Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- (1787-1788) תקמח (1787)
- Issue
- Des Sammlers vierten Jahrganges erste Zugabe (1787)
- Date
- 1787-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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C IO ) dert werden; eben so, um bey meinem Gleichnisse von der Uhre zu bleiben, wie die Zeigerbewegung entweder wegen verlorner Schnellkraft der Feder oder Zerreißung der Kette gänzlich aufhören, oder wegen eines Stäubchens in den Räderwerken nur unterbrochen feyn kann. — Am ersten Falle ist der Körper wirklich tobt; im letzten ist er es uns nur zum Scheine. Uns nur; denn wir haben kein anderes Unterscheidungszeichen von Leben und Tod, als die Gegenwart oder die Abwesenheit der Bewegungs- und Empfindungszeichen, und dieses Merkmal muß Wegfällen, sobald nur eine einzige Erfahrung uns gelehrt, daß diese Abwesenheit noch Statt haben kann, wenn auch die innere Le- Lenskraft unverletzt ist, und die Aeußerung ihrer Lhätigkeit bloß yon einer vielleicht nberwindlichert Hinderniß unterbrochen ist. Wir können nun einmal nicht ohne den Körper zu zerstören zu der innern Werkstädte der Natur gelangen, und wie weriig gelingt es uns selbst bey dieser Zerstörung ihre geheimsten Triebwerke zu entdecken? Nun ist es aber nicht eine einzige Erfahrung die uns diesen Satz bestätigt, sondern unzählige Erfahrungen zu allen Zeiten lehren es, daß alle Zeichen der Empfindung und Bewegung unmerklich feyn können, ohne daß die Ursache derselben zerstört ist; fie lehren, daß die Bewegung der Pulsadern unsern Sinnen gänzlich entwischen kann, ohne daß der Umlauf des Bluts aufgehört hat; *) fie lehren uns, daß in gewissen Fällen die Bewegung des Herzens und des Athemholen Tagelang gänzlich aufhören können, ohne daß der Mensch wirklich tobt sey; **) sie lehren uns, daß die Kälte des Körpers, die gebrochenen Augen und das ״) Brühiere. S. 279. Ebendas. S. 706 u. f.