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Der jüdische Herold · 1937-11-25 · 44 (25.11.1937) · p. Seite 7

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Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
44 (25.11.1937)
Date
1937-11-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Hungarian
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7 »Der Jüdische Herold« 7 Die M Es wird erzählt, das RlijO Hanowi ist im Begleitung eines Gelehrten in ein Ort gekommen, wo man die zwei Rei־ sende sehr unfreundlich aufgenommen hat. Beim Abschiede wünschte er den Ortsbewohnern ein jeder soll ein Oberhaupt werden• Der Gelehrte war er־ staunt. Für ihre Herzlosigkeit verdienen sie eine Erhebung? Aber Elijo beruhigte ihn. Wenn in einer Gemeinde oder in einer Vereinigung einer zum Führer oder zum Oberhaupte erhoben wird, das ist gewiss eine Ehre und eine Auszeichnung. Hingegen wenn mehrere Obmänner sind, dies bedeutet einen ewigen Kampf, eine fortwährende Machlajko, was ein Fluch für die Gesamtheit ist. In meinen jungen Jahren habe ich diese Geschichte für eine Fabel gehalten und grübelte nach, welche war die Gemeinde, deren Mitglieder von Elijohu mit einem solchem Wunsche bedacht wurden? Wenn wir in der orthodoxen Welt Umschau halten und die viele anhaltende Machlajkos in den Kehilos sehen, dann können wir nicht wissen ob Elijoh Hanowi seiner Zeit eine Kehilo in der Slowakei oder in Siebenbürgen oder eine Kehilo in Ungarn mit seinem Besuche ausgezeichnet hat. Denn Machlajkos gibt es überall, was weder zum Ruhme noch zum Vorteile des Judentums und der Or hodoxie gereicht. Wenn Glaubensgenossen über die Rage das orth. Judentums sprechen, wird sofort dieser traurige Zustand erwähnt. Wenn die Repräsentanz der orth. Juden zusammenkommt hat sie keine Zeit etwas Wertvolles zu schaffen» denn ihre ganze Zeit wird von den Kämpfen in den Gemeinden in Anspruch genommen. Wenn man das viele Geld was die Streitigkeiten in den Gemeinden aufgezehrt haben zur Schaffung von gemeinnütziiehen Werken verwendet hätten, wenn man die viele Zeit und Energie, welche man mit Schlichtung der Machlajkos verschwendet hat zur Aufbau und Befestigung des orth. Judentums bedient hätte, dann möchten die Verhältnisse bei uns nicht so düster und traurig aussehen. Nachdem ein jeder zugibt, dass es in den meisten orthodoxen Gemeinden die Lage so aussieht und jeder gerne die Besserung derselben wünscht, so ist es Pflicht zu untersuchen woher diese Machlajkos stammen? was haben sie hervorgerufen? wie könnte man sie aus der Welt schaffen. Wohl wissend, das es keine Kleinigkeit ist ein eingewurzel* tes Übel zu beseitigen halte ich meine schwache Kraft für viel zu gering um das Richtige zu finden und zu raten, aber wenn sich die geeignete Menschen die Mühe auf sich nehmen werden zur Sanierung der Lage alles zu tun was in ihrer Kraft ist, dann ist zu hoffen, das in einer kurzen Zeit die Lage in den Gemeinden viel besser, wenn auch nicht ganz gut wird. Ein trauriger und unschöner Punkt im Gemeindeleben ist die Rabbinerfrage. Man schlägt sich herum weil man will eine bestimmte Person zum Rabbiner und man schlägt sich herum weil man diesen und nicht jenen Mann zum Rabbiner gewählt hat, Manchmal führt den Kampf mit der und in der Kehilo ein Rabbiner, weil er will dort Rabbiner sein, manchmal wiederum kämpft der Rabbiner, weil man ihn nicht so und für jene Leistungen honorirt, welche er beansprucht. Nicht minder zäh und hartnäckig wird eine Machlajko geführt w> gen einer Raschekohl oder Gabesteile. Das kann man doch nicht von einem Ajscher verlangen, dass er ruhig zusehe, dass dieser Dalesnik soll der Raschekohl oder Obergabe sein, wenn er auch tüchtig und laut seiner Fähigkeit pädestenirt dazu ist. Eine solche Wahl mus angefochten werden. Talmide Chachomim erklären ganz naiv, dass man zur Erreichung seines Wahlwunsches auch Gewaltsmitiel anwendet und denken nicht daran wasfürein Chilul Haschern das zur Folge hat, wenn die Leute sehen wie sich die Talmide Chachomim benehmen we׳ n es sich um ihr materielle, familiäres oder persönliches Intresse handelt. Dann vergessen sie an allen, die schönen Lehren, welche sie in Ihren Vorträgen so oft hervorheben. Es wäre eine Wohltat wenn man könnte solche Org. Statuten schaffen, welche solche Machlajkos im Keime unmöglich machen. Denn die pers, Launen und Intressen einzelner Herren, darf nicht der Gesamtheit Geld kosten und Unannemlichkeiten bereiten. Diese Machlajkos sind ein spez. orth jüdische Übel, welche anderswo nicht zu finden sind. Wir predigen soviel über den Scholem, und doch lässt sich niemand herbei für den Scholem seine persönliche Laune und sein Eigenintresse zu opfern. B. N. וואז דיא יודישע רענירונג אפערט פערלאנגען ווירד אויף טי־יתים! joooo זאלל קין איעציגמר טליה ס*בדק אפמיירמן דא דיא ערשטט אפי-ירט פאן .צמר* ודרד במשטימט בעשטעטיגט, מנן אילע יידמז דער גאנצטר ממלט ייששמן שמן, דאס דיא פיינשטמז או:ד שמנטטיג טליתים ליעפערט אם ביליגסטען דיא גרעססטע טלית סאבריק .צ מ ר* אין קאשיצע TALhSFABRIK ״CEMER“ GEBRÜDER Z S U P N 1 K, KO$lCE דארט זמליסט טרהטלטלץ־ אללמר סאי״טמן שפרים פאן אלף בית בי: א כ״ס תפילין, מזחית אוגד אללעס וואש געהמרט צו הפריס בראנזש צו דיא ביליגהטיג ענגרוי פרייזט• STAMPIGLIEN SIEGELMARKEN, -־• SCHABLONEN, g DRUCKAPPARATE 5 FÜR SCHAUFENSTER .. _m Billige Preise. r& PROMPTE LIEFERUNG IW e JosefWeiss? Bratislava Lauriaska 16־Dielna Dunajska 86 הברת מהדקי תורה דונאסערדאהעל Einladung. Die Vereinsleitung der Machsikelhora beehrtsichhiemit die derzeitigen und gewesenen Mitglieder, Gönner und Förderer des Vereines, anlässlich ihres FÜNFZIGJÄHRI- GEN Bestandes am ך פש״ה וישב Uhr Abend stattfindende GENERAL- VERSAMMLUNG und zu der am 24• Kislew (28 November) 8 Uhr Abend veranstaltenden JUBILE- UMS-FEIER höfl. einzuladen. rt nrnirwi«־*־-■■■tw——a——jkbjmmm—— Konkurs. Die Pleäivecer aut. orthodox isr, Muttergemeinde \PleSivec, Dobäina, Stitnik) schreibt infolge Pensionierung ihres bisherigen Rabbiners einen Konkurs auf die Besetzung einer BEZIRKSRABBINER - STELLE aus. Mit התרות von 3 anerkannten orth. Rabbonim versehene unverheiratete Rabbinatskandidaten mögen ihre Offerte samt התרות Abschriften an den Gefertigten einsenden. — Gehalt laut Übereinkommen. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen. Reisespesen werden nicht vergütet. LEOPOLD KOTH, Präses der aut. orth. isr. Kultusgemeinde PleSivec. Postboten werden Überstunden machen• wollen. So gut werden sie sich fühlen. Bafa hat alle csl. Postboten eingeladen, sich einmal kostenlos die Füsse pediküren zu lassen. Damit hat er ihnen bestimmt ein gutes Nikologeschenk gemacht. Denn im Dezember haben die Postboten haupt• saison. •"**3®■*■*•*■*■■■■■■י■*■■■ t -«'aaaafeijMEai&fcasgcaaes». UNGARISCHE CE n 0 Fi UREnOH B E I LEOPOLÜ 60LQ5TE1H DUN. STREDA ERHÄLTLICH BROCHIERT Kö 40- LEINWANDBAND Kö 50— PRACHTHALBLEDERBAND Kö 60- Herausgeber und verantwortlicher Redakteur LEOPOLD GOLDSTEIN GEDRUCKT bei Leopold Qoldstein DUNAJSKÄ STREDA. Postschekkonto Nummer 56.255 in Prag

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