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Der jüdische Herold · 1937-09-02 · 33 (2.9.1937) · p. Seite 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
33 (2.9.1937)
Date
1937-09-02
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German, Hungarian
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3 3 *Der Jüdische Herold« ׳,<■,:׳«> '!״]/ י, -/ ״. - '״’ /׳ ׳ - y /׳V; '־.י'«/ I© ,heit der Familie auch im neuen Jahr! לשנה טובה תכתבו ותחתמי לאלתר לחיים! געוואגק אינה אויסגעפראבט אונה אלם ריינעס פפלאנצען פעטט געפונדען, דאהער פאן נייעץ ייאהר אנגעפאנגען, אכטעט יעדע יודישע הויופרוי, דאמיט היא שפייזע געואטצע בייא דער הערשטעללונג הער שמאקהאפטסטעץ שפייוען, איינגעהאלטען ווערדעץ, אונה נימט דאהער ראם כשר "צערעם" שפייזע פעטט צום בראטיץ, קאכעץ אונד »אמעגא״ כשר פפלאנצעץ מארגאדינע צום טייג. T כשר 100% Pflanzenfett OMEGA כשר PflAMZtNMAMAftlNt *SCHICHT / reine Pflanzenmargarine Beide für Miich- und Fleischspeisen Wir sind erbitert gegen das Vorgehen der Zionisten, aber wir müssen auch denen den Vorwurf machen, die ״Nein“ sagen : Ejn attem jodin b’zoroson schel Jisroel. . . . . . Präsident Jacob Rosenheim : Die von einer Seite laut gewordene Befürchtung, dass gewisse Mitglieder des Rabbinischen Rates nicht objektiv sein können, da sie ״ejaon jodin b’zoroson schel Jisroel“ sind, müssen wir entschieden zurückweisen. Wenn wir die Objektivität der Gedole Hathora wirklich in Zweifel ziehen wollten, müssten wir es gerade so auch bei jenen tun, die in von Zoraus Jisroel heimgesuchten Ländern wohnen. Mit Chaschodaus kommen wir nicht weiter, und es steht zweifelsfrei fest, dass die Mitglieder des Rabbinischen Rates objektiv als das hathora ihre Entscheidung fällen werden . . . Die Entscheidung des Rabbinischen Rates und der Kenessio Sedaulo in der Palästina־Frage. DER RABBINISCHE RAT ERKLÄRT : a) Unser Heiliges Land ist uns vom Herrn der Welt in ewigem Eid- und Bundesschwur geschenkt worden, auf dass wir darin die Gesetze der Thora und ihre Gebote verwirklichen und dort ein Leben der Thora führen. Das jüdische Vo k ist daher mit diesem seinem Lande mit allen Fasern seines Herzens und seiner Seele für alle Ewigkeit unlösbar verknüpft. b) Nachdem wir ob unserer Sünden aus unserem Lande ins Exil wandern mussten, hat G־tt uns durch seine heiligen Prophet ten verhejssen, dass er uns dereinst durch seinen Gesalbten erlösen wird. Der Glaub# an diese Verheissung ist eine der Grund■? lagen der jüdischen Religion, verbindlich für jeden Juden, 0) Der Anspruch des jüdischen Volkes auf das Heilige Land wurzelt daher in der Thora und den Propheten, den Boten G-ttes. d) Der Bestand eines jüdischen Staates ist nur möglich, wenn dieser Staat des Thoragesetz als Grundgesetz des Staates und die Staatsführung die Herrschaft der Thora anerkennt. Ein jüdischer Staat, der diese Anerkennung nicht gewährt, bedeutet eine Verleugnung der jüdischen Geschichte, eine Negation des wahren Wesens der jüdischen Nation und eine Untergrabung ihrer Exislenz. Ein derartiges Gemeinwesen verdient nicht den Namen eines jüdischen Staates. II. Der Rabbinische Rat erklärt, dass die Grenzen unseres Heiligen Landes durch G-tt, den Schöpfer des Himmels und der Erde in seiner heiligen Thora für alle Zeiten festgesetzt worden sind. Es ist daher unmöglich, dass das jüdische Volk seinerseits in irgendeiner Weise auf diese Grenzen einen Verzicht ausspreche. Jeder derartige Verzicht wäre null und nichtig. III. Dar Rabbinische Rat erklärt, dass nach dem Daas Thora Verhandlungen und Beschlüsse über das Schicksal von Erez Israel des Erbesdes ganzen jüdischen Volkes, nicht geführt werden können ohne Zuziehung der bevollmächtigten Vertretung des thoratreuen Judentums. Solche Verhandlungen über den Kopf des thoratreuen jüdischen Volkes hinweg widersprechen Recht und Gerechtigkeit. IV. Der Rabbinische Rat wendet sich an alle Jpden der Welt mit dem heissen, flammenden Aufruf, in dieser Stunde geschichtlicher Entscheidungsschwere der Agudas Jisroel zu Hilfe zu kommen in ih rem Werke des Aufbaus des jüdischen Landes im Geiste der Thora und Emuna, ihr zu helfen in ihrem Kampfe um die Rettung der Heiligkeit Erez Israels und seiner Reinheit, ihrem Ringen um die Starkung des orthodoxen Jischuw, in ihren Ansterkungen, dem gesamten Leben des jüdischen Landes den Stempel der Thora und Emuna aufzudrücken. Auf dass Erez Israel G-ttes Land bleibe das Land, auf das Seine Augen stetig ge» richtet sind, auf dem Seine Herrlichkeit erstrahlt und von dem uns G־ttes Königs« herrschaft sich offenbaren wird vor den Augen aller Völker. Der Resolutions-Vorschlag der polifi sehen Erez Jisroel Kommission. 1) Die Kenessio Gedaulo kann — bei aller Würdigung des Strebens der Peel- Kommission nach einer objektiven Lösung — dem von ihr vorgeschlagenen jüdischen Staat nicht zustimmen. 2. ) Die Kenessio Gedaulo hält die tatkräftige Durchführung des Mandates, verbunden mit einer zielbewussten Politik der Versöhnung zwischen den Juden und den Arabern für möglich. 3. ) Angesichts der ungeheuren Notlage von grossen Teilen des jüdischen Volkes erachtet die Kenessio Gedaulo die von dem Command Paper vorgesehene einstweilige Einschränkung der Alijah und des Bodenerwerbs für untragbar. 4. ) Die Kenessio Gedaulo ermächtigt u. beauftragt die politische Executive, Verhandlungen mit der englischen Regierung und dem Völkerbund aufzunehmen, um eine Lösung dun hzusetzen, die den religiösen und materiellen Bedürfnissen des jüdischen Volkes sowie seinen auf der Thora begründeten historischen Ansprüchen an das Heilige Land entspricht. Beide Entschliessungen wurden von der Versammlung in lautloser Stille angehört. Es erfolgte dann die einstimmige Annähme der Resolution durch das Plenum. Vorlage der oon den Kommissionen beschlossenen Resolutionen. Darauf erhallen die Berichterstatter der Kommissionen das Wort, um die Be- Schlüsse und Resolutionen dem Plenum zur Annahme voyzulegen. Folgende Resolutionen finden einstimmige Annahme der Versammlung: APPEL FÜR THORA. (vorgelegt von der Chinuch-Kommission.) Die III. Kenessio Gedaulo der Agudas Jisroel, an der sich Gaonim und Zaddikim der ganzen Welt beteiligt haben, erinnert an die grosse und heilige Pflicht von Limmud-Hathora für jeden Juden. Sie ermahnt alle, die dazu in der Lage sind, an die unbedingte Verpflichtung, die Thora-Anstalten zu unterstützen, angesichts der Tatsache, dass die Thora der Grundpfeiler der Existenz des jüdischen Volkes ist. Sie verweist auf die Tatsache, dass die Thora das einzige ist, was dem jüdischen Volke Kraft und Mut zur Erhaltung seiner Eigenart unter den Völkern gibt. Hppel zur Selbsterziehung und Teschuwoh. Angesichts der schweren Lage des jüdischen Volkes in der jetzigen Zeit, angesichts der gewaltigen Wellen von Hass und Feindschaft, die von Land zu Land gehen und des jüdische Volk all überall umbranden, die die jüdischen Menschen in ihrer wirtschaftlichen Existenz vernichten und sie in ihrer persönlichen Sicherheit bedrohen angesichts der grossen Ereignisse, die in der letzten Zeit die Welt erschüttern, in denen wir den Finger G-ttes zu erblicken haben, aus denen uns die mahnende Stimme der Vorsehung entgegentönt, angesichts all dem Vorhergesag* ten und in Erkenntnis aller dieser Ereig* ni.sse wendet sich die III, Kenessio Oedaulg

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