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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1877-09-12 · N° 37. (12.9.1877) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
8 (1877)
Issue
N° 37. (12.9.1877)
Date
1877-09-12
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Inserate sind der Weschkermigung wegen direcr <w die „Hrpedition der Isr. Wochenschrift in Magdeburg" einzusenden. Concnri. Die Stelle eines 21"V, der zugleich *nip und nSpn ^22 sein muß, ist in hiesiger Gemeinde vacant. Bewerber von streng moralisch religiösem Lebenswandel, die bereits in einer Gemeinde angestellt waren, wollen unter Angabe ihres Alters und Familienstandes ihre diesbezüglichen Zeugnisse bis EndeOctober d.I. an den gefertigten Cultusvorstand einsenden. Bevorzugt werden jene Bewerber, die auch etwas talmudisches Wissen Nachweisen können. Mit dieser Stelle ist vorläufig ein jährlicher Gehalt von ö. W. fl 250 nebst freier Wohnung, halber Schechitah und den üblichen Emolumenten verbunden. Probevortrag unerläßlich. Der Accertirte erhält die Reise vergütet. Proßnitz (Mähren), 27. Aug. 1877. Der Cultusvorstand. 1085] Salomon Singer. Gesucht ein seminaristisch gebildeter israelitischer Lehrer für die 3. (israelit.) Lehrerstelle an der 3-klassigen Simultanschule in Gehaus, Sachsen-Weimar. Staatsstelle. Anfangsgehalt 850 M. inet, freundlicher Dienstwohnung (50 M.) und großem Hausgarten; nach 5 Jahren 940, nach 10 I. 1030, nach 15 I. 1150 M. Anrechnung der im Auslande verbrachten Dienstjahre zu erwarten. Vorbeterdienst mit der Stelle verbunden. Vergütung für die culluellen Functionen: 150 M. Qualifikation zum Schächten erwünscht. Außer dem israelit. Religionsunterricht (8 St.) besonders Unterricht in der 2. Simultanklasse; im Ganzen 26—28 St. wöchentlich. Bewerbungen nebst Zeugnissen und Angabe der Orts- und Kreisschulaufstcht an [1064 den Großherzogl. Bezirksschuliuspektor in Dermbach Stier. In der Lemle Moses'schen Klaus st iftung dahier ist die Stelle eines Klausrabbiuen bald zu besetzen. Der Erwählte hat neben den in solchen frommen Stiftungen üblichen Obliegenheiten hebräischen Unterricht in der desfallstgen Stiftungsanstalt zu ertheilen und bezieht einen fixen Gehalt von jährlich M. 1000 beziehungsweiseDM. 1100 — nebst freier Wohnung. Bei entsprechender Befähigung dürfte dem gewählten Klausrabbinen eine Stellvertretung im Stadtrabbinate, so wie eine Lehrthätigkeit in verschiedenen Vereinen unter besonderer angemessener Honorirung Seitens der Gemeinde und der bezüglichen Vereine übertragen werden. Bewerber mögen sich unter Nachweis ihrer wissenschaftlichen und rabbinischen Befähigung, sowie ihres religiösen und sittlichen Verhaltens bis spätestens den 5. October a. c. bei uns melden. Die Lemle Moses'sche Klausstiftungs Commission I. A.: Dr. Friedmann, Stadt-Rabbiner in Mannheim. Eine gebildete junge Dame von guter Familie sucht in einem religiösen jüdischen Hause Stelle als Gesellschafterin, Erzieherin oder zur Stütze der Hausfrau. Auskunft ertheilt Hr. Dr Treuenfels in Stettin. In unserem engl. Tuchwaaren- En gros-Gesch äft ist für einen gut vorgebildeten jungen Mann aus respectabler Familie eine Lehrlingsstelle vacant. (Sonnabends geschlosien). (1082 Hannover. Hirsch & Federlein. Kinderlose Eheleute, die geneigt sind, eine der im Alter von 5 bis 12 Jahren stehenden vier Töchter einer gebildeten, bedürftigen, frommen Witlwe zu sich zu nehmen, sei es an Kindesstatt oder um ihni die nöthige Erziehung bis zu einem späteren Alter zu geben, wollen sich wegen des Näheren an Herrn Landrabbiner Dr. Guttmann in H i ldesheim gütigst wenden. (1075 Bei Adolf Cohn, Verlag u. Antiquariat, Berlin W., 14 Potsdamerstraße ist erschienen: (1066 Heinemann, Dr. I., Berliner Kalender für alle Mischen Gemeinden 5638 (1877/78), herausgegeben aus dessen Nachlaß Taschenformat 50 Pf. — Papier durchschossen 75 Pf. — Wandkalender für Synagogen. 55 Pf. Dieser seit mehr als 50 Jahren in vielen Kreisen eingebürgerte Kalender wird mit großer Sorgfalt revidirt und giebt bei klarer Uebersichtlichkeit correct und genau Alles zu wissen Nöthlge und vermeidet den Ballast verwirrender Notizen. Soeben erhielt ich von Marocco -eine Parthie die von ausgezeichnet schöner Qualität, in Kistchen von ca. 40 Stück verpackt, zugesandt, die ich bei umgehender Bestellung sehr billig abgeben kann, auf Verlangen mit ^271 na*7 2""t2-t. (1083 El. M. Cohn in Altona. Die israelioische Cultusgemeinde;fzu Bernburg wird das fünfzigjährige Amts-Jubiläum des Landesrabbiners Herrn Dr. Herxheimer am Mittwoch, den 26. September a. c., durch Festgottesdienst,sowie Festmahl feierlich >egehen. Diese seltene Feier wird die zahlreichen Freunde unseres Jubilars sicherlich zur Theilnahme veranlassen, und bitten wir, diesfallsige Anmeldüngen rechtzeitig und zwar bis spätestens am 18. crt. an das Vorstandsmitglied Herrn ffloriti Wolff hierselbst einzusenden. E Bernburg, den 5. September 1877.’' Der Vorstand der israelitischen Cultns-Gemeinde. Isidor Ahlfeld. (1080; Im Verlage des Unterzeichneten ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Jahrbücher für Jüdische Geschichte und Literatur. Herausgegeben von Dr. Brüll. Rabbiner der israelitischen Gemeinde in Frankfurt a. M. III.Jahrga ng. Gr.8°. Preis 6 Mark. Inhalt: I. Das apokryphische Susanna-Buch von Dr. N. Brüll. II. Zur Geschichte der Juden in Frankfurt a. M. von G. Wolf. III. Beiträge zur Kenntniß der jüdisch-deutschen Literatur von Dr. Adolf Brüllt IV. Jnterpelationen in älteren rabbinischen Werken durch Karäer von Dr. S. Adler. V. Recensionen, (26, theils größere.) VI. Jnrnx zu den Jahrgängen I—III der Jahrbücher. L u. III. sind auch in Separat-Ausgaben zu 3, resp. 1'/, Mark erschienen. Frankfurt a/M. 1072) Wilhelm Erras. (Israeliten), die ein Gymnasium besuchen sollen, finden bei einer gebildeten Familie in Jan er gute Pflege, pünktliche Ueberwachung und Beaufsichtigung der Arbeiten. Auskunft ertheilen gefälligst die Herren Dr. Freudenthal am Fränkel'schen Seminar in Breslau, Dr. Landsberg, Prediger in Liegnitz, Kreisphysikus Davidsohn in Spremberg undjjJacob G u h r a u e r in Jauer. (1081 Briefkasten der Redaktion. { Jüdisch-theologisches Seminar in Breslau. J A Die Vorlesungen des Wintersemesters beginnen am 7. October; nD» JL die Aufnahme-Prüfungen finden am 3 und 4. statt. (1070 J I>r. L. Lazarus, Den vielen Freunden, die uns znm Jahreswechsel ihre Glückwünsche ausfprachen, bestens dankend, bitten wir um Entschuldigung, wenn wir, von Amts- und Redactionsgeschäften nberhäuft, dies auf diesem Wege thun. Wir erwiedern die mannigfachen Wünsche aufs Herzlichste. Hreuenftls. Waymer. Berlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg. Druck von E. Scharnke in Barby.

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