B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 2 (2.1925)
- Date
- 1925-02-01
- Page
- Seite 39 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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39 Dr. Moritz Hammerschlag-Fond..... 36.476.89 Dr. Rudolf Bloch-Fond . j........ 26.400.99 Zeitungsgründungs-Fond........11.150.— Dispositions-Fond........... 172.868.08 345.101.17 Bilanz der B'nai B'rith-Monatsblätter für die CSR. f. d. Jahr 1924: Einnahmen: Bezugsgebühren........... 30.480.— Inserate . . , ,.......... 14.055.— Ausgaben: Druck und Versandkosten....... 30.563.19 Gehalte und Provisionen........ 8.657.75 Autoren-Honorare .......... 1 -050.— Reingewinn . . ,.......... 4.264.06 44.535 — 44.535— Der Groß-Sehatzmeister: Adolf Glaser. Geprüft und in Ordnung befunden: Otto Freund. Max Erben. Moritz Kornfeld. Jahresberichte der Distriktslogen- »Bohemia« (Prag). Wenn wir das Jahr 1923 infolge des 30jährigen Jubiläums als FestjaJir bezeichnen konnten, so dürfen war den Zeitabschnitt 1924 als ein ernstes Arbeitsjahr charakterisieren. Es sind 17 ordentliche und 3 mit der Loge „Praga" gemeinsame Sitzungen abgehalten worden, überdies fanden 7 Trauersitzungen statt. Der Durchschnittsbesuch betrug 135 Brüder. Die in der Loge abgehaltenen Vorträge sind vom Präsidenten Prof. Dr. Starkenstein unter dem Haupttitel: „Vorurteil und Intoleranz" in einen planmäßigen Zusammenhang gebracht worden. Den einleitenden Vortrag hat Dr. p h i 1. und j u r. Felix Weltsch über „V o r - u r t e i 1 e und ih r e B ekä m p f un g" gehalten. Br. Dr. Alfred Hock versuchte in seinem Vortrage über den „Ursprung der Seele" auch den Ursprung des Vorurteiles zu ersehließen. Br. Expr. Dr. Em a n u e 1 Groß hat im „W erden des Menschen" die Bekämpfung von Vorurteilen und Intoleranz vom Standpunkte der Vererbung und. Auslese behandelt. Der Vortrag „Menschliche V e rirrung-en und Aufklärung" von Br. Prof. Dr. Josef Österreicher enthielt einen historischen Eückblick auf Vorurteile in der Form des Aberglaubens im allgemeinen und im besonderen die Klarlegung der Zusammenhänge mit dem Antisemitismus. Eine eingehende Behandlung des Aberglaubens ist vom Br. D o z. Dr. W. Späth erfolgt. In den meisten Sitzungen schlössen sich den behandelten Themen rege Diskussionen an. die sich dann zur resultierenden Frage verdichteten, ob die Bekämpfung der Vorurteile durch Erziehung möglieh sei. Br. Expr. Dr. Otto Heller besprach in diesem Sinne in einem Vor-