Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- תקמד (1783-1784) (1783)
- Issue
- Erste Zugabe zu der hebräischen Monatsschrift (המאסף) dem Sammler. (Januar 1784)
- Date
- 1784-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/9582265-9593291-9593419--0149-9593432- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
I '.Mur er« Hr lLmsaÜ , G sch chichsch, dem allem hierinn die Himmru, orrchen ge- HeWcht. . Wendeen zu ton*!ehr zu de-!ich Mm mit einer mrswirkbe ft aus irre daher »Ihnen, von allen teratur. n M, אל , ein* hradikat, wist, ten Gliehe, will MMr th. Jes- :ifyen m lz?äffe» leicht dahin Hüpfen, nach dem Araischen üexit, und ע^כבש in Avrum & convertit. Es ließ sich hier also übersehen ומכבס אל מוסר אויל so wie der Narr zur Zucvr hinranzer. Allein ich glaube diesem Worte ganz eine andre Bedeutung zu geben, und nach dieser die Steüe so zu übersehen, daß auch der Thor ohne Anstoß hier seine Stelle unter den Thieren findet. Die Rabinen sagen ע,כס sey eine Glocke. Kimchi der gewiß der gröste Etymolog unter den Rabinen, die wir kennen war, sagt : גקרא pi המל עככן לעי שהלא מעקשקש, Der Fessel wird darum ע,0ס genannt, weil er schallet wie eine Glocke. So übersetzt er auch וברגליהם תעגסנה nnd m lk ihrem Zußpuy schallet» sie. Andere Rabiuen übersetzen, mir threrr ^üsftn ftffdn sie, und wieder andere sagen : durch ryre Aüsie vergiften sie. Dies alles scheint mir nach der Analogie von einem einzigen Begriffe locke» herzukommen. Ursprünglich mag 0*0% Locken heissen, daher סס^ Glocke *). Wenn von Buhlerinnen die Rede ist, gebraucht ein jeder Ausleger an der Stelle von locken figürlich ein anderes Wort nach Gefallen, je nachdem er das Laster der Verführung durch einen hartern Aus- * ) Man erinnere sich daß auch in der deutschen Sprache, Glocke von dem Zeitwort locken, herkömmt. Adelungs hochdeutsches Wörterbuch, Glocke und locken.