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Der jüdische Herold · 1937-12-02 · 45 (2.12.1937) · p. Seite 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
45 (2.12.1937)
Date
1937-12-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Hungarian
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5 »Der Jüdische Herold« 5 Paketflugposf nach Palaesfina. Prag. Ab 1. Dezunber nimmt das Prager Postamt VII. (Masarvkbahnhof) Pakete bis 20 Kilogramm zu! Fiugbiföideiung nach Palä-tina an. Die Sendungen mittels Flugzeug gehen einmal wöchentlich, Donnerstag früh, von Prag ab und treffen am Samstag der gleichen Woche am Bestimmungsort ein, was gegen den gewöhnlichen Trmsportweg eine zeitliche Verkürzung von 5 bis 7 Tagen bedeutet. Der jüdische Friedhof in Wiszkow ge' schändet. Warschau. Auf dem jüdischen Friedhof in Wiszkow sind 39 Gräber verum einigt und zahlreiche Grabsteine zerstört worden. Das Gute setzt sich immer durch und meist in überraschend kurzer Zeit. Auch die Verwendung von Dr. Oetker’s Backpulver hat sich so rasch eingelebt, dass wir uns heute eine moderne Küchenführung ohne dieses verlässliche und rascharbeitende Triebmittel gar nicht vorstellen könnten. Da gibt es nun kein zeitraubendes Warten mehr, damit der Teig aufgehen kann und keine Angst, ob es genug locker wird. Mit Dr. Oetker’s Backpulve- ״Heller Kopf“ gibt es nurmehr gut gelungenes, nahrhaftes und leicht verdauliches Oebäck. Millionen Hausfrauen backen nach den Oetker-Rezepten, die bei jedem Kaufmann oder von der Firma Dr. A. Oetker in Brünn umsonst erhältlich sind• HIs mittel gegen rheumatische Schmer■׳ zen ist Alpa-Franzbranntwein von ganz besonders schmerzberuhigender und angenehmer Wirkung I Der Arzt wird Itinen sicherlich gern bestätigen, dass regelmässige und gründliche Massegen mit Alpa- Franzbranntwein den Blutkreislauf besc lieuniyen und regeln, die Muskeln starken, die Nerven beruhigen und den Schmerz lindern. Alpa wird nur in Originaiflaschen mit der Blauen Etikette und Plombe verkauft. Bücherschau. Izchak Mosche Graus, Topofcany: ״Diwre Agadah“ und ״Chidusehe Meharschag“, gedruckt bei Katzburg Trnava 5697, als Seperatabdruck aus der Monatsschrift ״Hannescher“, Herausgeber Rabb. Abr. Schwartz, Sala nad Vähom. Für ein sehr hübsches, häuslich erzogenes Mädchen aus sehr guten jüdischen Hause, mit einer Existenz von Kc. 1500 monatlichem Einkommen, angemessener Mitgift u. Einrichtung, wird ein RELIGIÖSER JUNGER MANN von ca. 30 Jahren, Angestellter oder Reisender etc. gesucht. Ausführliche Zuschriften unter Chiffre ״Häusliches Glück“ an unsere Administration 2 Kc in Briefmarken ist bei zu legen. 2-3 HEIRAT. We'cher junge Mann würde ein streng religiöses, sehr schönes in jeder Hinsicht gut erzogenes MAEDCHEN heiraten? אל תתן עיניך בממון תן עיניך במיצפחה Anträge an die Adm. des J. Herold unter 2 יפת תואר מאוד Kc in Briefmarken ist beizulegen. וואז ריא יודישע רעגירונג אפערט ©ערלאגגען ררירד אויף 0.000! טי״יתים! זאלל קי ן חיעציגע־ כילית ם*כריק אפעי־ירנגן דח דא ג• ־ב דנו אפדרט פאן .צמר' ווירד בנגשטימט בננשטעטיגד, מגן איילט י־דמז דער גאנצייר יונגלט י־יששטן שרן׳ דאם דיא פיייסטטז אמד שטנסט־ג טליתים ליעפערם אש ביליגסטען דיא גרעססטע טל-ת פאנר־ק .צ מ ר* אין קאיציצע TALESFABRIK ״CEMER“ GEBRÜDER Z S U P N I K, KOSICE דארגי זעלבשט ערהעלטליך אללער שא־טטן שפר־ש פאן אלף בית בין א ש״ס תסמין, מזווית אמד אללכנש וראש ננגהננרט צי שפרייש בדאנזש ■נו דיא ביליגשטיג ענגרוי פרייזע. STAMPIGLIEN SIEGELMARKEN, SCHABLONEN, DRUCKAPPARATE r» FÜR SCHAUFENSTER Billige Preise. g PROMPTE LIEFERUNG! <g JosefW eiss« Bralislapa Laurinska 16-Dielna Dunajska 86 — 208 - um das Ei zur Reife zu bringen?« 21״ Tage, und ebenso lange währt es, daß aus der Blüte der Haselnußstaude die eßbare Frucht wird.“ »Wie viel Zeit bedarf die Hündin, bis sie ihre Jungen wirft?« 50״ Tage, und ebensolange bedarf die Feige zur Reife.“ ״Und die Katze?“ »52 Tage; dieselbe Zeit erfordert die Reife der Maulbeere.« ״Und das Schwein?“ »60 Tage; gerade wie der Apfelbaum.« ״Und der Fuchs?“ »6 Monate; wie das Getreide,« ״Das Schaf und die Ziege?“ 5״ Monate; wie der Weinstock.“ »Das Pferd, das Kamel und der Esel?« ״Ein ganzes Jahr, wie der Dattelbaum.“ ״Und die Kuh 1 ״Neun Monate, wie der Olivenbaum.“ ״Und wie ist es bei den wilden, reissenden Tieren V »Die Wölfin, die Löwin, die Bärin, die Panther, Leoparden, Elephanten, Giraffen bedürfen dreier Jahre, ebenso wie die weissen Feigen Der Basilisk trägt erst nach siebenzig Jahren, ebenso der Johannisbrotbaum; zur Reife ihrer Früchte bedürfen beide dreier Jahre « ״Und die Schlange?" ״Sie ist verflucht von G-tt und bedarf, einzig unter allen Geschöpfen, sieben Jahre zur Austragung ihrer Frucht.“ ״Aber die Weisen von Athen behaupten, dass die Schlange nur dreier Jahre dazu bedürfe.“ ״Sie sind im Irrtum befangen." ״Sie haben aber diese Kunde auf den Wege des Experiments erlangt.“ ״Trotzdem behaupte ich, dass sie im Irrtum belangen sind.‘ — 205 — Und Rabbi Elieser legte seine beiden Arme auf sein Herz und rief: ״Wehe euch, meine beide Arme, ihr gleichet den zugerollten Thorabüchern, in denen Niemand liest! Viel Thora habe ich gelernt und viel Thora habe ich gelehrt. Viel Thora habe ich gelernt, und habe einem meiner großen Lehrer kaum so viel entnommen, wie ein Hund, der aus dem M eere trinkt; viel Thora habe ich gelehrt, und meine Schüler haben mir nicht mehr entnommen, wie ein Pinsel, den man in einen Farbentopf taucht. Dreihundert Halochoh kenne ich in Bezug auf die Aussatzflecken, nach denen mich niemals Jemand gefragt hat; dreitausend Regeln sind mir in Bezug auf die geheime Wissenschaft bekannt, nach denen mich Niemand gefragt hat bis auf Akiba ben Joseph.“ Und die Rabbinen richteten schwierige Fragen an den Kranken, die er alle beantwortete, und die letzte Antwort, die er ihnen erteilte, war; ״Rein“; da hauchte er seine Seele aus. Und Rabbi Josua rief: ״Seine Seele ist in Reinheit von hinnen gegangen; der Bann ist aufgehoben, der Bann ist aufgehoben.“ Rabbi Elieser war in Cäsarea gestorben; nach Ausgang des Sabbats trug man seine Leiche nach Lydda, um sie dort zu bestatten. Laut jammernd folgte Rabbi Akiba der Leiche und rief, wie einst der Prophet Elischah, als Elijahu von ihm hinweggenommen wurde: ״Mein Vater, mein Vater, Israels Streitwagen und Heeresmacht! Du hast für uns gestritten und gekämpft, und Dein Gebet hat uns größeren Schutz verliehen als mächtige Kriegsheere! Ach, so Vieles hätte ich noch zu fragen; aber Der, welcher mir antworten könnte, 1st unwiederbringlich dahin!“ XX KV. Seit dem Beginne unserer Erzählung war mehr als ein halbes Jahrhundert verflossen. Rahel, die Gemahlin Rabbi Akibas, war alt und schwach geworden, während ihr Gatte Dr. M. Lehman; *AKlßA« 49.

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