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B'nai B'rith · 1923-01-01 · 1 (1.1923) · p. Seite 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
2 (1923)
Issue
1 (1.1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 11 (sequence 14)
Language
German
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! 1 darunter 46 (also fast 60%) aus Groß-Prag dagewesen. Der jährliche Aufwand betrage gegen 60.000 K. Er möchte den Autrag dahin erweitern, daß die Großloge als Stifter beitrete, so zwai, daß sie den Stifterbeitrag von 10.000 K in jährlichen Raten zu 1000 K leiste. Die Großloge hätte dann nach den Statuten das Recht, jährlich einen Freiplatz zu vergeben. Sie möge weiter beschließen, auch die einzelnen Logen für die Sache zu interessieren, damit von ihnen Mitglieder geworben würden. Der Br. Vizegroßpr. Jeiu; alera tritt diesem Antrage bei, da er keineMehrbelastüng bedeute. Doch bedürfe er der Genehmigung duich die Großloge. Dei Antrag des Br. Expr. Dr. Kornfeld wird als Antrag au die Großloge zum Beschlüsse erhoben. A d P u n k +■ IX. a, d er Tagesord n u u g: M eraner Asyl. Der Br. Großpräsidetrt weist als Referent darauf hin, daß seinerzeit alle Brüder des alten Distriktes sowie auch der reichsdeutschen Logen Mitglieder des Meraner Asyls waren. Nun sei dieses, im Vorjahre neu eröffnet, in gioßer Not. Im Vorjahre waien 75% der Patienten aus der Tschechoslowakei, heuer sei nach den Gesuchen, ungefähr dasselbe perzentuelle Verhältnis. Wien könne nichts meinleisten, Deutschland ebensowenig. Der Pflegling zahle 10 Lire pro Tag, also weit unter den Regiekosten. Trotzdem können nur Kranke aus unserem Staate das Asyl aufsuchen. Es handle sich um eine Lungenheilstätte im Süden, u. zw. um die einzige bestehende. . Er stelle den Amrag, für das Jahr 1923 aus Großlogen.mitteln eine einmalige Spende von 2000 Kc zu bewilligen. Außerdem sollten die Logen aufgefordert werden, Komitees einzusetzen, die sich damit zu befassen hätten, im Kreise der Biüder sowie unter Außenstehenden Mitglieder für das Asyl (Mindestjahresbeitiag 20 Kc) zu weiben und überdies für das heurige Jahi auch noch Spenden zu beschaffen, da im heurigen Jahre infolge des schwachen Kurbesuches eineHaupteinnahmsquelle, die Sammlung unter den solventen Kurgästen, nicht gegeben sei. Was unsere Brüder angehe, so läge nicht eine neue Belastung, sondern nur die Wiederaufnahme einei alten Praxis][vor. Nach eingehender Wechselrede Wird der Antrag in der obigen Passung zum Beschlüsse erhoben. A d P u n k t IX b) d e r T a g e s o 1 d ri u 11 g: Zuschrift des Komitees zur Sanier u n g d er notleidend e n israelitischen W o h 1 f a h 11 's a n s t a 11 e h W i e n s. Nach dem Referate des Br. G r o ß - S c h a t 7. 111 ei st er s, der sich für einen Beitrag ausspricht, wird über Antrag des Br. Expr. Dr. S c h 1 e i s s n e r beschlossen, im Wege der Wiener Gioßloge eine einmalige Spende von 1000 Kc zu widmen. Ad Punkt X. der T a g e s o r d 11 u n g: a) A n t r a g des B r. Expr. Dr. Z i e g 1 e r wegen Bildung eines Komitees zusammen mit den Vertretern der größeren Kultusgemeinden und Institutionen m i t der A u f g a b e , j ä h r 1 i c h 200 englische Pfund z u r E r h a 11 u n g der g e i s t e s w i s s e nsc ha f 11 i c he n

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