Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- Israelitische Wochenschrift
- Issue
- 47 (18.11.1904)
- Date
- 1904-11-18
- Page
- Seite 661 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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00 v* Seite 661. cn cn cn somit die amtlich bescheinigte r\ Äo. n 05 50 c Crq Co Ch - o 3 "t c 3 03 3 03 n> 0) 03 o‘ 3 03 ft Ol »—i 43 43 CO cn cc ■s CO c— o ,-r lg G c 5! 3* s- | eo a n a* L g ** & 03 W §- 3 os 50 X 3 3 5- *- Os X' S» Q oT 03 ag SP f• 2. Cfq o m 1 a 03 “i 2. g g. s x?' 3 i 03 2 O ' ap o" * c fu r » c p rer n> £f 5,3 5* a > O. rN p r-' « 3 a* § 03 3! Os a 2“ O 05 co vu. 070" #eu, Erdenbewohner vielleicht der büchern entsalle, im Verhältnis zu allen andren Bekenmmsst -aüf'dem Erdenrund; und daß auch die Abnutzung dem entspreche, das zeigt ein Blick in fast jedes jüdische Haus und den Zustand der Gebetbücher." Diese Stellen genügen, um zu zeigen, daß diese Predigten keiner Empfehlung bedürfen. Sie preisen sich selbst an. Den verehrten Verfasser aber bitten wir, unsere homiletische Literatur, die an wahrhaft guten Erzeugnissen keinen Uebersluß hat, noch recht oft und in so dankenswerter Weise, wie bisher, zu bereichern. Dr. B. vie Politik. (Der kranke Dreschgraf.) Dem Grafen Pückler-Kleintschirne ist jetzt das öffentliche Auftreten in Berlin wegen vermuteter .Verrücktheit polizeilich verboten worden. — Zur Führerschaft rn.) Unter diesem Stichwort ms Athen geschrieben: luchte bei der englischen Re- 5ypern die Niederlassung von ste Versuch zur Verwirklichung päter mit Juden gemacht, die Er mißlang namentlich desm völlig mittellos waren und Insel nicht finden konnten; die kurz nachher weiter. Irr den änwanderungen insbesondere von Juden erfolgt. Sie treffen in rsamtzahl beträgt jedoch schon aner Zuzug steht bevor. Das zahl- Cyperns hat wiederholt während e in Volksversammlungen und int vanderung protestiert. Es befindet pposition zur englrschen Verwaltung J xen mehrfach durch Petitionen und aglischen Regierung und dem Könige chen Gesinnungen kundgegeben und nechenland ersucht. Die englische >anderung wird in Cypern und hier mglischen Administration gegen diese nnungen aufgefaßt und in diesem hiesige Zeitungen letzthin in längeren Gestern nun haben die hier an- )rem Verein beschlossen, einen Protest j, dem König Eduard und den Groß- Der Ton des Beschlusses ist recht die englische Begünstigung der Judenneue Unehrenhaftigkeit der Regierung, Ult des britischen Volkes nicht in Ein- und kündet an, daß die Cyprioten int die Juden allstreiben lvürden. Dafür, eine Subsistenz finden, hat nach Melden und hiesigen Presse der „Israelitische gesorgt. Derselbe habe seit längerer Zeit esitz aus der Jllsel. erworben ulld ganze W in jüdische Hände übergegangen sein." Angaben sind in der Hauptsache irrig, ind in Cypern, sondert etwa hundertund-!,eicht die Hälfte aus syrischen Juden besteht, dieH"xiunu^-rr-r-JiQ sind und zumeist das Klempnerhandwerk ausüben. Der „ausgedehnte Grundbesitz", den die Jewish Colonisation Association auf Cypern erworben hat, besteht aus dem 500 Hektar großen Gut Kuklia, dem 700 Hektar großen Gut Margo Chiftlik und dem höchstens 400 Hektar großen Gut Cholmaki Chiftlik. Außerdem hat die Jüdische Orient-Colonisationsgesellschaft etwa 100 Hektar Land gepachtet.' Was die „griechische Partei" in Cypern betrifft, so besteht sie etwa aus 50 Personen, nämlich einigen Journalisten, einigen Rechtsanwälten, einigen Kaufleuten. Daß die englische Regierung die jüdische Einwanderung begünstige, ist leider noch eine Unrvahrheit. * * * (Der Krawall-Prozeß in Homeln.) Bezeichnend für die Stimmung, die im Gerichtssaal herrscht, ist folgende kurze Zusammenstellung derjenigen Punkte, die die Verteidiger in cn cn