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B'nai B'rith · 1925-05-01 · 5 (5.1925) · p. Seite 129

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
4 (1925)
Issue
5 (5.1925)
Date
1925-05-01
Page
Seite 129 (sequence 9)
Language
German
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129 Nach warmen Dankesworten des Br. Großpräsidenten an Br. Prof. Starkenstein für seine Tätigkeit als Redakteur der Zeitschrift und der Ernennung des Wahlkomitees wird die Sitzung um 22.15 Uhr unterbrochen. Wiederaufnahme der Sitzung am 26. April um 9.15 Uhr. Zu Punkt 9 werden die Begrüßungsschreiben des VIII., IX. und XIII. Distriktes sowie ein Entschuldigungsschreiben des Br. Großvizepräsidenten Leopold Jerusalem verlesen. Großvizepräsident Dr. Edmund Kohn (Wien) übermittelt die Grüße des XII. Distriktes unter Hinweis darauf, welch großen Wert die österreichische Großloge darauf lege, mit dem X. Distrikte in ständigem innigen Kontakte zu bleiben, da zahlreiche Momente in Vergangenheit und Gegenwart beide Distrikte auf dieselben Wege weisen. .Man habe sich in Wien mit der Idee der Schaffung eines besonderen Organes befaßt, halte aber dieses Organ bei den derinaligen herzlichen Wechselbeziehungen für entbehrlich; diese zu pflegen, solle aller Aufgabe sein. Schließlich dankt der Redner für die Teilnahmsbezeugungen anläßlich seiner Krankheit. Sodann werden gemeinsam die Punkte 10 und 17 in Verhandlung gezogen. Referent Br. Expräsident Dr. Haas (Bohemia) weist darauf hin, daß der Kontakt zwischen den Logen zu wünschen übrig lasse und erblickt ein Mittel zu dessen Ausgestaltung in der Herbeiführung gleichartiger und gemeinsamer geistiger und sozialer Arbeit innerhalb des Distriktes. Hiebei handle es sich nicht um eine Einschränkung der Autonomie der Logen, sondern nur um die Herstellung voller Einheitlichkeit in der Auffassung wesentlicher Pflichten und Aufgaben. Das geistige Komitee der Großloge hat sich nach dieser Richtung hin auf folgende Vorschläge geeinigt: 1. Zur Herstellung innigerer Beziehungen zwischen den Logen des Distriktes untereinander und mit der Großloge, sowie zur Ausgestaltung des geistigen Lebens in den Logen empfiehlt es sich vor allem, daß die Institution der korrespondierenden Mitglieder wieder in Wirksamkeit tritt und daß darauf strenge geachtet wird, daß die Berichte der korrespondierenden Mitglieder der einzelnen Logen in bestimmten Perioden regelmäßig etwa alle 2 Monate erfolgen und daß sie eine erschöpfende Übersicht bieten über das geistige und soziale Leben der Loge, und zwar nicht bloß über die Logensitzungen selbst, sondern auch über wichtige Verhandlungen der Komitees und sonstige Vorkommnisse in der Loge. Es ist ferner erwünscht, jeweilig denjenigen Sitzungen des geistigen Komitees der Großloge, in welchen wichtige gemeinsame Fragen behandelt werden, die korrespondierenden Mitglieder der Logen mit beratender Stimme zuzuziehen. 2. Es ist erwünscht, daß in den Logensitzungen vornehmlich und in erster Reihe sachliche Referate mit anschließender Debatte über Fragen, die den Orden und seine Ziele betreffen, gehalten werden, ohne daß dadurch wissenschaftliche und Tagesfragen behandelnde Vorträge ausgeschlossen werden sollen. - Es wird empfohlen, wertvolle Vorträge und Referate nicht bloß in der Loge selbst zu sammeln und aufzubewahren, sondern sie auch dem geistigen Komitee der Großloge

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