Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1880-06-16 · N° 25. (16.6.1880) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
11 (1880)
Issue
N° 25. (16.6.1880)
Date
1880-06-16
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/5369809-9583817-9584058--4143-9584066
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

12H] Für den Rabbinatsdistrict Asch affen» bürg soll ein Rabbiuatsverweser aufgestellt werden. Erfordernisse der Zulassung zu dieser Stelle sind, daß der Rabbinatskandidat die bayerische Staatsangehörigkeit besitzt, die Rabbinatsprüfung bestanden hat und sich über vollständige Unbescholtenheit ausweist. Bewerber wollen ihre mif den nöthigen Zeugnissen belegte Gesuche bis zum 15. Juni l. I. bei dem Stadtmagistrate Aschaffenbnreinreichen. Aschaffenburg, 1. Juni 1880. Der Stadtmagistrat. _ Mleabach._ 1206] In der hiesigen jüd. Gemeinde soll ein Rabbiner, der auch deutsche Vorträge halten kann und die Cantor- und Schüchterstelle mit übernimmt, zum 1. A u g u st c. mit einem jährlichen Gehalt von 1800 M. angestellt wer» den. — Darauf reflectirende qualificirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. — Reisekosten werden nur dem erstattet, der die Stelle übernimmt. Tremessen, 3. Juni 1880. _Der Vorstand E. Streiitz. Das Amt eines Religionslehrers, zweiten Vorbeters und Hülssschüchters soll möglichst bald besetzt werden. Ansangsgehalt 1200 Mark. Unverheirathete Bewerberwol' len über ihre Fähigkeit und religiöse Vertrauenswürdigkeit Abschriften ihrer Zeugnisse, welche nicht zurückge« schickt zu werden brauchen, an unse* ren Rabbiner, Herrn Dr. Wedell baldigst einsenden. [2450 Der Vorstand drrSynagogen-GkMtinde. Düsseldorf im Juni 1880. 1207] Ein tüchtiger Schochet, Cnntor und Reltgionblehrer findet zum 1. Oktober d. I. Hierselbst Stellung. Das jährliche Einkommen beträgt 8—900 Mark neben freier Wohnung. Reflectirende mögen sich unter Beilegung ihrer Zeugnisse und Bemerkung des Familienverhältnisses an uns portofrei wenden. Russen und Polen bleiben unberücksichtigt. Vorstand der Synagogengemeinde _Regenwalde in Pomm._ 1208] Für die hiesige Gemeinde wird zum sofortigen Eintritt ein Eantor und Schochet gesucht. Einkommen: An fixem Gehalt 500 bis 600 Mark, für Schechita 300 bis 400 Mark, außerdem freie Amtswohnung. Bewerber wollen sich baldigst persönlich beim Unterzeichneten melden; Reisegeld wird nur in dem Falle vergütet, wenn Engagement erfolgt. Freienwalde in Pommern, 1. Juni 1880. Der Vorsteher der Synagogengemeinde. M. Marcus Meyer. 2340] Für unsere Religionsgemeinve suchen wir einen ersten Cantor und Retigistllslk^ltk. Derselbe muß im Besitze tüchtiger musikalischer Bildung und einer wohlklingenden, kräftigen Stimme sein, auch gründliche Kenntnisse im Hebräischen haben, sowohl zum Vortrage der Gebete, als zum Uuterrichte in der Religionsschule. Bewerber wollen ihre Zeugnisse nebst einem kurzen Levenslaufe an uns elnsrnden. Leipzig, im Juni 1880. Der Borstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Per 1« Oktober a. c. ist in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Schächters, womit die Functionen des zweitenVorbeters rc. verbunden sind, zu besetzen. Meldungen an den Vorstand der J-raelitischen CnltuS- _gemeinde Bernburg. [4345 2449) Für die hiesige Synagogen-Gemeinde wird ein Solo-Bassist bei einem Monats-Gehalt bis zur Höhe von 60 Mark zum sofortigen Antritte gesucht. Unverheirathete, mit schöner Stimme begabte Bewerber, welche über fachmännische Zeugnisse verfügen, daß sie prima vista singen können und in einem Synagogen-Ehor schon mitgewirkt haben, wollen sich bei dem Unterzeichneten melden. Königsberg i. Pr., den 1. Juni 1880. Ed. Birnbaum. Erster Cantor d. Synagogen-Gemeinde. 2431] Eine geprüfte Lehrerin (Norddeutsche, Israelitin), welche in allen literarischen Gegenständen, im Französischen und Englischen, welche beiden Sprachen sie geläufig spricht, sowie in der Musik unterrichten kann, und bereits 6 Jahre (in der jetzigen Stellung 4 Jahre) zur größten Zufriedenheit fungirt, sucht zum Oktober c. Stellung. Auskunft ertheilen gütigft die Herren DDr. Klemperer,Rabbiner in Landsberg a/W., und M.Wolst, Rabbiner in Gothenburg. Fleisolier. In Kattowitz O.-Schl. würden noch 1 oder 2 nicht unbemittelte jüdische Fleischer lohnenden Erwerb finden. In der Gemeinde, die mit den nächstgelegenen Ortschaften mehr als 400 jüdische Familien zählt, sino nur 2 Fleischer._ Köchin. Eine Familie in Amsterdam sucht eine geschickte israelitische Köchin. Franco-Anbietungen werden unter Air. 1064 erwartet an Seyffardt's Central-Annoncen-Bureau in A'msterdam._[2432 1210] Zur selbstständigen Führung meiner Wirthschaft suche ich eine anspruchslose alleinstehende, religiöse Wittwe oder ältliches Mädchen per 1. Juli zu engagiren. A. Josephsoha, Christburg, W. Pr. Heirathsgelegenheit. 2434] Ein Vater wünscht seine in jeder Beziehung gut erzogene Tochter bei entsprechender Mitgift an einen staatlich angestellten Lehrer oder Cantor zu verheirathen. Ernstlich gemeinte Anträge, womöglich mit Photographie und Angabe der Familie bittet man zur Weiterbeförderung u. 6. K. 150 an d. Central- Annonc.-Expedition v. G L Daube L Co., Franlsmt a. M. zu senden. Gegenseitige Diskretion stillschweigend. DC* Inserate für alle Zeitungen, besonders für die Israelitische Wochenschrift und das Jüdische Literaturblatt, ohne Aufschlag noch Porto zu Originalpreifen vermittelt prompt die ® General-Agentur der Herren 6. L. j Daube & Co. W. Simon in Magdeburg, Altes Brückthor 1 und 2. W Preisverzeichnisse sämmtlicher £ Die Zeitungen gratis ebendaselbst. 2 , Brau 2347] In meinem Verlage erschien soeben: dh-ok ma oder die Beschneidnngsfeier und die dabei stattfindenden Gebete und Gesänge. Jn's Deutsche übersetzt und mit einer ausführlichen literar» historischen Einleitung versehen von Dp. B. H. Auerbaeh. 2. r mbirte Auflage. — Preis Mk. 1.80. — Gegen Franco-Einsendung des Betrages erfolgt portofreie Zusendung des Buches. Frankfurt a. Main. I. Kanffrnann. Das Gebetbuch von Rabbiner Dr. Leopold Stein; für Neujahr und Versöhnungstag , mit einer neuen Uebersetzung und metrischen Uebertragung der poetischen Stücke (Piutiml nebst zahlreichen neuen deutschen Gebeten und Gesängen. — Ladenpreis 11 Mark; von dem Verfasser selbst bezogen 7 Mark. [2346 Frankfurt a M.. im Juni 1880. DßMäZÄMMel!alk§| f "W2 Restaurant, Rue du Nord 3. % 5 Synagoge im Hause, Aussicht aufs Jleer. \ Israel. HötelSohwed Bad Eissingen. Bedeutend vergrösserfc, fein, rein religiös Prinzip. [2345 BAD HOMBURG. Hotel-Restaurant Lraunschweig. Asraek. Kötel I. Hlanges, feinste und streng religiöse Küche. Elegant meublirte Zimmer. — Großer Speifefaal. Table d’höte. Diner ä part. Pension. [2393 Badegäste finden a ngenehme ($) Wohnung zu civilen Preisen in Haus „Rolandseck“. Bequem in der Nähe des Curhauses und der Koscher-Restauration von Loewenstein gelegen. [2313 Bad-Ems. Frau Dr. Cohn. Für den schwer bedrängten Lehrer sind bei uns eingegangen: Von Herrn Rabbiner Dr. Frank tu Cöln 5 M. — Von Herra Adolf Meyer in Stendal 5 M. — Von Anonymus aus Graaz 2 Fl. — Von S. S-^n Magdeburg 5 M. — Wir danken den Gebern und bitten um fernere schleunige Gaben. Die Redaction. Briefkasten der Redaetion. Herrn Dr. Ci. in B. Ihre „Marginalien" wird das Literaturblatt bringen; wir warten nur die uns von Z. zugesagte Recension über das J.'sche Werk ab. Die Corresp. Emden, Oberingelheim, lnschweig, Wien, Frankfurt a/M. in nächster Nr. Verantwortlicher Redacteur Dr. Rahmer Hierzu eine in Magdeburg. Druck von H. Horvach in Barby. Verlag von Robert Friese in Leipzig. Beilage und dar ,Jüd. Literatrrrblatt* Nr. 25.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.