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Ha- Meʾasef · 1787-01-01 · Des Sammlers vierten Jahrganges erste Zugabe (1787) · p. Seite 15

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Journal
Ha- Meʾasef
Volume
(1787-1788) תקמח (1787)
Issue
Des Sammlers vierten Jahrganges erste Zugabe (1787)
Date
1787-01-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
Hebrew, German
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נ 5׳ > änderungen Hervorbringen. Wenn wir also auch den Pulsschlag nicht fühlen, so ist dadurch doch keinesweges bewiesen, daß das Blut nicht dennoch in den Adern in einem solchen Grad umlauft, der für uns unmerkbar ist. Eben so ist es bey dem Athemholen. Selbst eine Lichtstamme und eine Pflaumfeder sind Körper, die einen Widerstand leisten, der so gering er auch ist, dennoch einen gewissen Grad Kraft erfordert um überwunden zu werden. Wenn nun die Kräft, mit welcher die Luft aus der Brust gesiossen wird, kleiner ist als dieser erforderliche Grad, so müssen die Flamme und die Feder unbeweglich bleiben, obschon das Athmen noch fortdauert. Zugegeben also, daß der gänzliche Mangel des Athemholens ein entscheidender Beweis des wirkliehen Todes sey, so sind die erwähnten Proben doch keinesweges in Ansehung dieses gänzlichen Mangels entscheidend, sondern nur Beweise eines geringer« Grades von Athemholen, als zur Bewegung dieser leichten Körper nöthig ist. Daß aber ein solcher geringer Grad von Athmen nicht mehr Leben ist, und daß die Natur auf diese niedrige Stufe des Lebens sich nicht eine Zeitlang verweilen, und dann sehr allmählich sich wieder in die Höhe schwingen kann, wer vermag dieses zu behaupten? und wer kann mit mittelmäßigem Gewissen und Verstand es wagen, dieser Behauptung eine solche Zuverläßigkeit zu ertheilen, daß er vorsetzlich die Natur von dieser niedrigen Stufe herunterstößt? — Wer kennt die geringen Grade des Lebens eines neuentstandenen Kindes in den frühsten Zeiten seiner Reife? und dennoch wird bey allen gesitteten Völkern die Pflege und Wartung desselben für Pflicht, und dessen vorsetzUche Vernichtung für Mord gehalten; Ist es nun nicht unser

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