Mannheim
Compact Memory

Monatschrift der Oesterreichisch-Israelitischen Union · 1901-07-01 · 7/8 (Juli/August 1901) · p. Seite 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatschrift der Oesterreichisch-Israelitischen Union
Volume
13 (1901)
Issue
7/8 (Juli/August 1901)
Date
1901-07-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/9756662-9602173-9602295--0133-9602304
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

7 entity mentions

9 Wir bitten unsere geehrten Mitglieder, mit Hilfe des auf der dritten Umschlagseite dieses Heftes befindlichen Bestellscheines den Bezug des Union-Kalenders rechtzeitig anmelden zu wollen. * Wander-Versammlungen. Der Leiter unseres Rechtsschutz- und Abwehr-Bureaus, Secretär Siegfried Fleischer, hat in den Monaten Mai und Juni in folgenden 21 Cultusgemeinden Mährens und Schlesiens Wander-Vorträge abgehalten : N i ko lsburg, Lundenburg, Göding, Bisenz, Ung.- Hradisch, Ung. - Brod, Kremsie r, Holleschau, Ko jetein Prerau, Leipnik, Mä hr. - Weisskirchen, Neutitschein, Friedek-Mistek, Bielitz, Mähr. - Ostrau, Jägerndorf, Pohrlitz, Boskowitz, Trebitsch und Znaim. Für den Herbst wurden Wander-Vorträge in Brünn, Olmütz, Prossnitz, Troppau, Teschen, Freistadt und Zwittau mit den betreffenden Gemeindefunctionären vereinbart Der Gewinn an Mitgliedern in Mähren und Schlesien beträgt bisher circa 1000. Ueberall gab sich das lebhafteste Interesse und freudige Zustimmung zu der von uns propagierten Schaffung einer Defensiv-Organisation der gesammtösterreichischen Judenschaft kund. Aus unserem Rechtsschutz- und Abwehr-Bureau. Zur Praxis des neuen Heimatsgesetzes. Gleich der Commune Wien haben auch die meisten niederösterreichischen Gemeinden für die auf Grund des neuen Heimatsgesetzes beanspruchte Zusicherung der Aufnahme in den Gemeindeverband an Ausländer unter Berufung auf § 40, al. 4 des Armengesetzes eine Taxe von 200 Kronen vorgeschrieben. Gegen eine solche Vorschreibung des Stadtvorstandes Baden hat Herr Gustav Oedenburger durch das Rechtsschutzbureau der „Oesterreichisch-Israelitischen Union" den Recurs an die Bezirkshauptmannschaft ergriffen. Dem Genannten ist nun folgendes Decret zugekommen: Herrn Gustav Ödenburger, Schneidermeister in BADEN, Alleegasse Nr. 6. Die k. k. Bezirkshauptmannschaft Baden hat mit Entscheidung vom 10. Juni 1901, Z. 10.777 Folgendes anher eröffnet: Mit Entscheidung des Stadtvorstandes Baden vom 3. Mai 1901 Z. 1482/1. wurde dem Gustav Ö denburger, Schneidermeister in Baden, Alleegasse 6, für die Zusicherung seiner Aufnahme in denLVerband der Gemeinde Baden, auf welche derselbe im Sinne d es Gesetzeg

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.