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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1880-03-03 · N° 10. (3.3.1880) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
11 (1880)
Issue
N° 10. (3.3.1880)
Date
1880-03-03
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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AuferaLe find der Neschkettuig««- «ege« direct g« die KrpediLis« der „Isr. Mocheufchrift" i« M-gdev«rg r« sende». 2198] Die Stelle einer unverheiratheten Elementarlehrers, Vorbeters und Schächters der hiesigen jüdischen Gemeinde wird mit dem 1. Mai d. Js. vacant. DaS Gehalt beträgt 1000 Mark nebst freier Wohnung und Feuerung. Es wird noch bemerkt, daß der betreffende Bewerber nur circa 12 Schüler zu unterrichten hat. Wittmund (OstfrieSland), 27. Februar 1880. Der Gerueindevorstand. M. Neumark._H. Donner. 2303] Die hiesige Elementar-, Religions¬ und Borbeterstelle ist neu zu besetzen. DaS jährliche fixe Gehalt beträgt Mark 700. Dazu kommt der nach dem Dienstalter sich richtende Staatszuschuß. Bei Kenntniß der französischen Sprache wird eine jährliche Extrazulage von Mk. 100 zugesichert. Die Nebeneinnahmen belaufen sich auf ca. M. 500. Die Schächterfunctionen, die auf Wunsch mit beigegeben werden, tragen ungefähr M. 400. — Hübsche Wohnung frei. Bewerber wollen sich unter Beifügung der Zeugniffe baldigst melden- Mühlhausen bei Bamberg, 16. Februar 1880. Der Cultusvorstand, Joseph Fuld. 2197] Wir suchen p. 1. Mai c. einen geprüften Lehrer, Gantor, Echach- 1er und Borbeter. Gehalt 500 M. Fixum nebst freier Wohnung. Nebeneiukünfte 300 Mk. Vorstellung persönlich; Reisekosten nicht vergütet. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zuLlppehneN/M. Rosenberg. oooooooooooooo 6 2185] Für unsere Seidenband» u. 0 0 Weißwaaren-Handlung en gros & Q §d6tail suchen per sofort 2 Lehr-2 linge gegen monatliche Vergütigung. 8 8 Gebrüder Bernhardt, Q 8 Magdeburg. 1 «>8 IQOOOOOOQOOO 2300] Für ein junges kräftiges Mädchen wird eine Stelle als Verkäuferin in einem Putz- und Weißwaarengeschäft gesucht. Nähere Auskunft ertheilt Herr Lonis Sachs in Halle a/S. Hkirathsvermittter, welche in feinen jüdischen Kreisen, wo Töchter vorhanden sind, Bekanntschaft haben, wollen ihre Adresse in der Exped. dies. Z. unter Z. 3050 abgeben. [2196 2305] Für eine elternlose Waise aus sehr achtbarer, frommer Familie, wirth« schaftlich tüchtig, wahrhaft religiös, herzensgut und gebildet, im Alter von einigen 20 Jahren, mit einer Mitgift von 2000 M., wird eine paffende Partie, junger Mann in gesetztem Alter oder Wittwer gesucht. Ges. Offerten sub H. 3674 befördert Rudolf Mosse, Berlin 8. W. Tiscretion Ehrensache. 2304] Eine Dame, in der Führung eines größeren Haushalteerfahren, mit guten Zeugn. versehen, sucht baldigst Stellung. Adr. sub K. B. Nr. 371 an Rudolf Moste in Berlin 0., Königstr. 50. Pensionat in Gr.-Glogan. In meinem Pensionat finden zum 1. April junge Mädchen auS achtbarer Familie liebevolle Pflege und Nachhülfe in allen Lehrgegenständen. Die hiesige höhere Töchterschule bietet vorzügliche Gelegenheit zur Ausbildung. Referenzen Herr Rabbiner Dr. Rippner, Glogau, Herr Rabbiner Dr. Feilehenfeld, Posen, Herr Rabbiner Dr. Jaffe, Kurnik. Gr. - Glogau. [2164 Pauline Cohn, L-ng-ftr. s«. Fast verschenkt! Das von der Massaverwaltung der fallitten „Vereinigten Britanniasilberfabrik“ übernommene Riesenlager wird wegen eingegangenen grossen Zahlungsverpflichtungen BV um 75 Procent unter der Schätzung verkauft. Für nur Mark 14 erhält man ein änsserst gediegenes Britanniasilber-Speiseservice (welches früher 60 Mk. kostete) nämlich: 6 Talelmesser mit vorzügl. Stahlklingen 6 echt engl. Brit.-Silber Gabeln 6 massive Brit.-Silber Speiselöffel 6 feinste Brit.-Silber Kaffeelöffeln 1 schwerer Brit.-Silber SuppenschSpfer 1 massiver Br t.-Silber Milchschöpfer 6 feinst cisellirte Präsentir-Tabletts 6 vorzügliche Messerleger Crystall 3 schöne massive Eierbecher 3 prachtvolle feinste Zuckertassen 1 vorzügl eher Pieffer- oder Zuckerbehälter 1 Theeseiher feinster Sorte 2 effectvolle Salon-Tafelleuchter (48 Stück) Bestellungen gegen Nachnahme oder vorherige Geldeinsendung sind zu richten an das [3194 Vereinigte Britanniasilber- Fabriks-Depot Wien 11. Untere Donaustrasse 43. nDB bv TtfD rothe und weisse Weine von M. 1 20 p. Fl. an, „ allen Tresterbranntwein ü M. 2 p. Literfl. [2106 incl. Fl. u. Verpackung; in Gebinden billiger, empfiehlt die Weinhandlung von Siegfr.Zickel, CölnalRh. NB. Wiederverkäufern gewähreich Rabatt. 2176] Soeben erschien: Die kürzeste Darstellung der nachöiötischen Keschichte für die israelitische Schuljugend nach größeren Werken bearbeitet von Dr. David Leimdörfer, Rabbiner und Prediger der Synagogengem einde Nordhausen. Preis 1 Mark 50 Pf. Leipzig und Nordhausen 1880. Verlag von O. Eigendors's Buchhandlung (Moritz Greiner). Dieses vorzügliche und für die Schule unentbehrliche Buch empfiehlt die Verlagsbuchhandlung den Herren israelitischen Lehrern ans's Beste. Vorzügl. 2301] Die „Israelit. Wochenschrift" nebst „Jüd. Literaturblatt" (Jahrg. 1879) vollständig, sammt dem 4. Quartal (1878) wird ein Exemplar für 4 M. 50 Pf. baar zum Verkauf angeboren. Wo? sagt die Expedition d. Bl. Aufruf! Für jüdische Rothleidende Oberschlefien'S. Eine hochherzige Theilnahme thut sich aller Orten kund für die Nothleidenden unserer schwer heimgesuchten Provinz, und unsre Glaubensgenossen stehen wahrlich nicht in letzter Reihe der Spender. Durch Errichtung von Suppenanstalten, Darreichung von Kleidungsstücken u. f. w. sucht man, insoweit möglich, dem Elend zu steuern. Abgesehen indeß davon, daß nicht überall für die jüdischen Armen, die aus religiösen Gründen an dem Beneficium der Suppenanstalten sich nicht betheiligen können, in anderer Weise gesorgt wird, ist der Höhepunkt des NothstandeS unter unseren Glaubensgenossen bei den verschämten und ehrenhaften Armen zu constatiren, die noch nicht verlernt haben, zu erröthen, wenn man ihnen die Annahme einer öffentlichen Unterstützung zumuthet, und die deshalb doppelt schwer unter den Verhältnissen leiden. Solcher Arme giebt es viele in unserer Provinz. Diese in geeigneter Weise dem Elend zu entreißen, bitten wir edle Glaubensgenossen herzlichst um Geldspenden, über die öffentlich quittirt werden wird. Dr. Jacob Cohn, Rabbiner in Kattowitz O./Schl. I. Deutaeh, Rabbiner in Sohrau O./Schl. Zu Mazzotli! 2302] Herr Prediger Neubauer in Charlottenburg» der einvonCapacitäten als künstlerisch anerkannter Gemälde herausgegeben, welches in farbenreicher Ausführung eine Zierde jeder jüd. Familienstube ist — einJahrzeit-Tableau, „Jacob segnet seine Kinder und Enkel" darstellend — hat sich erboten, den Betrag für 5 solcher Gemälde (ä 10 Mk., incl. 2 eingefügter Tabellen, auf welchen auf 25 resp. 50 Jahre voraus der Jahrzeittag der verstorbenen Angehörigen genau in die bürgerliche Zeitrechnung umgerechnet, mit kalligraphischer Meisterschaft eingetragen sind) den jüd. Nothleidenden in Öberschlefien auf Peffach zukommen zu lassen. Wir bitten daher Bestellungen nebst Betrag an die Redaction d. Bl. oder an einen der Unterzeichner des vorstehenden Aufrufs baldigst einzusenden._ Für die jüd. Wittwen und Waisen in Oberschlesien gingen bei der Unterzeichneten noch 3 M. von X. f). in Detmold ein. Redaction. Briefkasten der Redaktion. Ems, Posen u. a. Die Berichte über Cre« mieux-Gedächtnißfeier können wir nur in extenso bringen. Verantwortlicher Redactrur Dr. Rahme r in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Barby. Verlag von Robert Friese in Leipzig. Hierzu eine Beilage und da- »Jüd. Literaturblatt" Nr. 10.

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