Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 11 (1880)
- Issue
- N° 2 (7.1.1880)
- Date
- 1880-01-07
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Inserate find der Aeschkeimignrig «egen direct an die Krpeditio» der „Isr. MochenjchrifL" in Wagdeönrg zu senden 2105] In unserer Gemeinde soll die mit einem Jabresgehalte von 1650 Mark bei freier Wohnung und den üblichen Nebenrevenuen dotirte Stelle des ersten Kantors undHilfSfchächterS baldigst besetzt werden. Nur solche musikalisch gebildete Bewerber. welche befähigt sind, einen Synagogen-Chor auszubilden und zu leiten, auch die Qualificalion als Schächter besitzen, i ollen sich, unter Beifügung ihrer Zeugniß-Abschriften und eines Lebenslaufs bis zum 8. Februar 1880 bei uns melden. Reisekosten zu persönlicher Vorstellung werden nicht vergütet. Ostrowo, den 27. December 1879. Der Vorstand der Synagogen-Gemeiude. 2109] Die hiesige Cantor- und Schächterftelle mit einem jährlichen Einkommen von Mk. 2000, welche momentan intcrmistisch besetzt ist, wird mit dem 1. April 1880 vacant. Es wollen sich musikalisch gebildete Bewerber melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Schwedt a D., 15. December 1879. Der Vorstand der Synagogen-Gemeiude. 2107] Eine an einem preuß. Seminar für höhere Töchterschulen geprüfte israel. Lehrerin, die bereits mehrere Jahre unterrichtet hat und in fremden Sprachen bewandert ist, sucht spätestens zum 1. April eine Stelle an einem Unterrichtsinstitute oder als Hauslehrerin und Erzieherin. Nähere Auskunft wird der Redacteur dieses Blattes, Herr Rabbiner Dr Rabiner in Magdeburg zu ertheilen die Freundlichkeit haben. /Ehepaare, welche geneigt sind, eine vaterlose, gesunde, zehn Jahre alte, ganz arme Waise an Kindesstatt anzunehmeu, wollen ihre Adreffen anLehrer Levy in Sachsenhageu (Schaumburg) gelangen lasten, der gern bereit ist, Näheres darüber mitzutheiien. (2114 res bv Vorzügl. rothe und weisse Weine von M. 1 20 p. Fl. an, „ alten Tresterbranntwein ä M. 2 p. Literfl. [2106 inet. Fl. u. Verpackung; in Gebinden billiger, empfiehlt die Weinhandlung von Siegfr.Zickel, Cöln alRh. NB. Wiederverkäufern gewähre ich Rabatt. 2104] Für mein Galanterie-, Kurzwaaren- und Porz.-Geschäst suche ich eine tüchtige Verkäuferin, welche bereits in derselben Branche thätig gewesen, und eine geübte Caffirerin. Offerten unter Beifügung der Zeugnisse. A. Speyer, Dortmund. PaulusCassel widerHemrich vonTreitschke. Soeben erschien in meinem Verlage und ist von mir direct, sowie durch jede Buchhandlung zu beziehen: Wider Heinrich von Treitschke. Für die Juden [2112 von Paulus Cassel, Professor Dr. theol., Prediger an der Christus-Kirche IN Berlin. Preis «0 Pf. Friedrich Stahrr, Verlagsbuchhandlung. Berlin SW., Wilhelm-Str. 122a. 2100] Ein junget Mädchen aus anständiger Familie, musikalisch, tüchtig in Handarbeit, welches c. 2 Jahre die Selecta besuchte, wünscht eine Stelle als Bonne oder zur Stütze der Hausfrau. Es wird zumeist gute Behandlung gewünscht. Referenzen ertheilt Rabb. Dr. Oppenheim in Thorn._ 2108] Für ein gebildetes Mädchen von sehr angesehener Familie, einfach öconomisch erzogen, mit einem Baarvermögen von 28,000 Mark nebst reicher Ausstattung, wird eine passende Parthie gesucht. Herren (auch kinderlose Wittwer) mit sorgenfreier Existenz wollen sich unter R. 13460 an Rudolf Moste, Leipzig wenden 2084] Eine isr. Dame gesetzten Alters oder Wittwe, die in allen Arbeiten bewandert und eine gute Küche selbstständig führen kann, auch Liebe zu Kindern hat, wird zu sofort zur Stütze der Hausfrau gewünscht bei M. L. Wohlgemuth, Straßburg in Westpreußen. Spielwerke 4--200 Stücke spielend; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Castagnetten, Himmelsstimmen, Harfenspiel rc. Spieldosen 2 bis 16 Stücke spielend; ferner Necessaires , Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, Photographiealbums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Blumenvasen, Cigarren-Etuis, Tabaksdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle rc., alles mit Musik. Stets das Neueste und Vorzüglichste empfiehlt [2033 I. H. Heller, Bern. EW Nur direkter Bezug garantirt Aechtheit; fremdes Fabrikat ist jedes Werk, das nicht meinen Namen trägt. Fabrik im eigenen Hause. -oruvij squrz usgliZpr^ sppfini -iL 'Luni;chp,jx rn? srmvM gp jndjg giq rsgursaorL uwa uajiampid® uoa ursj -nvU usg rs;un usmmoz ßruviZ 000*0?, uoa svvapF un usffughZ rsg oot 2079] Zum Abonnement auf das neue Quartal des „Joseph" Israelitische Jugendzeitung Preis vierteljährlich 1 Mk. bei allen Buchhandlungen und Postämtern wird hierdurch ergebenst eingeladen. Inserate, betreffend Pensionate und Bildungsanstalten, wie Stellengesuche und Vakanzen fürs öffentliche und Hauslehrfach, Beschäftigungs- und Unterhaltungsmittel für die Jugend, Lehr- und Schulbücher aller Arten, sowie populäre Literatur finden durch den „Joseph" angemeffene Verbreitung. Preis der Jnseratenzeile 20 Pf. Breslau. A. Hepners Verlag. Für verschämte jüd. Wittwen u. Waisen in Oberfchlesien sind uns auf unfern „Hilferuf" in vor. Nr. folgende Gaben zugegangen: Von W. in Magdeburg 5 M. — 8. 8. in Magdeburg 15 M. — Gesammelt beim 70jährigen Geburtsfeste des Herrn G. Selowsky Hierselbst 25 M. — Gesammelt in der Gesellschaft „Harmonia" in Cöln 54 M. 50 Pf. — Herzlichen Dank den edlen Gebern, die neben den Spenden zu den allgemeinen Samm« lungen noch ein besonderes Scherflein für ihre hungerleidenden Glaubensgenossen bereit haben. Es bittet um fernere Gaben die Redaktion. Briefkosten der Redaktion. 18. W. in B. Der Art. über Moses Mendelssohn kommt p08t kestuw, reserviren Sie ihn bis 4. Jan. 1886, dem 100jährigen Sterbetag. 14. Die Corresp. aus „Deutschland" in „Jew. Chron." (Nr. 562) ist allerdings unserem Blatte (Or-Corr. „Bereut") entnommen, aber die Schuld, die Quelle nicht angegeben zu haben, braucht nicht gerade die Red. zu treffen, sondern viel wahrscheinlicher den deutschen Reporter, der sie aus unserem Bl. übersetzt und als Orig.-Corr. eingesandt hat. Wir kennen dergleichen aus eigener Erfahrung. AI. in Mannheim. Für dies. Nr. zu spät, aber in n ä ch st e r; ebenso die Corresp. von der pol n. - preuß. Grenze, Liegnitz, Dessau, Berlin, Alzey, Stuttgart, Rotterdam u. a. Briefkasten der Expedition. Auf die vielen Reklamationen wegen Ausbleibens der Nr. 1 können wir nur erwidern, daß die Schuld nicht uns trifft, wir haben frühzeitig genug an die Abonnementserneuerung erinnert. Das hies. Postamt gestattet durchaus nicht, nach der alten Abonnentenliste zu versenden, selbst wenn wir es wollten. F. in H, K. in L. u. A. Jedes Quartal hat nur 13 Wochen, Sie haben Ihre 13 Nummern im 4. Quartal von der „Wochenschrift" erhalten. LWk' Auf andere Ermäßigungsbedingungen, als die in Nr. 52 angegebenen, können wir uns nicht einlassen; insonvers nicht aus direkte Zusendung ermäßigter Exemplare, bei denen wir obendrein noch das Porto zu tragen hätten. »eramwortlicher Redakteur 0r. Rahme r in Magdeburg. Druck von H. Horvach in Barby. Verlag von Robert Friese in Leivria Hierz, eine Beilage und dt- ,Jüd. Literaturblatt" Nr. 2.