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Ha- Meʾasef · 1787-01-01 · Des Sammlers vierten Jahrganges erste Zugabe (1787) · p. Seite 26

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Journal
Ha- Meʾasef
Volume
(1787-1788) תקמח (1787)
Issue
Des Sammlers vierten Jahrganges erste Zugabe (1787)
Date
1787-01-01
Page
Seite 26 (sequence 26)
Language
Hebrew, German
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( 26 > durch die sprtzfändigste Sophistereyen zu unterst»- Hen, und denjenigen, der vernünftige Gründe zu dessen Abschaffung vorbringt, als einen Menschen ansehen, derdie Grundpfeiler der ganzen Religion erschüttert. Noch einen kleinen Umstand erlauben Sie mir anzuführen, der doch sehr auffallend ist. Ware dieser Gebrauch religiösen Ursprunges, so würde man sich genau an das Uebernachten, nicht an bestimmte Stunden halten müssen. Moses, und die Talmudisten wollen ja nur, daß man den Todten nicht des Nachts unbegraben lasse; nicht daß man mit ihm vier Stunden nach seinem Absterben sogleich forteile. Woher kommt es dann, daß wir einen Menschen der des Morgens früh stirbt, noch׳ denselben Vormittag begraben, und nicht bis gegen Abend warten? daß wir einen gegen Abend abgeschiedenen, der doch nun schon übernachten muß, gleich den andern Morgen, und nicht erst gegen Abend beerdigen? welcher Weise, welcher Arzt hat dieß so genau berechnet, daß gerade vier Stunden die hinreichende Zeit ist, innerhalb welcher jeder Scheintodte wieder austeben muß, wenn er je wieder austeben kann? — Diese in die Augen fallende Inkonsequenz ist also ein offenbarer Beweis, daß dieser Gebrauch weder von einem mosaischen noch talmudischen Gesetze sich herschreibt, sondern Aberglauben sein Herkommen, und Vorurtheilen seine Erhaltung zu danken'hat. Wenn nun keine religiöse, giebt es etwa moralische Gründe, die zu dieser frühen Beerdigung bestimmen? moralische? Ich gehe die ganze Sittenlehre durch, und kann keinen Satz ausfündig machen, aus welchem der spitzigste Sinn es als eine lobenswerthe Handlung ersubtilisiren könnte, euien Menschen, dessen Zustand Erfahrung und Ver-

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