Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1880-12-02 · N° 49. (2.12.1880) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
11 (1880)
Issue
N° 49. (2.12.1880)
Date
1880-12-02
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/5369809-9583817-9584281--4366-9584289
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

1219] Die Stelle eines Reli-iott-lehkers und Vorsängers bei der israel. Gemeinde in Tauberbischofsheim wird hierdurch zur Bewerbung ausgeschrieben. Neben freier Amtswohnung beträgt das Einkommen derselben: 1. fester Gehalt von der isr. Gemeinde M. 1200, 2., aus der Kasse der politischen Gemeinde M. 200. 3. für Ertheilung des Religionsunterrrichts an die Zöglinge der Präparandenanstalt aus der Oberraths- und Oberschulraths- .kaffe M. 200. 4. Die Nebeneinkünfte sind La. 300 bis 400 M., 5. Schulgeld von ca. 41 Kindern je 12 M. Außerdem kann dem anzustellenden Lehrer das Amt eines Rechners isr. Stiftungen und das Abhalten der Seelengebete für die Stifter übertragen werden, was ein Erträgniß von M. 80 abwirft. Ferner besitzt die isr. Gemeinde eine Pensionskasse, woraus dem Lehrer und seinen Relikten eine statutenmäßige Unterstützung zugesichert wird. Die Stelle kann mit dem 1. Febr. event. mit dem 1. März 1881 angetreten werden. Bewerber, welche in der französischen Sprache Unterricht ertheilen können, erhalten den Vorzug. Meldungen mit Vorlage von Zeugnissen sind mit Frist von 4 Wochen bei der Unterzeichneten rinzureichen. Merchingen, den 16. Nov. 1880^ Die Bezirkssynagoge, __Flehinger, Rabbiner. 1215] Die Stelle eines Vorbeters, Neligionslehrers und Schächter». wird in hiesiger Gemeinde zum 1. April 1881 mit einem festen Gehalt von. 1200 Mark, Schlachtgebühren rc.6c0 Mark, sowie freie Wohnung .... 200 Mark, 2000 Mark, vacant. Bewerber wollen ihre Meldungen nebst Abschrift der Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand bis zum 1. Jan. 1881 einsenden. Geborene Deutsche, welche geprüfte Religionslehrer sind und einen guten Vortrag halten können, werden bevorzugt. Reisekosten werden nicht vergütet. Der Vorstand der jüd. Gemeinde zu Arnswalde. I u lius Cohn. 2564] Ein erfahrener, tüchtiger CultnSbeamter, der als Vorbeter gern gehört wird, als Prediger erbauend und belehrend vorträgt, in der Religionsfchule segensreich Wirkt, gewissenhafter Schächter und auch Mohel ist, sucht zum 1. April oder Mai 1881 eine Stelle in einer friedliebenden Gemeinde. Die besten Zeugnisse von Autoritäten stehen demselben zu Gebote. Sr. Ehrwürden der Herr Rabbiner Dr. Rahmer kann dieses bestätigen.*) Reslectirende Gemeinden erfahren das Nähere durch die Red. d. Zeitung. . *) Die Zeugnisse haben uns Vorgelegen» sie sind von competenten jüd. Autoritäten und rühmen die Kenntnisse, Führung und Leistungen des betr. Cultusbeamten; wir können denselben um so eher empfehlen, als er auch das Hp’J Dmnx versteht._ 2556] Für eine israelitische Gemeinde wird zum valdigen Antritt ein Religionslehrer, Borbeter und Schächter gesucht. Gehalt neben freier Station 500 bis 5 50 Mark. — Bewerber, welche in obigen Funktionen durchaus tüchtig sind, wollen ihre Offerten unter Cr. O. 19. an die Expedition d. Bl. einsenden. Zum 1. April 1881 ist die hiesige Can tor- und Schächterpelle, welche mit einem jährlichen Einkommen von Mk. 2Ü0V bis 2100 an baarem Gelde und Nebeneinkünften verbnnden ist, vacant. s2568 Reflektanten ersuchen wir, sich im Laufe von 6 Wochen zu melden und die Atteste über ihre Qualifikation franco beizufügen. Schneidemühl, den 24. November 1880. Der Borftartd der jüd. Corporation. Asch. 1214] Ich suche einen angehenden Commis für mein Engros-Ledergeschäfi, welcher kleinere Reisen zu machen hat. Nur solche, welche in gleicher Branche thätig und gute Referenzen aufweisen, finden Berücksichtigung. Samstag ist das Geschäft geschloffen. Freiburg i. Breisgau. 22. Nov. 1880. Zf. I. Maier, ___Lederengrosgeschäft. 2565] Ein Knabe aus anständiger nobler Familie, der in der Erziehung zurückgeblieben oder etwas geistesbeschränkt ist, findet gegen mäßiges Honorar Aufnahme bei einer jüdischen Lchrerfamilie anf dem Lande. — Offerten unteren. Ml. 32. befördert die Exped. d Bl. 1216] Ein jüdisches Mädchen aus achtbarer Familie, welches in Berlin bei einem jüdischen Traiteur die Kochkunst erlernc. daselbst viele Jahre in feinen jüd. Häusern als Wirthschasierin rc. conditionirt hat, sucht zum 1. Januar eine ähnliche Stellung in Berlin oder Deutschland. Adr. unter F. D. 463 an Rudolf Mosse in Berlin W. 2561] Ein jüb. junges Mädchen sucht eine Stelle zur Stütze der Haufrau und zur Beaufsichtigung der Kinder. Offerten sind an. die Exp. d. Bl. sub M. R 1025 zu richten. Eine prachtvolle neue min IDO auf bestem l Pergament, mittelgroß. DHlöy -11 l"ö rtflö, zu verkaufen. Dieselbe kann schon zu rDlin geliefert werden. W. Topilowsky, DTl'D 1S1D, 2562] in Eöln. Spielwerke 4—200 Stücke spielend; mit oder ohne Expression, Mandoline , Trommel, Glocken , Castagnetten , Himmelsstimmen, Harfenspiel etc. Spieldosen 2—16 Stücke spielend; ferner Necessaires Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, Photographiealbums , Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Blumen vasen, Cigarren-Etuis Tabacksdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle etc., Alles mit Musik. _ Stets das Neueste und Vorzüglichste ■ empfiehlt J. H. Heller, Bern (Schweiz.) Nur direkter Bezug garantirt Aechtheit; fremdes Fabrikat ist jedes Werk, das nicht meinen Namen trägt Fabrik im eigenen Hause. •ooutjjj uapuas u9}si{ •stajj apiuisnni •§anti9q}J9A. anz aiui sps judy o£ s«l J9qui9AO£ uioa u95fJ9M[9tdg uoa uaajneyj »9p jo^uu U9tnai05i soutuj; 000 07. U0A »3v-D9g D UH gipOMpidg U9}SU0ipg J9p 001 1193] Soeben ist erschienen und durch die Expedition dies. Bl. oder bei der Frau Wittwe Nathanson gegen Einsendung von IMark franco zu beziehen: Aron Salomo Nathanson. Lebensbild eines jüdischen Cultusbeamteu. Nebst der an seiner Bahre gehaltenen Trauerrede von Rabbiner Dr. M Rahmer, und einem Anhang: Die Entwickelung des jüd. Rnterrichtswesens von Moses Mendelssohn bis aus die Gegenwart, von Dr. F. Cohn. Mit dem Bilde des Verstorbenen. PWt' Der Reinertrag ist für die ^Nathanson- _Stiftung" bestimmt. Dru<kf<hlerichtigung. Im Leitartikel der vor. Nr. S. 402 Sp. b Z. 6 muß es heißen: aus zumerzen (statt auSzumeffen.") ff Das in meinem Selbstverläge in splendider Aussattung jüngst erschienene, von namhaften Autoritäten empfohlene Werk: DTT55 JTM8 „Blüthenstrauss“ „Anthologie deutscher und he* britischer Gedichte für Geist und Herz“ nebst Widmungsblatt und Gedächtnisstafeln (gr. 8° 340 8.) halte ich zu Gelegenheitsgeschenken bestens empfohlen. Prei se: Eleg. broch. in steifem Carton, gew. Papier M. 3,50.— Velinp. M. 4,50. „ gebunden in Callicot M. 5,00, Velinp. M. 6,00. „ gebunden in Leder u. Goldschnitt M. 6,00 Velinp. M. 7,00. Bei Abnahme von mehreren Exemplaren besonders für Schulen als Prämiengeschenke entsprechenden Rabatt. Achtungsvoll [2567 J. S. Wlttkower, Altona. 1217] Bei W. Schwalbe in Emden ist soeben erschienen: Der Kampf Jakobs. Predigt gehalten am Tage der Hänelschen Interpellation von Landrabb. Dr. Bachholz. Der Reinertrag ist für die „Alliance Isr. Univl.c bestimmt. Methode Original. 29.vervollkommn.Aufl Briefl. Sprachu. Sp reck-Int er rieht für das Selbststudium Erwachsener. Fmrlkch v* d- Professoren Dr. von Dalen, B Lloyd und Langenscheidt, Berlin. Französisch von Tous8aint und Prof- G franzosiscn Langen8cheidt (Wochentl. 1 Lekt. ä 50 Pf. Jede Sprache 2 Kurse m al8M. Kurs. 1 u. 2 auf einmal nur 27 M. iLntepli von Prof Dr Dan. Sanders. E i n ‘ Kursus, 20 Brf, nur kompl., 20 M. Probebrief jeder Spr. nebst Prosp. ä 1 M, (Post-Anw.) [1177 Urtheil: „Diese Unterrichtsbr. verdienen d. Empfehlung vollständig, welche ihnen v. Sem Dir. Dr. Diesterweg, Dir. Dr. Freund, Prof Dr. Herrig, Prof. Dr. Scheler, Prof. Dr. Schmitz, Prof. Dr. Städler, Dir. Dr. Viehoff u. and. Autoritäten geworden ist.“ (Lehrerztg.) Laugeuscheidt’sche Verl.-Buchhandlg. (Prof. G. L.) Berlin SW., Möckernstr. 133. Verantwortlicher Redakteur Dr. Rahmer in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Barvy Hierz« ei«e Beilage nud da- „Jüd. Literaturblatt" Nr. 49. 1194] Die feine ^V2-Fleisch-u.Wurstw.-Fabrik von Moritz Weinberg, Gr. Münzstr. 10 in Magdeburg llWL» unter Aussicht des Rabbinats empfiehlt ff. Gänseschlackw »Pfd Spickgans „ „ Salamiw. „ „ Leberw. » „ Schlackw. „ „ Garant irt reine s Gänseschmalz „ „ ausgezeichnete Kochwurst „ Wiener-, Jauersche-, Fraustädter, und Lungenwürstchen, Gänsekeulcn, Rauch- und Pökelfleisch rc. rc. VGk' Alle Mittwoch und Donnerstag 10—18 Pfd. pommeriche Fettqänse ä Pfd^75^-H. Verlag von Robert Friese in Leipzig. 1^80^ 2 „ „ 1 „ 40 „ 1 „ 20 „ 1 „ 40 60, 90,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.