Die Jüdische Gemeinde
- Journal
- Die Jüdische Gemeinde
- Volume
- 1. Jahrgang = 1926-1927
- Issue
- 6 (15.4.1927)
- Date
- 1927-04-15
- Page
- Seite 167 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Emil Simonsohn Inh.: Mariin Simonsohn Kirchstraße Nr, 7 * Fernruf: Hansa 52S miiiiiiiriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiDiiuiiiiiii Kartoffel en gros iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Prompteste Versorgung aller Restaurants Pensionen, Logen, Privat-Haushaltungen / / zu kulantesten Tagespreisen / / liehen, und, falls diese nicht mehr erscheint, anderweitig gedruckt dem Leserkreis seiner Zeitschrift zugänglich zu machen. In diesem Falle hat das Gericht diese Pflicht des Dr. Laserstein im Urteil auszusprechen. Dr. Laserstein verpflichtet sich auch, soweit er unterliegt, keine weiteren Angriffe gegen Dr. Ellenbogen zu richten, und die von ihm ausgesprochenen Verbalbeleidigungen mit dem Ausdruck des Bedauerns in seiner Zeitschrift zurückzunehmen, falls nicht in einem Punkt ein ehrenrühriges oder gesetzlich strafbares Verhalten Ellenbogens festgestellt wird. § 4. Die Parteien dürfen sich im schiedsgerichtlichen Verfahren durch Rechtsanwälte vertreten lassen, müssen aber in den Verhandlungen persönlich erscheinen und sind neben den Anwälten auf ihr Verlangen zu hören. Aus der Zuziehung eines Anwalts dürfen der Gegenseite Kosten nicht erwachsen. Für das Verfahren gelten die Bestimmungen der Zivilprozeßordnung über das schiedsgerichtliche Verfahren. Eine Zeugnisverweigerung darf nur in den von der Zivilprozeßordnung zugelassenen Fällen gestattet werden. Das Gericht hat auf Antrag auch nur einer Partei einen Zeugen gemäß § 1036 ZPO durch das zuständige Gericht eidlich vernehmen zu lassen, bzw. für die Vernehmung eines nichterschienenen Zeugen Sorge zu tragen. 167