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Der jüdische Herold · 1937-11-25 · 44 (25.11.1937) · p. Seite 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
44 (25.11.1937)
Date
1937-11-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Hungarian
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5 »Der Jüdische Herold« 5 Ein jüdischer Arbeiter bei Tel Amal ermordet. Jerusalem. In der Nähe von Tel Amal ist der 24jährige jüdische Arbeiter Jehuda Schpanow, als er auf dem Felde arbeitete, von arabischen Terroristen durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt vorden. Schpanow erlag bald darauf seinen Verletzungen. Der Ermordete, dessen Eltern in Tel Aviv leben, hinterlasst eine schwängere Witwe. Unmittelbar nach dem Ueberfall traf Polizei auf dem Tatort ein. Als diese Verstärkung zuzog, flüchteten din Angreifer. In den Hof des Heimes des Brith Trumpeldor in der Altstadt von Jerusalem wurde eine Bombe geworfen. Es ist dies bereits der dritte Bombenanschlag auf dasselbe Lokal im Verlaufe der letzten Wochen. Die zu 6 Monaten Internierung in einem Konzentrationslager verurteilten sechzehn Revisionisten sind bereits in das Konzentrationslager von Akko gebracht worden. ״Davar“ ist für die Dauer von 5 Tagen verboten worden. Als Begründung des Verbotes wird angegeben, dass das Blatt den Verlauf der sonntägigen Ereignisse in Jerusalem unrichtig wiedergegeben habe. Eine Abordnung der arabischen Frauenorganisation sprach beim stellvertretenden High Commissioner W. D. Battershild vor und überreichte ihm einen formellen Protest gegen die Ermordung arabisc er Frauen am vergangenen Sonntag. Zwei Regimenter, bestehend aus 1500 Mann, unterstützt von Panzerwagen und Flugzeigen, fahnden nach einer 40köpfigen Araberbaide, die sich unter Führung von Abdullah Azbach in das Hügelgebiet in Nordpalästina zurückgezogen hat. Das Miiitär hat ein scharfes Maschinengewehrfeuer gegen die Terroristen. Ein Araber wurde getötet und einer verwundet. Nach einer 24süindigen Razzia in der Umgebung von Safed umstellte Grenzwache das Dorf Mejdelkurn Ein Maschinengewehr wurde beschlagnahmt. In einem offiziellen Communiqu6 wird bekanntgegeben, dass zwei Millitärgerichtshöfe, einer in Jerusalem und einer in Haifa, eingesetzt werden und dass ein Vize- Generalstaatsanwalt bestimmt wurde, der den Vorsitzenden, sowie die Gerichtshöfe zu beraten haben wird. Die transjordanische Grenzpolizei hat eine lOköpfige Araberbande festgenommen. Die Mitglieder der Bande gaben zu, in der letzten Zeit an mehreren Ueberfällen in Palästina teilgenommen zu haben. Vor der Posfbofen״Haupfsaison, den Monate Dezember, hat Bafa alle mit einem Geschenk überrascht. Jeder tschechoslovakische Postbote kann sich einmal kostenlos die Füsse in der Bafa-Pedicüre pflegen und massieren lassen, damit er sieht, wie gut es den Füssen tut. Einheirat. Für ein vorzügliches Mädchen בת תלמיד חכם wird eine entsprechende PARTIE gesucht. Für einen Jeschiwo Zögling wird Gelegenheit geboten ein altbewährte, Geschält in einer grossen Gemeinde zu übernehmen. Gef. ausführliche Anträge unter ״Fromm .und inteligent“ befördert die Adm. d. Blattes. מודעה! להתאחדות רתלמידים, אשר זנו ליקח לקח מפי יכינו הקדוש מרז האבדסה״ק מונריאנוש כמל »מנחת אליעזר« הכ״מ זי״ע חמת צל ישיכתו הרמה »דרכי תשובה« נגמר כינינו ללמוד ולחלק סדר הש״ס כין כל התלמידים׳ ושהסייס למוכה תהי‘ אי״ה כיומא דהלולא ש;ו כ‘ שיין כ התאסף התלמידים יחדיו• וכדי שיכולים התלמידים להודיע איתנו איזה מסכת כחייו להם שלחנו לכל התלמידים אשר ידענו מקים מושכס כרטיסים לצורך זה וכן קכלנו מהם התשיבה אבל מהרבה אין אנו יודעים ית האדרעססע שלהם וכן אותם שלא הושיב־ עיד, באנו בזה להודיע איתס ולבקש מהם שעד משך שמונה ימים יודי-־ו אותני איזה מסכת בחרו להם ונד שעי״ז נונל לברך על המוגמר לנתיב לזכר כל התלמידים על הטבלה המיוחד לזה, יזנות רכינו הקדוש זצללה״ה יגון עלינו בכל מעשי דינו לטובה : הנהלת הישיבה רבתי "דרכי תשובה" דפה״ק מונקאטש יצ״ו Restaurations- Ueber- Siedlung. ׳ Die bestrenommierte verlässlich orlh. כשר RESTAURATION 1—3 Ehrmann Komarno übersiedelte : Kornarno, Köztärsasägter 26. gegenüber dem Garnisonspital. Komfortable Säle für Hochzeiten. Vorzügliehe Küche Erstrangige Bedienung. — 204 - ״daß ich irgend etwas verfehlt habe, was ich abzubüssen hätte?“ ״Rabbi," antwortete Rabbi Akiba, ״hast Du mich doch gelehrt, daß es keinen Menschen auf Erden gibt, und sei er noch so fromm und tue er noch so viel Gutes, der nicht einmal einen Fehler begeht. Einige Tage nachher wurden die Rabbinen benachrichtigt, dass es mit Rabbi Elieser rasch zu Ende gehe. Es war an einem Rüstage zu Sabbat. Die Rabbinen setzten sich in einer Entfernung von vier Ellen vom Krankenbett nieder; denn noch ruhte der Bann auf Rabbi Elieser. Als der Tag sich seinem Ende zuneigte, trat Horkinas der Sohn des Rabbi Elieser, auf seinen Vater zu, um ihm vor Eintritt des Sabbats die Tephillin abzunehmen. Der Kranke aber wehrte es ihm. Da sprach Horkinas zu den Rabbinen: ״Mein Vater scheint schon ohne Bewusstsein zu sein.“ — Rabbi Elieser hörte es und rief : ״Dein Sinn ist verwirrt und der Deiner Mutter, dass Ihr Euch um meine Tephillin kümmert, wiewohl die Sabbatlichter noch nicht angezündet sind! Wollt Ihr damit bis in den Sabbat hinein warten und ein toteswürdiges Verbrechen auf Euch laden?" Als die Rabbinen sahen, dass er noch vollkommen geisteskräftig war, zeigten sie sich ihm; und als er sie erblickte, fragte er: ״Wesshalb seid Ihr gekommen?“— Und sie sprachen : ״Um Thora zu lernen.“ — ״Und warum seid Ihr bis jetzt nicht gekommen?“ — ״Wir hatten keine Zeit.“ Da sprach Rabbi Elieser : »Die Sünde, die Ihr dadurch begangen, dass Ihr das Studium bei mir vernachlässigt habt, werdet Ihr einst durch einen gewaltsammen Tod büssen müssen.« ״Und ich?“ fragte Rabbi Akiba. »Dein Tod wird schlimmer sein als der Anderen; denn Dein Herz ist weit wie die Halle des heiligen Tempels, und Du hättest noch viel von mir lernen können,« - 201 - von weisser Leinwand begrabe, und so ist es Sitte geblieben in Israel bis auf den heutigen Tag Der Reichste und Vornehmste wie der geringste Bettler, sie werden alle nur in einfachen Gewändern von weisser Leinwand bestattet. Die Trauerkunde von dem Hinscheiden Rabbon Gamliels betrübte Alle, zu denen sie gelangte, auf das Tiefste Als der Schofar ertönte, den Tod des Fürsten anzeigend, flog die Kunde davon hinaus in die weite Welt, und Alles strömte herbei, um dem Vater seines Volkes die letzte Ehre zu erweisen. Aquila sorgte dafür, dass das Leichenbegängnis Rabbon Gamliels, trotzdem der Fürst seinem Willen gemäß in einfachen Gewändern begraben wurde, zu einem sehr imposanten sich gestaltete. Es war Sitte in Israel, daß bei der Leichenfeier eines Königs oder eines Fürsten kostbare Gewänder und andere Dinge verbrannt wurden. Wir finden diese Sitte schon in der heiligen Schrift erwähnt. (Jeremias K. 34, V. 5.) Aquila ließ sich den Leichenfeier Rabbon Gamliels siebentausend Gulden kosten. Und auch Rabbi Elieser erkrankte. Auf die Kunde davon eilten Rabbi Tarphon, Rabbi Josua, Rabbi Eleasar ben Asariah und Rabbi Akiba zu ihm, um sich nach ihm umzusehen. Rabbi Elieset litt grosse Schmerzen, und als er die Rabbinen erblickte, sprach er: G-tt zürnt gar sehr über uns. — Da fingen sie an zu weinen; aber das Gesicht des Rabbi Akiba verklärte ein frohes Lächeln. Erstaunt fragten sie ihn : Warum lachst Du? Und er fragte sie; Warum weint Ihr? — Und sie sprachen: Wir sehen, wie der Mann, welcher die ganze G-tteslehre in sich aufgenommen, so schrecklich leiden muß, und wir sollten nicht weinen? — Und Rabbi Akiba sprach : Gerade deßwegen freue ich mich. Viele Jahre hindurch was unser großer Lehrer stets vom Glücke begünstigt; Alles, war er unternahm, gelang ihm und sein Wohlstand Dr, M. Lehman: »AKIBA« 48,

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