Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 11 (1880)
- Issue
- N° 52. (23.12.1880)
- Date
- 1880-12-23
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Vacanz. Die Stelle eines ersten Eantor- und SchAchterO ist zum 1. April 1881 hier anderweitig zu übernehmen. Festes Gehalt 1800 M»rk, Nebenrevenüen circa 1000 Mark Frankirle Meldungen sind baldigst bei uns an» zubringen. [2574 Rawitsch, 4. December 1880 Der Corporations-Borstand. nr Erlernung der Küche und deS Haushalts wird in einem sehr anständigen jüdischen Hause ein junges Mädchen gesucht, welches sich jeder vorkommenden häuslichen Arbeit zu unterziehen hat. Lehrzeit 2 Jahre. Vollständig freie Station incl. Wäsche zugesichert. Das betr junge Mädchen wird als Familienglied betrachtet und Honorar nicht beansprucht. Eintritt womöglich schon am 1. Januar k. I. Nährre Auskunft ertheilt G. Blnmenau, Religionslehrer und Prediger in Bielefeld. [2573 Spielwerke 4—200 Stücke spielend; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Castagnetten, Himmelsstimmen, Harfenspiel etc. [1220 Spieldosen 2—16 Stücke spielend; ferner Necessaires Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, Photographiealbums , Schreibzeuge, Handsclmhkasten, Briefbeschwerer, Blumen vasen, Cigarren-Etun, Tabacksdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle etc., Alles mit Musik. Stets das Neueste und Vorzüglichste empfiehlt J. II. Heller, Bern (Schweiz.) D4& Nur direkter Bezug garantirt Aechtheit; fremdes Fabrikat ist jedes Werk, das nicht meinen Namen trägt Fabrik im eigenen Hause. •oouuaj uapuas us^sis •staa«i a}JU}8U[[j 'Zuusisr^as^ anz aiui -•gaj spä pady OL 8PI JaquiaAOji uioa uajjaaaAiaidg uoa uaajnu^ aap aa;un aararaotj souna^ OOO'O7- U0A «suaiag nit aapiaMpidg uaisuoqos aap | Koschere Fleischwaaren jeder Art empfiehlt unter Zusicherung reeller und bester Bedienung [2570 M. Ripinski, Göttingen. Eönigl. pr. PreUSS., Grossherzogi. Badisches, Herzogi. Anhalt., HerzogL Sftchslsohes, Fürsti. Hohenzollernniecr (Wimpeln) fertigt gut an David Blumenthal 2579] in Berleburg. i% sohea n. Fürsti. Bumänisches Hof-Pianoforte nnd Knust - Institut. Kagdehvrgy Berlinerstrasse 25 u. 26. Grösstes Pianlno-, Harmonium« n. Fitgel-Verkaufs -Etablissement der Prsrlni Sachsen. Prospecle etc. gratis. 11 Hof-Diplome und andere ehrende Ausxeichnung-en. A11 e i n - V e r!k a u f der weltberühmten Estey-Orgeln. Im Verlage des Bernhard Epstein in Brünn ist erschienen und kann durch jede Buchhandlung bezogen werden „CHACHME HADOROTH“ Geschichtsbilder aus der nachtalmudischen Zeit (500—1560) von £>r, M. H. Friedländer. Preis fl. 1.50 kr. Mit diesem Bilder-Eyclus werden in der dem Autor eigenen, lichtvollen und fefielnden Darstellungsweise eine Reihe von Geistes-Heroen vorgeführt, welche während einer tausendjährigen Periode die unsterblichen Träger der jüdischen Culturgeschichte bilden. Von den zahlreichen Journalstimmen, wie die Wiener Presse, vie Israelitische Wochenschrift in Magdeburg", der Hamchacker, der Ungarische Israelit u. v. a, welche sich sämmtlich in anerkennendster Weise!über diese Geschichtsbilder äußern, sei nur die Schluß-Recension der Wiener „Neuzeit", ein sicherlich maßgebendes Fachblatt, angeführt und zwar heißt es in der Neuzeit wörtlich: „Diese Geschichtsbilder sind ein wahres Fami- ■ lienbuch, das in keinem jüdischen Hause fehlen sollte, da sie nicht blos die reifere Jugend in ihren Geschichtsstudien zu fördern, sondern auch I eine angenehme und höchst nützliche Lectüre für Laien zu. bilden geeignet sind." Die beste Garantie für den unbestreitbaren Werth dieses Buches bildet jedoch die Thatsache, daß die Chachme Hadoroth durch die kaiserl. Akademie rühmlichst ausgezeichnet wurde — Bei Ein. sendung des Baarbetrages wird das Buch frco. mit 10% Rabatt eingesendet. [2580 Allen Freunden einer geistig anregenden und zugleich unterhaltenden Lectüre kann mit vollem Recht das Deutsche Montags-Matt Chef-Redacteur Verleger ~ r. Arthur Levysohn. Rud. Moste. 5ötrltnempfohlen werden. Diese durch und durch originelle literarisch-politische Wochenschrift, welche die hervorragendsten deutschen Schriftsteller zu ihren Mitarbeitern zählt, enthält eine Fülle geistvoll geschriebener Artikel, die ein treues Spiegelbild der politischen, literarischen und künstlerischen Strebungen unserer Tage darstellen. Jede neu auftäuchende Frage, jede neue Erscheinung in Wissenschaft, Politik, Kunst und Leben findet im „Deutschen Montags-Blatt" unparteiische und erschöpfende Behandlung, während die gesellschaftlichen Zustände der Gegenwart in elegantester Form interessante Beleuchtung erfahren — Diese literarischpolitische Zeitschrift ersten Ranges, welche am zeitungslosen Tage, dem Montag, erscheint, verbindet die Vorzüge eines gehalt reichen Wochenblattes mit denen einer wohlinformirten, reich mit Nachrichten aus erster Quelle ausgestatteten Zeitung, und so wird das „Deutsche Montags-Blatt" in seiner Doppel-Natur dem Wahlspruch, den es sich gewählt, vollauf gerecht, stets „Von dem Neuen das Neueste, — Von dem Guten das Beste" zu bringen. Das „Deutsche Montags-Blatt" wird in der Fülle und Gediegenheit seines Inhalts auch fernerhin den sensationellen Erfolg zu rechtfertigen wissen, der es so schnell zum Lieblingsorgan der geistigen Aristokratie unserer Tage heranwachsen ließ. — Alle Reichspostanstalten und Buchhandlungen nehmen Abonnements zum Preise von 2 Mark 50 Pf. pro Quartal entgegen. Zur Begegnung von Verwechselungen verweise man bei Postbe» strllungen auf Nr. 1251 der Post-Zeitungs- Preisliste pro 1881. [1225 Hl Engl.,Franz.,Deutsch. Gründl. Selbst-Unter' Hl richt. Langenscheidt'scheVerl.-B .Berlin. [1175 Einladung zum Abonnement ans den Jahrgang 1881. Mit der nächsten, Anfangs Januar 1881 erscheinenden Nr. tritt die „Israelitische Wochenschrift" in den zwölfte» Jahrgang. — Am ihre Leistungen und Erfolge hinzuweisen, kann sie ihren Lesern gegenüber sich enthalten, wie sie denn überhaupt jeder Reclame abhold ist. Sie wird nach wie vor — wie es ihre Pflicht ist — mit in jetziger Zeit doppelt wachsamem Auge auf der Warte stehen und mannhaft für die Ehre und Gleichberechtigung des Judenthums eintreten, ihre Stimme unermüdlich und unerschrocken für Wahrheit, Recht und Frieden erheben und den Kampf gegen Lüge und Verleumdung, gegen Fanatismus nnd Unduldsamkeit, wo immer er uns äusgedrängt wird, mit ehrlichen Waffen in würdiger Weise führen. Zu den alten bewährten Kräften sind viele neue für die Mitarbeiterschaft, sowohl an der „Wochenschrift" als an dem „Literaturblatt", gewonnen. . Die Abonnementsbedingungen bleiben unverändert: Bei allen Po st an st alten und Buchhandlungen vierteljährlich drei Mark; directe Zusendung — nach dem Auslande — erfolgt nur gegen Voransbezahlung für ein ganzes Jahr: 16 Mark (-- 20 Frcs., 8 fl., 8 Rubel, 4 Dollar. ME* Der jüdischen Lehrerwelt können wir die freudige Mittheilung machen, daß es uns gelungen ist, dem »jüdischen Grziehung-rvefen in Schule nnd Hau-" vom 1. Jannar 1881 durch Begründung eines besonderen Organs die größte Sorgfalt zu widmen. Näheres über dieses neue, die Aufgabe und Zielpunkte unserer „Wochenschrift" ergänzende Unternehmen werden wir in der nächsten Nr. in besonderem Prospectus mittheilen. Die Ziedaction und Expedition »er „Zsr. Wochenschrift." NB. Freunden unseres Blattes, die sich die weitere Verbreitung desselben angelegen sein lassen wollen, stellen wir Probeexemplare auf Wunsch jederzeit zu Gebote. Verantwortlicher Redacteur Br. Rnhmer in Magdeburg. Druck von Horbach in Barvy. Vertag von Robert Friese in Leipzig. Hierzu ei« Beilage ul das „Jüd. Literaturblatt" Nr. 52.