Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 4 (14.1.1921)
- Date
- 1921-01-14
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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**4 * ftulötji * “I13 nach. Kl Soittw t? Kultusve». Ke Stirn* 5? °u? di- ^«nfdie Zabreh a. O ^i> Ttim»?ähr.^ 'Men aus jU W 12 öftm, und auf m5tt, auf die 287 8^,, 'b Summen, “tot und Za° Stimmen entasche Liste 81 m und Oder, zionistische Liste riowitzer Liste 2 Angestetttendie tschechische abgegebenen Stimjüdisch-demokratische '' Witkomtzer Liste 30, aus die Ar. 31 Summe» 2 Stimmen, den 3078 ab. jüdisch-dcmotra« die zionistische rbeiter- und Anaus die Witko« ' die tschechische hruschauer Liste rsurter Liste isi Mandate aus die der Weise, daß ste 81 Mandats er Arbeiter- und tkomtzrr Liste 6, Hruschauer Liste 1 Mandat zug> sche Liste«« mit dtt Liste, die zionisti. gekoppelt. SCt. 1 Frertag ..Jüdisches SMfsWatt* t'4. Jänner Seite 5 e neue Jüdisch« ufatem gemeldet Mastina begonnen, herheitstruppe w,s> Vorrat. Der Jordan f hrt nach den?e ech un een des Oberleutnants Koppe jährlich 3J Aa.i liarden Kubikmeter Wasser zum Toten Meer Die einzelnen Siedlungen im Tal decken ihren Wasserbedarf meist aus starben Quellen oder Grundwasferstellru der zum Graben strömenden Wadis, sie sind von ansehnlichen Gärten bewässerten Landes umgeben. Da dis Schichten, die den Graben anfüllen, aus diluvialen Mergeln und Konglomeraten bestehen, si rd i i ihnen auch ergiebige Wasserhorizonte zu erwarten, die vielleicht nördlich des Toten Meeres so viel Spannung besitzen. daß sie sreiauslaufendes, artesisches Wasser liefern können. Eingehende Untersuchungen von Koppe haben festge stellt, bah der Spiegel des Toten Meeres seit hundert Jahren etwa zehn Meter gestiegen ist, er errechnet einen Ueberschuß an Jordanwasser von rund vier Millionen Knbllmller jährlich. Wenn man dieses Plus durch an geeigneten Plätzen angelegte Stauwehre und orozePumPmerke weiter südlich gelegenen Böten zufüh.t, so erhält man bei zwei Meter Ueberstauung 2000 Quadratkilometer berreselungssähiges Gelände. An Wasser fehlt es demnach nicht fraglicher erscheint schon, ob sich so viel geignetes, in günstiger Höhenlage gelegenes Land finden läßt; das können nur eingehende Untersuchungen. äuf genaue Aufnahmen gestützt, festlegen. Ich möchte annehmen, daß sich südlich des Sees Eenezareth östlich Befan und nördl'ch. des Toten Meeres solche Areale finden lassen. Ms Kulturpflanze kommt vorzugsre se Baumwolle in Betracht, daneben gedeihen alle subtropischen und trop scheu Gewächse. so weit sie trockenes Klima ertragen, wie die üppigen Eärten einzelner Oasen zeigen. Zum Anbau von .Frühgemüse würde sich das Bewässerungsland gleichfalls vorzüglich eignen. Da das Land größtenteils der Kcone gehört, werden sich auch bezüglich des Land rwerls einem grosizüe.igen Bewässerung sunt, rnehmen keine unübe.windi chen Schwierigkei en entgegensle len " Die Geschäftslage. —%£ie deutschpalästinensischen Handelsbeziehungen. „Tie Geschäftslage in Palästina"- so schreibt die Palästinaexportgesellschaft Dr. N. Honig & Co. in Berlin, starrd im Dezember noch unter der Einwirkung der allgemeinen Absatzkrise, die die Unternehmungslust lähmte. ■ Die Nachrichten von Konkursen großer ägyptischer Häuser, trug zur Verschärfung dieser Stimmung bei. Im Gegensatz zu Aegypten, wo die Krise eine außerordentlich starke Form annimntt, haben jedoch einige Branchen in Palästina mehr und mehr eine Belebung erfahren. So geht' besonders der Markt in Baumaterialien einer Neubelebung entgegen. Bevorstehende öffentliche und private Bauten, im Zusammenhang mit der Steigerung der Mischen Einwanderung und Besiedlung, veranlassen die dortigen Unternehmer, sich mit Baumaterialien, wie Zement, Eisen, Baubeschlägen, Glas, Holz usw. rechtzeitig einzudecken. Auch der Anteil Deutschlands an dem Export der genannten Waren wird zusehends lebhafter. In diesem Monat erfolgte die seit Kriegsausbruch erste Zementbestellung in Deutschland. Nebenher wurden Eisenträger und Drahtstifte in Deutschland bestellt. Im - Vergleich zu dem G.esamtimport in Baumaterialien waren die Bezüge aus Deutschland jedoch verhältnismäßig, gering. Mit Hilfe kulanter Zahlungsbedingungen gelingt es den ausländischen Häusern, den Markt zu beherrschen, obgleich ihre Preise etwas höher waren, Als deutsche Firmen offeriert hatten. Infolge der stetig fallenden Preise auf dem internationalen Baumaterialienmarkt beschränken sich die Einkäufer natürlich auf den notwendigsten Bedarf. Von anderen Artikeln, die Deutschland im Dezember nach Palästina exportiert hat, sind zu nennen: Papierwaren, Eisen- und Wirkwaren. Zumeist wären es . palästinensische Kaufleute, die zu Einkaufszwecken persönlich nach Deutschland kamen. Eine wirkliche Neubelebung des Geschäfts verspricht man sich Zn Palästina erst im Frühling kommenden Jahres, nachdem die Anleihe »ntergebracht sein und das jüdische Siedlungswerk im Lande seinen Anfang genommen haben wird. (Z. K.) Palästina-Trust in New York. 2n New f)or! rpurde die American Promoting and Finance Company (100. Fisth Avenue) unter Leitung des Herrn Gregory D. Stolberg gegründet. Die Gesellschaft beabsichtigt, sich an Jndustrieunternehmungen für Palästina, sowohl an bestehenden wie an neu pr gründenden, zu beteiligen. <Z. Kll Palästina-Reisen. Im Frühjahr wird die Palästina-Resse- »nd Transport-Gesellschaft (Maamrim) \n Wien I. Bauernmarkt 29, verschiedene Nellen "ach Palästina im kleineren und g ollere > Krekfe organisieren. Interessenten erfahren Näheres bei der Gesellschaft. Dir Reisen tollen w eingerichtet werden, daß di' Teilnehmer zu Messkch kn Palästina sein werden. (Z. K.) Gartenstadt-Bewegung. Der Vh'lanthrop Ladcorn.s, der einen eige nen Plan für eine Gartenstadt in Palästina und für ein großes Krankenhaus in Jerusalem ausgearbe'tet hat, überwies laut „Haare," (Jerusalem) der Zionistischen Organisation als Anzahlung 30.000 Pfund. (Z. K) Die wirtschaftliche Bedeutung Palästinas. „The Near Eaß", London, schreibt: „Palästina muß als Stapelplatz für die große Einfuhr nach Transjordanien und dem Hauran betrachtet werden, wo ausgedehnte Kornfelder (hauptsächlich Weizen und Gerste) den Reichtum eines Gebietes von der Größe Frankreichs bilden. ... Für die Einfuhr kommen hauptsächlich in Betracht Großbritannien, Aegypten und Frankreich, während Großbritannien und Aegypten die Hauptmasse der Ausfuhrwaren aufnehmen.., Baumwollgewebe stehen auf der Einfuhrliste obenan; es folgen Zucker, Reis und Petroleum. Die Ausfuhr beschränkt sich hauptsächlich auf Apfelsinen, Seife und Wein; cpstere werden nach Großbritannien und Aegypten ausgesührt. Britische Fabrikanten haben jetzt eine großartige Gelegenheit, ihren Handel in Palästina auszudehnen. Das Land zeigt ein unvergleichliches Gedeihen, und das Gebiet jensöits des Jordans ist bekanntlich infolge der ausgiebigen Verwendung unserer arabischen Verbündete im Kriege unter der militärischen Oberleitung Großbritanniens reichlich mit Gold versehen. Es herrscht großer Mangel an Baumaterial, wofür der Einfuhrzoll von elf Prozent des Wertes auf drei Prozent herabgesetzt worden ist. Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sowie chemische Düngemittel werden in großen Mengen verlangt und können zollfrei eingeführt werden, ebenfalls eiserne Bettstellen,. Töpfergeschirr, Msemvaren, Bekleidung, Holz, Möbel und Heizmaterial jeder Art. Es ist auch guter Absatz vorhanden für gesalzene Fische, Konserven und Kartoffeln. Vor dem Kriege wurden gesalzene Fische aus Cornwalt für die Fastenzeit nach Italien ausgeftthrt, und es ist nicht unwahrscheinlich (obwohl zuverlässige Angaben darüber fehlen), daß der Ueberschuß verspätet und halb verdorben nach Palästina gelangt ist, um zur Fastenzeit an russische Pilger verkauft zu werden. ■fattfetbitu. Die „tzaüoneh" (Anglo Palestine-Bau- Company) nimmt nunmehr in Palästina den Häuserbau auf. Sie wird in der ersten Bauperiode nur Cottages (Häuser, bestehend aus 3—4 Zimmern und Baderaum), sowie Arbeiterwohnungen errichten. Bon den im Bauplan zunächst vorgesehenen 600 Häusern sollen schon in den nächsten Wochen 100 Häuser gebaut werden. Gleichzeitig nimmt die Palästinensische Steinbruch-Gesellschaft mit einem Kapital von 20.000 Pfd. ihre Tätigkeit in Palästina auf. Schiffahrtsfragen. Auf der letzten Sitzung der Jerusalemer Handelskammer wurde mitgeteilt, daß die Regierung bei Untersuchund der großen Teuerung der notwendigen Lebensmittel festgestellt habe, daß die Teuerung keineswegs ihren Grund in Preistreiberei habe. Nach längerer Diskussion über die Frage der hohen Transportkosten wurde beschlossen, auf die englischen Schifffahrtsgesellfchasten einzuwirken, mit ihren Frachtpreise,: herunterzugehen, umsomehr, als die Schiffe der ehemals feindlichen Länder bereits begonnen hätten, mit den englischen Gesellschaften in Konkurrenz zu treten. Die Tatsache, daß die Frachtraten von Alexandrien nach Jaffa doppelt so hoch sind als die von London nach Alexandrien, beweise zur Genüge, wie nötig die Errichtung eines direkten Schifssdienstes zwischen England und Palästina sei. Es wurde beschlossen, alle diesbezüglichen Informationen zu sammeln, um mit der Regierung erwähnte Fragen behandeln zu können. — Die „Unrbria" landete 550 Immigranten aus Konstantinopel, darunter zahlreiche Arbeiter aus Bulgarien und Rmnänien. — Am 16. Dezember landete ein Dampfer aus Triest im Hassen Jaffas 200 Immigranten. — In Daganiah wurde eine neue Arbeitergenossenschaft (Kwugah), Daganiah Jll, errichtet, t*t 600 Dunam zur Bearbeitung zugewiesen wurden. Kulturelles. Hebräisch im protestantischen Gottesdienst Am 9. Dezember (Eres Chanukkah), dem dritten Jahrestag der Eroberung Jerusalems durch die britische Armee, wurde in der großen englischen K'rche St. Georges athedral in Jerusalem in Anwesenheit des Oberkommissärs ein Gottesdienst abgehalten, der auf Wunsch des OÄerkommi fürs in hebrässcher, arabischer und englischer Sprache stattfand. (9. K.) ' Protestantisches Gebet für die Rückkehr der Inden. Die prytestantische Beoölke ung von Haifa hot folgendes Gebet ein geführt, weMes kn Hold, Musik von Karl Zeller neu einstudiert H» Spielleiter Hugo Steinherr lN.S-eiu. *».. ftn den Hauptrollen sind llsscbästüjt sie Tamai' An-ny Mann. Rellp Oebm. Mtzn Schneider; w Herren: Richard Hold. Georg voller. E-ugen mann. Paul Niels u>«> Hugo otemherr. Musik'Ussch' Leitung: Kapellmeister Eugen Donath. Sonntag den l'i.. Jänner, 3 Uhr nachmittapS wird die Operette .,5er O b e r st c i g e^zumerstemnale wiederholt iNutzer Dauer- und Swmnchtz)- Abends Mb 8 itbr Mcmcst die Operette ^Der Obersteiger" drillen Anssuhrunq nutzer Dauer- und Stam':- einer der protestantischen Kirchen Haifis gebetet wirs: „Gib den Juden Kraft, o Herr, daß sie endlich in ihr Land zurückkehren. Mögen wir das Neuerstehen Paästinas esschau«, und oü Rücilestr seines Dolles in die Heimat!" i"- K») Durncrschafl. Herbert Samuel beabsichtigt ei allgemeine Turn.rorganisafion zu grnnd.» die v«r ganze palästmensssche Jugend ohne Ilnterschied der Rasse und Konfession umfassen soll. Er wandte sich in dieser Angelegenheit an du, verschiedenen Tunwerellugungen, die chm Be richt über d'e Möglichkeit u. Wünschbarkefi einer solchen Organ'sativn zukommen lassen sollen. Bo« dxr Lehrerschaft. <J. C. B.) Der Rat der hebräischen Leh- - rer Palästinas hat in seiner letzten Sitzung ' beschlossen, die Zionistische Organssatim auszufordern, das Erziehungswesen in Palästina Ea«?er S<md zu lassen In einer t^sbebei den Mirreilunge»' über die „Jüdische 3u<gtd> ^faßten Relolutwn w,rs darauf ftnge J HölMpunsi erreichte. Die Beranwiesen. daß d:e Erziehung m Palatina ern --- -- - -- Leipnik. Die jüd. atäd. Ferialverbindung „Massadah" veranstaltete am 8. d. M.- einen Vortragsabend, bei dem Herr Professor Doktor Engel, Mitglied des jüd. Nationalrates in Prag, über das Thema: „Jüdische Weltanschauung und jüdische Potirit" sprach. Den geistvoller, Ausführungen des -uednecs folgte» die Anivesenden usit lebhaften, Interesse, welwiesen . , tegrierender Teil'der llonist schen Organssat' m ist. Der Vorschlag einen Lehrerstreik als Mit tc! zur Durchsetzung der Forderungen der Lchj rerschoft wurde vom Rat abgelehnt. i Grippe. I. P. Z. Da sich in letzter Zeit disGrrpps in besorgniserregender Wesse in Jeru-a'em wer» breitet, hat die Leitung der Ha dass a ein 9iund schreiben erlassen, in dem die notwend'gen Dorsichtsmaßregeln zur allgemeinen Kenntnis gebracht werden. Die Krankheit nimmt einen milden Verlauf und bis jetzt sind nur wenige Sterbefälle zu verzeichnen. Gesnndheitsstation geschlossen. I. P. Z. Infolge Rückzuges der Subvention seitens des Jyrnt wurde die unter Leitung von Dr. Goldberg stehende jüdische Geftrndheitsstation geschlossen. Apothekerorganisation. I. P. Z. Am 29. Noveniber fand in Jernsalem die Jahresversammlung der internationalen Apothekerorganisation statt. Aus beit Gemeinden MSHr.'Lstrau. Die regstmätzige« Vorträge in, Berein A h avath-Thora werde» wieder jeden Samstag von 3 bis 4 Uhr nachm, obgehalte.n, und zwar trägt Herr Rabbiner Dr. Spira SchuIHan-Aruch vor. Gäste willkommen. Erster Ilorirag Samstag, den 23. Oktober. Biblisthekflunden in der jüdischen Zentra lbibliothek finden jeden Dienstag von i/26—i/s_7 Uhr«gbds. im Beth-HamidrasH-Zim - mer der Jürffchen Volksschule statt. Das Publikum wird ein geladen, die .Bibliothek eifrig zu benützen. * Der hebräische Sprachverein „Hehrnch" in Mähr.-Ostvau veranstaltet am 15. Jänner 1921 in den Lokalitäten des Hotel National «ine große Akademie mit anschließendem Tanze. Ein rühriges Komitee ist bereits mit den Vorbereitungen beschäftigt und es kann heute schon gesagt werden, daß dies« Veranstaltung für Alt und Jung, für Liebhaber emster und heiterer Miene bestimmt ist und jeder mit dem Gebotenen zuftieden sein wird. Jedem einzelnen Besucher dieser Akademie wird Fntereflantes geboten. Das nähere Programm wild noch bekannt gegeben werden. Alle jüdischen Vereine und Korporationen werden ersucht, didsen Tag ftei zu halten. * i. * Wie wiederholt mitgeteilt wurde, veranstaltet der hebräische Sprachverein .Lbhriah" am 15. Jänner, um 8 Uhr abends in allen Lokalitäten des Hotel „National" in Mähr.- Ostrau eine große Slkademie mit anschließendem Tanz, für welche sich bereits das größte Interesse kund gibt. Aus dem reichhaltigen Programm erwähnen wir nur unter anderem die Liedervorträge des Herrn Kantor Behr aus Jägerndorf, einem Meister im Vortrage von ostjüdischen Liedern,, ivelche in Mähr.- Ostrau noch selten gehört wurden. Bekannte Ostrauer Damen und Herren haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt. Die Tanzmusik besorgt Uz bestbekannte Kapelle Dauber. E/ ist dringend geboten sich rechtzeitig Karten zu besorgen. Der Kartenvorverkauf hat heute bei der Firma Engel & Ornstein, Papier en gros, Mähr.-Ostrau, Jirasekplatz, begonnen. Besondere. Einladungen ergehen nicht. A«S btt rhraterkanzlel. « . H«ute Donnerstag, den 14. Jänner gelangt in Folge 4, btwun, Lehars Mcisicropsrette . X i e 610 0 3 u r' *,r 15- Auffühwng. Frsitag. den 14. Jämier findet die Wiederholung .Mß«n Beifall aufgsnommonen Sckau- ^olFs. von Georg Hermann Samstag, den 15. Jänner, 3 Ubr nachmittags .Kabale und Liebe'. — 8 Uhr geht zum ersten Mal« die Ope- ^>«r Obersteiger' »cm M. West m,ö «. UaUcttn dankt dem Referenten nochmals auf diesem Wege für seine Zuvorkommenheit. PovaLska Bystrica. Sonntag, den 0. Jänner veranstaltete der hiesige Verein „Ahavath Zion" einen Vortragsabend, bei dem als Gast Dr. Gustav Kohn (M.-Oftrau) über das Thema: „Die heutige Lage im Zionismus" sprach. Die Versammlung war außerordentlich gut besucht, .Herr Martin Szekeres erössnete mit In« tonieruttg der „Hatikwah", worauf dex Obmann des Vereines Herr Dr. Samuel Szabs die Anivesenden begrüßte und dem Referenten das Wort erteilte, der in seiner Rede namentlich m,f die Bedeutung des Keren Hajessod hinwies und die Versammelten aufsorderte, den große» Wert dieses Fonds zu tx» fassen und überzeugt zu sein, daß Palästina nur dann ausgebaut werden könne, wenn tatsächlich alle Juden die große Pflichl, hie ihrer harret, erfüllen. - .— 6 --- Ler nahe Orient Tod des Bagdader Qberrabbiners. lJ. £ B.) Im Alter von 55 Jahren sst in Bagdad der Oberrahbiner der jüdischen Gemeinde. Rabb: Jakob Ben Joseph' ii hassn" verstorben. Genannter war einer der grölltei, rabbinischen Autoriiäten und spielte im Leben der mesopotamischen Judenlchaft eine lwdeutende Rolle. / Vom Zionismus Tagung der englischen Poale Zion. Am 26. Tezentber 1920;and in Manchester die 15. Jubiläumskonferenz der englischen Poale-Zion statt, die aus allen Teilen des Landes stark besucht war, auch von den jüdischen Geiverkschaften. Teu Vorsitz führte B. Locker. Ansprachen hielten Kaplansfi, Beu- Gurion u .a. Kaplanski betonte die Notwendigkeit, der Nationalisierung des Bodens und de? sozialistischen Anfbaus Palästinas. Am Abend fand, eine öffentliche Versammlung statt, bei tvelcher mehrere pvale-zionisttsche Redner sprachen. Große Ovationen wurden dem Vorsitzenden der Exekutive der englischen Labonr- . Party, Alexander Cameron, bereitet, welcher eine hkrzliche Ansvrache hielt, in der er die. jüdisch-nationalen Bestrebungen und die voal'ezionistische Politik der vollen Unterstützung den Labonr-Party versicherte. Er verglich die Lagder Inden mit der Lage der Iren und sprac! die lleberzengung aus, daß beid^nnterdrücktw NationM. chre Freiheit schließlich bekomme' 'Nüssen. In der Montigssitznng ergriff dc- . Wort der Delegierte des Rates der Jndepe: - dant Labour-Party, Mr. James Hudson, m; cher seine Uebereinstimmrmg mit den Zille -. der Poale-Zion aussprach. Als Delegierter H, bevorstehenden internationalen Kongresses i- Wien, habe er den Auftrag, zu erklären, daß dre Jndcpcndant Labour-Party' ihre volle Un.. terstützung den jüdischen Forderungen gewähre:, werde. Die Juden können ihren Anteil z,- rnternationalen Freiheit und Brüderlichkll > foTaucjc )tc; nicht ehren efcjc besitzen, welcber zweifellos auf soz'iä list,'schon Prin-ipien aufgebank sein muß. Du. Egon Michael Zweig. - .. Tr- Zweig, einer der ältesten zionistr ,a)en Arbeiter Wiens und Mitarbeiter Theod Herzls, verläßt, das bislier von ihm geleitet - ' Palatturaamt in Wien, um in das Hauptbür des iu di scheu Nationalsonds im Haag zu über s edeln Alle Z.onisten der ehemaligen wetz osterrerchychen Landsmannschaft werden di> - sem unermüdlichen und erfolgreichen Mann--, der chbrrgens unser engerer Landsmanü!- (er stammt aus Ol,nütz), ein dankbares Andenken bewahren.