B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 3 (1924)
- Issue
- 4 (4.1924)
- Date
- 1924-04-01
- Page
- Seite 102 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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102 und Schwestern, eingeladen, diese Feier mit uns zu begehen und wir danken Ihnen dafür, daß Sie unserem Rufe in so bereitwilliger Weise Folge geleistet haben. Sie haben uns durch Ihr Erscheinen einen Beweis Ihrer Sympathie gegeben, für den wir Ihnen nicht genug Dank sagen können. Wir wissen das Opfer zu würdigen, das Sie uns gebracht haben, indem Sie von fern und nah herbeigeeilt sind, um uns zu helfen, unserem Feste einen demselben würdigen Charakter zu geben. Ich danke Ihnen daher allen für Ihr Erscheinen und begrüße Sie auf das herzlichste. In erster Linie begrüße ich den sehr würdigen Großpräsidenten unserer Großloge mit den Mitgliedern des Generalkomitees, weiters den Vertreter der Deutschen Großloge Bruder Max Neu aus Nürnberg und den Vertreter der Deutschösterreichischen Großloge Expräsidenten Dr. Berliner aus Wien, deren Anwesenheit uns die Internationalität unseres Ordens dokumentiert, dessen Zusammengehörigkeit durch staatliche und nationale Grenzen in keiner Weise beeinflußt wird. Ich begrüße weitere die erschienenen Präsidenten und Expräsidenten und die Brüder unserer Schwesternlogen, insbesondere unserer Mutterlogen Union, Bohemia, Praga und Karlsbad, mit denen uns naturgemäß ganz besonders enge Freundschaftsbande verbinden, aber auch die Brüder der Philanthropia Reichenberg, Moravia Brünn, Allianz Budweis, Freundschaft Teplitz und die Vertreter des Gründungskomitees in Bratislava. Ich begrüße weiters die erschienenen Schwestern, deren Anwesenheit unser Fest verschönt und demselben eine besondere Weihe gibt, weiters alle Gäste, die uns ihre Sympathie durch ihre heutige Beteiligung zum Ausdrucke bringen. Und nun bitte ich Sie alle, uns behilflich zu sein, den nächsten Stunden eine epikuräische heitere Stimmung zu geben. Vergessen Sie während der nächsten Feststunden die Sorgen des nüchternen Alltages, werfen Sie ab die Lasten des Berufs- und Wirtschaftslebens und versuchen Sie es, sich mit uns der philosophisch heiteren Stimmung hinzugeben, auf welche die Unterhaltung der nächsten Stunden abgetönt sein möge. Wenn Sie dann in hoffentlich recht später Morgenstunde unser Fest verlassen mit dem Gefühle, daß die in unserer Gesellschaft verbrachten frohen Stunden nicht als verloren zu betrachten sind, daß die geselligen Beziehungen zwischen den Brüdern untereinander und den Familienangehörigen derselben durch das gesellige Zusammensein vertieft und inniger gestaltet wurden, dann hat unser Fest seinen Zweck erreicht, dann haben wir den schönsten Lohn für die Arbeit, die uns dessen Vorbereitung gekostet hat, erhalten. Ich heiße Sie nochmals herzlichst willkommen." Als nächster Redner entbot der Mentor der w. „Veritas" Heinrich Kellner den hier vertretenen drei Großlogen seinen Festesgruß, den Br. Expräs. Dr. Hutter der w. Union namens der hiesigen Großloge, Br. Expräs. Dr. B e r 1 i n e r der w. „Wahrheit" namens der beiden auswärtigen Großlogen in Verbindung mit dem Dank für den festlichen Empfang aufs herzlichste erwiderten. Namens der Mutterlogen der w. „Veritas" begrüßt sodann mit jenem schätzenswerten Gleichmaß von Ernst und Froh-