Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 6 (21.1.1921)
- Date
- 1921-01-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/9610648-9611118-9610688--039-9610693- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. S c* lhajes w- ,. 'as enK!> e,^emc.;?«■ entrrms C1,cn fett, grm’W &£&£ ,,»-> z-a,°2 'j°d. geleitet. Z '-"mer wieder von 'ZüLge^L ^ationchuden mit ülüchtlingen ^treten ° lachen Einfluß J?.ratv hierauf in “CIle von der Pa- )vn Volkes, das aus cwacht ist, und ver. ilrben für den Krämgen Englands, hnlten, m jAscher ringen spaltenlanqe >er Tr. Chajes und Versammlung im ies verließ London >ends und traf in Ms ein. Er wurde bestehend aus Mr. , >en Rabbinern der i Vord des Dampfers j ) Tr. Chajes bm j :r Zeitung ein Ini m er England und : >ie dem Judentum;!ie Zeitung brachte Z t daß Tr. Chajes f in die Aktion zunGWchen Bevölß der lllram, E«- tßtcijen. tsverfahM gege» in dessen Fatrirnd am Sonntag stchomei-Tab atz» t, vcr aus drei crichtshos hat den Im Urteil beißt .ManiS KNJ nechtigt i|t, seine vollen betrieb zu Nr. 8 Vreitag ,Jüd'sches Volk-blatt" 21. Jänner i-site § reicher Felder. Wälder uns Gästen die S.adr Ihr Niedergang beginnt in den schweren inneren Kämpfen Ghanas denen die Ming-Dvnastie erlag. (1644). Die jüdische Presse in Kaiseng-su "ist dn'ch dauernde Ueberschwemmun Hotel-Gesellschaften. Der große Tou.i.enveriehr, der für die nächsten Jahre in Palästina zu erwarten ich wird den Mangel an entsprechenden Hotels fühlbar machen, so lange acht eingesehen gen arg beschädigt worden. Jch.e S:.n goge w-vc^f daß Palästina durch neue Hotels. B r lag früher dem Ufer naye und ist dur.y oie Lcsserung der Derkchrsverhältni f:, n bchon- Ueberschwemmungen allmählich zerstört worden. Damit hat auch dir Gemeind: ihren Zu- Dis reichen dere durch Motorverkehr für die FDnrsten anziehend gemacht werden muß. Es unterliegt keinen! Zweifel, das; von den Zehntausenden vrn Touristen, die alljährlich nach sind in trhina weit verbrettet: nuaj: tu Pimg, Aegypten kommen (für das Frühjahr 1921 und Tsisnstsin leben heute Mi g ieder dieser alwerden 60 00st Teuften erwaftetl e n gro ten jüdischen Kolonie. In Kaifeug-su sind nur die Aermsten zurückgeblieben, von ursprünglich 26 Sippen bestehen heute.nur noch sieben mit über tausend Seelen. Don asten her Teil nach Palästina kommen wird, da die Strecke Kairos-Jerusalem jech mit der Dahn in 16 StuOen zurückgelegt werden . . r kann. Stuf dreh n Verkehr nmß sich Pnlä- Tenkmälen dieser südisben Gemeinde sind n ch sthm nun vorbereiten. Eine jüoiscke Hotelmeh e e £teir mi ch-in ifche r I. schr st? e -, Kojellschaft sollte sobald wie möglich geg üü.- Hallen, deren Bearbeitung wir von rarem werden. deSer Br. Schindler erwarten dürfen. Kan; s „ besonders interessant ist die Persönii hke't des! ^cv»cher»ngswc,c». Oberhauptes der Kleinen Kolonie des Tschauj Seit vielen Jahren, so wird aus Jerudes Mannes, fein Blick für die Beziehungen der Völker untereinander und se n Verständnis für Kulturaufgaben. In einein höchst in.eres santen Briefe, den er Schindler mitgab. werdet sich Tschao an seine Glaubensgenosse!! ii gNer Welt mit der Bitte, die vereinsamte in bische Kolonie dadurch zu erhalten, daß inan ihnen Lehrer der Religion sende. ZglitilÄes. vamucl fü« seine Politik. •iluf eine Eingabe, die für Pa ä iaa eure arabische Negierung unter dem Schutze Englands wünscht, hat der Oberkommissär für Palästina, Sir Herbert Samuel geantwortet. Laß die Regierung Palästinas ist. e b shcc eingeschlagene Politik unentwegt beib hal en um oe. wobei die Rechte aller Einwohner gewährt bleiben, die heiligen Orte geschützt werden uns für die gesamte ökonomische Entwicklung Sorge getragen wird Frouenorgonisotio,-. 1. P. Z. In Pa'ä.ina ist eine t :ternat:o-' ttalc Frauenorgam'sat on in Bstdu g legr freu, der jüdische, muselmanische uns christlich: Frauen gemeinsam angehören sollen. Entschädigungen. 2. P. Z. — Für die Opfer der Osterunruhen wurden von der Enischädigungskomm.ssion weitere 1500 Pfund bewr.l'gt. Wirtschaftliches. Telephonistinnen. Dne palästinens sche P stverwAl'ung bat einen Anschlag veröf.entliht. wonach eine Anzahl von Telephonistinnen he.iöiigt wird. <Z. K.l Jüdische Legionäre. Die Mitglieder der Jüdischen Lcg'on. die nach Beendigung des Krieges demobilisiert wurden, haben sich zum Zwecke der Biserung ihrer Lage vereinigt. Die Regierung hat versprochen sie bei der Besetzung von stellen und bei der Ansiedlung zu bevorzugen. Auch die Jca hat ihnen ihre Hilfe zugesagt. Die Liercinigung will geschlossene Siedlungen von Legionären ermöglichen, st). K l Infolge der günstigen Sterbl'ch'cistev rhä'tnijie der Juden und ihrer Neig ni für ^Lebensversicherungen würde en: jauche Gesellschaft zweifellos Erfolg haben. Es werden wahr m schemlich technische Ein ände gegen d'e G ün düng einersolch n Gesellschaft ausschließlich für Palästina erhoben werden Tie Gefrllsckzaft könnte jedoch für den ganzen Orient bestimmt sein und würde auch n ^Aegypten und Syrien e'u Feld für ihre Tätigkeit finden Dr. Ruppin schlägt vor. daß « Amerika -ein Syndikat gebildet werde, welches mst amerikanischen Dersichen n rsgesellfchafien in Verbindung tre.cn und die F age einer Versicherungsgesellschaft für den Or'n studieren solle. Der Dorleil einer solchen Bersicherustgs gesellschfat unter jüdischen Auspizün .wiftoe nicht nur dar n besteh«!, daß eine große Menge von 2ud n in die Lage käme, sich ihrer zu bedienen, un ern vor allem würde dies bedeuten, daß die Verncherungsgrfellschaf selbst imstande wäre, ihre Präm'en in s'cheren palästinens scheu Hyp-thrken oder in A.l rjen der palästinensischen Neg'erung oder der Stadtverwalurngen < nj ulegen und so den jüdischen Interessen im allegememen rum groß größten Segen gereichen könnte. (Z. K.) Bnrnnatcrialien. Es heißt hierüber: Ts wurde f-hon vj! die Begründung von Fabriken für Zsmen.t Kalksteist)iegel, Asbest-Zementschiefer und L-tni- Ziegel propagiert. Es gibt jedoch in Paiö. stina noch anderes Baunrateriäk, das bisher entweder eingeführt oder ni Palästina in ganz primitiwer Weise erzeugt wurde, und es wäre sehr wüns henswrrt. di.'se Erzeugung aus eine bessere technische Grundlage zu stellen. Di: Fabr kat on von Hydra llischem Kalk, d'e Gewinnung von Nature ei.r «us Tteinbrüchen, die Er eugung vo - Eisen e gcnständen (Tür- und Fensters hlössern) , n . Dachröhren, von Pylolich für Fußböden ui x Industrielle Kreditbanken. Fast täglich gehen Anfragen von In dustrickreisen aus allen Weltteilen, besonders auS Osteuropa, ein. In vielen Fällen wollen die Leute ihre Maschinen von auswärts mitbringen. Meistens jedoch fragen sie an, ob es möglich ist, mit ihrein eigenen entwerteten Kapital und ausschließlich aus eigenen Mitteln Fabriken zu errichten, und wie hoch die .Kosten der Wirtschaftsführung in der ersten Zeit sein würden. Ta es von äußerster Wich tigkeit ist, diese industriellen Unternehmen mit ihren technischen Erfahrungen nach Palästina zu bringen, und da der nur geringe und kurzfristige Kredit, der bestenfalls von der Anglo Pälestine Co. zu erhalten iväre, für diese Zwecke unzureichend ist, so erscheint die Errichtung einer Jndustriebank, welche im stände sein müßte, die Nachfrage industrieller Unternehmungen nach langfristigen Krediten zu befriedigen, als zwingende Notwendigkeit. Es sollte zur Gründung einer solchen Bank, ivelche ivenigstens ein Kapital von 200.000 ägypt. Psd. besitzen müßte, geschrit ten werdcm. ZcntentpkaLtLn. Die Gesellschaft zur'Errichtung einer Kalksteinziegelfabrik hat in Tcl-Atvim (Jaffa) die Bcrsügung über ein Grundstück von 55 Dnnam erlangt. Beteiligt sind u. a. Boris Goldbcrg (London) und Ingenieur Seidener (Wien), der kürzlich in Jaffa eintraf, um mit dem Bau zu beginnen. Tie Fabrik wird sich voraussichtlich auch mir der Herstellung' von Asbest-Zer,icutplattcn befassen und sich auch an aud-eren ähitlicken Unternebn'.ungen beteiliaen. Ter TürrgeneittckbLdarf. Im vergangenen Monat, so schreibt die . . . .. ...... Palästina-Export-Firma Tr. N. Honig u. Co. sind erntge der dringendsten Rotwendigte t n.' in Berlin, erfolgte aus Palästina die erste Nur wenn eine solche Gesellschaft den Haupt- Bestellung voll Düngemitteln in Deutschland. t„, w »m -»v.- .' ' - Ter vorjährige Bedarf wurde zum größten Teil aus Aegypten oder vielmehr durch eine belgisch ägyptische Gesellschaft bezogen. Tiefe Gesellschaft hatte große Lagervorräte in Aegypten augehänft und bearbeitete nicht nur Aegypten, sondern auch Palästina und die ganze Küste deS ihKicheii Mittelmeeres ... teil des im Lande benö igten Bnum.-te irls in guter technischer Ausführung und zu vernttuftigeu Preisen crwugt, wird bi: Bauiudu-rie kn Palästina, welche geacnwä.tiz durch di' h-,- hen Preise gehemmt ist. eilten großen Aufschwung erfahren. Eine Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe machte, das notwendige Baumaterial herzu^ellm. würde in Pr'ästina schaft soll durch ihren Handel mit Tüngemitch e Tä mce. fhtVst. teilt einen riesigen Gewinn erzielt haben. Cs -ms Kavttal einer solchen Geiellicyast mußte pnd nun in Palästina Bestrebungen im Ganae JL'-- 0 bro 100.000 Pfund brftagm. um mit der belgischen Gesellschaft die Kon° «iurreuz attsznnehlnen. Man beZinm bereits sich für die nächste Arbeftsperiode mit Vorräten einzudecken. Zum Teil sind es spcMattve Einkäufe in Düngenntteln, die die Stimmung beherrschen. Solche spekulativen Einkäufe sind von der Hoffnung getragen, daß die bevorstehenden größeren Meliorationsarbeiten einen Bedarf a.n Düngemitteln Hervorrufen werden, insbesondere für den Feldbau. Die Vorräte in Düngemitteln für Pflanzungen und für den Weinbau sind zum acu aufgcbraucht, und man hofft auf neue Bestellungen im Laufe der nächsten Aconate. Wegen der sehr geringen Kulanz der deutschen Firmen wird cs den palästinensischen Kaufleuten sehr schwer gemacht, ihren Bedarf aus Deutschland zu beziehen. Wahrend die belgische Gesellschaft frei Magazin liefert, verlangen deutsche Firmen fast ausschließlich Vorausbezahlung und behalten sich Lieferungsinvgüchkeitcn vor. Dank ihrer größeren Kulanz vermag die belgische Gesellschaft ca. 30 Prozent höhere Preise zu erzielen, als sie von Deutschland offeriert werden. Wegen der hohen Beträge der Bestellungen vermögen deutsche Firmen vorläufig noch nicht dieselben Zahlungsbedingungen wie die belgische Gesellschaft zu gewähren. (Z. K.). Landwirtschaftliche Maschinen. Demnächst sollen moderne landwirtschaftliche Maschinen, sog. Frisiermaschinen (Erfindung hes Prof, von Mayenburg) in Palästina eintresfen, deren Preis sich pro Stück auf 125 äg. Pf. beläuft. I. P. Z. Eisenbahnbau. Laut „Haaretz" vom 23. Dez. tvird der Bau der Eisenbahn Petach-Titwah nach Rasel-Ain in einigen Wochen in Angriff genommen werden. Mit der Ausarbeitung der Pläne wurden zwei Ingenieure in Jerusalcin betraut. I. P- Z. Warenhaus. Zufaulmen mit der Anglo Pälestine und den Herren Pewsner und Kahn hat eine ägyptische Gesellschaft die .Konzession^ zur Errichtung eines Warenhauses in Haifa erworben. I. P. Z. KLfturslles. Schulstand. Der Bericht des E.z'chungsdeparten;snts oer Zionistischen Kommt sion zeigt, daß 11.841 Schüler in 111 hclräischen Schulen unterrihtei. werden, bei einer Gesamtzahl von 435 Klassen und 602 Lehrern, von denen 118 an mehr als einer Schule tätig und. Das zionistische Schul- 'yftem umfaßt 42 Kindergärten mit 2974 Kjn- *f8 Elementarschulen mit 6701 Kindern, j 2 Sckundäcschulcn mit 1262 Schülern. 6!... Handels:chp-'N r.vit 325 Eingeschriebenen. Dieser Bericht jp».iigaßt nicht das ausgedehnte Ahnidschulsystem. ebenso wenig die Abenooffen für Arbeiter, welche fast! in jeder Kolonie und landwirtsch ffLkchw! Gruppe best eher:. Tie Gesamtausgaben für die Aü-ccchterhgh tunq des Schulsystems betragen 102.130 Mund: es beträgt demnach dir jährlich: Aus- -nbe pro Kopf 9 Pfund. Dis ZronisnscheKonr- Mission bestreitet fast das gesam e Schu bringe3 die von den Eltern erhobenm Schulz.Idee betragen weniger als 8000 Pfund. Eine arabische Akademie in Jerusalem. „Im Anschluß an einen Vortrag, den der jüdifcho Gelehrte Prof. Jahuda aus Einladung des Bürgermeisters voll Jerusalenc oort m arabischer Sprache über di: ambische'Kultur in Spanien tor einer arabische i Z-chöcer- .'chait hielt, teilte OLerkommiifäc Sir Hrrbeft Samuel mit. daß d'e Errichtung etuet arabischen Bker-nn-e in Jerusalem beschiosie-r lei. Zcntralshitagogc. 2. P. Z. Am 20. Dezember fand eine Be atunq voll Nalbin?!.! und No'ubeln '» Fra,e der Schaffung einer großen Zentrao' nagr ge ln Jerusalenr statt. Der bezügl Vorschlag d:r Rabbiner wurde von Samuel mit großer G-' nugtung entgegs-ngenommen. Es wurde der einstimmige Beschluß gdsaßt. daß tre in Jerusalem zu erbauende Synagoge, als Zent nlsyncigogc für di: gesamte Judeuöe.t. ohne U iterschied der Gemein oe, geineiusam s:m soll rleber den eo. Ritus der Gebet: soll e'u: ans Rabbinern zusamm.ngefetzte Kaum ff on ba schließen. Die Regierung. Waad Leunn Waa) Hanrim und Waad Haie werden ei.:geiaden, je einen und die Rabbiner, drei Vertre.er in eine Komur.sjion zu wüh.en, die sich mit dieser itrage befassen soll. Samuel wird um Axpro- Iiierung dieser Komiiiission und 1tehenmhme des Ebrenvorsitzes angegangen. JrNin, Mitglied der Royal Astatic Society. Prüfung der Rechtsanwälte. Am 23. Dez. fanden die mündlichen Prüfungen für Rechtsanwälte ihr Ende. Unter den Examinatoren waren zwei Engländer, zwei Araber und zwei Juden. Zur Prüfung meldeten sich' 10 Araber und 11 Juden u. zw. Auster, DunkeWum, Weinschal, Waschtk, seeger, Mani, Margolin, Awdi, Pen, Färbstein, Schmetterling. Acht Inden wurden hebräisch, einer englisch und zwei arabisch geprüft. Die Kandidaten feierten dann im Hau?e Ussischkins im Verein mit den jüd. Richtern und Advokaten das Ereignis, daß staatliche Prüfungen zum erstenmal in hebräischer Sprache abgehalten wurden. I. P. Z- Inspizierung. Der Leiter der Erziehungsabteilmtg, Bauinann, erklärte sich bei einer Inspizierung des Jaffaer Gymnasiums mit dem Erfolg des Unterrichts sehr zufrieden. I. P. Z. I!e fSßfie&!m?g, Tie Entwicklung von Balfouria. Unter dem Namen „Zionist Epmmenwealth" wurde vor einigen Jahren h Amerika Sine Gesellschaft gegründet, an deren Spitze die Herren Judge Mack, Louis Lipsky. Jakol, de Haas, M. Scheinkin u. a. m. stehen, uurdie den Zweck hat. ihren Mitgftedern die Möo^ l'.chkcit zu geben, für sich oder ihre Verwandten in Palästina eine Besitzung vorzubere t m. die sie dann beziehen lönneu. Jedes Mi g ie: zahlt 10 Toll. Crn rittsgek) und i l vrrpsii : et, mindestens einen Bovenantstl zu kauf n ver 250 Doll. Zahlbar in 25 Raten, kostet. Nack 6 Jahren erhält das Mitglied eine t Kails schein über seinen Anteil, den er da n b -ieh:n kann. Ist der Aktionär verh'ndert. fei .en An teil in Besitz zu nehmen, so perwal ec ihn die Gesellschaft weitere 4 Jahre. Nach A. lauf oieser Zeit kann der Anteil einem Bwwandren überftagen werden, oder die Geselffchnf überninünt ihn zu 99 Prozent des Tage'prnscs. Tie Gesellschaft zählt jetzt 3270 M tglieder. die ein Kapital von 2 Diillionen DT.ar eingezahlt haben. Die erste Kolonie nach bem * ine. ..Balfourm tz wurde von di:'er Geftll schaft gegr-mdet oie j-tzt >.!n Areal von 8900 Dn'-mm bät. Balsonria ist dir erste Kolonie Palästinas, in der moderne Maschi wn in großem Maße verwendet werden. Bis jetzt wurden in Batfouria 20.000 Pi und inve .i rt Die .sie Sr*-' --gab .inen Ertrag von 0020 Ps. Zunächst werden n3000 Dunam learb riet: im nächsterr Jahr: werde» es 6002 D-imrrm- >cin. Vertreter der Balfouria halten sich gegenwärtig m Palästina zwecks Bode-ckauf auf Neue Mitglieder werden angeworben. Die Vergrößerung Pelach Tikwah. iI. C. B.) Die Regierung übergab der :rolvnie Petach Tikwah 3000 Dunam sumpfigen Boden für die Dauer von 50 Jahren. Die Jrrigationswerle werden von elektrischer Kraft betrieben werden, die die Andja-Gewäfser liefern werden. , . d. ß-, Jeltin wurde als Mitglied ch:r bntim;en Gejellschafi Royal A i. t c S cr: y nnzgenommeik. 2:Hiu und Raffacl fub lau "Haaretz" di: einzigen jüd. Miigiieder erwähnter lLfteljsamt' Eine Erklärung des Prof. Weizmann. Das Sekretariat des niederländischen Misrachi in Amsterdam teilt mit: Montag, den 3. Jänner d. I. hatten einige Herren des holländischen Misrachi ciae Unterredung mit Prof. Weizmann, an welcher dir Herren Oterrabbinner A. Ascher (Groningen). H. Ascher. L. de Beer, I. H. Davids und Tr. £>. Finkhof teilnahmen. Bei dieser Gelegenheit wurde vom Misrachi hingewiesen auf den Umstand, vaz unter dem neuen Jsi'chub vielfach Ding: bestehen, welche mit den Forderungen v jüdischen Tradition im Wiedorspruch stehen. Der MP rachi fordere von der zionistischen Leitung, welche die Verhältnisse wohl nicht geschaffen hat, die aber imstande wäre, darauf Einflug zu nehmen, daß sie alles mögliche tun möge, um in dieser Beziehung eine Verbesserung herbeizusühren. Pros. Weizmann erklärte hierauf, oaß er die Forderungen des Misrachi voMommen nntcrschrerbc, daß er auf dem Standpunkte stehe, daß die Gelder, welche voin jüdischen Volk: aufgebracht werden, nicht verwendet werden dürfen für Zwecke, welche mit der Tradition im Widerspruch firtö und daß er bei seinenr bevorstehenden Besuch in Palädabei seinen Einfluß cinsetzen werde um die stina die Angelegenheit untersuchen werde uns Mißstände abzustellen. Der Prä'ident der Z'omst iscken Organisation ermächtigte den Misrachi diese Erklärung zu veröffentlichen. Hiezu wird uns von maßgebender Stell« geschrieben: Die Erklärung des Prof.Wc-zmann, die vielleicht die erste ihrer Art ist die seit dent Bestände der Zionistischen Ornanisation ist, wird in den Kreisen des religiösen Judentunis gewiß beruhigend wirken nach den vielen aus verschiedenen Quellen -ainmenpey, jedoch darin Mereinstimmendr»