B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 5 (5.1925)
- Date
- 1925-05-01
- Page
- Seite 131 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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131 e) Unsere nächsten Aufgaben nach innen und außen. f) Wie erziehen wir die Jugend zu unserem Bundesgedanken? 6. Die Verträge sollen tunlichst in ein System gebracht werden. Das zu bewirken, wäre Sache des erweiterten geistigen Komitees des Verbandes, das einige Male im Jahre zusammentreten sollte. Zur Vermeidung der Kosten sollte dieses Komitee vor allem bei jeder Sitzung des Generalkomitees oder der Großloge, sowie bei den Brudertagen, Festfeiern usw. einberufen werden. Die für die einzelnen Veranstaltungen als Delegierte entsandten Mitglieder sollen mit der Vertretung im geistigen Komitee der Großloge betraut werden können. Von diesen Sitzungen aus sollten Anregungen zur Systematik der Vorträge gegeben werden. 7. Die Vorträge sollen womöglich im Konzepte vorliegen und nach Abhaltung dem Redaktionskomitee der Zeitschrift vorgelegt werden. Entsprechen sie einer strengen Zensur, dann sind sie entweder in der Zeitschrift oder als selbständige Publikation zu veröffentlichen. Dadurch würde die Grundlage zu einer BB-Literatur geschaffen werden. Zu erwägen wäre, ob nicht ein Jahrbuch alle wertvollen Vorträge sammeln sollte. Dieses Jahrbuch wäre entgeltlich abzugeben, so daß die Kosten der Publikation gedeckt wären. Vorträge, die nicht publiziert werden, sollen in kurzen Auszügen in der Zeitschrift mitgeteilt werden. 8. Eine gleichzeitige Behandlung eines Themas in allen Logen, verwirft der Referent, weil ein Vortrag dann die anderen nicht befruchten kann. Viel erspießlicher scheint ihm eine öffentliche Diskussion eines Vortragsthemas in der Zeitschrift. 9. Die Großloge soll es als ihre Pflicht erachten, die Vorträge in den einzelnen Logen mit Aufmerksamkeit zu verfolgen und wo es notwendig erscheint, den Logen Richtlinien zukommen zu lassen. Dr. Z i e g 1 e r (Karlsbad) referierte über den Antrag der Loge „Veritas", der dahin geht, die in den Logen gehaltenen Vorträge den Archiven einzuverleiben, ferner mögen diese Vorträge bei der Großloge nach Gesichtspunkten, welche das geistige Komitee der Großloge aufzustellen hätte, gesichtet und die so geordneten Verzeichnisse an die Logen hinausgegeben werden. Auf diese Weise wäre bei der Großloge ein Zentralkataster aller Vorträge anzulegen, der als Quellenmaterial für Vorträge und die Geschichte des Distriktes zu dienen hätte. — Der Referent vertritt die Anschauung, daß für die angeführten Zwecke die Veröffentlichung der Vorträge in der Zeitschrift genüge, woraus jede Loge das entnehmen könne, was sie brauche. Eine weitergehende Sichtung, Ordnung und Versendung der Vortragsthemen würde einen Arbeitsaufwand erfordern, der mit dem Effekte nicht in richtigem Einklang stünde. Er weist darauf hin, daß analoge Anregungen von der Loge „Karlsbad" ausgegangen seien. Zu dem Vorschlage des geistigen Komitees wünscht der Redner eine gewisse Gegenseitigkeit. Auch die korrespondierenden Mitglieder und die Logen sollen über die Arbeiten des geistigen Komitees der Großloge regelmäßig informiert werden. Bezüglich der Vorträge ist er gegen eine Einschränkung, maßgebend sei die Qualität; er legt besonderen Wert auf Diskussionen und Referate.