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Der jüdische Herold · 1937-09-30 · 36 (30.9.1937) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
36 (30.9.1937)
Date
1937-09-30
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Hungarian
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7 Verband der Cechischen 3uden an den Iüinist«. rpräsidenlen Dr Hodza. Der Verband der Öechischen Juden richtete an den Mi• nisterpräsidenten Dr. Hodza eine Beileids־ kundgebung zum Ableben des Präsident- Befreiers T. G. Masaryk, in welcher es heisst: ״Wir trauern als ergebene Untertanen des cechoslovakischen Volkes über seinen Abgang und erinnern als Angehörige des jüdischen Stammes mit unvergänglicher Dankbarkeit an seinen heroisehen Kampf mittelalterlichen Aberglauben.“ In allen Synagogen fanden Trauerfeiern statt und zum Zeichen der Trauer wurden die Gottesdienste für einige Minuten unterbrochen. Sechs monafe Gefängnis wegen Scholar« Blasens an der Klagemauer, Der Betari Arjeh Kätscher, der wegen Schofar-Blasens an der Klagemauer am Ausgang des Jom Kippur verhaftet wurde, ist auf Grund einer im Zusammenhang mit den Unruhen i. J. 1929 erlassenen Verordnung zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Vor Gericht erschien Kätscher in einen Gebetmantel gehüllt ohne Verteidiger. Der öffentliehe Ankläger führte in seinem Plädoyer aus, dass die Unruhen 1929 das Resultat gerade solcher Gesetzesbeugungen gewesen seien. Das Gericht schloss sich den Ausführungen des öffentlichen Anklägers an. Kätscher, der vor Urteilsverkündung noch das Wort erhielt, sagte lediglich, er wolle wissen, weshalb die Regierung nicht die Araber wegen Entweihung der Klagemauer bestrafe. Die litauischen Rabbiner müssen £le« mentarschuhPrüfungen oblegen. Die litauisehe Regierung ist mit der Ausarbeitung einer Verordnung befasst, wonach alle Rabbiner des Landes eine Spezialprüfung in litauischer Sprach, Geschichte und Geographie abzulegen haben. Der Prüfungs- Stoff ist der litauischen Elementarschulen. JERUSALEM. Der Betari Arje Kätscher wurde am Ausgang des Jom Kippur an der Klagemauer, wo er entgegen dem Verbot Schofar geblasen hat, verhaftet. In einer Synagoge in der Alt- Stadt von Jerusalem warfen Araber eine Bombe, die jedoch nicht explodierte. In Safed schossen Araber auf den jüdischen Polizisten Jeschua Perlmutter und verletzten ihn schwer. »Der Jüdische Herold« 7 KUNDMACHUNG. Wir erlauben uns vor der breiten Jüdischen Öffentlichkeit bekannt zu geben dass wir eine ״Jeschüwoh“ unter der detailierfen Leitung und strengsten Aufsicht unseres Ehrw. Herrn Rabbiner M. Grünbürg (Sohn des Kesmarker Raws) schlito für den nächsten Seman zu errichten be absichtigen. Es werden auch Bachürim die noch nicht zum Schiur selbst gehen können angenommen für denen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Für den Talmidim wird sämtliche Verpflegung d. h. erstklassige häusliche Kost und schönes luftiges Kwartier zu reduziertt-r Monatstaxe zur Verfügung gestellt. Für besten Tachliss wird garantiert t Es muss besonders hervorgehoben werden, dass unsere Stadt tLipt. Sv. MikuläS) sich im Mitte der hohen und kleinen Tatra befindet, wodurch für schwächere Bachürim (die gute Luft benöthigen) die besondere Gelegenheit sich bietet, nebst geistiger auch fisische Entwicklung zu erlangen. Nähere Informationen erteilt: M. GROSSMANN Konfektionsgeschäft LIPT. SV. MIKULÄS DIE JESCHIWOHLEITUNG. ודא? דיא יודישע רעגירונג אפערט פערלאגגע] ווירד אויף 1 000 0! טל״יתים זאלל קי ן אייגציגמר טלית סאבריק '*סע־ירען דא דיא מרשטט אפטר:׳ סאן .צמר" ווירד כפשטימט במשטמטיגט, דמן א־לע י7ען דער גאנצשר מפלט ורטש מן שדן/ דאס דיא סיי־נסטמן אונד שמנסטפ טליתים ליעפערט אם ביליגסטען דיא גרעססטע טלית פאבריק •צ מ ר* אין קאשיצע TALESFABRIK ״CEMER“ GEBRÜDER Z S U P N I K, KOSICE דארט זטליהט מרהמלטלץ־ אללמר סארטמן שסריס פאן א\ך שית כיז א כ״ס תפילין/ מזוזות אוכד אלנמס המש גפר.שרט צי שסריס שראנזש צו דיא ביליגסטע ממרר פד*זמ. KUNDMACHUNG. בהסכמת הרב אב״ד דפה פו״ה שמואל בנימין רייך נ׳י wird ר׳ה מרהשון היבעל hier eine ישיבד־יו eröffnet! Bachürim, die nun Thora fleissig lernen und sich strenge בדרכי היראה führen wollen, bekommen für 50 Kc monatlich Kost und Quartier: Anmeldungen an den מנהיל הישיבה JOSEF HOFFMANN Vrbove u. Piesfan. BUDAPEST. In Szegedin haben einige Gymnasiasten mit Bierflaschen־ ein förmliches Bombardement gegen die künstlerischwertvollen Fenster der als Baudenkmal berkümten dortigen Synagoge eröffnet. Die Fenster wurden zertrümert. Die Polizei verhaftete einige der Täter, die angaben, der pfeilkreuzlerischen Bewegung anzugehören. Rabbinerirage ln 3elsaoa. Da die Che sokoh-Frage Schwierigkeiten bereitete, wur. de am 16. d. M. vom Bezirksvorstände die schon für den 3. X. 1. J. anberaumte Rabbinerwahl abgesagt. Es wurde einhällig beschlossen einen als Rabbiner fähigen Bochur, der die Enkelin des sei. Oberrabbiners s. Z. 1. heiratet, zu suchen und mit ihm den vakanten Rabbinerposten zu be־ setzen. Dieser Beschluss wird hoffentlich auch die Zuslimmung des löbl. Rabbinerkomitees finden und die Gemeinde von en schon wütenden Machlojkos befreien. STAMPIGLIEN SIEGELMARKEN, SCHABLONEN, DRUCKAPPARATE FÜR SCHAUFENSTER Billige Preise. PROMPTE LIEFE RUN Gl J OSEF W EISS W 7Q o p Ci ttf •־t N a C 7Q. c p OQ Brafislara Laurinska 16-Die!na Dunajska 86 Herausgeber und verantwortlicher Redakteur LEOPOLD GOLDSTEIN GEDRUCKT bei Leopold Goldstein DUNAJSKÄ STREDA. מ Der JU CHE REROLÜ a (üfl6yRRDYE LUÜ R 6 5 Z c aauev*י־ mrBPa'fcT 1 ~1rannTrwH־nE11 ׳ rs&-: FELVESZEK IRODA KISASSZONYT, több evi prakszissal, 3 nyelvismeret, jo önällo munkaerö, erelyes, tüchtig Textil szakmähoz ertö, es kaucio kepes elönyben. Ajänlatokat bizonyitväny masolatokkal, fizetesi igenyeinek megjelölesevel kerem. Az älläs januär l.-ig helyben, ez utän N. Zämkyban töltendö be, Fuchs ITlör Fia Bätorove Kesy. Egy jo häzbol valo fiu tanulönak felvetetik. SCHWARZ ALB. utodai füszernogykereskedö c£gn£l Pleäivec. 1—3 (X) Dr. ülayer Frigyes, Bratislava, a füll-, orr-, torokbetegsegek szakorvosa» ätköltözött Haläszkapu-ufca 9. sz. alä. (Dunabank palota.) Rebbe reb Hersele. Rebbe reb Hersele a hires iidätsovi rabbi ismert n6v a chasszidikusok ezreinek vilägäban. A mult szäzad elsö fel6ben 61t 6s koränak egyik leghiresebb rebbeje 6s egyik legnagyobb kabbalistäja volt. Tanitvänya volt rebbe reb Icigl-nek, Lublinböl. Rendxivül sok hive volt, kik messze vid6kröl zarändokoltak hozzä, hogy 61etmödjät lässäk, hogy vele együtt imädkozhassanak es aztän nemesebb 6s tisztultabb öletfelfogässal t6rjenek vissza napi foglalkozäsukhoz. MegszoruH emberek ügyes-bajos dolgaikkal, szerencs6tlenek a bajaikkal hozzä fordultak, hogy imädkozz6k sorsuk jobbra forduiäsa v6gett. Különösen szombat es ünnepnapokon nagy es diszes közönseg szokott näla egybegyülni. Valam ly szombaton a rebbe megkülönboztetett figyelmet tanusitott vend6geinek egyike iränt. Az etkezesek alkalmdval közel magähoz mutatott neki helyet, a siräjhnot sajätkezüieg nyujtotta neki, söt

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