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B'nai B'rith · 1923-01-01 · 1 (1.1923) · p. Seite 12

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Journal
B'nai B'rith
Volume
2 (1923)
Issue
1 (1.1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 12 (sequence 15)
Language
German
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12 PA a k u 11 ä t der hebräischen Universität zu Jerusalem aufzubringen. Der erste Jahiesbeitrag von 200 Pfund wäre im Jahre 1923 zu leisten. b) Zuschrift der Jerusalem-Loge wegen Förderung der Wölfsohn-Stiftung zum Baue und zur Erhaltung einer neuen Bibliothek in Jerusalem. Referent war in beiden Fällen der Br. Vizegroßpräsident J er usalem. Während der erste Antrag abgelehnt wurde, winde für die Bibliothek in Jerusalem eine einmalige Spende von 1500 Kc bewilligt. Ad Punkt XI. der Tagesordnung: Festsetzung des Termines und des Ortes der nächsten G r o ßlogentagung. (Wunsch der w. ,,Union", dieselbe mit ihrem 30-jährigtn Stiftungsfeste im März n J. za verbinden). Auf Grund der Ausführungen des Referenten Br. Vizegroßpräs. Dr. vSchanzer wird die Tagung dei Gioßloge für den März n. J., u. zw. in Pilsen, beschlossen. Damit war die vorbereitete Tagesordnung erschöpft Es lagen indessen noch drei, in zwölfter Stunde eingelangte Anträge der w. „Mojravia" vor, über die Br. Expräs Dr. Feith referierte. Die ersten beiden Anträge lauten: 1. Die Großlege möge allgemeine Richtlinien für das Verhalten der Logen bei Eintritt eines Unterstützungsfalles ihrer Mitglieder aufstellen und 2. d i e Frage der Witwen- und Waisenvei - sorgung einer eingehenden Piüfung unterziehen. Nach ausführlicher Wechstlrede wurde beschlossen, ein ögliedriges Komitee von Brünner Brüdern damit zu betrauen, bestimmteie Anträge für das nächste Geneialkcmitee auszii arbeiten. In das Komitee winden berufen die-BBr. Expräs. Dr Feith, Dr. Levy, Dir. Ing. Weiner und die BBr. Dir. Blumenthal, Dir. Geduldiger und Arthur Perlhefter. Dei dritte Antrag der w. „M0.1 avia" schlägt vor, ein kleine?, von allen B.üdern zu tragende* Abzeichen zu schaffen, welches hauptsächlich dazu dienen soll, daß sich Brüder, insbesondere in der Fiemde, sofort als solche erkennen In dem hierüber gefaßten Beschlüsse spracht sich das G. K. dahin aus, daß es wünschenswert wäre, ein unauffälliges Erkennungszeichen zu tragen. Bezüglich dei Ausführung mögen die Logen. Antiäge stellen. Nachdem auch diese Angelegenheit erledigt war, wurde über einen Gegenstand beraten, über den vorhu Br. Expl. Dr. Israel Auerbach von det Timendorfer-Loge in Berlin ausführliehe Darlegungen gegeben hatte. Er betraf die Förderung des V e 1 e i n e s zur Gründung und Erhaltung einer Akademie dei Wissenschaft des Judentums in Berlin. Das G. K. beschloß, aus den Mitteln der Gioßloge 2000 Kc dem Vereine zu widmen. Überdies sollten die Mitglieder des G. K. in ihren

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