Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 11 (1880)
- Issue
- N° 26. (23.6.1880)
- Date
- 1880-06-23
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/5369809-9583817-9584069--4154-9584077- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nachruf! Gestern früh 3 Uhr verschied plötzlich zu einem besseren Leben der Lehrer und erste Cantor unserer Gemeinde, Herr A. 8. Nathanson, im 67. Lebensjahre und im 37. Jahre seiner segensreichen amtlichen Thätigkeit. [1217 Der Dahingeschiedene hat sich durch seine unerschütterliche Pflichttreue, sein biederes, ehrenhaftes Wesen und seine strenge Gerechtigkeit die Liebe und die Achtungseiner Vorgesetzten und sämmtlicher Gemeindemitglieder erworben. Dies auszusprechen ist uns wahrhaftes Herzensbedürfnis und werden wir sein Andenken stets in Ehren halten! Magdeburg, den 20. Juni 1880. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. 2452] Zu möglichst baldigem Antritt »gesucht ein Religionslehrer, Schächter und Borbeter, der die reglementsmäßigen Zeugnisse besitzt, um die Concession zur Errichtung einer Elementarschule nachsuchen zu können. Gehalt 1200 Mk. Geeignete Bewerber wollen über ihre Fähigkeiten und religiöse Vertrauenswürdigkeit Abschriften ihrer Zeugnisse, welche nicht zurückgeschickt zu werden brauchen, an Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Wedell in Düsseldors baldigst einsenden. Kettwig, im Juni 1880. Der Vorstand der Synagoqen-Gemeinde H. Seligmann. 2453] Ein geprüft. Religionslehrer für nieb. u. höhere (Staffen, geübter ßnlvJL tüch. ticier ]|n< ziemt, muftt, prakt. ^n1ö, der auf Verl, deutsche Vor rüge hält, mit guten Resu. f. Zeug«, feit ca. 7 Jahren in Rheinland wohnhaft, sucht Stellung. Derselbe ^verhrir. mit kleiner Fam.) strebt mehr nach einer friedl. unv zieml. religiös. Gemeinde, als nach hohem Gehalt. Gest, ausführl. Offerten bittet ■I. Wiesen, Lehrer in Kettwig lRheinpreußen). 2449) Für die hiesige Synagogen-Gemeinde wird ein Solo-Bassist bei emem Monats-Gehalt bis zur Höye von 60 Mark zum sofortigen Äntrilte gesucht. Unverheirathete, mit schöner Stimme begabte Bewerber, welche über fachmännische Zeugnisse verfügen, daß sie prima vista singen können und in einem Synagogen-Chor schon mitgewirkt haben, wollen sich bei dem Unterzeichneten melden. Königsberg i. Pr., den 1 Juni 1880. Ed. Birnbaum. Erster Eantor d. Synagogen-Gemeinde. 1207] Ein tüchtiger Schochet, Cantor und ReligionSlehrer findet zum (.Oktober d.I. hierfelbst Stellung. Das jährliche Einkommen beträgt 8—900 Mark neben freier Wohnung. Reflectirende mögen sich unter Beilegung ihrer Zeugnisse und Bemerkung des Familienverhält« niffes an uns portofrei wenden. Russen und Polen bleiben unberücksichtigt. Vorstand der Synagogengemeinde Regeuwald« tn Pomm. [1219 Einladung zum Abonnement auf das beliebte Journal in Buntdruck: H>±© Artoeltsstulse. Zeitschrift für leichte und geschmackvolle Handarbeiten mit farbigen Originalmustern für Canevasstickerei, Application und Platsstich, sowie schwarze Vorlagen für Häkel-, Filet- Strick- und Stickarbeiten aller Art, erscheint in 2 Ausgaben: ' »Gro.se Ausgabe.“ Monatlich ein Heft in elegantem Umschlag mit einer colorirten Doppel-Tafel, enthaltend 4—5 Stickerei-Muster, sowie einer Beilage mit unterhaltendem Text Arbeits-und Illustrationen. — Preis vierteljährlich 90 Pf „Kleine Ausgabe.“ Monatlich ein Geft in elegantem Umschlag mit einer kleinen colorirten Tafel, enthaltend 3—5 Stickerei-Muster, sowie einer Beilage mit unterhaltendem Texte und Handarbeits-Illustrationen. — Preis vierteljährlich 45 Pf. Abonnements auf die „Arbeitsstube“ nehmen alle Buchhandlungen und Postämter entgegen. Berlin W., 140 Potsdamerstrasse. Die Verlagshandlunsr: FRANZ EBHARDT. 1) 2) 75 Tausend Abonnenten. Vorzüge des Blattes: die bei Weitem gelegenste u. verbreitetste Zeitung Deutschlands. Täglich zweimaliges Erscheinen als Morgen- und Abendblatt, wodurch das „Berliner Tageblatt“ in der Lage ist, seinen Lesern alle Nachrichten stets 12 Stunden früher als jede nur einmal täglich erscheinende Zeitung zu bringen. Unabhängige politische Haltung. Special-Correspondentcn an allen wichtigen Plätzen und in Folge dessen rascheste u. zuverlässige Nachrichten; bei bedeutenden Ereignissen umfassende Special - Telegramme. Ein eigenes parlamentarisches Bureau liefert dem Blatte schnelle und zuverlässige Berichte. Vollständige Handelszeitung nebst complettem Oourszettel. Sorgfältig gesichtete Localnachrichten der Reichshauptstadt. Reichhaltiges u. interessantes Feuilleton unter Mitarbeiterschaft der hervorragendsten Schriftsteller. Besonders hervorzuheben sind : at-Beiblätter; das belletristische Sonntagsblait Deutsche Lesehalle“ sowie die [1212 wöchentl. Mittheil, über Lamlwirthschaft, Gartenbau und Hauswirthschaft. Diese Fülle anregenden und unterhaltenden Lesestoffes bietet das „Berliner Tageblatt“ zu dem enorm billigen Abonnements-Preise von (für alle 4 Blätter JIHÄL» Sr 5 JPÄ* 0ncl- Wir sind in der glücklichen Lage, unsern Lesern im nächsten Quartal die neueste Novelle von Paul Heyse „Die Hexe vom Corso“ bieten zu können. Sodann erscheint von Wilkle tollln „Jezabels Tochter“. Dieser «in höchstem Grade spannende Roman des berühmten englischen Autors wird sicherlich die weitgehendsten Erwartungen befriedrei Sepe das illustrirte Witzblatt .ULK." r 77 zusammen) Postprovision) Die diesjährige Konferenz der israelitischen Lehrer- Hessens findet am 5. Juli, Morgens 10 Uhr. im „Ballhaus" in Fulda statt. Tagesordnung. 1) Eröffnungsrede und Jahresbericht des Vorsitzenden. 2) Referat des Herrn B l ach-Gudensberg über das Thema: Die Pädagogik im Talmud. 3) Anträge, Mittheilungen und freie Besprechungen. Diejenigen Herren, welche an dem gemeinschaftlichen Mahle theil nehmen wollen, werden ersucht, ihre Anmeldungen bis zum 25. Juni an den Unterzeichneten Vorsitzenden gelangen zu lassen. Zur Gewährung von Zuschüssen zu den Kosten ist uns eine ansehnliche Summe Geldes zur V-rfüaung gestellt. [1.'16 Kassel, den 31. Mai 1880 Der Ausschuß der israeUt. Lehrer-Konferenz. Dr. Stein. Israel. Hötel Sch wed Bad Kissingen. Bedeutend verdrösset’t, fein, rein religiös Prinzip. [2345 feebad latente lote! falb f f “VwD Restaurant, Rue du Nord 3. \ ' Synagoge im Hause, Aussicht auf’s Heer. BC* Inserate für alle Zeitungen, beionders für die Israelitische Wochenschrift und das Jüdische Literaturblatt, ahne Aufschlag noch Porto zrt Originalpreifen vernultelt prompt die General-Agentur der Herren 6. L. Daube & Co. W. Simon in Magdeburg, Alles Brücktbor 1 und 2. BMC* Preisverzeichnisse sämmtlicher Zeitungen gratis ebendaselbst. e sämmtlicher H >aselbst. Z Für den schwerbedrängten Lehrer sind ferner bei "Ns eingegangen: Vom Herrn Oberrabbiner Dr. Landau in Dresden 10 M. — Von Herrn M. Auerbach, Religionslehrer das. 2 M. — Von Herrn A. Jacob das. 1 M. — Ungenannt das. 2 M. — Besten Dank für diese und wiederholte Bitte um fernere schleunige Gaben. Die Redaction. Briefkasten der Redactton. Herrn IN. 6. Ii. in IS. Für diese Rr. zu spät. Verantwortlicher Redacteur Dr. Rahmerm Magdeburg. Druck von H. Horbach in Barby. Verlag von Rodert Friese in Leipzig. Hierzu eine Beilage uud das „Jüd. Literaturblatt" Nr. 26.