Monatschrift der Oesterreichisch-Israelitischen Union
- Journal
- Monatschrift der Oesterreichisch-Israelitischen Union
- Volume
- 14 (1902)
- Issue
- 6 (6.1902)
- Date
- 1902-06-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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14 welche man ihnen bei der Ausübung ihres Gewerbes in den Weg legt, sind nicht nur ein schweres Unrecht gegenüber diesen üeissigen Menschen, sondern auch eine überaus kurzsichtige Massregel, welche der ganzen Entwicklung des Landes nur schaden kann." Sofia. (Mysteriöser Mord an einem dreijährigen Kinde.) Ein hiesiges Blatt brachte vor einigen Tagen die Nachricht, dass ein dreijähriges Kind in Tatar-Bazardjik spurlos verschwunden sei. Aus T.-Bazardjik wird nun gemeldet, dass am 6. d. M. thatsächlich das dreijährige Kind des dortigen Polizeisergeanten Wasil Watschow verschwunden sei und trotz allen Suchens nirgends zu finden war. Zwei Tage nach dem Verschwinden des Kindes bemerkte jedoch ein junger Mann, wie eine ältliche Frau sich verstohlen zu einem nicht mehr benützten Brunnen schlich und etwas hineinwarf, worauf sie wieder davoneilte. — Der junge Mann wollte sehen, was die Frau in den Brunnen warf, und als er hinabblickte, bemerkte er zu seinem Schrecken, dass die Leiche eines Kindes darin liegt. Die herbeigerufene Polizei zog im Beisein des Untersuchungsrichters die Leiche des Kindes aus dem Brunnen, und es wurde constatiert. dass es die Leiche des vermissten Kindes des Polizeisergeanten ist. Die kleine Leiche war ganz entkleidet und durch drei Messerstiche in die Herzgegend verunstaltet. Bis jetzt konnte noch nicht entdeckt werden, wer das Kind ermordet, aber die Untersuchung ist im vollen Zuge, und man kann hoffen, dass die Verbrecher bald eruiert sein werden. Feuilleton. Eine neue hebräische Literatur. einen politischen Körper bildeten, die he des Volkes durch die aramäische und griech die heilige Schrift musste. da der grösste Väter verleint und vergessen hatte, in AI delphus) ins Griechische und später in P däisehe übersetzt werden. Allerdings ist i Sprache als Sprache des jüdischen Volkes zu Grabe getragen worden. Die Literatur sehr treffend bemerkt, eine organische, g richtungen folgend, auch dem Gesammtint lieh und ernst auch durch ihr Hingen 1 schützte Schriftthum, dessen Urheber nie zi hat eine Geschichte, eine Philosophie, eine ebenbürtig) machen. Doch die hebräische S lehrten auch, in der Diaspora als das Medii diente, hatte aufgehört, die Sprache der : sein. Die Geisteserzeugnisse der Juden, sei verfassten, hatten schon zur Zeit des zwei abgestreift, und, so weit sie nicht wissensc giösen Charakter angenommen. Wohl war c in den freien Lüften Spaniens und später a wacht und hatte Dichter hervorgebracht, 1 und Immanuel ben Salomo nennen, die wohl noch das lebendige Idiom des jüdischen Volk diese glänzende Periode der neuhebräischen gangen, ohne eine nachhaltige Wirkung zur >ekannt, ina noch i Munde riter Ptolemäus Phila- Aramäische und Chaln der hebräischen der Juden nicht wie Leopold Zunz b, die, den W7elt-;r Erde gehörten, eren Literaturen en jüdischen Ge- ^n Verständigung sehen Volkes zu male Gewand n, einen relieine Zeitlang em Leben erehuda HaLevi lebräische;en. Allein het det 11 vorüberge- Die spätere n kann, klein die ernsten