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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1880-02-04 · N° 6. (4.2.1880) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
11 (1880)
Issue
N° 6. (4.2.1880)
Date
1880-02-04
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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- t Inserate lind der Aeschkennignng wegen direct an die Krpedttio* der „Isr. Mochenjchrist" in Wagdevnrg zn senden. Heiraths-Gesuch. 2160] Für ein junges Mädchen, hochgebildet, aus* feinster Familie, vorzügl. Charakters, mit einem Vermögen von 12,000 Mark, wird ein netter und liebenswürdiger Mann gesucht, der streng orthodox ist und sichere Stellung besitzt. Lehrer in einer größeren Stadt haben den Vorzug. Offerten wolle man sub S. B. 735 an die Annoncen Expedition von Haasenstein k Vogler in Magdeburg zur Weiterbeförderung einsenden. Anonyme Briefe sowie solche von Vermittlern werden nicht berücksichtigt. 2157] Die Rabbinerstelle des Rabbis natsbezirks Burgkundstadt, nmfassend die israelitischen Cultusgemeinden der Bezirksämter Lichtenfels und Kronach, mit dem Wohnsitze in Burgkundstadt, wird andurch zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Qualificirte Bewerber um dieselbe wollen ihre Gesuche unter Anlage der erforderlichen Zeugniffe bis längstens 15. März cr. bei unterfertigter Verwaltung einreichen. Der vom Diftricte fixirte Jahresgehalt beträgt Mk. 100 0, wozu von Staatswegen ein Theuerungszuschuß von Mk. 540 kommt, wie solcher dem seitherigen Rabbiner geleistet wurde. Außerdem bezieht der aufzustellende Candidat die nicht unerheblichen Accideniien und steht für denselben von Seite der Gemeinde Burgkundstadt ein Wohnungszuschuß in provisorischer Weise und die Möglichkeit größer« Verdienstes durch Privatunterricht in Aussicht. Burgkundstadt, 18 Jan. 1880. Die israel. Cultus-Verwaltung. Pankratz Lang. 2142] Bei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Kantors und Schächters, verbunden mit zum baldigen Antritt vacant. Festes Gehalt 750 Mk. nebst ein Nebeneinkommen von 400 bis 500 Mk. und freier Wohnung. Falls Bewerber NX-I'N mn.H besitzt, erhöht sich das Gehalt noch um 150 Mk. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Schmiegel, im Januar 1880. Der Corporations-Borstand. _D. Fürst._ Bei der Unterzeichneten Synagogen- Gemeinde ist die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors Cpn) und Religionslehrers mit einem fixirten Gehalte von 1500 M. excl. Neben-Einkünfte, zum 1. April oder spätestens zum 1. Juli d. I. zu besetzen. Von dem Cantor wird die Befähigung zur Einübung resp. Leitung eines Chors mit Orgelbegleitung verlangt. Bewerber, welche nötbigenfalls auch die H N1 12- Funktionen versehen können, werden besonders berücksichtigt. Görlitz, 15. Januar 1880. Der Synagogen-Gemeinde-Vorstand. _Wleruszvwski. [2145 2147] Zu m Jjar resp zum 1. Mai sucht. ein Cantor, Schochet und Religionslehrer mit bescheidenen Ansprüchen eine Stelle in einer mittleren Gemeinde. Gute Zeugnisse stehen demselben zn Gebote. Offerten erbeten unter M. W. Nr. 1024 postlagernd Prenzlin i. M. Die Cantors Gemeinde wird zum 1. October cr. vacant. DaS Gehalt belräat 900 Mark Stelle eines Religionslehrers, und Schächters der hiesigen und circa 600 Mark Nebeneinkommen. Ein Cohen wird nicht berücksichtigt. Reisegelder werden nicht vergütet. Qualificirte Bewerber haben bei der Meldung ihre Zeugniffe beizufügen. [2149 Nummelsbera i/P., im Jan. 1880. Ter Vorstand der Synagogen-Gemeinde: Borchardt. Sabatzky. Oppel. 2159] Die untenstehende Gemeinde sucht per 1. Mai d. I. einen y"V, der ein tüchtiger rrbnin miö sein und zugleich die Schächter- und Vorbeterstelle bekleiden muß. Festes Gehalt 1200 Mk., bei circa 600 Mk. Nebeneinkünften. Reflectanten, die im Besitz von '“Ifin n^Tin von großen Autoritäten sind, wollen ihre Anmeldung dem Unterzeichneten Vorstande zugehen lassen. Persönliche Vorstellung erwünscht. Reisekosten werden nicht vergütet. Der Vorstand der israel. Synagogen- Gemeinde zu Lautenburg (W. Pr) 2152] Bis 1. April wird eine GllUvernante für ein lljähriges Mädchen gesucht. Dieselbe muß Israelitin, geprüft, religiös und in der deutschen, französischen und polnischen Sprache gewandt sein. Musik nicht unerwünscht. Reflektirende wollen Abschriften ihrer Zeugniffe unter Adreffe: Jsak Mayer, Gutspächter, Skomorochy pr. Pol okzl oty (Galizien) ehestens einsenden. 2155] Eine junge alleinstehende Frau, in Küche. Haushalt und allen weiblichen Handarbeiten erfahren, sucht bei bescheidenen Ansprüchen in einer honnetenFamilie als Stütze oder bei einer einzelnen Dame als Gesellschafterin Stellung. Herr Rabbiner Dr. Rahnier in Magdeburg wird die Güte haben, nähere Auskunft zu erthcilen. Eine jüdische Köchin mit guten Zeugniffen wird zum 2. April gesucht von [2154 _R. Wolff, Pyritz 2141] Für mein Ledergeschäft sucheich auf Ostern einen Commis (israel. Confeff.), welcher kleine Touren mit übernimmt. _A. Lieberg, Cassel. 2153] Für ein Mädchen von 19 Jahren wird eine Stelle in einem Mode-, Weist undManusakturgeschäft (womöglich in Magdeburg) zur weiteren Ausbildung in einem israel. Hause gesucht. Gehaltsansprüche bescheiden. Offerten durch di; Exped. d. Bl._ oooooooooooooo 9 Lehrlings-Gesuch, v r In meinem sngroa-Geschäfte ist eine Lehrlingsstelle zu besetzen. [2143 V 0 HÄ* Freie Station im Hause. *301 0 0 Magdeburg. Q 0 Adolf Rosenthal. Q OOOOOOOOOOQQOD 2146] Ein Wittwer, 40 Jahr alt, Schächter in einer größern Gemeinde, wünscht sich zu verheiralhen. Religiöse Jungfrauen. oder Witlwen, bis 35 Jahre alt, mit etwas Vermögen, wollen gefälligst ihre Adressen in die Exped. dies. Bl. sub L. 40 niederlegen. — (Aus erster Ebe nur eine Tochter von 16 I) 2140] Heiralhs-Offerte. Für meinen Verwandten, einen intelligenten jüd. jungen Mann, Groß-Jndustrie - eller,Haus-Equipage-Bcsitzer rc. in gesichert glänzenderLebcnsstellung, suche eine entspr. blonde jüd. jungeDame, mit disp.Mitg. von 60—100 Taub Mk. Näh. 8ub J. K. 2976 i. d. Exped. d. Berliner Tageblatt, Berlin. r!DB bv Vorzügl. rothe und weisse Weine von M 1 20 p Fl. an, „ alten Tresterbranntwein ä M. 2 p. Liierst. [2106 inet. Fl. u. Verpackung; in Gebinden billiger, empfiehlt die Weinhandlung von Siegfr.Zickel, Cöln alRh. NB. Wrederverkäufern gewähre ich Rabatt. Für verschämte jüd. Wittwen u Waisen in Oberschleslen gingen noch ein: Von Herrn M. H irsch in Wandsbeck 8 M. Red. Briefkasten der Redaetion. An mehrere gesch. Correspondenten: Wir müssen manch« Beiträge, die nicht dringlich sind, z. B. biographische Berichte, ausführliche Schilderungen von Jubiläen, sonstige Anregungen und Anfragen, sonne poetische Ergüsse, entweder zurücklegen oder stark kürzen, weil wir in erster Reihe unsere Aufmerksamkeit und den Raum des Blattes der Abwehr und Widerlegung der judenfeindlichen Angriffe zu widmen, als unsere oberste Pflicht halten. Zu uns. Ent» schul digung verweisen wir auf den Midrasch; D'xn DfiKI W3B N' HWö ♦nw Die Corresp. Hannover, Hamburg. Breslau ('fj'^5), Laupheim, London, Petersburg, Amerika u. a.mußten Raummangels wegen Zurückbleiben; — Leobschütz, Saalfeld, Aus Rhein Hessen kamen für diese Rr. zu spät. Hrn. 8. P. in F. Welchen Jahrgang? Ii. Die Correctur des Literaturblattes u. der Feuilletonbeilage ist zu vor. Rr. durch Verschulden der Post verspätet in der Drucke» rei angelangt. Veran'.wortlicher Redakteur Dr. Rahmer in Magdeburg. Druck von H. Horoach in Barby. Verlag von Rodert Friese in Leipzig. Hierzu eine Beilage und das „Jüd. Literaturblatt- Rr. 6.

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