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Der jüdische Herold · 1937-11-18 · 43 (18.11.1937) · p. Seite 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
43 (18.11.1937)
Date
1937-11-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Hungarian
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2 »Der Jüdische Herold* 2 NACHRICHTEN KALENDER. ‘פרשת וישלח הסט׳ הזון עובדי שבת Lichtzünden (in Dun. Streda) 3.50 Schabbos-Ausgang 5.00 ‘פריצת וייצב הפט׳ כה אמר ה שבת Lichtzünden (in Dun. Streda) 3.45 Schabbos-Ausgang 4,55 GALANTA. Am vergangenen Sontag fand hier die Trauung des Herrn W. Ehrenreich Vel’. Ripnany — St. Dafa mit der Tochter des angesehenen Pressbur־ ger Baal Bajis Herrn Samuel Taab im Restaurant Ehrenreich in sehr feierlicher Weise statt. Die Trauung vollzogen die Herren Oberrabbiner Buchsbaum-Galanta, Strasser-Sala u. Eckstein-Sered. Bei dem reichlichen Mizwo-Mahle sprach Se Ehrw. Strasser-Sala als guter Freund des Brautvaters u. hob die Abstammung der Braut von dem grossen Kallover Zaddik זי״ע hervor. Für die Brautseite sprach weiter Sr. Ehrw. Oberrabbiner Eckstein- Sered, der in gewohnt beredten u. allgemein begeisternder Weise die Bedeutung der jüdischen Ehe besprach, der Brautvater u. sein Bruder der Pezinoker Schojchet. Für die Chossonsseite sprachen der Jasiner Dajon aus Nitra, der Vater des Chosson u. sein Schwiegersohn, der Bojner Schochet Herr Grün. Für die heitere Stimmung der Hochzeitsgäste sorgten die Schochtim aus Galanta, Pezinok, Sered, Bojna u. St. Üala u. die Zigeunermusik. Alles in allem eine wahre Simcho schel Mizwo im wahrsten Sinne des Wortes, die den zahlreichen Anwesenden lange in Errinnerung bleiben wird. a. 1. DAS NEUE ALTERSVERSOR- GUNGSHAUS IN TORNALA. Die Chewra Kadischa in Tornala besitzt ein neues Gebäude von jüdischer Bedeutung, das alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt : das neue Alterversorgungshaus. Ein Gebäude mit prachtvollen Zimmern, wurde in der grösste Stille errichtet und diese Tage — als man es mit erhebender Chanuk as- Haba jis-Feierlichk eit eingeweit hat - seinem idealen Zweckeübergeben. Es ist der Verdienst der idealdenken־ den und fühlenden Chewra Leitung, dieses herrliche Heim in der heutigen schweren Wirtschaftkrise mit Riesenopfern geschaffen zu haben. Die im hohen Alter hilfsbedürftig dastehenden Männer und Frauen können nunmehr ein Heim ihr Eigen nennen, dass allen Anforderungen der modern Hygienie entspricht, Jubileum-Fest des Machsike Thora Vereines Dunajskä Streda. Es ist leicht ein Eröffnungsfest einer Einheit, aber auch der Gedenktag einzelner Personen zu feiern. Ein Jubileumfest einer Einheit, besonders eines Vereines benötigt schon ihe lobenswerte Vergangenheit, eine nennenswerte Wirkung hinter sich. Der Gedenktag wirft unwilkürlich die Frage auf: ״Für was?“ D e hiesige ״Machsike Thora“ feiert kommenden חנונח den Gedenktag ihrer vor 50 Jahren vollzogene Gründung. Dieser Verein kann gehobenen Hauptes dieser Frage entgegen sehen. Er kann und hat zu antworten. Die unübertriebene Antwort ist: ״Ich bin Fahnenträger der jüdischen Tradition. Ich wurde zu diesen Zweck hervorgerufen und habe meiner Aufgabe entsprochen.“ Es wird aber diese Frage von niemanden aufgeworfen. Jeder weiss, dass dieser Verein am Gipfel der Makkellosigkeit steht. Jeder weiss, dass dieser Verein ein Musterbild der Pflichterfüllung ist. Jeder weiss, das dieser Verein ein Hüter der unverfälschten jüdischen Tradition ist. Es weiss aber auch ein jeder, dass dieser Verein durch השגחה פרטית Glück hatte immer monumentalen Männer als geistigen Führer zu haben, denn es waren immer bedeutenden Persönlichkeiten die Vereinsrabbiner. Es werde in erster Reihe erwehnt der Gründer dieses Vereines der allgemein beliebter דין und דרשן unserer Gemeinde, der vorzüglicher Vorträger, der in seiner peinlichen Pedantheit unbeugsammer Grossgelehrter, einer der würdigsten Schüler von כתב סופר, der unvergesslicher Erzieher der heutigen Generation Hier ר׳ יוסף פליישמאנן זצ״ל, der trotz seiner anderwertigen Überlastung 17 Jahre hindurch die Jugend in echtjüdischem Wege führte. Diese Grundlage bildet auch die Krone des Vereines. Eine Krone voller Edelsteine, mit der auch seine Nachfolger gekrönt wurden, die diesen Schatz für Eigen machten. Sehr richtig sagte ר׳ יוסף זציל anlässlich des 25 jährigen Jubileumfestes vor 25 Jahren יוסף בן שבע עשיר, שנה היה רעה את אחיו בצאן, er fühlte sich mit der Gründüng des Vereines als neugeboren und mit 17jä’t1riger Tätigkeit der Jugenderziehung auch seine Brüder die Erwachsenen die Eltern weidete. ״א־ז“ ישנתי er ruhete wohl 8 Jahre, aber blos augenscheinlich, aber in der Fat “,ואני והנער נלכד. עד ״כ1ד er ging auch weiter bis zum erwehnten 25• jährigen Gedenktag mit der Jugend. Er Franzbranntwein und jetzt auch Zahn-Creme hielt auch weiter seine Hand, seinen Einfiuss beim Verein. Sein Andenken bleibt עבגבב״א beim Vereine in Ehren bewahrt. Der würdiger Nachfolger ר' מרדכי סעטעני זצ״ל, der mit seinen gediegenen humoristischen Anwendungen die Jugend besonders fesselte, der durch seine Bescheidenheit allgemein beliebt und geehrt war, der eine besondere Pünktlichkeit immer bezeugte, hat ebenfalls beim Vereine unvergessliche Verdienste sich erworben. Diese Männer dienen die Garantie, dass der Verein beruhigt sagen kann : ״Die Ver;: gangenheit ist nennenswert. Diese Männer sollen als Musterbild für die Zukunft dienen, dass der Verein auch weiter ihrer Intentionen nach geleitet wird, unverfälscht, echtjüdisch, traditionell, politikfrei und nur לשם יצמים für תורה ויראת השם wirkend, so wird der Verein auch noch in spätester Zukunft mit Hilfe von השם ברוך הוא als Säule unserer קהילה da stehen אכי׳ר• Ich beabsichtige nicht die Kronik des Vereines darzustellen, so müssten vieleviele Blätter beschrieben werden. Ich will blos die Jugend anmuten, aneifern darauf hinweisend wie das Spectrum des Vereines von aussen gesehen wird. Nun ist es Euere Sache Jugend dieser Beurteilung auch in der Hinkunft zu entsprechen damit Ihr zu jeder Zeit einen kommenden Egzaminator mit beruhigten Gewissen vorzeigen könnet, dass Ihr vom Wege der PflichterfüUung nicht abgewichen seiet. Eure Pflicht, rfüiiung ist aber auch Euer Wohl und nur Euer Wohl. Achtet darauf! חברת מחזיקי תורה דונאסערדאהעל יע׳א Einladung. Die Vereinsleitung der Machsikelhora beehrtsichhiemit die derzeitigen und gewesenen Mitglieder, Gönner und Förderer des Vereines, anlässlich ihres FÜNFZIGJÄHRI- GEN Bestandes am ך מש“ה וישב Uhr Abend stattfindende GENERAL- VERSAMMLUNG und zu der am 24• Kislew (28 November) 8 Uhr Abend veranstaltenden JUBILE- UMS-FEIER höfl. einzuladen. Konkurs. Die PleSivecer aut. orthodox isr, Muttergemeinde (Pleäivec, DobSina, Stitnik) schreibt infolge Pensionierung ihres bisherigen Rabbiners einen Konkurs auf die Besetzung einer BEZIRKSRABBINER - STELLE aus. Mit התרות von 3 anerkannten orth. Rabbonim versehene unverheiratete Rabbinatskandidaten mögen ihre Offerte samt התרות-Abschriften an den Gefertigten einsenden. — Gehalt laut Übereinkommen. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen. Reisespesen werden nicht vergütet. LEOPOLD KOTH, Präses der aut. orth. isr. Kultusgemeinde PleSivec. BO—mrr־)!» m njrmniT זימז•.־־««:■*» < י .-*■* •:v=.**־cw'־. ־>■»- Aus technischen Gründen ist unsere heutige Nummer nur 6 Seiten. Brafislapa. Vergangenen Sontag fanden hier die üblichen Wahlen der Selbstbildungsvereine der hiesige Jeschiwah statt. Die Wahl des Vereinsvorstandes für Winter-Semester hat diesmal grosse Intresse bei den hiesigen Bachurim erweckt, was durch der starken Wahlbeteiligung deutlick zum Ausdruck kam. In Anwesenheit der Vertretung seitens der Jeschiwahleitung Herr L. Fettmann wurde die Wahl vorgenommen und wurden folgende Bachurim als Gaboim gewählt. In der Chewra Charifos: Herr Rabb. Cand M. Rosenberg (Repede) Rabb. Cand. M. Gewürtz (Tet) Eugen Käufer (Horne Saliby). In der Chewra Magidos : Herr J. Duschinsky (Rakospalota), Mor Fettmann (Bratislava) und M• Z. Braun (Topoteany),

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