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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1878-12-04 · N° 49. (4.12.1878) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
9 (1878)
Issue
N° 49. (4.12.1878)
Date
1878-12-04
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Inserate sind der Beschleunigung wegen direct <m die Krpediliorr der „Asr. Wochenschrift" in Magdeömg zn senden. In der hiesigen jüdischen Gemeinde wird zum 1. Januar 1879 die Stelle eines Religionslchrers, Vorbeters und Schächters vacant. Das jährliche Gehalt betrügt 12 0 0 Mark und findet sich hierorts Gelegenheit. Pensionäre, die das hiesige Gymnasium besuchen, aufzunehmen. Diese Stelle soll nur an einen geprüften, den Ansprüchen der Neuzeit genügenden Lehrer im Alter von 30—35 Jahren vergeben werden. [1563 Darauf Neflectirende belieben ihre Zeugnisse mit Angabe des bisherigen Lebenslaufes einzusenden. NB. Reisespesen werden bei etwaiger Vorstellung nicht vergütet. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Fürstenwälde. 1568} Die im vorigen Jahre ausgeschriebene Vacanz der hiesigen Rabbinerstelle hat zu einer Besetzung derselben nicht geführt und soll diese nunmehr vom 1. April k. I. erfolgen. Die Stelle ist mit 3000 Mark dolirt. Hierauf Neflectirende müssen rnnn nxTin von mindestens zwei rabbinischen Autoritäten besitzen ein tricunium academicum absolvirt haben und Fertigkeit im Unterricht jüdischer Disciplinen Nachweisen. Meldungen werden von dem Unterzeichneten bis zum 15. Januar 1879 eutgegengenommen. Reisekosten werden nur dem Gewählten beim Antritt des Amtes vergütet. Schrimm, im November 1878. Der Corporations-Borstand. Maier Reisner jr. Salom. Goltmann. _Louis Kuntz._ Vacanz. Der in hiesiger Synagogen-Gemeinde vacante und mit 1200 Mark exclusive Nebeneinkünfte dotirte Religionslehrer- und Cantor-Posterr soll bis zum 1. April 1878 spätestens wieder besetzt werden. Schriftliche Meldungen nimmt entgegen [1547 Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Rosenberg O/Schl. Lehrer-Gesuch. 1571} Zum 1. Januar resp. 1. April 1879 wird von der hiesigen Gemeinde ein junger und unverheiratheter Lehrer gesucht, der insbesondere auch guter Vorbeter ist. Gehalt 700—800 Rmk. Kost und Logis wird auffällig niedrig gestellt. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse schriftlich melden bei dem Vorstand der Synagogen-Gemeinde _zu Enger i/Westphalen._ Die Lehrer- und Cantor Stelle in Gelsenkirchen ist schnellmöglichst zu besetzen. Anfangsgehalt Mark 1500 mit Aussicht auf Erhöhung bis 1800 Mark. Privat-Unterricht sehr lohnend. Nur befähigte Bewerber wollen baldigst ihre Zeugnisse rc. nebst Angabe ihrer Familienverhältnisse und wann sie eintreten können, dem Vorstande einsenden. Bemerkt . wird, daß die Wahl durch den Vorstand und die Repräsentanten erfolgt. [1567 Norddeutsche Erzieherin- Israelitin, pädagogisch geprüft, perfect in Französisch und Englisch, mit vorzüglichen Zeugniffen langjähriger Thätigkei, sucht Stellung durch [1566 Mme. Ant. Graf, geprüfte Lehrerin, Wien, I., Wollzeile 1. Eine sein gebildete junge Dame, der engl, und französ. Sprache mächtig, vortreffliche Clavirspielerin, auf dem Con servatorium der Musik in Leipzig ge bildet, sucht eine Stelle als Clavier lehrerin an einem Institut oder dergl- oder als Gesellschafterin in einem feinen Hause. Adr. «ub. F. O. 763 bef. Rudolf JHosse, Berliu W. [1570 Gesucht als Gesellschafterin eines jungen Fräuleins (Waise) eine fein gebildete Dame (Jsr.), gesetzten Alters, aus guter Familie und streng religiös. Vorzugsweise Deutsche oder Engländerin. Mehrseitige vorzügliche Referenzen werden verlangt und sind solche bei Anerbietungen gleichzeitig aufzugeben. Franco Offerten unter L. K. 61 an die Exped. d. Köln. Zeit._ Ein junges Mädchen aus achtbarer Familie, welches schon fünf Jahre in einem Manufacturwaarew Geschäft thätig war, auch in den Häusl. Arbeiten der Hausfrau zur Seite gestanden hat, sucht anderweite Stellung. Es wird weniger auf hohes Salair als familiäre Behandlung gesehen. Franco Off. werden A. Z. 16 postlagernd Odenkirchen erbeten. [1565 Ein junges iSr. Mädchen sucht eine Stellin einer koscheren Wirthschaft als- Stütze und Gesellschafterin der Hausfrau, in allen Angelegenheiten der Wirthschaft und Küche bewandert, auch Clavier. Eignet sich zur Erziehung und Beaufsichtigung der Kinder. Offerten bei d. Exp. d. Bl. [1572 Zwei Lehrlinge (mosaisch) wünsche für mein Manufactur- und Tuch-Geschäst unter günstigen Bedingungen sofort oder per 1. Januar. Anklam, Pommern. [1569 _B. Teppich. Soeben erschien und wird auf Verlangen gratis und franco versandt: Katalog 86. Linguistik. Enthält auch: [1560 Judaica n. Hebraica. Berlin W., Französischestr. 38/39. Mayer & Müller, Buchhandlung und Antiquariat. 1384] Dauernden, lohnenden u. ehrenvollen Nebenerwerb weist jüd. Beamten nach S» Neubauer, Prediger in Charlottenburg. Dringende Litte! vor Lehrer, Prediger und Vorbeter einer kleinen Gemeinde ist nach drelnnd* drcissigjähriger Wirksamkeit dem Erblinden nahe, nicht mehr im Stande, seinen Beruf zu versehen und in Folge dessen mit seiner aus Frau und fünf Kindern bestehenden Familie dem äussersten Elend Preis gegeben. Die aus nur 24 Familien bestehende Gemeinde ist nicht in der Lage, neben dem Gehalt "für den neuen Lehrer auch eine Pension für den erblindeten aufzubringen. [1574 Wir wenden uns daher an alle edeldenkenden Glaubensbrüder, namentlich auch an unsere und des Unglücklichen Berufsgenossen im Prediger- und Lehrerstande mit der dringenden Bitte, uns beizustehen, die arme Lehrerfamilie vor der äussersten Noth zu retten und eröffnen hiermit eine Liste zur Keiehnung; von Jährlichen Beitrügen, vorlänög auf fünf Jahre, indem wir hoffen, dass nach Ablauf dieser Zeit die beiden ältesten Söhne im Stande sein werden, die Eltern zu unterstützen. Jeder der Unterzeichneten ist bereit, Zeichnungen und Beiträge, welche öffentlich bekannt gemacht werden sollen, in Empfang zu nehmen. Wir legen diese Bitte warm ans Herz, der nicht will, dass ein Lehrer, nach dreiunddreissigjähriger, mit aufopfernder Pflichttreue geübter, schwerer Arbeit, mit seiner Familie dem Hunger und der Entbehrung ausgesetzt sein soll. Emden, November, 1878. Der Landrabbiner Br. Buehholz. Br. Arnheim, Br. Bosengtoek, Direktor d. Jacoson- Direktor der Samsonschule in Seesen, schule in Wolfenbüttel Mehl zu naca (Mazzen). p"p“i Vs« mn So iBana Durch Uebereinkommen mit der Dampfmühle GrabSki, Willowski & Co, in Jnowrazlaw (Provinz Polen) wird dieselbe zu NO2 unter directer, persönlicher Aufsicht Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiners vr. I. K o h n in Jnowrazlaw Mehl zu riiaitt und zwar vom 1. Januar 1879, auf Verlangen auch früher, fabriziren. Das Mehl wird nach dem Systeme der bekannten Pester Mühlen (Hochmüllerei) hergestellt, die Qualität daher eine vorzügliche. Die Preise werden den Tagesnotizen entsprechend normirt. Um die Wünsche befriedigen zu können, wird um frühzeitige Angabe des Bedarfs respective frühzeitige Bestellung gebeten. Muster, Preiscourante und jede andere Auskunft ertheilt gern die Mühle und der Unterzeichnete JT. M. Werner, Deutsch Krone. lieber religiösen Charakter des Unterzeichneten wird Sr. Ehrwürden Herr Rabbiner Op. Hildesheimer in Berlin auf Verlangen bereitwilligst Auskunft ertheilen. [1553 Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift in Magdeburg. Druck von H. H o r b ach in Barbh. (Hierzu eine Beilage.)

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