas ihrer bürgerlichen und.religiösen Rebten zu berauben — vhne^kh.en Lesern die WahrhKt nritzuleUen, daß-derartig« Forderungen niemals von zionistischer Seite erhoben worden str.d. Eine der wichtigsten Pressestimmen ist der Kommentar des „Daily Chronicle", ist doch der „Daily Chronicle wegen sener besonderen Brzichun- £tn zu Lloyd Georggewissermaßen ein Dies wird sicherlich nicht ohne Einfluß auch auf die Behandlung im Parlament sein. Limes" über das Mandat. Die „Times", das ftihrende Northeliffe- Blatt, schreiben am 4. Februar, nach der Veröffentlichung des Textes des Palästina Mandates: Die Bestimmungen des Palästinamanda tes, die wir gestern veröffentlichten, wurden bekanntlich lange hin und her beraten, sie legen aber in ihrer endgültigen Form Bedingungen fest, die für Freiheit und Fortschritt des Landes und für die Erfüllung vön Mr. Balfours Versprechen, Palästina solle ein nationales Heim für die Juden werden, notwendig sind. Der Ausdruck „nationales Heim" hat uns niemals glücklich geschienen; denn während die einen (und auch wir) ihn dahin ausgelegt habe, daß er bedeute, die palästinensische Staatsnation, die heute ein Gemisch von verschiedenen Rassen und Bekenntnissen ist, solle so sein, daß die Juden eines Tages in der Lage sind, sie ihr eigen.zu nennen, haben andere die Zusage viel enger ausgelegt. Das Mandat wiederholt den Ausdruck nur, ohne ihn zu definieren; aber im ganzen und trotz der Einwände des „Jewish Chronicle" scheint es uns der weiteren und großzügigeren Auffassung zuz u n eigen. Es' spricht in der Einleitung von der „historischen Verbindung" der Judenheit mit Palästina und von der „Wiederaufrichtung" eines nationalen Heimes für die Juden dort; -und in späteren Absätzen anerkennt es die zionistische Organisation, ,sso lange ihre Organisation und Verfassung angemessen sind", als eine Körperschaft, dir die Regierung beraten und unterstützen soll in allen Angelegenheiten, die jüdische Interessen im Lande berühren, ganz besonders aber auf dem Gebiete der öffentlichen Arbeiten. Die Bcalie stimmung der politischen Rechte und Pflichten dieser Beratungskörperschaft ist vernünftig lose umschrieben; die die öffentlichen Arbeiten behandelnde Bestimmung ist ganz besonders wichtig, weil jüdische Arbeitskräfte und jüdisches .Geld, angewendet zur Verbesserung dieses arg vernachlässigten Gebietes, wohl die besten Bindemittel für die neue palästinensische Nationalität werden könnten. Tie Auffassung, welche die Inden bloß als Bittsteller ansieht, die mit leeren Händen' vor der Tür stehen und um Privilegien betteln, ist 'sowohl ungerecht als auch kurzsichtig. Im Gegenteil, sie bringen vieles mit. Es ist nichts geringes, die Einbildungskraft einer so fähigen und so weit verbreiteten Rasse, wie die Juden sind, zu wecken upd diebritischeRegierung wird vsftziöses Sprachrohr. Der „Darin, Eronicie"jso gut wie gänzlich auf die Zio «eist darauf hin. daß das Mandat formal nistifche Organrsatron angewiesen solang« nicht in Geltung ist. als di: BI i gung des Rats des Völkerbundes aussteht. Im übrigen aber sei das Maydat nichts anderes als das formale Reßtsdoument. das fein, wo es sich darum handelt, unsere Bot schaft zu verdolmetschen und Begeisterung in praktische Bahnen zu dämmen. Wir wollen, daß in Palästina eine Staatsnation entsteht. die Vvllmach'en und Be pfl chtuw en des Manweil es nur so fähig ist, auf eigenen Füßen datars fest stellt, wie sie schon von England I zu stehen, und ohne die Hilfe der Juden kann übernommen worden seien. Es wird hiebei darauf hingewie'Ni. daß die Prinz pien der! Palästina-Verwaltung von Sir Herbert Sa-, Inuel schon früher klar auseinandergesrtzt uubj fm Parlament besprochen worden feien.. -Tics deutet darauf hin. in weicher Weise die Regierung vielleicht event. Interpellationen inr Parlament tuet die im Mandats« 'tourf formulierte Poiiiik begegnen dürfte, solang; das .Parlament nicht aufgefordert wird, das Mandat. nach erfolgter Bi I gung durch den Völksrbundsrat auch seinerseits zur Kenntnis zu nehmen. Der*„Daiw Chronicle" weist oarvuf hin. daß das Palästina-Mandat seine Besonderheit durch die Maßnahmen erhält, die für die Errichtung des nationa en He ms für das jüdische Vo I erforderlich sind, und unterstreicht die Bedeutung der Ta sach:. daß die Zionistische Organis llion als ein« öffentliche Körperschaft zur Behandlung aller die jüdischen Interessen berührenden Angelegenheiten anerkannt ist. Außerdem sei natürlich der besondere Umstand zu beachten. daß sich in Palästina die Eiligen Stätten befinden und daß in Palästina drei offizielle Sprachen. englisch, hebräisch und arabisch, anerkannt werden. Die llebersicht über die Stimmen de: ' enLitschen Tagespreise zeigt, wir di: englsche y, Oeffentlichekit die Mandatsbestimmungen auf- :i nimmt. Natürlich werden noch andere St mrnen folgen, insbesondere in den po.itaichen Zeitschriften und Revuen. Man wird auch «IM ü errascht sein bürfen*mein einzelne Zeilungen in der nächsten Zeit Zuschriften aus hem Le'eckrers veröffentlichen werden, die einer scharfen K kt k der Best mmnngen Rrum geben, ober auch solch« krlt sche A.'ußeruw en werden den Eindruck nicht verwischen können, daß d.e erst- Aufnahme des MaNatsentwurf, in der englischen Presse eine günstige gewesen ,rst.. dort eine Staatsnation nicht werden. Auch den Arabern bringen die Juden die Gaben des Geldes und der Arbeitskraft, so wie sie ihnen einst in den Tagen ihrer politischen Größe gedient haben. Das Mandat enthält weitgehende Vorkehrungen zum Schutze aller bestehenden Rechte und absoluter Gleichheit der Rassen und Bekenntnisse und der Araber, der damit zufrieden ist, daß er erst Palä st in e nser und erst in zweiter Linie Araber ist, wird seinen vollen Anteil am Gedeihen des Landes und an jeder politischen Auszeichnung haben, die er erreichen kann. Es wäre unklug von ihm, wenn er sich 'von An'.i'emiien in England oder sonstwo für deren eigene Zwecke mißbrauchen ließe. Zwischen Mesopotamien uni».Palästina ist ein sehr großer Unterschied. Beide sind gegenwärtig eine Last für den Staatsschatz, aber rm Falle Palästinas ist die Last sehr viel leichter und es besteht sichere Aussicht auf eine nahe Erleichterung. Die Bestimmung des Mandaies, die freiwillige Anwerbung lokaler Truppen vorsieht, wird gerne zur Kenntnis genommen werden. Andererseits ist Palästina im Gegensatz zu M.sopotamien nirgends fern vom Meere, seine Landesgrcnzen sind kurz und nicht schwer zu schützen. Aus offenkundigen Gründen können wir in Palästina mehr Geduld zeigen als man dies vernünftigerweise in Mesopotamien von uns erwarten kann. Gleichszeitig müssen wir die Idee eines Palästina. das fähig ist auf eigenen Füßenzu stehen und sich selbst zu schüsen, immer vor Augen haben und müssen immer auf dieses Ziel hinwirken. Es gibt keinen Weg zum Erfolg außer durch eine kluge Politik jüdischer Einwanderung, welche durch Verknüpfung mit den Arabern eine starke palästinensische Nationalität bilden wird, und es ist einer der Fehler des Mandates, daß dieses Streben nach len getrennt vom türkischen Reich, sie bleck- £>Tit£»vit ffn f.tiiott frotdtt trt TOif* itvt+oir frw>v einem künftigen freien Gemeinwesen in Pa läflina nicht ausdrücklich fest gelegt ist. Die Londoner Konferenz. den unter der Souveränität des Völkerbundes und werden von Großbritannien als Mandatar verwaltet ^werten. Von der Konferenz in London haben wir zunächst zu erwarten, daß sie damit beginnt. Das Organ des britischen Palästinalöste Schwung zw schen den Z:Vm fouutees „Palestine" veröffentlicht am 29. -^^nsvertrages zu Ziel-, die ,r ,» nw keinesfalls geande.-t rochen sollen, und .enen. Jänner uno 5. Februar zwei Leitartikel über 7m ’Dl * 'K Mr„-v,,irrt(»f<pnSo PntiSnnor Me tum ^ken Acnderung durch Verhandlungen l'nzestrebt werden soll. Die erst? Aufgabe der Konferenz wird scin. Palästina. Mesopo'a ien und Syrien von den Gegenständen, d e in die bevorstehende Londoner Konferenz, die zum Teil der Revision des türkischen Friedendvertrages gewidmet sein soll Wir entnehmen den Artikeln folgende Stellen:! GW?»,.»», .. --- * Diese internatton len Konferenzen ‘'inb' dadurch ausoezeichnet. daß sie eifrig für ihre - ^wmt. Gehandelt konnen. ctuszu- Rackkommenschaft rorgen. Kaum hat der Mächw in Bezug auf diese begonnen, so wird gleich ein Tel ihrer De-!^° ratungsgegenstände ausgeschieden unb för Tf/rtf» np h tiflt «nnferen^n <=?« fies entichtedene Forderung nach unverzug'c. tige Konscrenzen vorbelzal en. So hätte bei der neuiichen Konferenz in Paris das küufli.ze De häl n s Konstantinovels, der De.trog rsn Sevres und unsere Politik gegenüler Mustapha Kemal behandelt werden sollen. Statt dessen wurden diele Gegenstände einer Konferenz zugewie'en, die voraussrcht.ich am 21. Februar in London zusamment e en wird. Diesmal sind die Vertreter von Griechenland und der Türkei eingeladen und es wird wahrscheinlich zugestanden werden, daß unter den tür.iscken Vertretern auch Ai'ge.ändt: Mnstapha Kemals erscheinen. L.oyd George hat hat sich bisher den Bestrebungen nach einer Annäherung Mustapha Kemal g ge ü er ar,- lehnend verhalten .s-cheint aber jetzt se.n: Meinung unter dem Eindruck der Hal.ung Frankreich-s und Italiens revidiert zu haben, um eine Pol tik des Ausgleiches nach allen Seilet, zu befolgen. cher Ratifizierung der auf diese Länder bezüglich. Teile des Friedensvertrages als Bedingung für die Eültigk.i al'er Ak-ändcuw. gen in den ü'wigen Teilen bes Vertrages würde viel Zeit sparen und sehr zur Beruhigung der Gegenden des Mittleren Orients beitragen, in denen es eine türkische Bevölkerung nicht gibt. Wolken die Türken vem nicht beistimmen, so ist es klar, daß Vn&T ihre Zulassung zur Konferenz n'ch-'s neu werden kann. - Brandeks Wer den amerikkAifcheA AkonisMus. fundamentale Unterschied.- «Der Die amerikanssch-jüdiichs Zertung „Der Tag" bringt in ihrer Nummer vom 10. Jänner eine Unterredung ihres? Mitarbeiters mit Herrn Louis D. Brandeis über /den Ausbau Palästinas und den Keren Hajessod. Für diese Politik läßt sich sehr viel sagen j und es erhebt sich sich nur die Frage, ob sie nicht? noch vollständiger und noch logischer du m ..... „ . . „ ... geführt werden könnte Die Türkei, Griechen- ^... ®er. Brandeis, land und die Ententemächte sind'nicht die bte Dösige ben_^uben Amerikas und der einzigen, die an der Regelung der Orient- ^lt bevorstehende Aufga^ Pmästtna fragen interessiert sind. Ebenso beteiligt sind **: vieler Hinsicht ähnlich Äolttormenf Palästina, Armenien, die neuen arabischen ist nur durch die schlechte Wirtschaft ver- Staaten in Arabien selbst und in Melopot0^ tamien und vor allem Rußland. Soll es zu' Material und dre Möglichkeit, das Land auheiner wirklichen Ausgleichung der Meinungen zubauen im Orient kommen, so müßten all diese in der einen oder in der anderen Form b»i oer Londoner Konfetenz vertrelen sein. Ter natürlich; Berircter yon Palästina und Mesopotamien ist England als Mandatarmacht. Da Großbritannien aber noch ein« Menge anderer Interessen zü vertreten hat. müßte der mittlere Orient hei der Konferenz entweder durch Mitgl eder der Regierungen von Palästina und Mesopotamien ooer durch den neuen Leiter des Kolonialamtes Churchill selbst vertreten sein. Churchil' wird aber im Februar auf einer Reise in Mesopolamieu (und voraussichtlich auch Palästina) sein und deswegen wäre es gut. die Konferenz etwas zu verschieben. Ohned es sind di: Dinge im Orient nicht immer richtig angepackt worden und auf vielen Seiten hat 'man eine gewisse Angst vor endgüliigen Bestimmungen, die allzu hastig getrof,en werden. Diese Argumente gelten mit besonderer Stärke für Rußland. Nächst England ist Rußland die stärkste Orientmacht und wird es auch ganz sicher bleiben. Welche Hoffnungen kann man auf eine Regelung des Orients setzen, an der Rußland nicht teilnimmt? Im Augenblick, wo es seinen Platz in der Gemeinschaft der Völker w eder cinn'.mmt — und dieser Augenblick kann nicht asizusern sein — wird es seine MemiiNg sagen und dann wird entweder eine neuerliche Revision nötig sein oder ein Zustand der Unruhe eintreten, der ernste Folgen haben kann. Warum seit: nicht ein Vertreter Rußlands der Konferenz beiwohnen? An der Zukunft der Dardanellen ist es unmtitelharer interessiert als irgend eine andere'Macht; für Armenien ist es der natürliche Mandatar; ohne Einverständnis Rußlands »kann es in Nord- Mesopotamien weder für uns noch für die dort entstehende arbiasche Zivi.cksation Sicherheit geben. Gegen die Zulassung Rußlands gibt es einen Einwand, daß nämlich seine Einladung einer Anerkennung seiner Regierung gleichkäme. Diesen Einwand können wir nicht anerkennen. Würde e: gelten, so hätte man auch Die erste, wichtigste Arbeit ist die Beforstung der Landes Ein Viertel Palästina muß mit Wäldern bedeckt werden, um die übrigen Teile gesund und fruchtbar zu machen. Diese Arbeit muß nur von jüdischen Händew gemacht werden, da sie von großer erzieherischer Bedeutung für die jüdischen Pioniere ist. Diese Arbeit ist ein gutes Mittel zur Alllimatisierung und zum l!eberm,ig zu landwirtscha; sicher Ar eit, Palästina verlangt jetzt die ganze Jn ei.igenz und alle Mittel, die wir aufbringen können. Der Aufbau Palästinas ist mit vielen Problemen verbunden, die aber alle lösbar sind. Das wichtigste, was jeder Zionist, besonders ein amerikanischer Zionist, jetzt für Palästina tun kann, ist: hinzugehen, dort zu leben und Mittel zu suchen, um sich selbst auf eigene Faust seinen Lebensunterhalt zu erwerben, ohne Unterstützung irgend welcher Organisaiion. Keine Organisation ist imstande, das Land aufzubauen, aber 10.000 Juden mit ausgearbciteten JndustrieplSnen, die bsreit find, ihr Geld in diesen Unternehmungen zu investieren und dafür zu sorgen, daß das Geld nicht verloren geht, werden Palästina aufbauen. Die bisherige zionistische Arbeit in Palästina hat nur die Araber bereichert. Juden haben nur wenig Land gekauft, haben aber viel zur Verteuerung der Landpreise beigetragen. In den letzten drei Jahren habe» die Zionisten in Palästina zirka zwei Millionen Dollar ausgegeben, und nichts ha; man dort geschaffen. Wenn, das Geld weingstens in jüdischen Händen geblieben wäre! Aber nur die Praber haben davon profitiert. Seht' viel müssen wir von den Araber» lernen, besonders was die Anpassung an das Land betrifft. Die Einwanderer bringen ihre Sitten aus Rußland und Polen mit sich, die für Palästina gar nicht passen. Sie essen z. B. viel Fleisch, obwohl das Klima ganz andere Speisen verlangt. Tiberias z. B. ist von keine Verhandlungen wegen eines Handels-, Fischen überschwemmt, aber die Juden interes vrrftages anknüpfen können Wenn man Br> sieren sich sehr >venig für den Fischfang. Antretet von Mustapha Kemal zuläßt. so kann man solche Rußlands logischermeise nicht ablehnen. Mustapha ist heute da und kann morstatt sich dem Lande anzupassen, wollen si» ihre Geivohnheiten beibehalten in der Meinung, dies seien jüdische, während es in Wirkgen schon verschwunden sein, während Rußland lichkeit nur russische oder polnische SitteH unter allen Umständen und immer d e stärkte sind. Die Juden haben nach Palästina nur Macht des asiatischen Kontinents bleibt. Es kann für sicher gelten, daß. w e im^ner Apfelsinen. Trauben, Oliven und Mandelr, gebracht. Gemüse aber müssen sie bei de» Arale.n kaufen. Bis jetzt war leine Möglichsopoiamien nicht In F.age fciirtml. v.*»..werden- * . r i *:;»» shr g i£ Untetnetyw % •“ i km1 ri vchinents °«r Nach W t4 keine M webt JU ts nur noch ' ri BUi ‘kV^ v M- -vstaM .(jubeit, M v loiaie Mch st beittazen Il>" F«st°.rie«:ta KrMsost»' Arbeit ">eitei Michttmim ss U dij®ei GriiM muttjen gtü' it m