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Jüdisches Volksblatt · 1921-01-14 · 4 (14.1.1921) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
4 (14.1.1921)
Date
1921-01-14
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Freitag »Jüdisches S?cTtsfcT<rtt 14. Järme» «r. 4 Der Zionismus hat in Griechenland außer ordenthche Forts ritt? gemacht. Man darf l>ey2uvten, daß ein sehr erheblicher Teil der gr:ech.schen Juden, insbesondere der von SalcnT-, sich der national-jüdischen Bewegung ange'cklossen ba^ zung nach einem von Lt. Baker erstatteten Bericht beschlossen, dre einhalb Millionen Dollar für unmittelbare Hilie an die K iegs- und Pogromopfer flüssig zu machen. Diese Summe muh erst aufgebra ht wer en. Von den zu ver- ' teilenden dreieinhalb Millionen Dollar entill.ner.ia fallen aut Rußland eine Mikron Polen rait neuen Älntiren,itiL«.,.^ 690.000. Oesterreich 200 000, Ungarn l &T t _ 200,000, Patina 430 000. Tscheäo- Tekamällan *•„?" von der „And.- slowakei 100.000. Litauen To/0), RllttlTZ "?-9nm0?r“nft?!tete" Meetmg mänie'n 195.000 und Lettland 100.000 Dollar sprach der gewesene Pra ident der Vere.nigtcn .. ... t ' Staaten Taft über die antiiem t.sure Pro- *lc amerikanischen Geistlichen gegen den vaganda in Amerika und verrrtll.le in schar- ,. Antisemitrsmus. fen Worten die berüchtigte Bros büre „Pro- D.) Der Pa tor der Newyo ker tokolle der Wesien von Zion", die er mit Eemerndekirche Dr. Holmesnit iy ein r P e den bekannten Geschichten Münchhausens verdigt in scharfen Worten gegen die ant s msii.che glich. Besonders scharf 'rat Taft gc-cn den Campagne des berüch igten Autokö chgs Henry Führer der antifemit s ei P.wpag ndr Se-rq ^^d und d'e Anstrengungen der P e-chytar^a Ford auf. der den dish.r in Amell a unbemer 3ur Belehrung der Juden au'g:tre en. kannten Rassenhaß schürt. j®* c,e5 auf die Entrüstung al:t Ch.iiten I über diese Kruziade gegen die Juden und ^‘ i sagte, dies sei eine Verletzung der Prinz pien (3. R.) ffwe Tatsache, weiche d e schärf ll der christlichen Brüde-Iihke t und ein Ver.at Allfmcrksamiert der jüdischen Weit erj ordert. an dem wahren Amerikanismus. « das Umfichgre fen des Antisemitismus in „ Wenigen Ländern, d e tisher von ihm am?- «Schechtcrs. wenigsten versucht schienen, und die sich am _^ ~ ^tc Freunde des .m Jahre Gastwirt. Witkowitz, Witkowitz, 1915 verstorbenen jüd schon Geiehrten, P os Salomon Schechter, Haren beschi ssen, seine -Schriften unter dem Titel: „Schechters Studien" in vier Bänden herauszugrben. um auf diese Weise das Andenken des berühm en Gelehrten zu-ehren. besonnensten und oorurtei.sf e esle.i mit dem jüdischen Problem befaßten, kn den Lände.n des Angelfachsentums. In England wie in Nordamerika ist in letzter Zeit eine bedenklich« Steigerung des antisemitischen G r tes sestzustellen. England darf sich bereits rühmen. in der „Mor.nng Post" eine große Konferenz der jüdifckcn Farmer Tageszeitung zu besitzen, zu deren politischen in Amerika, Grundtendenzen der Anthem'1 smus gehört. (Jüd. Kor. Bur.) Unter dem Vorsitz In Ameriia ist ein besonders bemerkenswertes Mr. Louis Marschalls wurde die zwölfte Faktum die ant'semitschr Agi a isn des be-- Jahreskonferenz der Föderation der jüdischen kannten Automobilfabri änten Ford. der be- Farmer in Amerika eröffnet. Ter Vorsitzende gönnen hat, se'ne ü raus g o > Mi tcl in! wies in seiner Eröffnungsrede daraus hin, das; den Dienst der ant' i niftf^en Propaganda man aus der Tatsache, daß Tausende von Ju zu stellen. Her: Ford der als Geschäftsmann den in den engen Stadtgäßchen zusammenge- und Fatri o gan sato z esell s Au. errkdent-I pfercht leben, auf die Abneigung der Juden liches geleistet hat. und der gerade dadurch gegen die Landwirtschaft nicht schließen darf. auf den amerikanischen Durchschnittsbürger be sonders stark wirkt, batte von jeher das Gefchiä. durch das Aufg.e fen von Modeströmungen seinen' Namen populär zu halte». In, Är.ege war es her Pazifismus. Das Fordsthe „Friedensschifs" umgab den Namen dieses Mannes .,rit einer Gloriole, die feinem Charakter sicherlich nicht gebührt. Theodor Roose- «lt hat bereits damals ihn gut durchsihaur »Henry Ford ist", so schrieb er. „wie Barimm, ein großer Reklameheld. Ich will nicht —gerade sagen, daß sein F.iedensschksf ein reiner Reklamerummel war. Ich will sogar annehmen, daß diese Reise ernst gemeint war. Aber ich glaube, daß mit seiner Ph lantrop e kmnner ein gut Teil Geschäft verbunden ist. Ford hat große Fähigkeiten, gute und bi l ge Auto- LL &*«&£* E- LL^i Kultuswahl in MSHr..Sstmn. ÄäftTÜS A'«I. rikanrsmus versteht er nichts. Er ist absolut unwissend, aber da er so erfolgreich i n Automodilwesen gearbeitet hat, glauben viele Menschen, die ebenso unwissend sind wie er, er verstehe alles, und gestatten ihm Einfluß auf ■ solche Tinge, von denen er nichts versteh"." Nach dem Pazifismus ist es der Anti Ties sei eine Folge des Galuth. Marschall appellierte an die amerikanische Judeuschast, eine große Armee von landwirtschaftlichen Arbeitern zu schaffen. Nach einem der Konferenz unterbreiteten Bericht betröge das Vermögen der jüdischen 10.000 Farmer Amerikas über 15 Millionen Dollar in Jnmobilien und mehr als 10 Millionen Dollar in Inventar. Gegen die Eiuwaudereungsspcrre. Sowohl in Regierungsals auch in Kongreßkreisen machte sich eine scharfe Opposition gegen die Beschränkung der Nnwanderung geltend. Es werden Versuche unternommen, wenigstens die Zulassung von Landarbeitern, an denen großer Mangä herrscht, zu erwirken. Zahl 42. M.-Ostrau, 10. Jänner 1921. Kundmachung. Bonr Stadtvorstande der israel. Kultusgenieinde Mähr.-Ostrau wird nachstehend das femitismus, dcr Henry Fords Namen neu^^ebnis der am 9. Jänner 1921 stattgefun. popularisieren soll. Ford weiß, daß das^ - ■ -- - - weitere Zuströmen jüd scher Einwanderer eine schlechte Stimmung gegen die Juden macht, zumal in der augenblicklichen Zeit der schweren Anse und Deprcs:on, die Amerika durchbebt. In seiner Zeitung „Daabom Independent" und in dcr Zeitschrift „Ford International Weellr," läßt er eine sftupc'lloie Propaganda IM en, di; eine fata e A.-hnlch^ keit mit den Argumenten der antisemitischen Presse Deutschlands und Polens aufweist. Das Judenproblem wi.d als dir F agr Amesiäs bezeichnet, und die Juden als eine Welt - gefahr. Alle die alten Ladenhüter tauchen auf. nacür.ich auch das „Protokoll der Wer sen von Zion" und die Jdentisiz'erung von Judentum und Bolschewismus. D.e Zuverlässigkeit eines Juden bei Zeugenaussagen wjro bezweifelt, die Absichten d-r Juden in Palästina verdächtigt, die Person Herbert Samuels beschimpft. Es kann nicht ausblelben. daß dieie mit großen M tetn unterstü.te Propaganda vergif.end wi kt. Dir jüdische Presse Nproameri.as wehrt sich in er esien A.llkeln, und sämtliche jüd.schen Organisationen Halen sich zu einer abweh enden Erklärung zusammengetan. die in der allgemeinen P.e sr im allegeimen gute Aufnahme gefunden hat. Dennoch verdient der Vorgang, daß in Amellka von potentermnd populärer Site eine sy-emat'sche Iudenbetze eingesetzt hat. ernstest? B-- achtung N'rgends und niema's kann si st das jüdische Voll zwis-len den anderen Völ ern in »vlliger Sicherheit w egen Schnelle Hilfe. «I E B-> Das Amecsian Jot ii Dkstri - UuLnon^Oo'mmlttee hat auf seiner letzter Sitdenen Kultuswahl bekannt gegeben. ' ES wurden gewählt: Bon der Liste I der Wählergruppe der jüdischen Arbeiter und Angestellten: 1. Josef Tauber, Lokomotivführer, Prnvoz, Legionstraße 609. 2. Oskar Feldmann, Zahntechniker, Mähr.- Ostrau, Str. d. 28. Oktober, 3. Artur Sonnenschein, Bansührer, Prnvoz, Mariannenstraße. 4. Ella Rosenberg, Beamtin, Mähr.-Ostrau, Schießstättgasse 6. 5. Wilhelm Ehwald, Mechaniker, Mähr.-. Ostrau, Bahnhofstraße 112. 6. Walter Spira, Steuerverwalter, Mähr.- . Ostrau, Schulgasse 4. 7. Ferdinand Lohn, Privat, Mähr.-Ostrau, Rudolfstraße 23. Bon der Liste II der Hruschaner Bethausvereinspartei: 1. Viktor Schanzer, Kaufmann, Hruschäu. Von der Liste HI der Privozer Tempelvereinspartei : 1. Wechsberg Eduard, Agent, Prnvoz. Bon der Liste TV cecho-zidu v ceskoslovenske republice, mistnni skupina v M. Osnrave. 1. Dr. Julius Bondy, advokat, Slezska Ostrava. 3. Adolf Haberfeld, Stahlwerkstraße. 4. Jakob- Oppenheim, Gastwirt, Tawidstraße. 5. Adolf Munk, Oberinspektor, uliee 6. cervence. «. Moriz Silbiger, Sodawassererzeuger, Witkowitz, Mistekerstraße. Von der Liste VI der zionistischen Partei für den Kultusgemeiudesprengel M.-Ostrau: 1. Ing. Emil Fried, Oberstaatsbahnrat, Privoz. 2. Dr. Othmar Huß, Advokat, M.-Ostrau. 3. Marie Löwy, Kaufmannsgattin, Mähr.- Ostrau. 4. Dr. Josef Rufensen, Advokat, Mähr.- Ostrau. 5. Simon Löwy, Kaufmann, Hruschäu. 6. Karl Racher, Spediteur, M.-Ostran. 7. Dr Felix Winterstein, Advokat, Mähr.- Ostrau. 8. Ing. Ernst Frischer, Prnvoz. 9. Leopold Löwy, Kaufmann, M.-Ostrau. 10. Leo Keiner, Kaufmann, Mähr.-Ostrau, Johannystraße. 11. Dr. Rudolf Tramer, Advokat, Mähr.- Ostrau. 12. Heinrich Groß, Oberkantor, Witkowitz. 13. Josef Traubner» Beamte, Mähr.-Ostrau, Bahnhofstraße 13. 14. Tr. Robert Altbach, Advokat, Mähr.- Ostrau. 15. Salomon Schmerler, Beamte, Mähr.- Ostrau.*) 16. Moritz Reißseld, Kaufmann, Mähr.- Ostrau. 17. Ignaz Bodenstenn, Friseur, M.-Ostrau. 18. Simon Tramer, Kausinann, Hruschäu. 19. .Hermann Groß, Kaufmann, Prnvoz. Von der Liste VII der jüdisch demokratischen Partei in Mähr.-Ostrau: 1. Dr. Mors Hilf, Advokat, M.-Ostrau, Teschnergaise 17, 2. Tr. Mar Böhm, Fabrikant, M.-Ostrau. Maticegafle 2. 3. Josef Cpsi'.er, rflant. M.-Ostrau, Dahnhofstraße 48. 4. Dr. Mar Beer, Advokat, M.-Ostrau. Teschnergasse 21. 5. Mord Wechsler, HolzhLndler. M.- Ostrau. Stcfanicgasse 1. 6. Tr. Jakob Spi a. Rabbiner, M.-Ostrau. Johannystraße 17. 7. Dr. Hermann Fuchs, Advokat, Mähr.- Ostrau, Änderkagafle 1. 8. Nathan Lichtenstern. Fabrikant, Mähr.. Ostrau, Straße d. 28. Oktober. 9. Karl Eiüenbaum, Kaufmann, Mäh v Ostrau, Schles.-Ostrauergaf e 1. 10. Tr. Isidor Ehrlich, Advokat. Mähr.- Ostrau, Johannystraße 19. 11. Mar Adler, Agent, Mähr.-Oftrau Masarykplatz 19. 12. Rudolf Reiß, Ba -rier, Mähr.- Ostrau, Oderfurtergasss 6. 13. Herinann Schindler. Mähr. Ost au Ma sarykplatz 36. 14. Moriz Freud. Fleischhauer, Mähr.- Ostrau. Lukaegafle 6. 15. Adolf Klein, Kaufmann. M.- Ostrann. Bahnhofstraße 26. 16. Jakob Salomonowic;, Kaufmann, M.- Ostrau, Straße d. 28. Oktober. 17. Ignaz Karpel. Anstreicher, M Ostrau, Täbvritengasse 9. 18. Josef Landau. Ka"'maml. M.-Ostrau, Straße d. 1. Mai 26. 19. Jonas Löwy, Knuftnann, M.-Ostrau Johannystraße 14. 20. Artur Steiner, ' Kaufmann, Mähr.- Ostrau. Lukasgasse 4. 21. Karl Ezerwenka, Baudirektor. Mähr.- Ostrau. Chsicickygasie 3. 22. Jean Löwy, Kaufmann. M.-Ostrau. Alois Jirasekplatz 9. 23. Siegmund Seifter, Kaufmann, Möhr.-- Ostrau, Schießstätteg«se 13. 24. Tr. Hein ich Kiein, Arch, Mäh:. Ostrau Bankgasse. Witkowitz, Die Wahlen, in die israelitische Knltng» gemeinde. 2. Jiclius Landes, krejci, Mor. Ostrava. Von d?r Liste V der Witkowitzer Tempelvereinspartei: 1. Leopold Ruseisen, Privater, Witkowitz, Mistekerstraße. 2. Latzi Singer, Privater, Witkowitz, Dawidjtraße. ’ Binnen 8 Tagen vom 3>g« der Be.laut barung des Wahie gebnissos, i'öanen von der in der Wäh'e löte eingetragenen Mähern ge gen tiie Wahl Einwendungen unter genaue: Angabe der Beschwerdepunk.e schrisil ch rm Sr I kretariate der Kultnsgenteinde eingeara l.t wer den. Der Kultusvo st hex: Dr. Aoiö Hilf v > i v chwerler ersucht uns;,l vcrösic-nib'ch-a. 'dale.- «tfeglich der „Achduth Ha»- wodah' ist. eAnai. d. Red.: Von zuständiger Seite wird uns nachstehendes statistisches Material über die Sonn« tag abgehaltenen Wahlen in die Kultusvertretung mitgeteilt: Im Ganzen wurden 3078 gültige Stinv» men abgegeben. Hievon entfiäen auf die Stadt Mähr.-Ostrau 2216 Stimmen, auf die Gemeinden Hruschäu, Oderfurt, Zabreh a. O. 466 Stimmen und auf Witkowitz 396 Stimmen. Bon den in der Stadt Mähr.-Ostrau abgegebenen 3216 Stimmen entfielen aus die jüdisch-demokratische Liste 1083 und auf die Listen von Hruschäu und Oderfurt 12 Stimmen, auf die zionistische Liste 754 und auf die Witkowitzer Liste 4 Stimmen, auf die Arbeiter und Angestellten-Partei 287 Stimmen, auf die tschechische Liste 76 Stimmen. Von den in Hruschäu, Oderfurt und Zabreh a. O. abgegebenen 466 Stimmen entfielen auf die jüdisch-demokratische Liste 84 und auf die. Listen von Hruschäu und Oderfurt 128 Stimmen, auf die zionistische Liste 193 Stimmen, auf die Witkowitzer Liste 2 Stimmen, auf die Arbeiter und Angestettteu- Partei 58 Stimmen und auf die tschechische Liste 1 Stintine. Von den in WitiAvitz abgegebenen Stimmen entfielen aus die jüdisch-demokratische Partei 40 Stimmen, auf die Witkowrtzer Liste 293, auf die zionistische Liste 30, aus die Arbeiter- und Angestellten-Partei 31 Stimmen und auf die tschechische Liste 2 Stimmen. Zusammen entfielen von den 3078 abgegebenen Stimmen: auf die jüdisch-demokratische Liste 1207 Stimmen, auf die zionistische Liste 977 Stimmen, aus die Arbeiter- und Angkstellten-Liste 376 Stimmen, auf die Witkowitzer Liste 299 Stinimen, aus die tschechische Liste 79 Stimmen, auf die Hruschauer Liste 76 Stimmen» auf die Oderfurier Liste 64 Stimmen. Tie Verteilung der 60 Mandate auf die einzelnen Listen erfolgte in der Weise, daß der jüdisch-demokratischen Liste 24 Mandate, der zionistischen Liste 19, der Arbeiter- und Angestellten Liste 7, der Witkowitzer Liste 6, der tschechischen Liste 3, der Hruschauer Liste und der Oderfurier Liste je 1 Mandat zugo« wiesen wurde. Die jüdisch-demokratische Liste war mit der Hruschauer und Oderfurter Liste, die zionistische List« mit der Witkowitzer gekoppelt, S ßrez Israel. Polnisches. Legion. Die Anwerbungen für die neue Jüdische Legion haben, wie aus Jerusalem gemeldet wird, im Dezember in Palästina begonnen. Tie Legion wird als Sicherheitstruppe wieder hergestellt. (Z. K.) Alkoholvevbot. Bereits General Allenby hatte als militärischer Administrator Palästinas den öfseilllichen Ausschank von Alkohol in Jeru>alem und der Provinz Judäa verboten. Der jetzige Oberlommissar Sir Herbert Samuel hat oics Verbot auf ganz Palästina ausgedehnt.. (Z. K.) Araber und Jude«. (I. E. B.) Auf E'n.odn.ng des Jerusalemer Stadipräs'denten. Ragen Bsi Mascha« schibi, hielt Prof. Jehuda von d r Mad ibec Ilnioenilät einen Dort az in ara. sicher Sp a> che über »d'e crab s -:t Zivi sin toi u:t j SLilienschaft im Osten und We en u t;r den Ka :f ten von Bagdad und Kardo oa". Er wieia auf! h n, daß. wenn das arabische Voll je^t E.legenheit hat. zu seinem allen Ruhm zurük zu kehren, dies infolge des Siegen d.r Vel. ündeten möglich fei. Bei der Wi.deraufrichtung ihrer Z'o'lisation müssen die Ara:er vom G:k.-e der Toleranz belebt sein, der sie zur Sei: ihres kulturellen Höhepunktes ge.ennze'chne: hat. Der High Conrw.isiioner. der dem Dortrage bei.rohnle. dankte dem Prelegenten für seinen Vorlrag und ve sicherie die. Berianmelten von Mnen besten Gefühlen für dr: Aü.le» bung der arabischen Kultur. Bei di ser Gelegenhell erklärte er. er habe b-schl.)si.m. eine Akademie für die arabische Sp a he und Mss- ,'enschast in Jeruia.em zu gründen.. Wirtschaftliches. Wafservorröte. In dem von Prof. O. W'.rou'g herausgegebenen „Trop npf an er" sch e b. B rgr-ck Tr. Paul Range fu.r den Wert der Wafservorräte Süd- und Mi teipalastina». W r entnehmen dem inter. ffanten Ansa tz nachstehende« Teil über den J.rban: „Das tief ge egenc I>-.dan'ai hat in dem «Wasier des F.u.ses einen sah uner.chöp.lihr«

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