B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 2 (2.1925)
- Date
- 1925-02-01
- Page
- Seite 40 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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40 trage das E r z i e Ii u n g s i d e a J im Sinne unseres Ordensgedankens. Außer diesem Vortragszyklus wurden noch folgende Vorträge gehalten: Br. Expr. Dr. Gustav Haas: Zur Gründung eines Logen- Ii eimes. Br. Expr. Min.-Rat Dr. Emil Wiesmeyer: Uber die Tagung der Groß löge. Br. Expr. Dr. Adolf Baiidler: Zur Reform des Pflegschaftswesans. Br. Dr. Berthold Kolin: Vorschläge zur Pflegsohaffcsrefomi. Br. Expr. Min.-Rat Dr. Emil Wiesmeyer: Die Tagung der Welthilfskonferenz in Karlsbad. Br. Gr o ß p r ä s i d e n t Dr. Josef Popper: Einiges aus der Tagung der Großpräsidenten in Karlsbad. Br. Expr. Dr. Wilhelm Schleißner: Bericht über die 'lagung des s. w. Generalkomitees. Br. Prof. Dr. Friedrich T h i e b erger: Die Ethik Mahatma Ghandis. Br. Dr. Viktor Bandler: Leben und Wirken des s. w. Großpräsidenten Hofrat Prof. Dr. Ehrmann. Eine Logensitzung beschäftigte die Diskussion über die vom ..Exekutivkomitee zur Behandlung vorgelegten Grundfragen betreffs Änderung des Rituales, der Ordensverfassung und der allfälligen Aufnahme von Frauen als Logenmitglieder. Von den Leistungen unserer Loge auf sozialem Gebiete wäre hervorzuheben die gemeinsam mit der w. „Praga" errichteten Stiftung im Meraner Asyl zum Andenken an unseren verstorbenen Br. Sigmund K Iii na, die Stiftung eines Freiplatzes an der jüdischen Gewerbeschule in Mähr. Ostrau zum Andenken an den verstorbenen Bruder I n g. Siegmund Edelstein der w. „Praga". Für die durch die Intlatioi. in Not geratenen Logen in Deutschland wurden ergebnisreiche Sammlungen veranstaltet. Außerdem wurde in der Dauer von 6 Monaten ein obligatorischer Beitrag von jedem Bruder eingehoben. Die Loge befaßte sich in eingehender Weise mit der Fürsorgez entra le und kam über Antrag des Br. Expr. Dr Haas zu dem Majoritätsbeschlüsse, daß die Fürsorgezentrale unbedingt gefördert werden müsse, da sie im Interesse der Ausgestaltung der jüdischen Arbeit notwendig sei. Die öffentliche Anerkennung der Fürsorgezentraie ist schoa daraus zu entnehmen, daß der Herr Präsident der Republik den Br. Min. Rat Dr. Wiesmeyer als offiziellen Vertreter der Fürsorgezentrale oingeladen hat. Die .stetig fortschreitende Entwicklung der unter unserem besonderen Schutz tstelieirden Vereine u n d A n s t a 11 e n Ist allgemein bekannt. Es sind dies: 1. Das Israel. Knabenwaisenhaus. 2. Die jüdische Fürsorgezentrale. 3. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis. 4. Das Meraner Asyl. 5. Die Toynbeehalle. 6. Der Herderverein. Die Br. Leopold Silberstern, Jak. Sabatli, Dr. Samuel Straka und Ludwig Schulz feierten ihr 25jähriges Jubiläum. Die Br. Eduard Pick, Josef Kraus, Heinr. Ascher. Ludw. Soyka, Eduard Kerner. Alois Grab, Expr. Leop. Jerusalem. Gust. Weißberger, Ignaz Lion, Dr. Eduard Kraus, Ignaz Grünwald, Theodor Kraus, Heinr. Heller, Emil Bächer, Dr. Sigm. Matzka, Karl Schablin, Ludwig Eisenschimmel. Max Mandl. Eduard Weil. Moritz Bondy. Leop. Pick, Expr. Dr. Willi. Schleißner, Ernst Soyka, Prof. Dr. Jak. Singer, A. Bodenheimer. Julius Langweil. Jakob Reimann, Wilh. Saudek. Heinr. Stranisky I, Ignaz Arnstein, Adolf Arnstein. Sigm. Koralek, Gust. Beykovsky. Ernst Schwarz ihre 30jährige Zugehörigkeit.