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B'nai B'rith · 1924-12-01 · 10 (12.1924) · p. Seite 282

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
3 (1924)
Issue
10 (12.1924)
Date
1924-12-01
Page
Seite 282 (sequence 24)
Language
German
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232 Der 3. Teil faßt jene Bestimmungen zusammen, welche sich gewohnheitsgemäß für die Bruder tage herausgebildet haben. Er setzt fest, daß Brudertage in der Regel jedes 2. Jahr zu veranstalten skid und daß zu ihnen die Brüder samt ihren Famüienangehörigen Zutritt haben. Die Festsetzung der Tagesordnung, des Vorsitzenden und der Referenten ist dem Generalkomitee vorbehalten. Die Loge, in deren Bereich der Brudertag abgehalten wird, sorgt für den geselligen Teil der Veranstaltungen, dessen Kosten sie trägt. Im 4. Teile sind grundsätzliche Bestimmungen bezüglich der Großlogenzeitschrift niedergelegt. Festgesetzt ist, daß der verantwortliche Redakteur vom Generalkomitee bestellt wird. Dem Redaktionskomitee obliegt die Entscheidung darüber, welche Artikel von der Aufnahme auszuschließen sind, die Zensurierung aller Artikel mit Ausnahme der Mitteilungen der Großloge, die Antragstellung über die Entlohnung der veröffentlichten Artikel und die Erstattung von Gutachten über die Ausgestaltung der Zeitschrift. Die Abonnementgebühr wird alljährlich festgestellt, den neueintretenden Brüdern werden die im Laufe des Jahres erschienenen Hefte nachgeliefert. Unentgeltlich abgegeben werden: je ein Exemplar an das Exekutivkomitee, an jede Distriktsloge und an jede der europäischen Großlogen; ferner Tauschexemplare an Redaktionen von B. B. Zeitschriften. Gegenwärtig beträgt die Jahresbezugsgebühr fürs Inland Kc 20.—, fürs Ausland Kc 30.—. , Die vorangeführten Bestimmungen decken sich nicht in allen Punkten mit den einschlägigen Vorschriften der Statuten; es ist beabsichtigt, der nächsten Großlogentagung die hiernach erforderlichen Statutenänderungen vorzuschlagen. Eine Schule nach preussischer Art — in Palästina. Von Bruder Professor Gustav FI u s s e r <Bohemia). Bruder Artur B i r a m der w. Haifa-Loge in Palästina — jetzt Direktor der ersten Realschule im neuen Judenland — war 12 Jahre lang königlich preußischer Gymnasial-Oberlehrer. Er ist heute noch nach fast zehnjährigem Aufenthalt in Palästina äußerlich und innerlich der stramme Preuße geblieben, vom Scheitel bis zur Sohle. Seine Ansichten, selbst über pädagogisch-didaktische Fragen, verraten den norddeutschen Studienrat, die Organisation des von ihm geschaffenen Schulwerkes zeigt den modeinen, technisch geschulten Berliner. Und so ist auch die „Beth-Sefer Reali Ibri" eine preußische Schule — mit hebräischer Unterrichtssprache, in ihrer ganzen Aufmachung, in jedem einzelnes Detail, mit allen Vorzügen aber auch mit a len Mängeln eines deutschen

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